Luut & Tüütli – Album Snippet-Mix zum Downloaden!

Nicht mal mehr ganz zwei Wochen – nämlich bis am 12. September 2005 – müssen wir uns noch gedulden, bis das lang erwartete Luut & Tüütli Album „Als Chänteds Bärgä Versetzä“ endlich in den Läden steht.
Das Album überzeugt mit 18 dicken Tracks mit Beats von Claud (Sektion Kuchikäschtli), Daze, Dimos, Lou, Pave, Sad, Sepalot (Blumentopf) und Shuko (D). Am Mic stehen Bandit und Shpoiz alt bekannte Rapper wie Baze, Poet, Rennie (Sektion Kuchikäschtli), Wurzel 5, X-Chaibä und Sänger Seven zur Seite. Um uns die Wartezeit zu versüssen, liefert uns Crew-DJ Aldäwaldä ein Snippet Mix mit Ausschnitten aus einigen der neuen Tracks, welcher man sich HIER downloaden kann.

Vorbestellen kann man das Album „Als Chänteds Bärgä Versetzä“ von Luut&Tüütli ab sofort bei www.hiphopstore.ch!

Lil‘ Flip – Frieden mit Pac Man

Wie viel es den Rapper wohl gekostet hat? Houston Rapper Lil Flip, Sony BMG und Namco haben ihren Rechtsstreit beigelegt und sich aussergerichtlich geeinigt. Im September 2004 hatte Namco den Musik-Konzern Sony BMG und Lil‘ Flip auf 10 Millionen US-Dollar verklagt, weil dieser in seinem Song „Game Over“ ungeklärte Samples des Videospiel-Klassikers „Pac Man“ benutzt hatte.
Der von „The Fury“ produzierte Song war die erste Single des letzten Flip Albums „U Gotta Feel Me“, welches sich bisher ca. 850,000 mal verkaufte. Seit Anfang des Jahres arbeitet der Rapper an seinem dritten Album, das noch in diesem Jahr über Sony BMG erscheinen wird.

Black Rob – „The Rob Report“ bald erhätlich

Er ist zurück, und wie! Nach seiner langen Auszeit sollte eigentlich das neue Black Rob Solo-Album „The Rob Report“ bereits im September erscheinen, doch Bad Boy Records verschob nun das Release-Date auf den 25.Oktober.
Produziert wurde der Longplayer von Diddy, Ty Fife, Buckwild, Yogi und D-Dot, über Gäste-Features ist bisher noch nichts bekannt. Als erste Vorboten sind die beiden Tracks „Ready“ und „Star In Da Hood“ auf Maxi erschienen. Die vorläufige Tracklist von „The Rob Report“:

Tracklist:

1. Fire In Da Hole / 2. Ooh Aah / 3. Star In The Hood / 4. Questions / 5. Life / 6. B.R. / 7. Ready / 8. Help Me Out / 9. Y’all Know Who Killed ‚Em / 10. Double Talk / 11. She’s A Pro / 12. B.L.A.C.K. / 13. How Can I / 14. Smile / 15. Shake It / 16. Love Live B.R.

Dr. Dre – Detox jetzt doch schon im Oktober?

Er hat sich wohl ein Spiel daraus gemacht. Dr. Dre ist wahrhaftig der ungekrönte Meister im Release-Dates verschieben. Seit mehr als zwei Jahren kündigt er im Monatstakt an, dass bald sein heiss erwartetes „Detox“ erscheinen wird. Dabei hat Dre wohl eine andere Definition von „bald“ als der Normalbürger.
Nun sind schon wieder Gerüchte aufgetaucht, dass der Longplayer im Oktober erscheinen soll, nachdem auch schon nächstes Jahr als Release Jahr gefallen war. Dre soll in letzter Zeit viel im Studio gewesen sein und dort mit anderen Artists die Feature-Songs fertig gemacht haben. Eine Liste der Kollabos gibts allerdings noch nicht.

Es bleibt also abzuwarten, ob Dre nur mal wieder ein bisschen Publicity braucht oder ob diesmal etwas wahres an diesem Gerücht dran ist.

