Curse – Details zum Album / Snippets / Interview / Tourdaten!

Am kommenden Freitag ist es so weit: Curse ist zurück mit seinem neuen Album „Sinnflut“ und schafft es garde noch rechtzeitig eine Scheibe abzuliefern auf welche alle das ganze Jahr gewartet haben. Eine Scheibe mit Inhalt, mit guter Musik und HipHop vom feinsten!
Rund 20 Tracks wird es auf dem Silberling zu hören geben. Die Beats stammen unter anderem von Monroe, Claud (Sektion Kuchikäschtli), Pete Rock, Sashliq, D/R Period und Roey Marquis II. Zu Wort kommen neben Curse auch Vanessa Mason, Pete Rock, Italo Reno, Samy Deluxe und Black Thought von The Roots.
Schweizweit exklusiv präsentieren wir euch in diesem Zusammenhang bereits Heute das komplette Album in Form von Snippets!
Passend zum Album-Release findet ihr HIER ein Interview mit Curse!

Curse Live: 17.12.05 @ Galvanik, Zug / 16.02.06 @ Rohstofflager, Zürich

Das Album „Sinnflut“ von Curse kann ab sofort bei www.hiphopstore.ch bestellt werden!

Snippet-Player:

Jay-Z – signt Lady Sovereign

Def Jam Präsident Jay-Z baut sein Artist-Roster kräftig aus! Das neuste Def Jam Signing von S.Carter ist die britische Rapperin Lady Sovereign. Die 19-jährige Rapperin machte sich in der englischen HipHop-Szene bereits einen Namen und sorgte durch Features mit Dizzee Rascal und der So Solid Crew auch im Mainstream für Aufsehen.
In den USA veröffentlichte Lady Sovereign vor kurzem ihre Debüt-EP „Vertically Challenged“ über Chocolate Industries. Ihr Def Jam Debüt-Album „Public Warning“ soll im Frühjahr 2006 erscheinen. Weitere Details gibt es noch nicht.

Reen – „Der Letzte Marokkaner“-Streettape

Nach der EP „Reens Welt/Die Enthüllung“ wird Reen am 09. Dezember sein neustes Street-Release „Der Letzte Marokkaner“ veröffentlichen. Das 12 Track starke Streetalbum ist die zweite Veröffentlichung auf seinem eigenen Label Marraca$h Music und erscheint in Zusammenarbeit mit dem „Street Tape“ Label. Produziert haben unter anderem Isy B und The Illuminatis (Busy Body & Shuko).

Dezmond Dez – Es gibt schon genug Mauern im Alltag, also wieso in der Musik noch mehr?

Dezmond Dez, die Rettung des CH-Raps(Interpretation d. V.), zeigte sich bereit, mit Aightgenossen.ch ein Interview zu geben. Warum sich sein neues Tape Haitian Voodoo nennt, wo Tommy ist, was es mit Dezmonds und Torchs Mammas so auf sich hat und viele weitere Infos, erfährt ihr im Folgenden.


Was geht genau mit dem Mythos Dezmond Dez? Wie und wann kamst du zum Rap?

Ich höre seit ich 12 Jahre alt bin eigentlich nur Rap und Black Music. Ich bin mit NWA, Public Enemy, BDP, Kool G Rap, Big Daddy Kane, Slick Rick und Rakim aufgewachsen. Dann kamen Tupac, Biggie, Jay-Z und Nas. Ich war schon immer ein sehr grosser Rap-Fan. Sonst hab ich die typische 0815- Hip-Hop-Karriere hinter mir. Beat Street, Style Wars, angefangen zu breaken, angefangen zu malen usw. Logischerweise fing ich dann irgendwann auch an zu rappen. Das war so ca. 1998, die ersten Gehversuche. Meine Inspirationen waren damals Ami-Rap und Advanced Chemistry, wegen Torch, der ja auch Haitianer ist und so immer eine Art Vorbild für mich war.


Als du und Tommy die Cheftapes releast habt, wurdet ihr von vielen gehatet… Mittlerweile habt ihr eine eigene Fanbase und scheint für die Jungen eine Art Vorbild geworden zu sein. Was für Feedbacks bekamst du in letzter Zeit?

Das wir anfangs gehatet werden würden, war mir schon damals klar. Wir kamen in einer Phase als im CH-Rap alle einander sagten wie cool sie sich gegenseitig finden. Auf dem Cheftape feierten wir nur uns selbst, haben Leute gedisst und konsequent Punchlines durchgezogen. Klar wurden wir anfangs gehasst, aber wenn man ehrlich ist, haben wir eine Lücke gefüllt. Wir haben viele Dinge gesagt, die sich die Leute bis dahin nur gedacht haben und sind mit einer Art von Rap gekommen, die in diesem Moment einfach zu schwach vertreten war. Es kann nicht alles Blüemli sein und umgekehrt nicht alles Battle, es muss sich die Waage halten. Aber dass wir mittlerweile so eine richtige Fanbase haben, find ich cool und hätte ich in diesem Ausmass nicht erwartet. Denn in Bern ist es mittlerweile so, dass wir ein richtiges kleines Movement gestartet haben, viele der Jüngeren reden genau gleich wie wir, benutzen die gleichen Ausdrücke, tragen 031 Shirts und viele der Nachwuchs-Rapper hören sich auch ziemlich ähnlich an wie wir. Dies stört mich aber überhaupt nicht, sondern macht mich eher stolz und zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Feedbacks bekomme ich seit dem Cheftape 2 eigentlich durchwegs fast nur positive und ich hoffe dass die Leute weiterhin Freude an meinen kommenden Releases haben werden und mich unterstützen.


