DJ Ron & DJ Shusta – wieder ein Mixtape mit Red Cafe

Nach dem erfolgreichen ersten Teil der „The Shakedown“ Mixtape-Reihe von DJ Ron & DJ Shusta mit Red Cafe, ein aus Brooklyn in New York stammender Rapper mit guyanesischer Herkunft, gibt’s nun die zweite Ausgabe. Das Mixtape „The Shakedown Pt. 2“ enthält neben diversen Freestyles, Remixen auch jede Menge unveröffentlichter Songs und liefert obendrein auch einen Einblick in das neue Album mit DJ Envy, welches am 9. Oktober 2007 über KOCH Records unter dem Titel „The Co-Op“ erschienen ist. Das Mixtape selbst erscheint über Phlatline Records.

Als Gäste mit von der Partie dabei sind unter anderem so namhafte Heads wie Busta Rhymes, Juelz Santana, Mims und Sheek Louch sowie Akon, Fabolous, Sean Kingston und Niny Sky. Gehostet wird das ganze Mixtape-Projekt natürlich von Red Cafe himself. Im kommenden Jahr wird er dann wohl hoffentlich über Akons Musiklabel Konvict Muzik auch endlich sein lang angekündigtes Major Debütalbum veröffentlichen.

Cormega – DVD mit Soundtrack im November

Der in Long Island City, Queensbridge geborene Rapper Cory McKay, besser bekannt als Cormega, lässt es auch endlich mal wieder krachen und veröffentlicht am 20. November 2007 über Legal Hustle Records seine neue DVD „Who Am I“ mit einem dazugehörigen Soundtrack.

Dieser Soundtrack wird aber nicht nur neue Aufnahmen von Cormega beinhalten, sondern auch Little Brother, Tragedy Khadafi, Dwele, Ransom, Keak da Sneak, Luniz‘ Yukmouth und vielen mehr.

Die DVD enthält neben einer Dokumentation auch fünf bislang unvertriebene Videoclips: „R U My Nigga“, „Get Out My Way“ (directed by Fred Garcia), „I’m Built For This“ (directed by Choke), „No Joke“, „Live Ya Life“ und „The True Meaning“ (directed by Cormega & Jordan Tower).

Ausserdem sind auf der DVD Appearances und sonstiges Filmmaterial von unter anderem Ron Artest, Ghostface Killah, Kurupt, Jayo Felony, DJ Kay Slay, Pete Rock, Marley Marl, Large Professor, Nature, Tragedy, Jacka, Husalah, Godfather 3 von Infamous Mobb, Screwball und einigen anderen.

Bushido – Best Of-Album gegen seinen Willen

Bushido hat seit seinem Major-Debüt in 2004 mit „Electro Ghetto“ sieben Alben veröffentlicht (diverse Re-Releases und Limited Editions nicht migezählt). Genug Holz also für eine Greatest Hits-Platte, die auch zeitlich nicht besser passen könnte.

Bekanntheitsgrad und Verkaufserfolge sind auf einem absoluten Hoch und mit seinem aktuellen Album „7“ konnte er sich noch einmal selbst übertreffen und bekam die goldene Platte schon vor Verkaufsstart. Nun soll also in Kürze das erste Bushido „Best-Of“ Album erscheinen. Einziger Haken an der Sache: Bushido will gar nicht.

Die Platte wird über sein ehemaliges Label Universal released, das sich damit ein Stück vom Kuchen sichert, den es vor kurzem an Sony BMG verloren hat. Dementsprechend wenig hat Bushido mit der Sache zu tun, dem das Ganze eher in die Parade fährt: Ein eigenes Best Of hat er selbst schon geplant. In seinem offiziellen Forum gab es dazu schon ein Statement.

Bushido:

„Bushido hätte es verhindert wenn er in der lage dazu wär, irgendwann wird ein best of kommen, aber dann ein richtiges best of, mit den besten tracks aus allen bushido alben, vom demotape, über king of kingz, bis hin zu 7, vdszbz, und tracks aus ccn 1 und 2 und vbbzs kommt auch nicht zu kurz […] wir konzentrieren uns im november auf bushidos single, und ek solo und single, rest ist uninteressant. holt euch lieber für das geld eine konzertkarte und habt spass auf der tour.“

Spass könnt ihr auch vorher haben: Bushido hat einen neuen Free Track namens „Keine Entschuldigung“ online gestellt.

