Beginner – Grand-Prix Deutschland

Deutschland stellt im Eurovision-Contest zum ersten Mal nur bekannte Künstler für die Vorausscheidung. Neben Scooter, Laith al-Deen, Wonderwall, Overground und Sabrina Setlur werden auch Denyo, Eizi Eiz und DJ Mad, besser bekannt als Beginner, am Start sein.

In 12 Einzelsendungen werden die Bewerber auf VIVA vorgestellt, bevor dann am 19. März der nationale Sieger erkoren wird.

Dendemann – dicke EP aus Hamburg

Der ehemalige Rapper von EinsZwo, Dendemann, ist mit einer dicken EP zurück. Auf sechs Tracks verwöhnt uns der Hamburger-MC mit Reims, Wortwitz und Flow vom Feinsten! Produziert hat Dendemann mehr oder weniger alles selbst, was aber nichts an der Qualität der Scheibe ändert. Hilfe dazu fand er bei Ill Will, Mirko Machine und noch einigen anderen… Dick!

ab sofort erhältlich unter www.hiphopstore.ch

Mad Madam & Pfund500 – gemeinsames Mixtape „Schissdräck rollt…“

Mad Madam, DJ von Big Zis, aus Zürich und das SHS-Member Pfund 500 aus Schaffhausen haben zusammen ein gemeinsames Mixtape gemacht. Auf der A-Seite mixt Mad Madam Tracks von Keith Murray, Red Cafe, Jay-Z feat. Dre, dmx, Timbaland, Planet Asia und noch einiges mehr. Auf der B-Seite verwöhnt uns DJ Pfund 500 mit Neptunes feat. Snoop, Ludacris, Big Noyd, Kurupt, 50 cent, jadakiss und und und…
Das Mixtape ist nur in ausgesuchten Stores erhältlich und in einer äusserst limmitierten Version erschienen!

Method Man – Album verschoben

Seit drei Jahren wird „Tical 0: The Prequel“ nach hinten verschoben. Ende Oktober hätte es endlich veröffentlicht werden sollen, doch nun müssen wir uns wieder etwas länger gedulden. Neues Release-Date ist der 31. März 2004. Wer’s glaubt…

Übrigens… Auch Pete Rock’s „Soul Survivor 2“ wurde auf März 03 verschoben, zuerst soll noch die Reunion mit CL Smooth erfolgen.

Und OC’s „The Professional“ erscheint im April.

Dr. Dre – Just Blaze auf Dre’s „Detox“

Für das im 2004 erscheinende dritte Dre-Album „Detox“ ist bereits eine Sensation gesorgt. Niemand geringeres als Just Blaze darf einen Track produzieren. Dre habe ihn sogar persönlich angerufen.

Just Blaze’s Kommentar:
„Ich glaube es immer noch nicht das er mich angerufen hat… NWA war und ist immer noch eine meiner Lieblings-Crews. Den Beat für Detox hab ich jetzt schon ganze 3 Jahre in der Hinterhand. Ich hab ihn nur für Dre gemacht…“

Da kann man sich auf die neue Scheibe aus dem Hause Aftermath freuen.

ge! – Focolio-Website online

Focolio ist online! Neben eigenen Releases, Produktionsarbeiten und jeder Menge Mixtapes haben sich die Jungs im Laufe der Jahre vor allem durch ihre Liveauftritte und eine grosse Anzahl kostenloser Tracks im Internet einen Namen gemacht. In naher Zukunft dürfen wir uns auf eine fette Focolio Compilation (u.a. mit Gran Purismo, Kosimo, Ge!, Def G, Skarra Mucci, uvm.), weitere Mixtapes von Pfund500 und ein Album von Gran Purismo freuen. Weitere Infos sowie einen Shop gibt’s auf www.focolio.ch!

Blumentopf – Gern geschehen

Der Blumentopf war wieder einmal mehr zu Gast im Zürcher X-Tra um zu zeigen wie man Fans über zweieinhalb Stunden mit Freestyles der Extraklasse und Tracks aus vier Platten zu unterhalten hat. Ein paar Stunden vor dem restlos ausverkauften Auftritt der fünf Jungs aus München, beantworteten ein gesprächiger Schu, ein gut aufgelegter Sepalot und ein etwas übernächtigter Heinmann Fragen zum neuen Album „Gern geschehen“.

In einigen Kritiken zu eurem neuen Album ist mehrfach die Rede von „einfach typisch Blumentopf“. Wenn jemand so etwas in einer Kritik schreibt, ist für euch das Ziel erreicht oder eher verfehlt?
Schu: Typisch Blumentopf-Style heisst ja nicht unbedingt das die neue Platte genau so klingt wie unsere erste und wenn das Album in den höchsten Tönen gelobt wird und schlussendlich drunter steht „typisch Blumentopf halt“ dann ist das schon geil! (lacht) Es ist natürlich auch cool wenn man etwas unverwechselbares hat. Steht „typisch Blumentopf“ aber dafür, dass wir uns seit der ersten Platte nicht weiterentwickelt haben, bin ich natürlich anderer Meinung.