Dein neues Ding wird ja bekanntlich „Haitian Voodoo“ heissen. Was hast du persönlich für einen Bezug zu diesem Land und wieso Voodoo?

Es ist das Land meiner Mom, meine Wurzeln. Es ist mir sehr wichtig. Ich hab mich entschieden, es so gut und soviel wie möglich zu repräsentieren, weil viele Leute dort wohnen, die ich liebe und die ich aufgrund der beständig kritischen Lage im Land nur selten bis nie sehen kann. Ich wollte diesen Sommer hingehen aber meine eigene Familie hat mir gesagt, ich solle nicht kommen, da es in Port-Au-Prince einfach zu gefährlich sei. Zum Namen: Voodoo ist in Haiti immer noch allgegenwärtig, es gibt glaub ich nicht einen Haitianer, der nicht an Voodoo glaubt. Es werden Riten durchgeführt, Tote werden wieder ausgegraben, dass ist nicht irgend ein Schauermärchen sondern ein fester Bestandteil unserer Kultur. Dies ist halt meine Art, den Menschen dort meinen Respekt zu zollen, wenn ich sie schon nicht sehen kann. Du hättest hören sollen, wie meine Grossmutter gelacht hat, als ich ihr den Titel meiner CD gesagt habe. Sie meinte nur: „T’es fou!“.


Stimmt es das deine Mamma Torchs Mamma kennt?

Ja sicher, sie sind in Haiti zusammen zur Schule gegangen. Und meine Tante wohnt auch in Heidelberg, unsere Familien kennen sich schon sehr lange. Dies ist sicherlich ein Grund, warum Torch als ich jünger war, ein grosses Idol von mir war. Er war zu dieser Zeit der unangefochtene King in Deutschland und er war Haitianer! Als er mir das erste Mal eine Karte geschrieben hat, war ich so stolz. Shit, die Karte hängt immer noch in meinem Zimmer.


Wie ernst nimmst du das ganze Rapgame?

Schwer zu sagen, aber so wie’s aussieht ernster als der Grossteil der anderen Rapper in der Schweiz. Ich habe einfach ein Ziel vor Augen und bin bereit, dem vieles unterzuordnen. Ich glaube nicht daran, dass ich mit Rap in der Schweiz viel Geld machen werde, aber wenn ich etwas mache, will ich der Beste darin sein. Mein Ziel ist es, mit meinem Debütalbum, das, wenn alles klappt, nächstes Jahr erscheinen wird, einen neuen Massstab für Schweizer Rap zu setzen. Schweizer Rap muss endlich auf ein internationales Niveau kommen. Ich will, dass wenn man in ein paar Jahren fragt wer denn die besten CH-Rapper gewesen wären, mein Name erwähnt wird.


Wie kam es zu deiner Connection mit Savas? Andere müssen dafür ja angeblich zahlen und ein Student kann sich so was ja wohl kaum leisten? Wie kams zu dem Signing?

Ich hab Savas in Zürich kennen gelernt, wir haben über Rap diskutiert, gemerkt dass wir eine sehr ähnliche Position und Geschmack für die Musik besitzen. Ich hab ihm dann ein paar 16ner vor gerappt und er hatte sichtlich Freude daran. Ich musste ihm also übersetzen was ich so rappe und von da an waren wir Family! Savas ist wirklich ein sehr grosszügiger Mensch, er hat schon vieles für mich getan was er nicht hätte tun müssen, darum werde ich gegenüber ihm auf jeden Fall immer loyal bleiben! Und nein, zahlen muss ich für seine Parts glücklicherweise nicht, denn das könnte ich mir auch auf keinen Fall leisten! Darum heisst’s bald meine CD im Laden holen, damit ich auch mal paar Blaue in den Taschen tragen kann! Es ist nicht so, dass ich bei Optik einen Vertrag unterschrieben habe, aber als ich ihnen gesagt habe, dass ich ne Mix-CD machen werde, sind sie sofort auf mich zugekommen und haben gesagt, ich solle das Ding auf jeden Fall über Optik machen.


Was ist an den Gerüchten dran, du seist mittlerweile nicht mehr bei Optik?

Keine Ahnung wie die Leute da drauf kommen. Ich bin bei jedem Konzert in der Schweiz dabei gewesen und die einzigen Gäste auf meiner CD werden neben meinem Partner Tommy Vercetti, Ercandize und Kool Savas sein. Ausserdem hab ich auch Parts für Erc’s „Ear To The Street 2“ beigesteuert. Also keine Angst: Optik Boooooom!


Was erwartet uns, auch hinsichtlich deiner ersten Tapes, mit deinem neuen Release?

