Big Zis – Ich dörf alles!

Eine der schillernsten Figuren der Schweizer Rapbusiness meldet sich wieder zurück auf dem Parkett des Sprechgesangs. Big Zis macht mit dem Titel ihres neusten Meisterwerks: „Dörf alles“ von Beginn weg klar, dass sie wieder Mal kräftig in die Trickkiste gegriffen hat. Das Album präsentiert sich musikalisch divergent, wie es kaum freakiger sein könnte. Jazzige Klänge wechseln sich ab mit Elektrobeats und neben den Raptracks werden zuweilen auch die Gitarren verzerrt. Genug Gründe um der Zürcher Sprachakrobatin auf den Grund zu gehen.

Bist du aufgeregt gewesen, als das Album released wurde?

Ich war schon ein wenig aufgeregt, aber langsam werde ich easy, weil ich mit der Musik wirklich zufrieden bin. Während dem Machen des Albums habe ich die ganze Zeit das Gefühl gehabt, dass alles Scheisse sei und ich mich schon ab und zu fragte, warum ich das alles überhaupt mache.

Warum denn diese Unsicherheit?

Einerseits muss es mir gefallen. Trotzdem möchte ich auch, dass es den Leuten gefällt. Es ist noch schwierig zu erklären, aber ich glaube, dass viele Künstler diese Gefühle kennen. Wirklich Scheisse ist es dann, wenn du dir selber nicht einmal sicher bist, ob es dir gefällt. Aber jetzt am Schluss, nachdem die Songs auch alle abgemischt und gemastert waren, hatte ich schon sehr Freude. Es ist anders, als beim ersten Album, wo die Freude schon auch intensiv war, aber ziemlich schnell abgenommen hat. Jetzt ist es genau umgekehrt. Nachdem die Platte eine Zangengeburt war, freue ich mich wirklich immer mehr.

Was ist seit dem letzten Release „Keini so“ bei dir alles passiert? Sogleich in neue Projekte gestürzt?

Ich habe Unmengen von Geld verpulvert (lacht). Nein im Ernst. Ich habe ehrlich gesagt nicht viel Kreatives angestellt. Die ganze Phase, um mich wieder aufzuraffen hat dann auch noch relativ lange gedauert. Bei mir ist es immer so, dass wenn ich auch in anderen Lebensbereichen aktiv werde- Ich habe jetzt zum Beispiel eine Schule begonnen – dann kommt dann auch die Kreativität und Motivation für die Musik zurück.

Welches war dein letztes Rap Album, das du dir angehört hast?

Also richtig bewusst? Dass ist schon eine Weile her. Es kommt schon Mal vor, dass mich ein Ami Track flasht, aber dann kaufe ich nicht gleich das ganze Album. Ich glaube, die letzte Rapplatte, die ich mir komplett anhörte, war das Bligg Album. Oder nein, das neue Fanta 4 Album habe ich auch durchgehört, und ausser die übertriebenen Thomas D. Pathos Lyrics fand ich es total gut. Es gibt schon noch so Künstler, wie jetzt ein Jay-Z, dessen Karriere ich noch mitverfolge. Aber das, was ich auf MTV sehe, spricht mich meistens nicht wirklich an.

Dein Album kann man ja auch nicht als Rap Album durchgehen lassen, oder?

Das stimmt schon.

Wie und warum hast du dich ein wenig vom Rap gelöst?

Das war natürlich ein kontinuierlicher Prozess und auch weder bewusst noch überlegt. Darum hatte ich ja auch die ganze Zeit während der Produktion einen riesigen Bammel. Das ergab sich halt mehr oder weniger natürlich. Umso grösser war dann auch die Erleichterung, dass meine Musik im Endeffekt dann eben trotzdem zusammenpasste. Aber ich fühle mich halt jetzt schon ein wenig älter und möchte nicht mit 40 Jahren immer noch Rap machen. Wenn es dann immer noch ein Raptrack drunter hat, ist das schon ok. Aber ich möchte – obwohl, wer weiss schon – dann keine Rapperin mehr sein.