Tha Alkaholiks – unser letztes Album steht an!

„Tha Alkaholiks“ oder auch „Tha Liks“ genannt, gehören zu den legendären HipHop Formationen. E-Swift, Tash und J-Ro kündigten bereits im vergangenen Jahr ein neues Album an, welches jedoch bis heute noch nicht veröffentlicht wurde. Nun soll es bald so weit sein: Im Oktober 2005 soll das neue Meisterwerk „Firewater“ im Verkauf stehen! Aight-Genossen sprach mit J-Ro über das neue Album.


Bereits lange warten wir auf das neue Album „Firewater“. Wann wird es nun definitiv erscheinen?

Leider ist es so, dass unser Album sehr viel Verspätung hat! Das Problem lag jedoch nicht bei uns, sondern bei unserem Label. Sie wollten alles bis ins Detail geplant haben. Das Album kommt im Oktober 2005, versprochen!


Auf dem neuen Album-Cover steht „Tha Alkaholiks“. Für das letzte Album habt ihr doch den Namen in „Tha Liks“ geändert? Weshalb nun wieder der alte Name?

Es ist richtig, wir gehen zurück zum Namen „Tha Alkaholiks“!! Der Name Liks wird jedoch weiterhin existieren. Für unser letztes Album haben wir den Namen geändert, da in den Staaten „Alkaholiks“ nicht mehr so gut ankam. Besonders die Radiostationen weigerten sich, Songs von Alkoholikern zu spielen. Du kennst ja sicher auch unseren älteren Song „It’s Tha Liks baby, its…“. Der Name „Tha Liks“ war somit keine Neuerfindung, sondern existierte seit eh und jeh! Und wird es auch in Zukunft tun.


War es schwer, dazumals den Namen zu ändern?

Für unsere Fans machte es keinen grossen Unterschied, da wir von den Meisten so oder so bereits „Tha Liks“ genannt wurden. Wir wussten immer noch, wer wir sind; und es war nicht ein total neuer Name. Aber ich bin froh, dass nun der offizielle Bandname zurück ist.


Ihr habt einmal gesagt, das neue Album geht zurück zu den Wurzeln eurer Musik. Was dürfen wir erwarten?

Für mich heisst das, dass wir dieses Album hauptsächlich alleine machen. E-Swift machte die Beats und wir rappen darüber. Für mich bedeutet „back to the roots“, dass wir nicht mehr mit so vielen Produzenten arbeiten und ein Album kreieren, welches wirklich von uns drei kommt.


Du lebst ja nicht mehr in den Staaten, sondern in Schweden. Wie wurde das Album aufgenommen?

Das war kein Problem, dem Internet sei dank! Das Album entstand über einen längeren Zeitraum. Einige Songs haben wir in den Staaten aufgenommen und bei den anderen sandte ich meine Aufnahmen per Internet von Schweden in die USA. Wir haben sehr viele Tracks gemacht, auf dem Album sind wirklich nur die besten Stücke!


Eigentlich sollte das Album im Jahre 2004 kommen. Werden wir nun auf dem neuen Album nur Songs hören, die bereits so alt sind?

Nein, keine Angst! Die Songauswahl von damals zählt nicht mehr. Es sind alles andere Songs! Aber auch die alten werdet ihr sicherlich einmal hören, zum Beispiel auf Mixtapes. Lustig ist, dass es einen Song namens Firewater gibt, der somit gleichnamig ist wie das neue Album Firewater, aber nicht darauf sein wird! Der Track kommt jedoch auf mein Solo-Album.


Warum bist du eigentlich nach Schweden gezogen?

Es hat viele Gründe, der Hauptgrund war jedoch die Musik. Ich fühle, dass HipHop die gleiche Entwicklung wie Jazz durchmacht. Auch dazumal flüchteten viele Jazz-Musiker aus den Staaten nach Europa, da Sie so dem Kommerz entkommen konnten. In Europa sind wir noch nicht so weit wie in den Staaten. Hier gibt es noch Musiker, die HipHop machen, damit es ihnen gefällt; und nicht nur den Radio- und Fernsehstationen!