Ihr werdet eine klare Steigerung gegenüber den Vorgängern erkennen, flowmässig, textlich und stilistisch. Ich war das ganze Jahr über viel im Studio und habe Erfahrung gesammelt, heisst, ich weiss jetzt viel genauer was ich tue. Abgesehen davon hab ich auf jeden Fall versucht, den Leuten die bemängelt haben, dass wir zuviel battlen zu beweisen, dass ich eigentlich thematisch über alles schreiben kann. Es sind zwei sehr persönliche Songs darauf, ein Song der euch was zu meiner politischen Einstellung verrät und auch sonst jede Menge guter Tracks dabei. Für meine Day-1-Fans hat es wieder einen 100-Bars-Track auf dem ich durchspitte und auch sonst jede Menge Representer-Shit.


Bist du zufrieden, was gefällt dir am neuen Teil besser als an den Cheftapes?

Sicher bin ich zufrieden, ich würde nie ein Produkt rausbringen mit dem ich nicht zufrieden wäre. Ich bin selbst mein härtester Kritiker. Da es jetzt schon ne Zeit lang fertig rumliegt, habe ich Sachen entdeckt die ich jetzt anders machen würde und ich bin mittlerweile skillzmässig sicher auch schon einen Schritt weiter. Aber ich bin definitiv immer noch zufrieden mit HV. Die Cheftapes hatten halt wirklich diesen Freestyle-Charakter mit wild zusammengewürfelten Verses die zum Teil gar nicht zueinander passten usw. Haitian Voodoo ist halt viel homogener, es ist zwar immer noch ne Mix-CD, aber hat viel mehr diesen Album-Charakter. Dazu kommt halt die Erfahrung, die ich im Studio gewinnen konnte. Ich würde sagen das HV die Cheftapes wirklich auf ziemlich allen Belangen übertrifft.


Warum bist du und Tommy Vercetti so beliebt für Featurings?

Ich denke, dass viele Leute anerkennen, dass wir einen frischen Wind ins Game gebracht haben und uns auf diese Weise ihren Respekt zollen. Andererseits haben wir halt auf beiden Seiten unsere Fans, sowohl bei den „Backpackern“ als auch bei den „G’s“, obwohl ich diese Abgrenzung selber für ziemlich dumm halte. Bei mir gibt’s nur die Abgrenzung Guter Rapper – Schlechter Rapper. Abgesehen davon bin ich überhaupt nicht der Feature-Typ, darum musste ich ein paar von euren Lieblinsrappern eine Absage geben. Entweder kenne ich die Typen und mag sie menschlich, oder sie beeindrucken mich skillzmässig, sonst sollten sie ihre Tracks alleine machen. Zu hören sind Parts von mir auf Ercandize’s ETTS2, Lul DXE’s Album, Rusha’s Album, D-One’s Greedy-Mixtape, DJ Sweap’s Beatleggers 3 und dem AND1-Mixtape von DJ Kitsune & Sweap.


Wo ist Tommy, und wird er auch zu hören sein auf deinem Tape?

Mein Homie Tommy ist momentan noch in Cuba. Er hat geheiratet und sollte eigentlich erst in einem Jahr in die hiesigen Lande zurück kommen, doch word on the street ist, dass er schon bald wieder back sein wird und euch mit neuem Shit bombardieren wird! Er wird auch sicher auf zwei Tracks von HV vertreten sein.


Manchmal merkt man in deinen Texten, dass du nicht viel hälst von anderen Künstlern in der Schweiz. Was denkst du aber im Allgemeinen über den CH-Rap? Wie weit stehen wir in diesem Land hinter der Deutschen oder sogar der Amiszene?

Da hast du definitiv Recht. Ich halte wenig bis nichts von CH-Rap und was er bis jetzt erreicht hat. Es gibt Leute, die ich respektiere, weil sie entweder Grundlagen gelegt haben, oder wenigstens für etwas stehen, wie z.B. Leute wie EKR, Black Tiger, Griot oder auch ein paar andere. Das sind Leute, die schon paar Releases haben und einen gewisse Art von Rap vertreten, ob der mir nun gefällt oder nicht, ist ja gar nicht von Belang. Ich bin auch definitiv kein Hater, sondern in erster Linie ein kritischer Rap-Fan und als solcher hab ich noch nie ein Schweizer Rap-Album gehört, dass mich wirklich vom Hocker gehauen hätte. Stress ist der einzige der einem internationalen Vergleich standhält, aber dass ist auch etwas ganz Anderes. Das schwache Niveau in der Schweiz hat diverse Gründe: Wir müssen uns nicht für die Musik zerreissen, sprich, wir hängen nicht davon ab. Die meisten rappen als Hobby wie halt jemand anders Angeln geht, und Hobby-Rapper geben dann halt auch Hobby-Rap-Alben heraus, ist doch völlig logisch. Viele Leute müssten noch solange üben bevor sie etwas releasen sollten, aber jeder haut gleich den erstbesten Scheiss heraus, weil’s ja egal ist. Wenn’s nicht klappt dann geht man halt wieder seinem Job oder seiner Schule nach. Für diese Lage können wir ja auch nichts dafür und es ist ja auch sehr schön, dass es uns in der Schweiz grösstenteils gut genug geht, um nicht von der Musik abhängig sein zu müssen. Nur muss denn die Qualität der Releases derart unter der verhältnismässig guten Basis leiden? Ich denke viele Rapper in der Schweiz sollten zuerst ihre Hausaufgaben machen, bevor sie Platten releasen wollen. Wir sollten uns ein Vorbild an den CH-Producern nehmen, ich finde die sind den Rappern weit voraus und können sich auch im internationalen Vergleich viel eher sehen lassen.
Im Vergleich mit Deutschland hinken wir meiner Meinung noch gar nicht so stark nach, da es dort 4-5 Leute gibt die wirklich auf einem Top-Niveau rappen und dann 10’000, die sich genau gleich anhören. Ganz anders sieht’s in den Staaten aus, die sind uns produktions- wie skillztechnisch einfach noch Lichtjahre voraus und jeder der da was anderes behauptet, macht sich einfach nur lächerlich. Klar sind einige Amis textlich schon sehr fragwürdig und ja, es gibt auch dort ultraweake Rapper, aber grundsätzlich muss ich einfach nur lachen wenn irgendwelche CH-Rap-Dögs verkünden, der Abstand zwischen uns und Denen werde immer kleiner.


