Moses P. – Glashaus mit Best Of

Am 10. November veröffentlicht das Soul-Trio Glashaus, bestehend aus Sängerin Cassandra Steen und den Produzenten Moses Pelham und Martin Haas, ihr neues Best Of-Album mit dem Titel „Vom Herzen – Das Beste“ in Form einer CD/DVD-Kombo über Moses Pelham’s Label 3p. Für die Produktion des Longplayers zeigten sich natürlich ausschliesslich Moses Pelham und Martin Haas verantwortlich.

Auf der Audio-CD wird es neben den besten Tracks der letzten drei Alben auch einige neue Tracks, wie z.B. „In Meinem Leben“, welcher am gleichen Tag als neue Single erscheinen wird, zu hören geben. Die dazugehörige DVD beinhaltet dagegen diverse Videos inklusive der Making Of’s, sowie einige Remixe und dem Videotagebuch „Der Ersten Radioreise“.

Prinz Pi – YOUNG URBAN PROFESSIONAL

Sie sind jung, meist gebildet, selbstbewusst und arbeiten viel. Aber reicht das für die beste nationale Rap-Platte oder auch die Eroberung unserer Herzen? Der Berliner Junge, der sich bis vor kurzem noch Porno nannte und den man durch seine alte Crew Beatfabrik, das Label Royal Bunker oder deren humoristische Fanzine-Offensive PZ kannte, geht seit zwei Jahren eigene Independent Wege; um nun angeblich noch bessere und intelligentere Alternativen für deutsche Rapmusik aufzuzeigen. Schon immer für Output und Arbeitswut berüchtigt, hat er sich ein schönes Büro gemacht, dass zu seinen Polohemden passt, wo Praktikanten wirbeln und kochen. Pi der auch den wunderbaren Namen Friedrich Kautz trägt, verbindet eine Namensverwandtschaft mit Nietzsche, von dem er – vielleicht deshalb – alles gelesen hat. Pi hat zwar bedeutend mehr Humor als Nietzsche, aber auch ihn und seine Texte umgibt öfter eine neo-konservative Aura. Deshalb steht ihm sein sympathischer Produzent Biztram gut und verleiht ihm menschlich eine Priese Chaos. Musikalisch bilden sie eine monolithische Einheit, die sie auf ihrem bisher arbeitsintensivsten Projekt „Donnerwetter“ präsentieren.

Was für Dienstleistungen bietet ihr an?
Pi:
Die deutsche Musik zu verbessern bzw zu erneuern. Das ist unser Ziel, nicht Trends mitmachen, sondern was Eigenes entwickeln. Ich mache das textlich und grafisch und Biztram musikalisch. Biztram und ich arbeiten seit anderthalb Jahren zusammen. Unser erster gemeinsamer Track war „Würfel“. Da haben wir gemerkt, dass wir gut miteinander können und beschlossen ein Album zu machen. No Peanuts habe ich mit Kick und Coes gegründet, sie kümmern sich um die Geschäfte und kanalisieren die kreativen Prozesse die hier so vor sich hinbrodeln.

Wie finanziert ihr euch?
Pi:
Wir haben erstmal persönliche Ersparnisse eingebracht, auch um unsere CDs rausbringen zu können, aber wir hoffen, dass sich das innerhalb von einem Jahr deckt. Bis jetzt sind wir hauptsächlich am investieren. Das Donnerwetteralbum ist unser erstes richtig grosses Projekt, woran wir auch ambitioniert gearbeitet haben.

Wer soll hier in Zukunft noch veröffentlichen?
Pi:
Von Bobidze unserem russischen Rapper wird ein Album kommen. Dann wird Anfang nächsten Jahres eine DVD von mir rauskommen und dann möchte ich ein feature-lastiges Album machen. Auf dem Donnerwetter Album sind ja kaum Features. Und ein Labelsampler könnte man dann auch mal machen. Und Biztram wird auch ein Album rausbringen, wo er selber rappt.
Biztram: Das wird aber noch ein bis zwei Jahre dauern, da ich nur hobbymässig rappe und alle drei Monate einen Text schreibe. Den übe ich auch nicht, sondern nehme ihn gleich auf. Wenn ich eine Sammlung zusammen habe, kann ich sie rausbringen. Es ist sinnvoll ein Rap-Album zu machen, da man als Rapper eben mehr Aufmerksamkeit bekommt als als Produzent.

Willst du auch mal ein Produzenten Album machen?
Biztram:
Ich warte damit noch. Denn die meisten Produzentenalben gehen in Deutschland unter, verlaufen sich in der Belanglosigkeit. Ausnahme waren vielleicht die Beathovens oder Tomek, der hat viel Aufmerksamkeit bekommen aber die hat er sich wohl auch erkauft. Ich hoffe es wird bald hier wie in Amerika, wo die Produzenten wichtiger sind. Momentan habe ich mich auf Beats spezialisiert, ich produziere für Künstler auf Anfrage. Da selektiere ich stark. Ich mache auch gerade ein Pop-Musik Projekt und arbeite an Filmmusik für eine grössere Pro-Sieben Produktion.

