Merlo: Video zu „Stell der vor“

Seit vergangenem Freitag steht mit „Träumer“ das zweite Soloalbum von merlo in den Läden. Auf diesem gibt es 16 Tracks zu hören auf welchen er auf Features verzichtet während die Beats von Unda, Miles Flint, Webba, Dabu (Dabu Fantastic) und merlo selbst stammen.

Zu „Stell der vor“ hat er nun den zweiten Clip zu „Träumer“ veröffentlicht. Auf dem Song überlegt sich merlo, wie unsere Welt wohl auf einen Besucher aus dem All wirken würde und kommt dabei zu einem eher ernüchternden Resultat.

Getauft wird „Träumer“ am 11. September im Exil in Zürich.

Weiterlesen

„The Documentary 2“ von The Game kommt in drei Wochen

the-game-the-documentary 22-680x680Ursprünglich wollte The Game sein Album „The Documentary 2“ am 18. Januar und somit exakt zehn Jahre nach dem ersten Teil releasen. Später wurde der 30. Juni als Relaesedate genannt. Da The Game sich gerade wieder einige Probleme mit der Justiz eingehandelt hat, musste man sogar befürchten der Release könnte sich noch weiter verzögern.

Dies scheint aber definitiv nicht der Fall zu sein. The Game hat über das Wochenende nämlich nicht nur das Cover der Scheibe ins Netz gestellt sondern auch bekanntgegeben das Album werde am 25. September in die Läden kommen. Er ist der Ansicht, der Nachfolger übertreffe das Original sogar noch. Wir sind schon sehr gespannt vor allem auch auf die beteiligten Rapper und Produzenten!

Weiterlesen

Gerard: Video zu „Hallo“

Diesen Freitag veröffentlicht Gerard mit „Neue Welt“ den Nachfolger zu „Blausicht“ und nun gibt es einen weiteren Clip aus dem Album.

Nach dem trippigen Video zu „Höhe Fallen“ geht es im Clip zu „Hallo“ deutlich weniger psychedelisch zur Sache. Muss es aber auch nicht, entstanden ist nämlich trotzdem ein frisches und kreatives Werk.

Weiterlesen

Kanye will US-Präsident werden?

Kanye West_VMAWer Kanye West für das übertrieben Eingebildet und Grössenwahnsinnig hält bekommt nun neues Futter für seine Theorie. Bei den diesjährigen MTV Music Awards erhielt Yeezus den „Michael Jackson Video Vanguard Award“. Im Rahmen seiner Dankesrede kündigte er dann an für den Posten des US-Präsidenten zu kandidieren.

Der Wahlkampf für 2016 ist bekanntlich schon voll im Gang und deshalb will sich Mr. West auch genügend Zeit lassen und erst 2020 kandidieren. „It’s about ideas bro, new ideas bro. People with ideas. People who believe in truth. And yes, as you probably could have guessed by this moment, I have decided in 2020 to run for president.“

Ob Kanye dann wirklich in ein paar Jahren den Versuch starten wird zu einem der mächtigsten Männer der Welt aufzusteigen wird sich erst noch zeigen, dass es wohl mehr war als ein kleiner Scherz am Rande ist aber ebenso zu vermuten. Die komplette Rede könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Mit dieser Ankündigung stielt Kanye natürlich mal wieder allen die Show. Hier trotzdem auch noch die restlichen Gewinner des Abends:

Video of the Year: Taylor Swift & Kendrick Lamar – „Bad Blood“
Best Hip Hop Video: Nicki Minaj – „Anaconda“
Best Pop Video: Taylor Swift – „Blank Space“
Michael Jackson Video Vanguard Award: Kanye West
Artist to Watch Award: Fetty Wap – „Trap Queen“
Best Male Video: Bruno Mars & Mark Ronson – „Uptown Funk“
Best Female Video: Taylor Swift – „Blank Space“
Best Rock Video: Fall Out Boy – „Uma Thurman“
Best Video with Social Message: Big Sean, John Legend & Kanye West – „One Man Can Change the World
Best Direction: Kendrick Lamar — „Alright“ (Directors: Colin Tilley and the Little Homies)
Best Art Direction: Snoop Dogg — „So Many Pros“ (Art Director: Jason Fijal)
Best Cinematography: Flying Lotus — „Never Catch Me“ f. Kendrick Lamar (Director of Photography: Larkin Sieple)

Weiterlesen

Mos Def & Ski Beatz: „Sensei On The Block“

Wenn ihr den Titel dieses Beitrags gelesen habt dachtet ihr wohl wir wüssten nicht, dass sich Mos Def seit einigen Jahren Yasiin Bey nennt. Wissen wir natürlich, doch ausnahmsweise hat er wieder einen Track unter dem Namen, der ihn bekannt machte, releast.