Ab wann wurde überhaupt der Wunsch nach dem Album konkret?

Also nach der letzten Tour war eigentlich der Plan schon noch, mit Mad Madame, meiner DJane, ein weiteres Rapalbum zu machen. Aber das hat sich dann ziemlich schnell verlaufen, bedingt auch durch meine Versifftheit.
Aber schon bald machte ich dann irgendwie andere Tracks. Zum Beispiel der Videotrack „Wott nur Tanze“ ist im Jahr 2003 entstanden, was auch schon eine Weile her ist. Dann gibt’s Ideen, wie der Punk Track, den ich schon für das letzte Album hatte, aber erst jetzt umgesetzt habe. Oder dann der französische Chanson, der drauf ist, entstand dadurch, dass ich Mal zusammen mit Greis ein Chanson-Konzert gegeben habe. Wir haben auch den Text zusammen geschrieben. Dann gibt’s halt auch noch einige Hommagen. Zum Beispiel das „Tunnellied“, also „Kontra“ ist eine Textanlehnung an einen „Cure“ . Der erste Teil des Songs ist textlich fast eins zu eins übernommen. Ich habe die Geschichte dann noch weitergesponnen.

Aber den Kritikern wird das Album mit Sicherheit gefallen!

Ich bin mir da nicht so sicher. Rein von den starken, expliziten Ausdrücken her, kommt es schon nicht an den Vorgänger heran und verliert jetzt vielleicht etwas des Kontroversen und sehr Provokativen. Aber das ist auch das, was ich wollte.

Du warst ja allgemein ein ziemlich gefundenes Fressen für die Medien. Hast du dich ob all der guten Kritiken vielleicht auch etwas unter Druck gefühlt?

Es ist halt schon viel angenehmer, wenn du aus dem Nichts kommend ein Überraschungsrelease landen kannst. Aber wenn die Leute dann schon überall gelesen haben, wie geil das Album ist, können sie fast nur noch enttäuscht werden. Andererseits sagt man ja auch, dass, wenn einen die Journalisten nicht mögen, dann vielleicht eher das Publikum.

Du hast einmal gesagt, dass du dich überbewertet fühlst. Würdest du dich mit diesem Album immer noch so fühlen?

Nein, jetzt wäre das natürlich schon gerechtfertigt Aber es ist doch oft so: der Künstler macht sein zweites Album und findet es viel besser als das Erste und kann sich viel stärker damit identifizieren. Aber die Leute empfinden es ganz anders, haben nicht dieselbe Entwicklung mitgemacht und finden die Musik vielleicht dann Scheisse.

„Dörf alles“ ist schon ein logischer Titel?

Ja schon. Der Song „Zis dörf alles“ mit Knarf Rellöm & DJ Patex – Musiklegenden, auch wegen ihrer Abnormalität- habe ich bei ihnen in Hamburg aufgenommen, nachdem ich die Beiden in Zürich kennen gelernt habe. In zwei Tagen haben wir inklusive Songidee den ganzen Track recorded und aus diesem Song entstand dann auch der Albumtitel. Natürlich ist es auch eine perfekte „Entschuldigung“! Es nimmt alles vorweg.

Ein musikalisches Konzept in dem Sinne ist schon nicht erkennbar!

Das Konzept ist halt, kein Konzept zu haben. Das Ziel ist schon, dass ich selbst den roten Faden bilde.

Hast du dann viel Songmaterial gehabt?

Ich habe noch zwei halbfertige Songs gehabt, aber jetzt nicht noch fünf Stücke von jedem Musikstil oder so.

Trotzdem kommt das Thema tanzen mehrmals zur Sprache. Wieso?