Wie seid ihr aufgewachsen – Familienharmonie, Einzelkind oder Schlüsselkind?
Biztram:
Ich bin Einzelkind, aber meine Eltern haben sich erst getrennt, als ich schon älter war. Ansonsten bin ich in sehr stimmiger Atmosphäre aufgewachsen.
Pi: Bei mir war eigentlich alles sehr glücklich. Meine Eltern sind nicht geschieden und ich bin auch behütet aufgewachsen.

Was ist das Wichtigste, das du von deinen Eltern gelernt hast?
Pi:
Ich habe gelernt, dass man man immer daran glauben muss, dass man irgendwas aus sich machen kann. Auch wenn die Umstände schwierig sind. Meine Eltern haben mir immer das Gefühl gegeben, dass ich das was ich erreichen will, auch erreichen kann.

Wie wart ihr als Kind? Eher Elternfreude oder schwieriges Kind?
Biztram:
Ich hab als ruhiges Kind gestartet und wurde durch unglaublich viele Schulwechsel immer intensiver.
Pi: Ich war kein ruhiges Kind. Als ich klein war, hatte ich nie Bock mit den Kindern in meinem Alter zu spielen. Ich wollte lieber mit Erwachsenen über Dinge reden. Die Schulzeit hat mich gelangweilt, nicht weil es schwer war – sondern weil ich es dumm fand, was und wie die Lehrer erzählt haben und was es da für komische Erwartungshaltungen gab. Die Eltern erwarten aber auch zuviel von den Schulen, die können nicht die Erziehung übernehmen. Die Eltern müssen mehr Zeit haben, aber wenn beide Elternteile berufstätig sind, wird das schwierig. Dann glotzen die Kinder nur noch Fernsehen. Das Fernsehen präsentiert ja auch diese Anti-Idole, wie Paris Hilton, die so zum Role-Model geworden ist, obwohl sie nichts geleistet hat, ausser ihr Erbe zu verprassen. Und weil die Leute das gut finden, generiert sie so auch noch mehr Geld. Deshalb haben wir auch das Lied „Keine Idole“ gemacht.

Wer hat dich mehr erzogen dein Vater oder deine Mutter?
Pi:
Mittlerweile habe ich mehr von meinem Vater, aber als ich jünger war, hat mich meine Mutter mehr beeinflusst, weil sie so offen und jugendlich war. Mein Vater kommt ja aus dieser Nummer-Sicher-Generation, deshalb ist er auch nicht in die freie Wirtschaft gegangen, sondern Beamter geworden. Das wollte ich anders machen. Meine Mutter dagegen ist früh ausgezogen und nach Berlin gegangen, um auf der Abendschule gegen den Willen ihrer Eltern ihr Abi zu machen und Medizin zu studieren. Das habe ich bewundert, aber ich selbst habe keine Ambitionen auf Teufel komm raus nicht den Erwartungen meiner Eltern zu entsprechen.

Wann wird denn ein Prinz zum König?
Pi:
Das muss die Hörerschaft entscheiden. Aber dieses King-Gehabe, dass jeder wie im Kindergarten der Bestimmer sein will, dieses typische HipHop-Ding ist nicht meins. Der Prinz soll keinen Status anzeigen, den ich innerhalb der Szene einnehmen will, es war einfach eine lustige Aliteration. Eigentlich ist der Name unwichtig. Porno hat ja auch vom Inhalt nicht gepasst, der Name war dann aber eine Hürde, weil viele verschreckt waren durch den Namen. Die dachten Porno ist ein weiterer Typ der nur über Ficken, Muschis und Schwänze redet…

…was deine Kollegen ja auch getan haben.
Pi:
Geht so. Da gab es Leute, die noch wesentlich mehr darüber geredet haben, als meine Kollegen.

Die Punchzeilen war ja ein vielversprechendes Magazin, du hast ja viel für die PZ gemacht, warum habt ihr aufgehört? Was genau machst du alles im grafischen Bereich?
Pi:
Die PZ hatte viel mit mir zu tun, ich habe sie zu 100% gelayoutet und einen grossen Anteil geschrieben. Das war ja in der Royal Bunker Zeit; Markus Staiger, Nicole und ich haben es gemacht, weil es uns Spass gemacht hat, diesen klassischen Magazinen mal ein Fuck-You entgegen zu halten, eben in Form von einem dreckigen Fanzine. Es hat aber viel Zeit und Geld gekostet und irgendwann konnten wir es uns nicht mehr leisten. Ansonsten habe ich eine Zeit lang für die Lodown gearbeitet und viel für Kunden ausserhalb der Musikszene gemacht, früher Cover für Royal Bunker, jetzt alles für No Peanuts.