Du hast ja vor langer Zeit einen Track gegen X-Zibit, vormals ein guter Freund von dir, geschrieben. Der Text ist nicht zimperlich. Wie reagierte X-Zibit darauf und wie ist die Stimmung aktuell?

Wir verstehen uns wieder sehr gut! Wir gehen zwei verschiedene Wege, was jedoch nicht heisst, dass wir uns nicht verstehen können! Der Track kommt aus einer Zeit, in der wir uns nicht verstanden. Es ist in Zukunft auch möglich, dass wir erneut zusammen arbeiten werden. Auf dem neuen Album jedoch nicht.


Leider mussten wir hören, dass uns das letzte Alkaholiks Album erwartet. Ist dies korrekt?

Ja, leider muss ich dies bestätigen! Wir haben alle unsere eigenen Projekte, da geht es einfach nicht mehr! Wir waren sehr lange zusammen und werden es auch bleiben, aber vorerst gibt es keine weiteren Alkaholiks-Alben mehr!


Du solltest ja eigentlich Experte in punkto Alkohol sein. Welches ist dein Lieblingsbier?

Ja, ich bin Expterte! Aktuell ist Carlsberg mein Lieblingsbier, jedoch auch Corona ist sehr gut. Ich kann nicht verstehen, weshalb Heineken so beliebt ist! Wir hatten die Idee, ein eigenes Bier zu kreieren. Eventuell werden wir diese Idee noch verwirklichen, dann würde es keine anderen Biere mehr geben!


Was möchtest du abschliessend sagen?

Noch nichts, ich werde erst in ein paar Tagen die Schweiz verlassen! (lacht) Peace!

Curse – Die Single kommt bald

Er ist zurück und wird definitiv wieder zu überzeugen wissen. Anfang Oktober diesen Jahres wird endlich wieder neues Material von Curse erscheinen. Als erste Single aus seinem kommenden neuen Solo-Album wird Curse den Track „Gangsta Rap“ zusammen mit einigen exklusiven Bonustracks veröffentlichen. Produziert wurde „Gangsta Rap“ von Sektion Kuchikäschtli Hausproduzent Claud, der Curse schon vom Prestige Projekt her kennt; gemixt wurde der Track von Busy. Ein Video wird in den nächsten Wochen gedreht. Curse selbst über seine erste Single:

„Was eigentlich als reines Statement und nie als Single gedacht war, hat sich verselbstständigt und ist zu viel mehr geworden als ich jemals gedacht hatte. Bei der Show auf der Rheinkultur, wo wir den Track zum aller ersten Mal gespielt haben, hätte die Response nicht krasser sein können: Szenen Applaus zu Textzeilen, Gegröhle beim Hook, und nach dem Track einfach nur Ebbe, Ende, aus.
Seit diesem Gig werde ich in jedem Interview nach dem Track gefragt, und Typen kommen zu mir, die sich ‚bedanken‘ für einen solchen Song.
Dabei ist der Track kein Diss gegen Gangsta Rap, wie der Hook unschwer zeigt… sondern ein Statement zum absoluten Ungleichgewicht in der heutigen Raplandschaft in Deutschland.
MCs verkaufen sich über Image und Beef, und die Medien präsentieren uns den Zirkus als wäre es das, und nur das, worum es heutzutage im Rap Game geht. Viele Hörer reflektieren das nicht, und Kids schreien ‚Hurensohn‘, bevor sie überhaupt wissen, wie viel einmal blasen bei einer Hure kostet.
Gangsta Rap ist kein Zeigefinger, Gangsta Rap ist das Gleichgewicht, und Somebody’s gotta say it.“ WORD!

Fat Joe – gedisst wird überall

Die Diss Soap Opera made by American MCs geht in die nächste Runde. Am Sonntag fanden in Miami die von Diddy gehosteten MTV Video Music Awards 2005 statt. Mit ihrem Video zu „Lose Control“ gewann Missy Elliott Awards in den Kategorien „Hip-Hop Video“ und „Best Dance Video“. Producer und Rapper Kanye West, der heute sein neues Album „Late Registration“ veröffentlicht, gewann den Award „Best Male Video“ für „Jesus Walks“. Als „Best Rap Video“ wurde „Number One Spot“ von Ludacris ausgezeichnet.