Bei dem von Ski Beatz produzierten Track „Sensei On The Block“ soll es sich auch um einen neuen Track handeln und nicht ein Fundstück aus den Archiven. Zudem hört man ihn für einmal mal wieder richtig flowen, ohne dass es zu sehr ins Experimentelle abdriftet. Eigentlich nur gute News würden wir meinen.

Weiterlesen

Macklemore & Ryan Lewis: Video zu „Downtown“

Ihre Rückkehr kündigten Macklemore & Ryan Lewis bereits mit dem Song „Growing Up“ an, den Macklemore seiner Tochter gewidmet hat. Nun ist die erste offizielle Single des Nachfolgers von „The Heist“ da.

„Downtown“ heisst der Track, welcher den Spagat von Oldschool-Rap zu Stadionpop mit ziemlicher Leichtigkeit schlägt. Unterstützt wird der dabei von Kool Moe Dee, Melle Mel und Grandmaster Caz sowie dem Sänger Eric Nally von der Rockband Foxy Shazam.

Dass ihnen die skurrilen und leicht grössenwahnsinnigen Videoideen noch längst nicht ausgegangen sind zeigt der dazugehörige Clip.

Weiterlesen

Jay Rock: „Easy Bake“ mit Kendrick Lamar

Jay Rock hatte angekündigt sein Album „90059“ werde unerwartet wie Vogelscheisse erscheinen und momentan macht es ganz den Anschein, als wäre dies am 04.09. der Fall also bereits nächste Woche.

Nun gibt es den neusten Vorboten und dies ist zugleich auch einer der meisterwarteten Tracks der Scheibe: Auf „Easy Bake“ hört man Jay Rock an der Seit seines Black Hippy Kollegen Kendrick Lamar.

1. Necessary
2. Easy Bake (Feat. Kendrick Lamar & SZA)
3. Gumbo
4. Wanna Ride (ft. Isaiah Rashad)
5. The Ways (ft. Sir)
6. Telegram (Going Krazy) (ft. Lance Skiiiwalker)
7. 90059
8. Vice City (ft. Black Hippy)
9. Fly on the Wall (ft. Busta Rhymes)
10. Trees Deuce (ft. Lance Skiiiwalker)
11. The Message

Weiterlesen

Curren$y: „Bottom Of The Bottle“ mit August Alsina & Lil Wayne

Curren$y hat seine Fans über die Jahre mit tonnenweise kostenloser Musik verwöhnt. Diesen Winter wird es nun wider mal ein reguläres Album von Spitta geben. „Canal Street Confidential“ heisst dieses und am 06.11. soll es erscheinen.

Mit „Bottom Of The Bottle“ gibt es nun den ersten Vorgeschmack und auf diesem sind auch August Alsina und sein früherer Cash Money Labelkollege Lil Wayne zu hören.

August Alsina und Lil Wayne haben sich übrigens gleich nochmals für einen Song zusammengetan. „Why I Do It“ findet ihr unten.

Weiterlesen

Jurassic 5: „Noch immer hier zu sein ist ein Segen“ (Interview)