Ich las du willst auch Bücher veröffentlichen, erzähl mal was dazu, besonders über den geplanten wissenschaftlichen Roman?
Pi:
Ich habe ein Buch fertig geschrieben, das eine Abhandlung über digitale Grafik ist, rein theoretisch, da werden vorwiegend Standards erklärt. Der wissenschaftliche Roman ist eigentlich eine Arbeit für die Uni, die ich mit einem Kommilitonen mache. Wir wissen noch nicht, ob wir es wirklich veröffentlichen wollen. Es geht um Entwurzelung. Es geht um die Veränderung der Gesellschaft, um die Auflösung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Die Ehen werden instabiler, die Leute bekommen immer weniger Kinder und es ist immer verpönter einfach nur Familienvater oder Mutter zu sein. Durch die Emanzipation wollen sich viele Frauen nicht damit begnügen, nur Mutter zu sein. Aber wenn man mehr als zwei Kinder haben will, ist es schwierig noch nebenbei zu arbeiten.

Es hörte sich an, als wenn du auch eine Vaterschaft anstrebst, wie ist das mit deinem Workerholic-Dasein zu verbinden?
Pi:
Ich würde gerne Vater werden, wenn man Kinder hat, ist es das beste was einem passieren kann. Entweder du hast eine Frau, die sich um die Kinder kümmert, was bei mir nicht so ist, weil meine Freundin nach dem Studium auch einen zeitintensiven Job haben wird oder du brauchst jemanden der dir hilft. Es wird dann eine krasse Gratwanderung werden. Ich werde entweder nicht mehr soviel arbeiten können oder soviel mehr arbeiten müssen, dass ich mir jemanden leisten könnte, der sich um die Kinder kümmert. In anderen Kulturen gibt es ja noch mehr Verwandte im Haus, die den Job übernehmen können. Hier hat man wenig Kontakt zu seinen Verwandten. Ich würde sehr gerne mit meiner ganzen Familie unter einem Dach leben. So wäre immer jemand da, der sich kümmern kann.

Aber diese gesellschaftlichen Veränderungen sind ja nicht grundlos passiert, das war ja auch ein Emanzipations-Prozess…
Pi:
Aber gesellschaftlich ist es doch über das Ziel hinausgeschossen. Es gibt ja gerade das Buch von Eva Herman, das Eva-Prinzip, wofür sie total gedisst wird, weil sie die Emanzipation angeblich in Frage stellt. Aber sie sagt ja nur, dass die Frauen die sich Vollzeit um die Kinder kümmern, nicht genügend Beachtung dafür bekommen. Und dass es sehr wohl ein anstrengender und achtbarer Job sein kann, nur Hausfrau zu sein.

Gehen wir doch mal von der Situation aus, dass du in eine Familie hineingeboren wirst, wo weder deine kreativen Potenziale gefördert werden, noch das deine Eltern oder Grosseltern soziale Skillz besitzen. Willst du deine Kinder in diesem Ambiente aufwachsen lassen?
Pi:
Vielleicht findest du einen Partner, dessen Eltern über soziale Kompetenzen verfügen. Dann kannst du mit denen eine grössere Gemeinschaft bilden.

Schlagt ihr sowas in eurem wissenschaftlichen Roman vor?
Pi:
Der Roman spielt im Jahr 2035 und bezieht sich auf verschiedenen Theorien, z.B. die von Frank Schirrmacher, Herausgeber und Redakteur der FAZ, die er in seinem Buch „Minimum“ darlegt. Er beschreibt wie durch das Reduzieren der sozialen Bindungen auf ein Minimum, die Familie als gesellschaftliche Keimzelle verschwindet, wodurch die Gesellschaft instabil wird. Oder die Theorie der Shrinking Citys, was man in Ost-Deutschland oder US-Amerikanischen Städten wie Detroit sehen kann, wo große Teile der Stadt entvölkert werden und dadurch eine soziale Verwahrlosung entsteht und wo die Schere zwischen Unter- und Oberschicht immer größer wird. Oder die Theorie von Samuel Huntington – der sagt, dass politische Weltanschauungen immer mehr zurücktreten. Nicht mehr ideologische oder wirtschaftliche Auseinandersetzungen werden die zukünftige Weltpolitik bestimmen, sondern die Konflikte zwischen den großen Kulturkreisen, wodurch sich bestimmte Kulturkreise immer mehr radikalisieren. So die fundamentalen Christen der USA. Dann die Idee des State-Building von Francis Fukuyama, wo er über Institutionen und Strukturen spricht, die sich als vermeintliches Nonplusultra etabliert haben. Diese und weitere Theorien sind die Rahmenbedingungen und der Background für die Handlung. Der Protagonist ist ein Franzose der viel Geld hat, aber keine sozialen Bindungen – er fühlt sich weder seinen Eltern noch seinem Lebenspartner verpflichtet. Er ist entwurzelt und auch entmenschlicht. Er trifft dann auf eine Parallel-Gesellschaft mit starken sozialen Bindungen.

Interessierst du dich noch für Graffiti?
Pi:
Als Betrachter ja, es übt nach wie vor eine starke Faszination auf mich aus. Graffiti ist für mich eine visuelle Sprache, die dann interessant wird, wenn man sie global betrachtet – die lokalen Unterschiede und Besonderheiten erkennt.