Zu einem weiteren kleinen Intermezzo kam es zwischen 50 Cent und Fat Joe. Der Terror-Squad Leader machte sich auf der Bühne während seiner Künstler-Ankündigung über 50 Cent und dessen überhöhte Security-Präsenz lustig: „I feel safe with all the police protection, courtesy of G-Unit.“
Diesen Spruch fand Fitty wohl nicht ganz so witzig und sprang kurz danach, von der Kamera nicht eingefangen, auf die Bühne. Securitys konnten 50 Cent allerdings aufhalten, sodass es nur zu einer verbalen Auseinandersetzung der beiden Rapper kam.
Während seiner Performence (ein Medley aus „Disco Inferno“, „Outta Control“ und „So Seductive“) mit Mobb Deep und Tony Yayo liess Fitty seinen Emotionen schliesslich freien lauf und brüllte „Fat Joe’s a pussy. Fuck Joe. Fuck Terror Squad“ ins Mic.

Bei einer VMA Pre-Show verkündete 50 Cent offiziell das Signing von Rapper Mase. Dieser ist bereits zusammen mit der kompletten G-Unit Crew, M.O.P., und Mobb Deep auf dem neuen The Game Diss-Track „300 Shots“ zu hören.

Suge Knight – Die Suche nach dem Schuldigen

Viele werden kein Mitleid haben mit ihm. Nach dem Anschlag auf Suge Knight beginnt nun die Suche nach dem Attentäter. Nur dumm, dass der Tha Row Boss nicht gerade viele Freunde hat. Vielmehr lesen sich die Namen seiner Feinde wie das Who-is-Who des amerikanischen Rapgeschäfts: The Game, Diddy, Snoop Dogg, Dr. Dre, Daz Dillinger, Eminem, Mos Def und sogar die nette Jenny aus dem Block mag den Rap Mogul nicht. Noch dümmer für die Ermittler in Miami ist der Umstand, dass einige der genannten Namen auf derselben Party wie Suge Knight waren. Gerade The Game ist noch während der MTV-Show negativ aufgefallen. Zwei seiner Bodyguards hatten Waffen bei sich und mussten deshalb den Veranstaltungsort, die American Airlines Arena, verlassen.
Auch sein Verhältnis zu Diddy ist nicht gerade das Beste, immerhin waren Bad Boy und Death Row Records die beiden Hauptkontrahenten in dem tödlichen Wescoast vs. Eastcoast Beef… Kurzum, die Gründe und Geschichten, warum Suge Knight so viele Feinde hat, reichen von dem Plan, ein angebliches JLo Schmuddelvideo zu veröffentlichen, bis zu einer wenig respektvollen Aussage über Dr. Dre im XXL Magazin: „It must have been hard for Dre to be punched in front of his wife at last year’s Vibe Awards.“ Insofern scheint die Annahme, dass sich Suge vielleicht doch mit seiner eigenen Waffe in den Fuss geschossen hat, reichlich unwahrscheinlich und die Polizei in Miami hat noch einiges zu tun.

Snoop Dogg – veröffentlicht Best Of „Snoopified“

Bei seinen Songs, bei seinen Hits und bei seinem Erfolg ist wohl diese Idee kaum vermessen. Snoop Dogg wird am 4. Oktober eine neue Best-Of Collection mit dem Titel „Snoopified: The Best of Snoop Dogg“ über Capitol / Priority Records veröffentlichen. Das 19-Track starke Album wird Songs von seinem Debüt-Album „Doggystyle“ (1993) bis zu seinem aktuellen Album „R&G (Rhythm & Gangsta): The Masterpiece“ (2004) enthalten.

Unter anderem sind die Snoop Dogg Tracks „Gin & Juice“, „beeyatch Please“, „Beautiful“, „The One and Only“ und „Spotlight“ zu hören, Produzenten sind Dr. Dre, The Neptunes, Timbaland, DJ Premier, DJ Quik und einige mehr.