Wie nimmst du deine Verantwortung als Rapper in der Öffentlichkeit wahr? Denkst du, dass dieser Aspekt wichtig ist hier in der Schweiz?

Ich versuche auf jeden Fall ein positives Beispiel für die Leute in meinem Alter zu sein. Sicher rappen auch wir öfters mal Nonsens oder feiern uns selbst brutalst ab, aber das ist einfach ein Teil von Rap! Andererseits muss man denn Leuten auch entweder eine Message, oder etwas Persönliches mitgeben, womit sie sich identifizieren können. Der Wiedererkennungswert ist sehr wichtig im Rap. Ich will den Jungen zeigen, dass man ein glaubwürdiger Rapper sein kann und nebenbei auch etwas im Leben erreichen kann. Ansonsten arbeite ich bei jeder Gelegenheit mit Jungen. Ich habe schon einige Workshops geben können, helfe auch sonst einigen Young Guns in Bern wenn sie anfangen zu rappen. Aber es gibt schon Sachen, die in meine Augen gar nicht gehen: Sachen wie Fler z.B. Wenn man in einem Land mit einer nationalsozialistischen Vergangenheit wie Deutschland so stark mit einer patriotischen Message spielt, dass sich auch Nazis damit identifizieren können, geht es eindeutig zu weit. Ich würde es nie soweit kommen lassen, dass sich Leute die meine Feinde sind, in meiner Musik wieder erkennen könnten. Aber na ja, gewisse Leute können halt nicht über den Tellerrand hinaus blicken.
Ich glaube, dass dieser Aspekt überall wichtig ist. In der Schweiz sind wir vielleicht noch ein bisschen verwöhnter, da uns noch nicht so viele Leute zuhören. Je mehr Publikum, je mehr muss man überlegen was man sagen will. Aber grundsätzlich denke ich, das niemand ein Album lang nur Selbstbeweihräucherung hören will, dass wird’s auch bei mir definitiv nicht geben. Wenn du den Anspruch hast ein gutes Rap Album zu machen, musst du über alles rappen können und glaubwürdig sein: Battle, Probleme, Politik, Liebe, Stories, was auch immer. Das ist mein Ziel.


Wie erklärst du dir, dass ein Student wie du, als Beispiel für den nicht Studi-Rap gilt?

Ich glaube, dass es bei mir gar keine Rolle spielt, ob ich nun studiere oder nicht. Es geht ja nicht darum, dass die Leute Studenten hassen, oder Leute, die was aus ihrem Leben machen. Es geht darum, dass sich viele Leute die zum Beispiel aus einem sozial schwächeren Umfeld stammen, weniger gebildet sind, oder auch nur Leute die auf Ami-Rap stehen, sich nicht von CH-Rappern repräsentiert fühlen. Sie können sich mit diesen Jungs, die aussehen wie der Junge, der Jahre lang im Schulhof verhauen wurde, nicht identifizieren. Dazu kommt, dass Ausländer und auch viele andere null Bock auf diesen Zeigefinger-ich-weiss-alles-besser-Rap haben. Viele Rapper verstecken sich hinter Fremdwörtern, die sie selber nicht verstehen um deep zu klingen! Wenn du deep bist, dann mach ein Lied mit Aussage und fass es in Worte, die jeder versteht, nicht nur 5% der Bevölkerung. Auf diese Scheisse hat niemand Bock! Bei mir ist dass halt von Grund auf anders: Ich seh nicht aus wie ein Scheiss-Streber und rede dann von Sachen, die ich nur aus Filmen kenne. Wenn ich Anglizismen brauche, dann hört es sich nicht an, als wäre ich aus dem Emmental. Aber schau, ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich an der Universität bin, weil ich weiss, dass ich trotzdem glaubwürdig bleibe. Die anderen schämen sich für was sie sind und versuchen sich als etwas zu geben was sie nie sein werden. Warum sollte ich mich schämen zu studieren, meine Eltern mussten mir genug in den Arsch treten, dass ich es dorthin geschafft habe. Ich bin ein Ausländer der hier aufgewachsen ist, ich habe die gleichen Probleme wie die meisten anderen Ausländer im Alltag, ich spreche wie sie, kurz gesagt ich bin einer von ihnen und wenn ich nun studiere, was soll schlecht daran sein. Kann ich sie deswegen nicht repräsentieren? Solange du Skillz hast und dir selber treu bleibst, werden dich die Leute auch unterstützen.