Welche deiner bisherigen Zusammenarbeiten hat dich am meisten befriedigt?
Pi:
Schon das Donnerwetter!-Album mit Biztram. Wir haben beide noch nie solange und ausgefeilt an Musik gearbeitet. Wir haben uns das aus der Seele gerungen und es hat Spaß gemacht, so ernsthaft an Musik zu arbeiten.

Der Sound ist ja sehr episch bis dramatisch oder sagen wir emotional…
Biztram:
Musikalisch habe ich mich auf Pi eingestellt. Der immer sehr schwere Musik mag, eher traurige Geigen als funky Rhythmen.

Wie sieht es aus mit demonstrieren gehen? Wann habt ihr das zum letzten Mal gemacht? Willst du deine Hörer zu Aktionismus motivieren?
Pi:
Das ist schon lange her. Nee, ich will meine Hörer nicht in der Hinsicht beeinflussen. Die meisten Demos sind dumm, weil alles auf einfache Slogans herunter gebrochen wird. So wie ‚Fuck Bush‘. Natürlich macht Bush viel Mist, aber deswegen muss man keinen blinden Anti-Amerikanismus fahren, so wie Michael Moore es macht.

Du magst ja offenbar Selbstinszenierungen!
Pi:
Man muss ein gewisses Auftreten haben, damit sich die Leute für einen interessieren.

Du inszenierst dich ja oft in einem Yuppie-Image – was gefällt dir daran so gut?
Pi:
Wir kokettieren damit. Und ich verurteile das ja auch in meinen Texten. Yuppie ist ja auch ein 80er-Jahre-Wort und heißt eigentlich ‚Young Urban Professional‘, wir haben dafür noch kein neues Wort gefunden, aber das sind einfach junge Leute, die viel arbeiten. Aber was wir damit eigentlich meinen, sind ja Bonzen; das sollte man nicht verwechseln. Wir haben damit unseren Spaß und ziehen das in dem Zehlendorf Lied ja auch unheimlich durch den Kakao. Es erfordert schon etwas Intelligenz, um die Ironie und Satire in unseren Texten zu verstehen.

Ist Gott tot?
Pi:
Das hängt davon ab, ob man an Gott glaubt oder nicht.

Du erwähnst den Zarathustra, hast du ihn gelesen? Was denkst du zu Nietzsche?
Pi:
Ja, ich habe so ziemlich alle Nietzsche-Bücher gelesen. Aus Nietzsche spricht ja eine gewisse Verbitterung, weil seine Sachen zu Lebzeiten nicht richtig anerkannt wurden. Und wenn er sagt, dass er sich in einem Status befindet, wo er nicht mehr mit Worten, sondern mit Blitzen spricht und dass die Menschheit ihm zu ewigem Dank verpflichtet ist, dann gibt er natürlich an. Bei Biztram und mir ist es ja auch so, dass wir bahnbrechende Sachen machen und wir werden dafür auch nicht mit Gold überschüttet, wie wir es eigentlich verdient hätten. Nietzsche ist oft falsch zitiert worden, aber Nietzsche ist für mich einer der besten deutschen Autoren, weil er unheimlich scharfe Sätze gebaut hat.

Ein Thema des Zarathustra ist ja auch die Unschuld wiedererlangen…
Pi:
…das ist das dionysische Prinzip, wo im Gegensatz zum Drama nicht nach dem warum und auch nicht nach dem danach oder davor gefragt wird. Unsere Musik ist dafür zu ernst, denn wir haben zu schwere Ideale dafür. Das einzige zarathustra-mäßige Lied ist „Der Rand“, da wird er ja deswegen auch erwähnt.

Ist Vergebung, Verzeihen für dich ein Thema?
Pi:
Ja, das ist ein wichtiges Thema. Ich würde aber eher von Verständnis sprechen. Denn die Vergebung kommt erst danach, wobei Vergebung auch voraussetzt, dass man sich bei einer Sache im Recht fühlt, die man dann vergeben kann. Beim Verständnis kann genauso gut der andere Recht haben, man versteht ihn zumindest. Deshalb sehe ich auch Verständnis als das momentan weltpolitisch wichtigste Thema, weil ganz viele Vorurteile und Missverständnisse herrschen.

Und warum der Herr der Ringe als Vorlage? Ist das nicht alles schon etwas abgefrühstückt? Ich hätte den Zarathustra als Hörspiel interessanter gefunden…
Pi:
Es sind ja Zarathustra Anklänge dabei, mit den Bergen und der Luft – auch bei Nietzsche aufgrund seiner Krankheit ein allgegenwärtiges Thema. Es sollte einfach Fantasy oder mittelalterlich sein, es könnte auch ‚Das rote Auge‘, statt „Herr der Dinge“ heißen. In einem Fantasy-Land gibt es auch Magie. Alles hat seinen eigenen Zauber. Das sehe ich in der Independent Musik auch. Die Zauberer sind die Major-Industrie, die diese Magie verindustrialisieren wollen. Auch wenn ihre Prozesse effektiver sind, nimmt es dem ganzen seinen eigenen Zauber. Dann kommen wir und räumen da auf.