Auch das ist nicht bewusst passiert. Ich tanze halt unglaublich gerne. Und „Wott tanze“ ist dann halt auch wieder eine Hommage an einen David Bowie Song. Zum anderen bin ich ein grosser Fan der grossen Steptanz Legende Fred Astaire, vielleicht auch drum as Thema tanzen.

Wie hat die Produktion ausgesehen und mit was für Musiker hast du zusammengearbeitet?

Mit den produzierten Beats war es eigentlich wie immer. Ausser bei „Wott nur tanze“, wo es wirklich ein langer Prozess war wo ich wieder Ideen hineinbrachte aber auch Balint, der Produzent, immer wieder herumgebastelt hat. Sonst war es schon so, dass ich zu den Produzenten ging und aussuchte. Oder ich kam mit einer Idee, die ich zu formulieren versuchte und dann so entstanden. Bei den Musikern waren ja nicht immer dieselben, die mithalfen. Die beiden eher jazzigen Songs wurden von den Jungs eingespielt, die mit mir im letzten Sommer auch ein Konzert im Moods gegeben haben. Zuerst war nur ein Song geplant aber weil wir den einen Track Live so cool umgesetzt haben, gibt es zwei Versionen auf der Platte. Und die eine ist dann eben auch mit dieser Band! Dann gibt’s noch ein Bossa Novas Track von anderen Musikern. „Slow Tanze“ wurde gleichfalls mit Musikern aufgenommen, wie auch ein Punk Song mit einer befreundeten Band von mir. Der Knarf Rellöm Track wurde bei ihm im Studio aufgenommen, wo ich sogar selbst die Shakers gespielt habe (lacht)!

„kontra“ ist ein sehr spezieller Storytelling Track. wie kamst du auf diese Idee?

(überlegt lange). Es ist zuerst einmal ein Bild, eine Situation, die viele Frauen kennen. Ich blendete halt die ganze Sache mal auf den Mann. Was geht dann bei ihm ab. ich habe nämlich oft auch schon von Männern gehört, dass solche Situationen ziemlich tricky und mühsam sind. Der Typ im Song ist, obwohl man zu Beginn das Gefühl hat, dass er die Situation durchschaut, ein ziemlicher Psychopate. Er spinnt so sehr, dass aus dieser Situation sein ganzes Leben passieren wird.

Speziell ist ja auch, dass fast der ganze Song aus der Männer Perspektive erzählt wird?

Ja, ich nehme glaube ich, eher das mir Fremde zum Gegenstand für jetzt einen Song. Vielleicht ist es auch einfach mein Drang nach Pseudooriginalität (lacht).

Wo vermischst du Ehrlichkeit und Ironie, oder ist alles immer ganz ernst gemeint?

Also jetzt zum Beispiel bei „Trinke wieder“; das ist ja ein typisches Alkohol Lied. Zum einen super depressiv und zum anderen total ausgelassen. Dieser Song ist eigentlich ein Remix von einer Version, die auf das nie erschienene DJ Reedo Album hätte kommen sollen. Er hat den Song selber dann nochmals überarbeitet mit Jeff zusammen. Der Effekt ist halt, dass man beim ersten Mal Durchhören das Gefühl hat, es sei ein Partytrack, obwohl der Text sehr depro ist, eigentlich. Auf jeden Fall entstand der Song schon aus einem erlebten Gefühl und einer passierten Geschichte, aber der Song ging einfach noch weiter. Ich verliere mich dann oft in einer Geschichte.

Mein Favorit bleibt aber der Schnulzesong „Wott nur Slow tanze“!

Die Idee war ja grundsätzlich die, dass man die beiden Songs „Wott nur tanze“ und „Wott nur Slow tanze“ zusammen als Video bringen würde, da die Songs natürlich nicht unabhängig voneinander entstanden sind. Aber es hat dann nicht geklappt. Das Ziel des Songs war ja nicht, dass ich super gut singe, aber dass es Instrumental wirklich professionell daher kommt, sonst hätte es nicht gewirkt.