Und was hältst du allgemein von dieser Diskussion?

Ich finde sie absolut lächerlich. Ich interessiere mich nicht für solche Abgrenzungen, entweder ein Rapper ist gut oder nicht. Wenn ich 50 Cent höre, darf ich dann das Common Album nicht hören? Das ist Bullshit! Es gibt schon genug Mauern im Alltag, also wieso in der Musik noch mehr? Die Qualität sollte über das Produkt bestimmen, nicht das Image des Künstlers. Wir sind zu gross für dieses Schubladen-Denken.


Warum kommt den meisten CH-Rapheads immer noch die Chlyklass als erstet Stichwort für den Bernerrap in den Sinn?

Sie sind halt schon auch schon ne ganze Weile dabei und man muss sagen, dass sie auch die Crew mit den am Abstand meisten Releases und Gigs sind. Von dem her ist ihr Bekanntheitsgrad sicher berechtigt. Aber ich halte es wie Sam Cooke: A Change Gon‘ Come.


Erlebst du Rassismus in der Schweiz persönlich? Würdest oder behandelst du das Thema in einem Track?

Die Schweiz ist ein verhältnismässiges angenehmes Land wenn es um Rassismus geht, aber glaub mir, jeder Ausländer und insbesondere jeder Schwarze oder Mischling hat schon Rassismus erlebt. Es müssen nicht immer gleich Schlägereien mit Nazis sein, sondern kleine Begebenheiten im Alltag wie z.B. die Frau an der Kasse die schriftdeutsch mit mir spricht, ich antworte ihr in perfektem schweizerdeutsch und sie spricht dennoch weiter mit mir schriftdeutsch, die Bullen die mich in regelmässigen Abständen rausnehmen weil sie das Gefühl haben jeder Schwarze sei ein Dealer. Leute die mir sagen: „Was DU bist an der Uni?“, als wäre es völlig unmöglich mal einen Ausländer dort anzutreffen. Es sind kleine subtile Sticheleien, die jeden Tag vorkommen, aber für mich sicherlich (unbewusst?) rassistisch motiviert sind. Ich hab schon ein paar Lines in diese Richtung gekickt und es wird sicherlich noch mehr folgen.


Daraus folgend: Denkst du dass sich viele Secondos mit deinem Rap und deinen Aussagen identifizieren können?

Ich hoffe es auf jeden Fall und es würde mich sehr freuen, wenn dies der Fall wäre. Denn es ist mir schon wichtig Tracks für die Secondos und Ausländer im Land zu machen. Aber grundsätzlich denke ich schon, dass sie sich damit identifizieren können. Ich kann dass natürlich nicht Schweizweit beurteilen, aber in Bern und Umgebung kann ich auf jeden Fall sagen, dass viele Ausländer und Secondos hinter mir stehen. Die Schweizer sind halt was das Rap-Game angeht eh ein bisschen toleranter, die hören sich alles mal an und wenn’s gut ist, unterstützen sie’s.
Darum denke ich, dass ich sowohl die Ausländer wie die Schweizer mitreissen kann.


Grösster Rapper Europas ist für dich…?

Savas und Booba.


Aus welchem Grund?

Savas, weil er flowmässig und technisch jedem Rapper in Europa ein paar Schritte voraus ist. Er spielt rein technisch gesehen in einer Liga mit Leuten wie Jay-Z, Eminem oder Nas mit, das meine ich ernst.
Booba’s Lyrics sind etwas vom dunkelsten und fatalistischsten was es je gegeben hat, er ist einmalig in Europa.


OK hier noch ein bekanntes Schema: Was fällt dir ein zu diesen Rappern, möglichst ein Wort?

Flashback

Nur gutes darüber gehört


Savas

Flowgott


Azad

Der Bozz


Bligg

überschätzt


Und wenn du entscheiden müsstest wer besser ist?

Biggie oder Tupac?

Biggie ist der beste Rapper ever, Tupac der einflussreichste Rapper ever. Tupac!

Nas oder Jay-Z?
Die zwei Besten die noch leben. Jay-Z, er war über die ganze Karriere gesehen konstanter.

Bushido oder Bass Sultan Hengzt
Beides nicht mein Ding, aber würde sagen Bushido.

Griot oder Bandit?
Bandit ist ein krasser Freestyler, aber sonst Griot.

Tommy Vercetti oder Dezmond Dez?
haha…Tommy ist in Cuba, darum: Young Dez, sonst unentschieden.


In dem Sinne: Danke für das aufschlussreiche Gespräch!

Ich danke dir!