Ist das Independent-Ding eine Art Lebenshaltung von dir?
Pi:
Wir werden immer Independent bleiben, alleine aufgrund der Musik die wir machen. Die Hits der Majors, das ist doch einfach nur wertlose Musik. Für den schnellen Konsum gemacht und dann vergessen. Es gibt immer weniger gewachsene Musiker, die auch in zwei Jahrzehnten noch gute Musik machen werden.

Aber ist das nicht sehr schwarz-weiß gemalt? Wird nicht alles komplexer, je mehr wir erfahren?
Pi:
Die Vorurteile gegenüber der Musik-Industrie, bestätigen sich immer mehr, je erfolgreicher wir sind und umso mehr Einblick wir in die Materie bekommen. Wenn man dem Fernsehen ein Video anbietet, so wird nach Argumenten gefragt und damit meinen sie keine Inhalte, sondern Geld.

Was bedeutet Ehrlichkeit für dich, besonders in der Praxis?
Pi:
Wenn Freunde einem sagen, dass man Mist gebaut hat. Viele sagen einem nur noch positive Dinge, wenn du Erfolg hast, weil sie sich etwas davon versprechen. Musikalisch ist Ehrlichkeit das allerwichtigste.

Du glaubst nicht, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond waren – Warum?
Pi:
Nicht nur ich, sondern 65% aller Amerikaner glauben das auch. Die technischen Möglichkeiten waren damals ja noch gar nicht weit genug entwickelt. Wenn man das detaillierter betrachtet ist es nur wahrscheinlich, dass es nicht so war.

Aber die Arte-Doku wollte doch nur zeigen, dass man mit ein paar Experten und Bildern alles belegen kann…
Pi:
Aber trotzdem versucht sie den Beweis zu erbringen, dass die Bilder und das Filmmaterial vom Mond konstruiert sind.

Was ist gefährliches Halbwissen in diesem Zusammenhang?
Pi:
Michael Moore zum Beispiel bei ‚9-11‘. Da wird viel verdreht. So arbeiten ja die meisten Verschwörungstheorien, Dinge als wahrscheinlich hinstellen, was sie aber noch nicht wahr macht.

Einer der ab genutztesten Begriffe scheint mir Wahrheit zu sein, wie & wann benutzt du dieses Wort?
Pi:
Ich versuche das Wort nicht oft zu benutzen, weil es ein schwieriges Wort ist. Man muss es immer dann benutzen, wenn man den Gegensatz zu etwas, das falsch ist, darstellen will. Aber sonst ist es ein recht überstrapaziertes Wort, das schon fast zu einer Worthülse geworden ist.

Wo siehst du Kontroll – oder Macht-Mechanismen?
Pi:
Die einflussreichsten sind die Medien. Sie kontrollieren durch Selektion. Oder FSK, da ist es fragwürdig wann und warum diese Kontroll-Mechanismen greifen.

Aber findest du nicht, dass Kontrolle auch über Drogen oder Gefängnisse funktioniert? In Amerika gibt es ja Stadtteile wo jeder dritte Mann mal im Knast war…
Pi:
Ob das jetzt so ein Kontroll-Mechanismus ist…

Foucault hat ja neben der Gefängnis-Geschichte auch über Sexualität geschrieben. Kann Sex auch ein Mittel zur Kontrolle sein?
Pi:
Aber Foucault hat ja in Überwachen und Strafen so argumentiert, dass sich das Rechtssystem von direkter Bestrafung zu exemplarischer Bestrafung verlagert hat. Es ist zwar ein Kontroll-Mechanismus, aber es ist ein besserer Mechanismus als die direkte Bestrafung. Das Rechtssystem und die Gefängnisse sollen ja durch die Abschreckung wirken.

Aber Foucault versucht ja auch Veränderungen aufzuzeigen und zu hinterfragen, warum sie passiert sind. Und Sex ist doch präsenter denn je. Im Zusammenhang mit Sexualität nimmt die Frau ja eine spezielle Position ein, da sie den Fortbestand der Gattung sichert, von daher unterliegt sie auch speziellen Kontrollmechanismen…
Pi:
Aber durch die Überpräsenz von Sex schwindet ja auch die Faszination. Heute kannst du ja jeden sexuellen Spleen ausüben und du bist damit nicht alleine. Im Internet findest du Gleichgesinnte. Es ist zwar alles sehr aufgeladen, aber im Gegensatz zu früher doch kein Unterdrückungsmechanismus. Heute kann im Westen doch jeder sexuell machen, was er will und dadurch ist die Kontrolle geschwunden.