Worin seht ihr denn persönlich die grössten Unterschiede zwischen „Gern geschehen“ und der letzten Platte „Eins A“?
Schu: Zuerst einmal hat „Gern geschehen“ andere Lieder drauf! (lacht) Nein, das mein ich wirklich so! Die Platte ist geschichtenlastiger als die letzte, denn auf Battle/Represent Texte hatten wir nicht so richtig Bock. Solche Tracks sind schon cool, aber nicht wenn die Lust fehlt um solche Songs zu machen. Dafür sind Sachen wie zum Beispiel „Manfred Mustermann“ drauf – so etwas gab es vom Blumentopf bisher noch nicht.
Ausserdem haben wir dieses Mal die meisten Beats zusammen, also zu fünft, produziert. Nicht so wie bei „Eins A“ wo Sepalot und Holunder den grössten Teil der Produktionen übernommen haben. Und wie immer; die Skills haben sich natürlich auch verbessert.
Heinemann: „Gern geschehen“ ist auf jeden Fall sehr breit gefächert von der Art her der einzelnen Tracks. Bei „Lass mich in Ruh“ ist es das Ding mit dem Doppeltempo, „Da läuft was schief“ ist ein Akustikstück, „Magic Disco“ ist so ein 80’s Ding und „Mach Platz“ ist eher rockig ausgefallen.

Wie seit ihr denn an die Platte rangegangen? Hattet ihr nach der „Eins A“ schon konkrete Pläne oder habt ihr einfach auf Ideen gewartet und sie dann verwirklicht?
Sepalot: Nach dem Release von „Eins A“ waren wir ja ziemlich lange auf Tour, spielten später noch eine Nachtour und im Sommer auf Festivals. Wir waren also ziemlich lange unterwegs und irgendwann kommst du als Musiker einfach an einen Punkt, wo du wieder was neues machen willst. Deshalb sind schon damals zwischen den Auftritten neue Beats und Texte entstanden, die wir aber schlussendlich nicht für „Gern geschehen“ benutz haben, jedoch sehr wichtig waren für den Sprung vom einen Album zum nächsten. Du willst ja nicht genau dort wieder anschliessen, wo du das letzte Mal aufgehört hast. Dabei sind solche Tracks entstanden wie zum Beispiel „Saftig“ für die Style Liga Compilation. Das Teil lag ewig rum, bis wir die Anfrage bekamen.
Im Endeffekt richtig Angefangen haben wir mit dem Album Ende letzten Jahres, da kam langsam System in die ganze Sache und wir haben Ziele festgelegt, was dir auch wieder einen Antrieb gibt um intensiver zu Arbeiten.

Apropos „Saftig“: Wie sieht das nun eigentlich aus mit der Style Liga? Wir wissen ja nun alle das es Eimsbush nicht mehr gibt. Wird da trotzdem noch was in der Richtung kommen?
Sepalot: Also momentan ist es so, das wir auch nicht mehr wissen als alle anderen. Aber ich schätze mal wenn Eimsbush pleite ist werden sie auch keine Compilation rausbringen und wenn was kommen sollte dann nicht in Form von „Saftig“. Der Track ist nun so auf Platte und da wird nichts mehr dran gemacht.

Zurück zum Album. Auf „Gern geschehen“ habt ihr im Gegensatz zu den anderen Platten viel mehr Gäste drauf. Hattet ihr die eingeplant oder hat sich das einfach so ergeben?
Schu: Mir ist das eigentlich erst so richtig aufgefallen als wir mit dem Artwork der Platte begonnen haben. Da hab ich die Tracklist gesehen und war ziemlich erstaunt darüber, dass einem die vielen Features beim Hören der Platte gar nicht so auffallen. Auf „Grosses Kino“ waren ja auch schon einige andere Leute mit dabei, nur haben wir bei „Gern geschehen“ spielfilmmässig agiert und einfach Rollen besetzt. Da ist zum Beispiel die E-La die bei „Der Frauenflüsterer“ den einen Part übernommen hat, welchen eigentlich auch Heinemann geschrieben hat.

Holunder spricht auf „Alles Gute“ die Angst vor dem Mittelmass an. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen Stutzig gemacht.
Schu: Das hat uns auch stutzig gemacht! (lacht)
Sepalot: Diese Ungewissheit ist immer irgendwie da. Man ist als Künstler ja nie an einem Punkt wo man sich die ganze Zeit selbst feiert. Klar kann man sagen „Mann, echt cool was ich da gemacht habe!“. Aber wenn das der Dauerzustand wäre, hätte man nach einiger Zeit ja gar keine Motivation mehr weiter zu machen und besser zu werden. Ein gewisses Mass an Selbstzweifel kann nie schaden. Musiker sind ja keine Maler die mal kurz ein paar Schritte zurück machen können um die ganze Arbeit mit einem kritischen Auge zu betrachten, du stehst permanent mittendrin und so kann es schwer werden den Überblick zu behalten.
Ausserdem haben sicher viele Künstler manchmal solche Zweifel, es gibt aber wenige die das offen ansprechen.