V.A. (Schweiz) – Street Heat am 11.11.2005 im Orient, Schaffhausen

Wie der Name schon vorausahnen liess, war im Orient an diesem Freitag Rap von der Strasse angesagt. Mit Bilingue (ZH-Nord), Dezmond Dez (BE) und dem Freestyle-Champion Rusha (BE), wurden dann auch die passenden Acts für diesen Abend verpflichtet. Verantwortlich für richtigen Sound vor den Showcases war am Anfang DJ CutXact. Seine Trackauswahl war genau richtig für den Anfang dieser heissen „Street-Session“.
Etwa gegen 23.30 Uhr wurde er dann von DJ Pfund 500 abgelöst. Wie schon fast gewohnt, stieg die Stimmung bei seinem Set nochmals und die rund 350 Leute im Orient waren nun bereit für den ersten Artist.

Den Anfang machte Rusha. Zusammen mit DJ Pearl und seinem Backup MC kam er kurz nach Mitternacht auf die Bühne. Aller Anfang ist schwer war mein Gedanke bei seiner 20-Minütigen Performance. Als noch unbekannter MC in einer fremden Stadt hat man es wirklich nicht allzu einfach. Rusha probierte es mit ruhigen, wie auch mit deftigeren Tracks, doch irgendwie kam beim Publikum nichts wirklich an. Vereinzelter Applaus und Zwischenrufe hatte er sich mit einer guten Leistung aber wirklich verdient. Komisch erschien mir der Schweizer Backup MC der den deutsch rappenden Rusha doppelte. Ziemlich unpassend, wie ich fand.

Nach fünf Minuten Pause war Dezmond Dez an der Reihe, der schon mit Rusha für einen Track auf der Bühne stand. Dezmond Dez, der zum dritten Mal in Schaffhausen war, konnte das Publikum schon ein bisschen mehr aus der Reserve locken. Optik Records ist halt schon den meisten Headz ein Begriff, was Dez die Arbeit ein bisschen erleichterte. Unverkennbar spittete er seine Verses und auch das Publikum machte zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Die obligaten Acapellas fehlten natürlich auch nicht. Dez überzeugte mit einer energiegeladenen Show, die leider vom Publikum zu wenig positives Feedback bekam.
Kurz vor 01.00 war dann Zeit für Bilingue, den Headliner dieses Abends. Zum ersten Mal kam auch „Streetfeeling“ im Orient auf. Steezo, Mike Hunter und P-Ment brachten Streetskills von ZH-Nord direkt nach Schaffhausen. Zu „Bilingue Musik“ kam dazu noch die ganze BM-Organisation auf die Bühne. Endlich wachte auch das Publikum auf und es waren ein paar Hände zu sehen. Unterstützt von DJ Pfund 500 zogen die Jungs aus Schwamendingen ihr Ding durch. Auch wenn die Show in der Mitte etwas abflachte, konnte Steezo immer wieder mit harten Raps überzeugen. Auch P-Ment in Französisch und Mike Hunter in Englisch brachten immer Abwechslung und fielen dabei überhaupt nicht ab.
Am Schluss fragte ich mich, wieso in der Schweiz fast alles auf „Ghetto“ macht, aber die Ikonen der Strassen nicht unterstützt?!

Curse – das was zur Zeit im Deutschen-Rap abgeht spornt mich an!

Curse ist zurück mit seinem neuen Album „Sinnflut“ und schafft es garde noch rechtzeitig eine Scheibe abzuliefern auf welche alle das ganze Jahr gewartet haben. Eine Scheibe mit Inhalt, mit guter Musik und HipHop vom feinsten!

Hör dir hier die Album Snippets an während dem lesen!

Mit welchen Sinnen möchtest du uns überfluten?
Sinnflut ist die Flut von Texten und Tracks mit Sinn, mit Inhalt, mit Message. Ausserdem soll Sinnflut ein Album sein, dass alle Sinne anspricht. Ich selbst habe zu jedem Track Bilder im Kopf, bestimmte Gefühle, Emotionen und Erinnerungen. Mein Ziel und Wunsch ist es, das gleiche beim Hörer aus zu lösen.

Du beschreibst dein Album wie ein Kinofilm. Was ist der rote Faden der Geschichte? Oder was möchtest du uns mitteilen?
Ich möchte meine Geschichten erzählen. Jeder wird etwas anderes davon mitnehmen, den einen wird ein bestimmter Song berühren, den anderen ein anderer Song. Was ich sagen möchte ohne es aus zu sprechen ist: Rap ist Soulmusik. Wenn meine Songs die Leute da berührern, in der Seele, zusätzlich zum Kopf und zum Tanzbein, dann ist es perfekt.

„Bei jedem meiner Alben kristallisiert sich erst nach einer gewissen Zeit heraus, wie es wird“ sagtest du zu „Innere Sicherheit“. Wann wurde dir bei dieser Produktion klar, wohin sie führen wird?
Bei diesem Album gab es den längsten zeitlichen Abstand zu den Vorgängern und daher die beste Möglichkeit mit Abstand zu reflektieren. Dieses mal war die Richtung relativ klar, in die es gehen sollte: zurück zu dichterem, näheren Inhalt, zu Soulbeats, aber auch zurück zu mehr Bauch, mehr Härte und Kosequenz.