Und im HipHop?
Pi:
Die HipHop-Kultur ist durchsetzt von patriarchalischen Ritualen. Frauen haben kein Interesse sich an dieser Hack-Ordnung zu beteiligen und wenn Frauen das als weibliche Matschos machen, ist das ja quasi eine zu weit gegangene Emanzipation. Denn Rudelkämpfe usw. sind ja gar nicht in dem Wesen der Frau vorgesehen.

Willst du sagen, dass Frauen dafür zu intelligent sind, und deshalb lieber ein Literaturstudium machen?
Pi:
Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, es ist einfach nicht in ihrem Wesen begründet, sich immer als Allertollste zu präsentieren…

Warum ist das Wesen der Männer oder Frauen so? Woher nimmst du diese Schlussfolgerung?
Pi:
Ist das eine ernst gemeinte Frage? Es zieht sich doch durch alle Kulturen – Männer müssen sich als bester Fang präsentieren, entweder durch Materielles, durch Stärke, ihr Aussehen oder besonders coole Taten…

Und Frauen nicht? Gerade durch die Medien werden doch Frau und Mann Rollen zugeordnet, in Bezug auf Identität. Frauen werden da doch eher weniger Identitäten zugeschrieben. Was man täglich sieht, umfasst doch eher ein kleines und langweiliges Spektrum…
Pi:
Frauen werden doch genau die selben Identitäten angeboten wie Männern, auch wenn es immer die gleichen Blöden sind. Als Frau wirst du doch hier in kein Bild mehr gedrängt, wie es früher noch war. Natürlich wird der Sex instrumentalisiert, wie in der Bravo usw., aber dieser Überreiz führte ja erstmalig in der Menschheitsgeschichte dazu, dass 15% der Bevölkerung überhaupt nicht an Sex interessiert sind, sie sind asexuell.

Und ist das was Gutes?
Pi:
Biologisch gesehen wohl nicht. Aber Sex ist ja zum Vergnügen geworden, die schönste Nebensache der Welt. Deshalb ist es ja für viele ein Ziel, mit möglichst vielen Leuten Sex zu haben, auf die coolste Art und Weise. So wird es ja auch durch die Medien suggeriert.

Wie bewegt man die Liebe zum bleiben?
Pi:
Das hängt vom Partner ab. Am besten hört man nie auf, den anderen ernst zu nehmen. Am Anfang versucht man ja immer den anderen zu beeindrucken und coole Sachen zu machen. Viele hören damit auf, wenn sie die Beute gefangen haben. Wenn man damit aber weiter macht, dann bleibt sie auch da.

Was war deine Inspiration zu „Die Bomben schlafen“?
Pi:
Ich habe einen Artikel gelesen über die Leute die 30 Jahre lang Atomtests in Nevada gemacht haben. Da haben sie ganze Städte gebaut und sie danach mit Atombomben in die Luft gesprengt. In dem Artikel haben diese Leute über ihren Job gesprochen, seit acht Jahren ist es eingestellt worden, aber sie fanden ihren Job sehr nützlich und konnten gar nicht verstehen, dass diese Forschung eingestellt wurde… Die meisten Leute denken nicht daran, dass die ganzen Bomben aus dem kalten Krieg noch da sind. Sie wurden nicht weggeschmissen, sie liegen immer noch gefechtsbereit in den Silos und warten darauf los zu fliegen. Ich habe viel über den kalten Krieg und Atomwaffen gelesen oder Filme gesehen. Bei Dr. Seltsam von Stanley Kubrick wird die Bombe oft personifiziert, weil diese Zerstörungskraft der Atombombe so unglaublich ist – größer als alles was man vorher kannte, so dass man ihr eine Persönlichkeit zugeschrieben hat. Das habe ich in dem Lied auf die Spitze getrieben, indem ich die Bomben wie unerfüllte Charaktere beschreibe. Sie wurden erschaffen um los zu fliegen und zu explodieren, das ist ihre Bestimmung; denn ein Gegenstand ist nach Schopenhauer dann perfekt, wenn er seinen Zweck erfüllt und das tun die Bomben nicht. Ich will auch nicht, dass sie diesen Zweck jemals erfüllen, ich will dass man an dieses tickende Erbe des kalten Krieges denkt.

Interessieren dich Coverversionen?
Pi:
Nee, eigentlich nicht. Es gibt schon Sachen wo ich finde, dass man sie auf intelligente Art neu machen oder einen interessanten neuen Aspekt hinzufügen könnte. Wie mit der Kofferbomben Problematik, da könnte man natürlich noch was lustiges zu „Ich habe noch einen Koffer in Berlin“ machen. In dieser Art hätte ich mehrere Ideen.

Hast du schon mal überlegt aus Berlin wegzugehen?
Pi:
Ich war noch nie länger im Ausland oder einer anderen Stadt. Das würde ich gerne mal für ein Jahr oder so machen, aber danach würde ich sicherlich wieder zurück kommen.

Bone Thugs-N-Harmonie – Ex Member Bizzy Bone mit Solo Deal!