Auf dem Album wird viel mit dem Thema „Club“ gespielt. Hat das einen Grund? Seit ihr regelmässige Clubgänger?
Schu: Wir gehen schon sehr oft in Clubs, da der Sepalot ja viel auflegt und dort einfach super lustige Dinge passieren die sich dann noch lustiger in Texten verwenden lassen. Da das Thema auf dem Album unterschiedlich verarbeitet wird, war’s für uns auch kein Problem mehrfach drüber zu rappen. Aber ein ganzes Album über Clubs zu machen wäre schon zu krass.

Wie schon angesprochen fällt einem der Track „Manfred Mustermann“ speziell auf, da er von einem ganzen Leben eines Mannes erzählt, von dessen Geburt bis zu seinem Tod. Könnt ihr euch so ein Leben überhaupt noch vorstellen, ganz ohne die Musik und ohne das Touren, einfach am Morgen aufstehen um zu arbeiten?
Schu: Ich mach mir darüber eigentlich gar keine Gedanken. Wir können uns auch gar nicht mehr mit dem Manfred vergleichen, da er ja von einem Leben auf Lanzerote träumt und wir uns unseren Traum verwirklicht haben, in dem wir Musik machen. Also momentan kann ich’s mir eigentlich schon nicht vorstellen. Aber sollte es mal Tatsache sein, dass Blumentopf sich auflöst, wird sicher jeder von uns noch irgendetwas musikalisches machen. Der Sepalot wird zu Hause wieder Klavier spielen, der Heine vielleicht Gitarre, ich Bass, etc. Dann hat jeder nach der Arbeit noch ein paar Stunden in denen man sich selbst verwirklichen kann.

Das wäre eigentlich die letzte Frage gewesen: Was wird’s in Zukunft geben? „Gern geschehen“ ist ja nun euer viertes Album, wird der Ablauf vom Aufnehmen – Touren – Aufnehmen nicht langsam langweilig?
Schu: Was genau noch kommen wird, kann ich so direkt nicht sagen. Wir machen jetzt mal diese Tour fertig und werden dann im Sommer auf ein paar Festivals spielen. Momentan sind wir noch damit beschäftigt unser neues Studio einzurichten und dann sehen mir mal weiter… und solange wir noch frische Ideen haben und der Spass an der Sache bleibt wie zum Beispiel heute Abend in Zürich, wird es sicher noch weiter gehen!

Pump – Kurzinterview

Pump, wie ist das ganze entstanden, wie bist du auf die Idee gekommen so ein Tape zu machen?
Nach einer weile Beatbastlerei, sammelten sich immer mehr Beats auf meiner Festplatte. Ich wollte sie irgendwie veröffentlichen. Da kam mir die Idee eines Tapes mit div. MC wie es ja schon viele andere vor mir auch schon gemacht haben. Da ich viel mit Dela und Baa Booh von Eastbound zusammen bin war mein Wunschlabel natürlich Eastbound wo es dann schliesslich auch erschienen ist.

Wie bist du bei der Auswahl der MCs vorgegangen?
Meine Idee war ein Tape rauszubringen, das Newcomer sowie auch etablierte Acts beinhaltet. Bei den etablierten MC sind es alle Leute von den ich beeindruckt bin und z.T. auch überrascht war, dass Sie sich für das Tape zur Verfügung stellen. Die Newcomers habe ich zum Teil selber beim durchstöbern im Internet gefunden oder sie haben vom Projekt Wind bekommen und sich bei mir gemeldet.

Ihr habt zum Tape auch ein Video gemacht das eigentlich drei Tracks zusammenfasst. Wie ist diese Idee entstanden und wer hat das Video realisiert?
Also, die meisten Props für Idee, Location Auswahl usw gehen an Christoph Rahm von Doppelrahmfilm, Zürich (www.doppelrahm.ch). Er hat sich das Ganze Gerüst ausgedacht, dass dann noch mit Ideen von Eastbound und mir vermischt wurde. Der Ort war einfach perfekt. Düster, abgefuckt, und kalt er passt einfach zur Stimmung der Tracks.

Weed Killaz – Neues Album „Beat Chillaz“

Die Aarauer Live-HipHop-Combo Weed Killaz welche schon seit 1996 zusammen Musik machen bereichern uns mit ihrem ersten Album. Zu hören gibt es 14 fette Tracks die, wie es sich für eine Live-Cobmo gehört, alle von Hand eingespielt wurden – hier sitzen also noch richtige Leute hinter den einzelnen Instrumenten! Für die Reims sind die MCs Sevo und Öli zuständig und als Gäste gibt es Parts von Mike369 (Sendak) & Laurens MC (Mindharpoon). Interessantes Release das sich alle einmal anhören sollten – schlecht fällt eigentlich nur das Cover aus, leider!

Ab sofort erhältlich unter www.hiphopstore.ch