Hat es dich dann etwas gekostet, zu singen?

Nein, ich fand es wirklich sehr interessant und lustig. Aber nachher hatte ich schon ein mulmiges Gefühl, als ich es den ersten Leuten zeigte.

Dafür ist „Gsee nüt“ wirklich ein sehr depressiver Song.

Ja, voll. Der hat aber jetzt mit mir nichts zu tun. Dieser Text ist frei erfunden und gewissermassen an einem David Bowie Song angelehnt.

Machst du solche Sachen oft?

Nein, schon nicht in diesem Ausmass. Klar ich benutze oft Songzitat wie auch bei „Wott nur Tanze“ das „Ring-a-Dingdang madangalongdingdong“, das von den Ministry of Sound stammt.

Was möchtest du den Leuten mit solchen Songs mitgeben?

Was ich gemerkt habe, ist, dass der Konsument oft etwas ganz anderes versteht oder interpretiert, als was ich ursprünglich gemeint habe und meistens sogar mehr und schönere Dinge! Da bin ich schon noch froh, dass meine Songs noch so schwammig sind, dass man auch noch andere Sachen rein denken kennen. In einem Lied sage ich ja zum Schluss: „Nei, ich lös kei Kontroverse us, bin nur sehr konfus, steck voller Widersprüch, chume nid drus, heisse drum herzlich Willlkomme, jedi Analyse vo mine Text.“

Arena Festival – wieder mit interessanten Acts

Das ARENA Festival in Orpund, das letztes Jahr zum ersten Mal über die Bühne ging, wurde nun auf zwei Tage ausgebaut: Der Freitag ist dem Schweizer Rock und Reggae -Phenomden wird die Stage rocken – gewidmet, am Samstag erwartet euch erneut eine heisse HipHop-Nacht! Unter Anderem wird Afrob eines seiner wenigen CH-Konzerte geben, Q-Unique (ehemals Arsonists) kommt exklusiv in die Schweiz und auch MB1000 kann man in diesem Sommer nur in Orpund live erleben! Neben den Konzerten sorgen bekannte regionale DJs für eine gute Stimmung, ein Ausflug in das schöne Seeland wird sich lohnen! Weitere Informationen findet ihr unter www.arenafestival.ch

DJ Green Lantern – nicht mehr bei Shady Records

Kein Witz! DJ Green Lantern hat mit sofortiger Wirkung Shady Records (Interscope Records) verlassen und steht dem Label als Tour-DJ, Radio-Moderator (Sirius Satellite Shade 45) und Produzent nicht mehr zu Verfügung. Grund ist ein Gespräch mit Jadakiss über den Beef mit 50 Cent, welches ohne sein Wissen heimlich aufgenommen und schliesslich auf der „The Come Up Volume 5“-DVD veröffentlicht wurde. Um einen Streit zwischen 50 Cent und seinem Label-Boss Eminem zu verhindern und einer Reaktion des Labels zuvorzukommen, hat er sich entschieden Shady Records zu verlassen:

„Basically, the situation is… I have left Shady Records due to a situation that may cause some tension between Eminem and 50 Cent. I removed myself from that situation before any tension could occur between Em and 50. It was like before [Eminem] could even make a decision about it, I was like ‚I’m out,‘ and it was mutual.“

Für den Aussenstehenden sieht es wie ein Verrat gegenüber der G-Unit Crew aus, doch während des Gespräches sagte er nichts gegen Fitty und dessen Crew, sondern sprach nur allgemein über die G-Unit Crew und den Fitty-Diss von Jadakiss, so der DJ in einem Interview mit Allhiphop.com:

„I was calling [Jadakiss] to tell him that we won the Mixtape of the Year for the mixtape that we did together, and this just so happened to be the day after he released his response record to the 50 s**t. I’m giving him – even though I shouldn’t have – giving him my critique on his song. In a polite manner, I’m telling him, ‚Yo, B, step it up. That wasn’t it,‘ but my words were ‚that’s a jab, where is the knock-out?‘ I was telling him to step his game up. To the casual listener, it seems like I want somebody to knock 50 Cent out.“