Jurassic 5_LogoNächstes Jahr ist es tatsächlich schon zehn Jahre her seit das letzte Jurassic 5 Album „Feedback“ erschienen ist. Ein Jahr später, also 2007, gaben sie dann die Trennung bekannt. Sechs Jahre sollte es dauern bis sich die Gruppe wieder zusammentat und zwar inklusive DJ Cut Chemist, der die Crew bereits früher verlassen hatte. Die Fans waren natürlich begeistert und dies sicherlich auch, weil die Trennung nicht gerade zu einer Flut von Soloreleases führte. Mit Abstand am aktivsten war Chali 2Na, DJ Nu-Mark war ebenfalls an einigen Projekten beteiligt so zum Beispiel seinem Album mit Slimkid3 von Pharcyde. Die Solokarriere von Cut Chemist stockte hingegen, Akil war einzig hier und dort als Gast zu hören und dass sich Zaakir aka Soup und Marc 7 zu der Crew Portable Payback zusammentaten verpassten wohl auch die meisten J5-Anhänger. Wer nach der Reunion auf viel neues Material gehofft hatte wurde enttäuscht. Der im Mai 2014 releaste Track „The Way We Do It“ (auf einem Beat von Heavy D) bildet die einzige Ausnahme. Ansonsten konnte man sich einzig an den, auch nach vielen Jahren Pause, noch immer grossartigen Live-Qualitäten der Band erfreuen. Herauszufinden ob sich dies bald ändert war einer der Gründe, wieso wir uns beim Royal Arena Festival mit Chali 2Na und Akil zum Interview trafen.

„Taking 4 emcees and make them sound like 1“ ist der Slogan von Jurassic 5. War diese Chemie nach sechs Jahren sofort wieder da oder hat es viele Proben gebraucht?
Chali 2na: Es hat sich ein bisschen wie zwei angehört. Nein ich mache nur Spass. Ehrlich gesagt war es wie beim Fahrradfahren – du vergisst nicht wie es geht auch wenn du es viele Jahre nicht gemacht hast. Wir trafen uns zur ersten Probe, die vielleicht fünf Tage dauerte, und die Chemie war nach zwei Tagen bereits wieder da. Wir gingen die Show mehrere Male durch und ab dem zweiten Tag hat es wieder gepasst wie früher. Wir können dies wirklich mit geschlossenen Augen im Autopiloten-Modus. Was nun aber hinzukommt ist, dass jeder von uns seine eigenen Erfahrungen gesammelt hat, die er mit einfliessen lässt. Kleine Dinge, welche die Show bereichern.

Jay Z hatte einst eine Liste seiner besten Alben aufgestellt. Wenn ihr dies mit euren vier Releases machen müsstet, wie würde dies aussehen?
Akil: Ich würde sagen „Power In Numbers“ stände zuoberst dann „Quality Control“ und schliesslich „Feedback“. Nun habe ich aber natürlich die EP vergessen.
C: Sorry wenn ich dich unterbreche aber ich würde es so formulieren. Die natürliche Progression, die man auf unseren Alben zu hören bekommt, gibt das Ranking eigentlich vor. Zuoberst auf der Liste würde ich daher die EP setzen aufgrund all dem was wir bis zu diesem Punkt investieren mussten und was die „Jurassic 5 EP“ uns danach alles ermöglicht hat. Eigentlich machten wir nur vier, fünf Songs zusammen, daraus ergab sich dann der Vertriebsdeal in England und darauf basiert alles, wofür J5 heute steht. Von diesem Punkt aus wurden die Alben immer besser bis wir uns dann für diese Pause entschieden (lacht).

Eure erste Single „Unified Rebelution“ ist vor genau 20 Jahren erschienen. Hättet ihr jemals gedacht 20 Jahre später noch immer als Gruppe am Start zu sein?
A: Wir haben damals sicherlich keine Prognosen von uns gegeben. Erstmal hofft man, dass man 20 Jahre später noch am Leben ist. Dass wir die Chance haben noch immer hier zu sein ist ein Segen und wir nehmen es einfach wie es kommt. Wir können dankbar sein denn es gibt so viele Gruppen die gekommen und wieder gegangen sind. Selbst in der Zeit in der wir weg waren kamen Gruppen auf und verschwanden wieder. Wir haben das Glück sechs Jahre von der Bildfläche zu verschwinden und jetzt zurück zu sein als Headliner.Jurassic 5_2015