Rapper Bizzy Bone aus Cleveland, ehemaliges Mitglied von Bone Thugs-N-Harmony, hat einen neuen Major-Deal bei EMI’s Imperial Records an Land gezogen und arbeitet zur Zeit an seinem neuem Solo-Album.

Die Platte trägt den Titel „A Song For You“ und wird im Laufe des nächsten Jahres über das neue Label erscheinen. Produziert wird der Longplayer komplett von After Platinum Entertainment, so Bizzy Bone.

Seine ehemaligen Kollegen von Bone Thugs-N-Harmony arbeiten ebenfalls fleisig an ihrem neuen Album „Strength & Loyalty“, welches voraussichtlich Anfang nächsten Jahres über Swizz Beats‘ Full Surface Records (Interscope) erscheinen wird.

Bizzy über Bone Thugs:
„It’s all love with Bone Thugs. I love and support what they’re doing. If they ever need anything I’m right here to deliver. I wish them much success, peace and prosperity as they are much deserving and I’m certain they reciprocate the same feelings for me.“

Nas – alles gut mit Hova!

Die Reunion mit Jay-Z spaltete das Hip Hop lager defintiv in zwei Camps. Da wären die einen, die sich darüber freuten und die anderen, die es Nas ankreiden, dass er sich nach all der heftigen Disserei nun doch noch auf Jay’s Seite schlug. Aus genau dieser Abteilung kamen wohl die Gerüchte, Jay-Z und Nas würden sich wieder in den Haaren haben, weil Jay-Z den neuen Nas Longplayer verschob, um vorher noch sein Comeback Album zu releasen.

Laut Jigga ist das aber alles nur Bullshit. In einem Interview mit XXL versicherte er:
„Es ist ja nicht so, dass sein Album fertig ist und ich sage: ‚Nein Nas, du musst waten‘. Es ist echt lächerlich, was sie die Leute so zusammen dichten. Ich halte Nas‘ Album nicht zurück, sein Album ist noch nicht einmal fertig!“

Auch über das Gerede, Jay-Z würde Def Jam verlassen, amüsiert sich der Platten-Mogul köstlich:
„Es ist alles gut! Ich weiss es gibt diverse Gerüchte, ich würde Def Jam den Rücken zukehren, aber ich kann euch versichern, dass das Quatsch ist. Ich habe einen 3 Jahres Vertrag unterzeichnet, es gibt also keine Pläne Def Jam zu verlassen.“

50 Cent – gewinnt Copyright Prozess!

50 Cent konnte am 27. Oktober eine Copyright Klage zu seinem Hit „In Da Club“ abwehren. Manager der Lil‘ Joe Wein Music Company klagten Fitty an, In Da Club von Luther Luke Campbell’s Song „It’s Your Birthday“ geklaut zu haben. Die Richter entschieden, dass die Aussage für jedermann gebräuchlich sei und daher keine Copyright Ansprüche verletzt werden können. Ausserdem handelte es sich nur um einen 11 Sekunden Part eines drei Minuten Liedes.

Bereits als die Anklage erhoben wurde, distanzierte sich Luke klar davon und sagte aus, dass er damit nichts zu tun habe. 50’s Manager dankte ihm im Gegenzug dafür, das ganze nie unterstützt zu haben.

Sido – mehr Details zum Album!

Wie wir bereits berichtet haben, wird Aggro Berlin-Rapper sido am 1. Dezember sein neues Solo-Album mit dem schlichten Titel „Ich“ veröffentlichen. Bereits eine Woche davor, soll die Single „Strassenjunge“ ausgekoppelt werden.
Für die Beats auf dem Album sollen angeblich Leute wie Paul NZA, DJ Desue, Tai Jason, Roe Beardie, Beathoavenz und Pete Fox verantwortlich sein. Gastauftritte sind von Seeed-Mitglied Pierre, Smiff-N-Wessun, Fler, Massiv, G-Hot, B-Tight, Tony D und Kitty Kat angekündigt.
Auch erste Song-Titel sind bereits durchgesickert. Unter anderem soll es Songs mit den Titeln „Ein Teil von mir“, den Sido seinem Sohn gewidmet hat, die Single „Strassenjunge“, sowie „Goldjunge“, „1000 Fragen“, „GZSZ“, „Bergab“ und „Mein Testament“ zu hören geben. Wir sind gespannt!

Das Album „Ich“ und die Single „Strassenjunge“ von sido können bei www.hiphopstore.ch bereits vorbestellt werden!

Cigi – neues Album am Start!