Über die Situation ist Green Lantern sehr entäuscht – 50 Cent, G-Unit und Shady Records wünscht er für die Zukunft nur das Beste. Von D-Block Rapper Jadakiss fühlt er sich allerdings hintergangen, weil dieser anscheinend für die Videoaufnahmen verantwortlich war und sein produzenten-Album „The Invasion“ wird im Sommer nun über ein anderes Label erscheinen.

P. Diddy – gründet mit Pitpull „Bad Boy Latino“

Ist P.Diddy überaus smart oder grössenwahnsinnig? Auf jeden Fall will Sean „P. Diddy“ Combs nun auch den Latino & Reggaeton Markt erobern. Wie er am vergangenen Mittwoch in Miamis Bongos Cuban Café bekannt gab, gründete er nun zusammen mit Miami-Rapper Pitbull das Label „Bad Boy Latino“. In Zusammenarbeit mit der Warner Music Group will Diddy nicht nur Latino-HipHop, sondern auch Latino-Soul und „tropische“ Musik veröffentlichen:

„It’s one of the fastest growing styles in the world — it can’t be ignored. The combination of what I do with hip-hop and [ Hispanics‘] reflection of what’s going on in their lives…means we can make a lot of hit records together.“

Pitbull wird für das Signing der Artists und das Marketing verantwortlich sein. Er selbst steht allerdings weiterhin bei TVT Records unter Vertrag. Bis jetzt wurde noch kein Signing für Bad Boy Latino bekanntgegeben. Aber es wird sicher nicht lange gehen, bis auch da die Kacke am Dampfen ist!

Jay-Z – Ein NBA Playoff Remake

Jay-Z ist im Playoff Fieber! Es scheint kein Tag zu vergehen, an dem Jay-Z nicht eine Gelegenheit sucht einen Track aufzunehmen. Jetzt wartet er mit einem Remake von „The Takeover“ auf!

Da wird sich Jigga gefreut haben, als sich wieder mal die Chance bot einen neuen Track aufzunehmen und er erneut ein bisschen Studioluft schnuppern konnte. Für das Playoff Spiel seiner Basketball Mannschaft The Nets gegen Miami Heat präsentierte Jay-Z einen speziellen Remake seines Hits „The Takeover“, den man sich ab sofort unter www.jnets.com als Free MP3 runterladen kann. Er kann’s eben nicht lassen, der Jigga; und wir sind froh drum!

Joe Budden – „The Growth“ kommt im Juni

Joe Budden hält bald Einzug in den Plattenläden. Obwohl sein Debüt Album schon eine ganze Weile zurück liegt, kam man in den letzten Monaten nur sehr schwer an ihm vorbei, denn New Jerseys Hottest steckte all seine Energie in unzählige Mixtapes Exclusives und Features. Doch nun ist das frisch gebackene The Roc Mitglied bereit für Album Nummer Zwei. „The Growth“ wird in den Staaten am 21.Juni veröffentlicht und soll Joey nun endlich zum mehr als verdienten Durchbruch verhelfen. Die erste Single „Gangsta Party“ wird euch schon bald in den Clubs um die Ohren gehauen.