Wenn wir gerade von Gruppen sprechen: Kürzlich las ich einen interessanten Artikel in welchem es darum ging, dass die erfolgreichen Musiker heutzutage zu einem grossen Teil Solokünstler sind. Auch im Rap sind die momentan bekanntesten Protagonisten Soloacts und wenn es noch Gruppen gibt dann sehr selten, so wie bei euch, mit DJ. Denkt ihr, dass auch im HipHop die Crews aussterben könnten?
C: Wir machen uns über dies auch schon eine Weile Gedanken. Kürzlich sprach ich mit Chuck D ebenfalls über dieses Thema und er war auch der Meinung, es gäbe immer weniger Crews. Vielleicht irre ich mich aber ich denke es kommt zurück beginnend damit, dass sich Leute für gemeinsame Alben zusammentun. Vielleicht ist es nur für ein Album aber sie arbeiten zusammen.
A: Vielleicht wird der N.W.A. Film auch etwas auslösen. Heute gibt es eher lose Gruppierungen oder Labelmates, die sich für Compilations zusammentun. Aber es ist schon etwas anderes ein Teil eines Kollektivs oder einer wirklichen Gruppe zu sein. Auch wenn es Duos sind wie Eric B. & Rakim oder Premo und Guru, bei denen es nur einen Rapper gab, sind es trotzdem Gruppen. Und dann gibt es natürlich Beispiele wie uns, Run DMC oder die Fat Boys. Wie du richtig sagst verschwindet dies immer mehr und ich sehe das als ein Spiegelbild der Welt, in welcher viele sehr Ichbezogen sind.
C: Du hast vollkommen recht, die Technologie macht dich zu einem Solisten.
A: Es ist überall so: in der Gesellschaft, der Musik oder auch im Sport. Wir sprachen früher von den Lakers oder den Bulls, heute sind es LeBron oder Kobe (Anm.: LeBron James und Kobe Bryant). Dies zeigt doch wie es um die Harmonie auf dieser Welt bestellt ist!

Seit eurer Rückkehr habt ihr viel Zeit zusammen auf der Bühne verbracht, wart ihr aber auch öfters zusammen im Studio? Ausser „The Way We Do It“ ist bislang ja noch nichts erschienen…
C: Nun, wir sind nicht unbedingt der Meinung uns dazu äussern zu müssen (lacht). Vieles ist am Laufen und wir überlegen uns genau was wir als Nächstes tun sollen. So Gott will werdet ihr die Früchte dieser Arbeit bald zu hören bekommen. Das ist das einzige was ich wirklich sagen kann.
A: Es bringt nichts einfach etwas zu releasen nur damit man etwas veröffentlicht hat. Wie die Leute die Musik konsumieren ist nicht mehr so wie vor zehn Jahren. Wann warst du das letzte Mal in einem CD-Laden?

Das kommt schon gelegentlich vor denn ich kaufe noch CD’s oder Vinyl. Aber zugegeben häufig online.
A: Die meisten Leute machen nicht mal das sondern laden es sich herunter. Heute ist es viel weniger greifbar wie man die Konsumenten erreichen kann und wo diese ihre Musik beziehen. Wir müssen also sehr strategisch vorgehen wenn wir wieder etwas rausgeben wollen. Es nützt nichts einfach etwas zu releasen und dann zu hoffen, die Leute würden irgendwie davon erfahren. Wenn du einen Song ins Netz stellst hat das eine Haltbarkeit von zwei Tagen und bald ist es vergessen, weil es eben nicht greifbar ist wie eine Platte oder eine CD.

Interview: Fabian Merlo

Weiterlesen

A$ap Rocky: Video zu „Everyday“

Kurz vor dem Release von „A.L.L.A.“ releaste A$ap Rocky den Song „Everyday“, den wir kurzerhand zur „ungewöhnlichsten Collabo des Monats“ kürten. Auf einem Beat von Mark Ronson verbündete sich Rocky mit Miguel sowie Rock-Ikone Rod Stewart, der allerdings nur in Form eines Samples des Songs „In A Broken Dream“ zu hören ist.

Einige Monate und Videos später bekommt nun auch „Everyday“ seine visuelle Umsetzung. Und diese hat es definitiv in sich gibt es doch einen kritischen Blick auf den Fame in dem A$ap Rocky sich in einen von Schönheitsoperationen gezeichneten Künstler verwandelt, der zurückdenkt an die unbeschwerte Zeit vor dem Erfolg.

Neben Rod Stewart tauchen in dem Video auch einige bekannte Gesichter aus der Rap-Industrie auf.

Weiterlesen