Nachdem cigi in den letzten Jahren im Zweijahrestakt ganze drei Alben veröffentlicht hat, folgte am vergangenen Freitag das 4. Werk mit dem Titel „un giorno nella vita di…“. Der AOH Veteran hat für dieses Album mit der Band „straight outta mama“ zusammengearbeitet, um ein musikalisch und textlich völlig neues Experiment durchzuführen. Anstelle einer Sammlung von Songs, die inhaltlich nur wenig Zusammenhang und Bezüge aufweisen, hat sich die Kombo entschieden ein Konzeptalbum zu realisieren. Wie ein Autor von Romanen und Novellen nimmt cigi die Perspektive, einer in die Geschichte involvierten, fiktiven Person ein, die einen Tag voller Höhen und Tiefen durchlebt.
Das gesamte Album wurde, wie bei den bisherigen Tonträgern, in italienischer Sprache aufgenommen. Somit bleibt cigi auch bei diesem Album seiner Muttersprache treu.
Featurings gibt es von Toni L, einer der Rap Pioniere der deutschen Hip Hop Szene, Rennie von Sektion Kuchikäschtli, CH-Rap Legende Black Tiger und der französisch rappende Lil’Chico aus Chur. Die weibliche Stimme stammt von der Churer Jazzsängerin Nyna Cantieni.
Die musikalische Umsetzung unterscheidet sich hörbar von den bisherigen Alben. Alle 17 Songs wurden von „straight outta mama“ und Lou Geniuz live eingespielt. Checken!

Das Album „un giorno nella vita di…“ von cigi und straight outta mama ist ab sofort überall erhältlich! Jetzt gleich bestellen bei www.hiphopstore.ch!

Pitbull – neues Album am Freitag!

Aus dem Nichts erreicht uns die Meldung, dass Miami-Rapper Pitbull bereits am kommenden Freitag sein neues Album „El Mariel“ veröffentlichen wird. Erscheinen wird die Scheibe wie bereits der Vorgänger über TVT Records.
Die Produktionen stammen aus den Federn von Lil‘ Jon, Mr. Collipark und Pharrell. Featurings sind bestätigt von Fat Joe, Bun B, Vybz Kartel und Ken-Y. Die erste Single „Bojangles“ enthält ausserdem Gast-Raps von den Ying Yang Twins und Lil Jon. Das dazugehörige Video gibt es HIER!
Auch für das nächste Jahr hat Pitbull bereits interessante Pläne. Bereits im ersten Quartal des Jahres 2007 will er unter dem Titel „Armando“ ein Album komplett in Spanischersprache releasen. Unterstützung erhält er dafür von Lil Jon, Orishas, den Diaz Brothers, Jim Jonsin, Echo und Mr. Collipark.

Jay-Z – Neues Album noch längst nicht fertig!

Am 17. November plant Rapper Jay-Z sein mit Spannung erwartetes Comeback-Album „Kingdom Come“ zu veröffentlichen. Wie aightgenossen.ch jedoch Ende letzter Woche erfuhr, ist dieses zum jetzigen Zeitpunkt noch längst nicht fertig gestellt. Just Blaze, Produzent der ersten Single „Show Me What You Got“ und des ebenfalls bereits durchgesickerten Titeltracks „Kingdom Come“, verriet uns am Rande der Red Bull Music Academy am Freitag in Melbourne folgendes: „Das Album ist noch nicht fertig. Ich weiss noch nicht, wie viele von meinen Beats auf dem Album sein werden. Jetzt muss alles einfach nur schnell gehen. And you shouldn’t rush a comeback album. You know what I mean? Ich bin sicher, es wird trotzdem gut. Aber ich würde lieber etwas langsamer arbeiten. Leider haben wir diesen Luxus diesmal nicht.“ Zuvor hatte der äusserst redselige Just Blaze fast drei Stunden lang vor den knapp dreissig Hand verlesenen Academy-Teilnehmern aus aller Welt über seinen Einstieg ins HipHop-Geschäft, seine Tätigkeit als DJ, seine Mitarbeit an Dre’s „Detox“-Album und teure Tantiemen referiert.

Das gesamte Interview mit dem für seine Energie geladenen Beats bekannten Just Blaze (man denke nur an „O Boy“ von Cam’ron oder „Public Service Anouncement“ von Jay-Z) könnt Ihr in den nächsten Tagen hier auf aightgenossen.ch lesen.

Will Smith – will die 76-ers kaufen!

Nun versucht auch Will Smith der Liga der aussergewöhnlichen Basketball Team Besitzer beizutreten.
Wie der „Philadelphia Inquirer“ berichtet, gehört Will Smith einer Investorengruppe an, die am Kauf von Wills Hometown Team interessiert sei, den Philadelphia 76ers. Unter den Investoren befindet sich auch Hall of Fame Spieler und Court Legende Julius „Dr. J.“ Erving.
Aktuellen Berichten zufolge wird der Kaufpreis auf knappe 400 Millionen Dollar geschätzt. Sollte Will Smiths Gebot Erfolg haben, steht er auf einer Stufe mit Kollegen wie Jay-Z (New Jersey Nets), Usher (Charlotte Bobcats) und Nelly (Cleveland Cavaliers).

Geld dürfte für Will ‚Phil‘ Smith nicht das Problem sein, vor allem da sich alles was er anfasst automatisch in Gold verwandelt, wie sein letzter Film „Hitch – der Datedoktor“ und warscheinlich auch sein nächster Film „The Pursuit of Happyness“, der in der CH im 2007 in die Kinos kommen soll.