Pras – neues Solo-Album

Noch vor Lauryn Hill veröffentlicht Fugee-Mitglied Pras am 14.Juni sein neues und inzwischen zweites Solo-Album „Win Lose or Draw“. Erste Single des „Ghetto Supastar“-Nachfolgers ist ein Remake des U2 Hits „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“. Obwohl U2 bisher noch kein Sample ihrer Aufnahmen freigab, bekam er grünes Licht von Frontsänger Bono, so Pras gegenüber Rolling Stone:

„I got Bono’s cell number, and I called and asked him. He said, „Really, my biggest record of all time?“ I sent him the idea, he played it for the rest of the band, and they loved it. Bono called me back and said, „Listen, I’ve never cleared a record for anyone, but I’m a fan of the Fugees and a fan of you. If this record can help you, go ahead and take it.““

Gäste auf dem Album sind unter anderem Sean Paul und Wycelf Jean. Als Promotion wird Pras zusammen mit seiner Live-Band auf Tour gehen. Desweiteren dreht er demnächst in Neuseeland einen Film namens „Mutant Chronicles“.

Lil` Kim – holt Hilfe bei Fans

Sollte Richter Gerald Lynch am 24.Juni schlecht drauf sein, dann könnte Lil‘ Kim bis zu 15 Jahre ins Knast wandern! Jetzt sucht Kim die Unterstützung ihrer Fans.
Sitzt du schon lange ungeduldig zuhause und fragst dich, wie du Lil’kim aus dem Schlamassel helfen könntest? Jetzt hast du die Möglichkeit.

Denn langsam aber sicher schlottern Lil‘ Kim die Knie, denn der Tag, der über Freiheit oder Gefängnis entscheidet, rückt näher und näher. Am 24.Juni wird Richter Gerard Lynch die Rapperin höchstwahrscheinlich wegen Meineids verdonnern. Auf ihrer Website www.LilKimZone.com
ruft sie nun ihre Fans dazu auf, dem Richter per Email ins Gewissen zu reden. Das muss sie auch, denn sein Name klingt ja nicht gerade einladend.

Snoop Dogg – Ein Dogg Pound Album im Kommen

Snoop Dogg und sein voller Terminkalender: Während des Tribeca Film Festivals in New York stellte Rapper Snoop Dogg zwei neue Filme vor. Neben „The L.A. Riot Spectacula“ drehte Snoop gemeinsam mit Drehbuchautor & Produzent Danny Green den Film „The Tenants“. Während den Dreharbeiten musste Snoop viel improvisieren und verglich dies mit dem „Freestylen“ beim Rappen:

„In the rap world, they call it freestyling. And in the movie world, I guess it’s a form of freestyling as well — to come up with your lines as you go. But being with professional cats like that, it’s easy.“

Letzte Woche berichteten wir bereits von der Reunion von „Tha Dogg Pound“, alle Leute der „Dogg Pound Gangsta Click“ (Snoop, Daz, Kurupt, Nate Dogg, Warren G, Lady of Rage, RBX, & Bad Azz) sind wieder vereint und ein neues Album ist bereits in Planung. Im Rahmen der „How the West Was Won Tour“ von Snoop und The Game trafen sich Snoop Dogg, Kurupt, Daz Dillinger und Produzent Battlecat gemeinsam im Studio, um die ersten Tracks aufzunehmen:

„We’re on the road right now working on it. We’re trying to put it out in the fourth quarter, so be on the lookout for it.“ Das tönt doch schon sehr vielversprechend!

Foxy Brown – lässt die Fäuste sprechen

Auch die feinen Damen können Mal sehr explizit werden. Davon, dass ein Gefecht mit Worten statt mit Fäusten auch mal ganz inspirierend sein kann, hält Foxy Brown nämlich anscheinend nichts.
Vergangenen Montag ist die Dame wieder einmal handgreiflich geworden, diesmal gegen ihre Kollegin Jacki O.

Diese bestätigte, dass sie Foxy Brown zum gemeinsamen Arbeiten an einem Song, in die Circle House Studios, Miami, eingeladen hatte und es dort wohl zu einem Missverständnis kam, was schliesslich zu Handgreiflichkeiten führte.

Jacki O. bedauert den Vorfall, da sie liebend gerne mit Foxy Brown zusammengearbeitet hätte, als den Tag im Zickenkrieg enden zu lassen. Wie es mit der Zusammenarbeit aussieht, steht in den Sternen.