Was unterscheidet die neue Platte am extremsten von den vorhergehenden?
Die neue Platte ist Curse JETZT. Mit allen Erfahrungen der letzten Jahre. Die Essenz von dem, was mich zur Zeit beschäftigt und ausmacht. Ausserdem ist mit Claud ein neuer Produzent und kreativer Kopf dazu gestossen, der den Sound deutlich mit geprägt hat.

Wieviel Einfluss nimmst du auf das ganze Marketing, Artwork etc., seitdem du mit deinem eigenen Label in der Sache drin hängst?
Ich habe von anfang an immer mit bestimmt und meisstens das letzte Wort gehabt. Es ist und war schliesslich immer meine Musik, meine Platte, mein Auftreten, und da habe ich mir noch nie etwas einreden lassen auf das ich keinen Bock hatte. Dieses mal stammt beim Artwork zum Beispiel die Grundidee mit den Farben, der reduzierten Ästhetik und der „Energy“ von mir und wurde dann vom Grafiker und unserem Team weiter gedacht und verfeinert.

Du hast neben den üblichen Produzenten wie Claud, Sashliq oder auch Roey Marquis fremde Leute wie Monroe oder vorallem D/R Period und Pete Rock angeheuert. Wie sind diese Zusammenarbeiten zu Stande gekommen? Warst du auch tatsächlich mit ihnen im Studio?
Mit Monroe war ich im Studio, ja. Der war zwei Tage bei mir als wir den Song gemixt haben, eine gute Zeit, ein guter Typ. Da wird es in Zukunft noch ein paar Tracks geben. Mit Pete Rock und D/R war ich nicht gemeinsam im Studio, da ich aus zeitlichen Gründen nicht aus Deutschland weg konnte. Der Kontakt bestand da über Telefon und Email, und ausserdem war mein Manager und ARR Partner Götz Gottschalk in New York und immer im Studio dabei als die Jungs die Tracks vorbereitet haben. Götz weiss ziemlich genau was ich will und wo’s hin gehen soll, da fühle ich mich 100% sicher wenn er das koordiniert. Natürlich hoffe ich, dass ich bei etwas mehr Zeit endlich wieder nach New Xork komme, und das Treffen dann nachholen kann. Oder dass es klappt, D/R und Pete hier her zu hohlen… wer weiss.

Und wie sieht es mit dem Feature mit Black Thought von den Roots aus? Ist das schon ein Traum, den du dir verwirklichen konntest?
Black Thought gehört für mich seit Jahren zu den top MCs. Seine delivery ist unglaublich markant und on point. Mit BT war ich tatsächlich zusammen im Studio. Wir haben den Song nach einigen Treffen dann schliesslich in Rotterdam recorded.

Wie kamen die anderen Featurings zustande? (Pete Rock, Vanessa Mason) aber auch vor allem auch mit Samy Deluxe? Wie habt ihr euch getroffen?
Mit Vanessa Mason mache ich schon lange Musik. Die Verbindung zwischen uns Beiden, und auch ihre Verbindung zu Alles Real Records, ist sehr eng und nice. Vanessa ist für mich die beste Soulsängerin in Deutschland. Sie ist über-talentiert, sweet, unkompliziert und krass professionell. Ihr Album ist der Hammer, aber wurde leider nicht genug beachtet.
Die Idee mit Samy hatte ich schon länger, hab aber immer wieder gedacht „nee“. Als dann der Broken Language Beat kam, und mir die Kombinationsmöglichkeit mit Samy eingefallen ist, hat es CLICK gemacht bei mir. Ich glaube das ist eine Kombo auf die viele Leute gewartet haben… here it is!

Wie bist du eigentlich auf Claud aufmerksam geworden?
Ill Will hat mir zum ersten mal Sachen von Claud vorgespielt als er für Produktionen von „Innere Sicherheit“ bei mir war. Ich war damals komplett begeistert, da Claud den Sound der „Goldenen Ära“ wieder belebt und ihn auf ein absolut modernes Top-Level bringt. Claud macht Beats wie ich sie liebe und gerne höre, und dadurch entstand der Kontakt, der jetzt sehr eng geworden ist.

Warum hast du auf ein Feature mit Taz oder Greis verzichtet? Das Feature war zwar geplant aber hat dann aus zeitlichen Gründen nicht geklappt. Die Zwei sind eben auch „busy men“. Aber da wird es bald was Neues geben, ich strebe da z.B. einen exklusiven Bonus song für die nächste Single an.

Ist nach dem „Prestige“-Projekt wieder etwas geplant für Alles Real Records Suisse?
Wir releasen bald die erste EP von „ANNA“, einer mega talentierten Rapperin. Sie ist extrem poetisch, hat eine sehr bildhafte, intensive Sprache und eine sehr interessante Stimme. Ich glaube, viele Leuten werden das mögen, da die Songs unter die Haut gehen. Sie hat einen Song gemacht, bei dem ich jedes Mal Gänsehaut bekomme. Auch nach 200 mal hören. Das ist etwas besonderes.

In „Gangsta Rap“ sagst du, du würdest ihn lieben. Ist das eine Inspiration für dich? Du hast mal in einem Interview gesagt, du würdest beispielsweise auch nicht Jurassic 5 hören, da du Old School hörst, wenn du Old School hören willst. Durch was wirst du inspiriert? Ist es überhaupt die Rap-Musik? Spornt dich der aktuelle Umstand in Rap-Deutschland mehr denn je an, deepe Sachen zu schreiben?
Mich inspiriert alles was ich gut finde. Und auch manchmal Sachen die ich scheisse finde. Mich hat zu Sinnflut das GAME Album inspiriert, aber auch das COMMON Album. Da bin ich nicht fest gelegt, null. Auch Billie Holiday, Coltrane oder tibetische Mönchsgesänge können mich inspirieren. Und ja, das was zur Zeit im Deutschen-Rap abgeht spornt mich an. Ich weiss dass viele Leute Hunger auf Musik und Lyrics haben, die tiefer gehen. Mich inbegriffen.

In „Kein Weg zurück“ redest du davon, was du heute alles besser machen würdest. Wie sieht es musikalisch aus, bereust du vielleicht gar eines deiner vorherigen Alben? Oder kannst du da auch heute noch dahinter stehen?
Ich kann natürlich hinter allem stehen was ich gemacht habe. Aber immer gibt es Songs, oder Features, oder Textzeilen wo ich denke: Scheisse, was war das denn??? Aber alles in allem ist alles gut wie es ist.

Wird man nach vier Alben nicht einmal müde zu schreiben, vor allem, weil du persönliche und viele komplexe, durchgedachte Texte schreibst? Kein Ideenmangel oder gibt es schon Pläne oder Visionen für die Zukunft?
Bis jetzt kein Ende in Sicht! Ich hab schon wieder neue Ideen und Inspiratioinen für die nächsten Songs, werde aber jetzt erstmal mit diesem Album und den kommenden Singles arbeiten. Müde werde ich manchmal schon, aber es gibt immer wieder neue und frische Inspiration zum Schreiben.

Wann trinkst du das nächste mal in der Schweiz Grüntee 😉 und vor allem wann stehst du hier wieder auf der Bühne?
Tee trinken wird ich bestimmt mal auf chillig bei Claud, Taz oder Greis daheim 😉 abgesehen davon komme ich am, 17.12. nach Zug, und im Februar dann auf Tour. Da sind sicher einige schweizer Shows dabei. Alle aktuellen Tourdates gibt es auf www.curse.de! Watch out!

Jay Dee – im Rollstuhl / auf Tour / neues Album

Seit längerem machen Gerüchte über den Gesundheitszustand von Jay Dee aka J-Dilla die Runde. Der legendäre US-Produzent leidet seit längerem an einem Nierenversagen und war deshalb schon mehrfach in Behandlung.
Trotzdem befindet sich Jay Dee zur Zeit mit seinen Schützlingen Frank-N-Dank, Phat Kat und dem Beatjunkies-DJ Rhettmattic auf Europa-Tour. Am kommenden Freitag werden sie auch in der Roten Fabrik in Zürich halt machen und das verschobene Konzert vom September nachholen. Am vergangen Freitag spielten sie bereits im Jazzcafé in London. Der sichtlich geschwächte Jay Dee musste seine Show im Rollstuhl absolvieren – laut seinem Manager geht es ihm aber gut und befindet sich auf dem Weg zur Besserung.
Im weiteren kann man verkünden, dass Jay Dee bereits nächsten Februar über BBE ein neues Album veröffentlichen wird. Das Werk wird den schlichten Namen „Dilla“ tragen und trumpft mit bereits bestätigten Gästen wie D’Angelo, Q-Tip, Common und Talib Kweli auf!

50 Cent – bald mit eigenem Dildo!

Der gute 50 Cent hat mal wieder Geld bringende Ideen! Wie er gegenüber der US Zeitschrift GQ erklärte, will Fiddy Sexspielzeuge auf den Markt bringen. Highlight der Erotik-Linie soll ein Dildo sein, der dem „besten Freund“ von Fitty nach empfunden ist. Da blau seine Lieblingsfarbe ist, wird der Vibrator wahrscheinlich in blau erscheinen. Auch sehr wichtig ist dem G-Unit Boss, dass der Vibrator in der Wanne funktioniert und muss deshalb wasserdicht sein. Nur über die Grösse des Dildos ist er sich noch nicht sicher. Fitty würde ein ganz grosser Dildo bevorzugen, weiss aber nicht, ob die Männer das toll finden wenn ihre Frauen mit grossen Dildos rumspielen. Aha…

Kool Savas & Azad – „One“ auch als Live-DVD

Erst kam das Album, dann die Dual-Disc und ab dem kommenden Freitag wird das einzige gemeinsame Konzert von Savas & Azad auch als komplette Live-DVD in den Läden stehen. Die DVD hat eine Spielzeit von 142 Minuten und enthält neben dem Live-Konzert auch massiges Bonusmaterial. Drei Musikvideos, eine Reihe von Making ofs und alle Tracks des Albums im 5.1 Sound!

Der Trailer zur DVD kann man sich mit dem RealPlayer HIER schon mal ansehen!