Ludacris – kein Anklang in Äthiopien

In Äthiopien fand laut koptischem Kalender vor kurzem die Jahrtausendwende ins 21. Jahrhundert statt. Zu diesem Anlass wurde ein grosses Fest gefeiert, bei dem unter anderem auch Beyonce auftrat.

Bee wurde schwer gefeiert; auch in dem Land indem westliche Musik ansonsten kaum Anklang findet. Ludacris hingegen hatte es ein wenig schwerer. Der MC bekam nur regen Applaus für seine Performance.

Der Organisator der Veranstaltung erklärt diese Reaktion wie folgt: „Rap music doesn’t suit Ethiopia. Ethiopians need a melody. Rap music is all about the message and we don’t identify with that. It’s all about the black American experience, and we don’t relate to that.“

Bette Frost – kommen in die Schweiz

Wer jetzt denkt, dass sich hinter diesem Namen irgendein unterkühltes Mädchen mit Gitarre versteckt, bitte weiterlesen; doch Who’s that Lady? Diejenigen von Euch, die in den Geheimnissen des Letterwechsels oder Anagramms kundig sind, wissen, wer diese Lady in Wahrheit ist, nicht wahr? Nun denn, mit Bette Frost sind Aktivitäten des erweiterten Kreises von Menschen gemeint, die zusammen auf den Festivalbühnen des Jahres 2006 das eine oder andere „Oh“ und „Ah“ und „Uff“ beim geneigten Publikum provoziert hatten. Und nun kommt am 6. Dezember Bette Frost ins Zürcher Rohstofflager, um ein exklusives Konzert zu geben. Nochmals: Bette Frost? Wer ein wenig mit den Buchstaben jongliert, weiss: Bette Frost ist das Alias der deutschen Rap-Urgesteine Fettes Brot.

Doch warum sind die drei Hamburger inkognito unterwegs? Fettes Brot wollten sich das Jahr 2007 konzertfrei halten und sich mit Haut und Haar dem neuen Album widmen, das nächstes Jahr erscheinen soll. Doch das liess sich die Fangemeinde nicht gefallen.
Mit Internetaktionen brachte sie die Band dazu, ihr Studio zu verlassen, um schon Mal das neue Album vorzustellen, etliche Monate bevor es in den Läden stehen wird. Tickets für das Zürcher Konzert gibt es ab sofort bei Starticket und Ticketcorner.

Dr. Dre – wegen „Up in Smoke“ vor Gericht

Drei ehemalige Beamte der Stadt Detroit haben nun Dr. Dre (bürgerlich André Romell Young) verklagt, da sie behaupten, unwissend bei einer polemischen Konversation mit Dre’s Repräsentanten – vor sieben Jahren während eines Konzerts – gefilmt worden zu sein.

Greg Bowens, zu der Zeit Sprecher des Bürgermeisters von Detroit, Gary Brown, damaliger Polizeikommandeur, und Paula Bridges, damalige Sprecherin der Polizei, forderten den Produzenten während eines Konzerts dazu auf, ein Video mit bedenklichem Inhalt für die anstehende „Up and Smoke Tour“ nicht zu zeigen. Später enthielt sogar eine DVD (Dokumentation von 2002) das Gespräch als Videomaterial. Die Angeklagten Dre, Time Warner Inc und Best Buy Co waren sich darüber angeblich nicht im Klaren.

Dre’s Anwalt, Herschel Fink, sagte, dass das Gespräch an einem Ort stattfand, indem Kameras zu jeder Zeit präsent gewesen seien und Privatsphäre durch ständig kommende und gehende Menschen ohnehin ausgeschlossen war. Hingegen behauptet der Anwalt der Beamten, Glenn Oliver, die Kameras seien versteckt gewesen.

Der zuständige Richter, John A. Murphy, ist jedoch dazu geneigt, die Anklage fallen zu lassen.

hm-clan – Berner Rapcombo mit [drü:eis]

hm-clan nennt sich die Berner Rap-Combo, welche seit 1999 besteht. Mit den zwei ersten Alben gaben die beiden Rapper disciple-b und gandi Konzerte quer durch die ganze Schweiz.
Der Videoclip dazu, „hm-clan bäng bäng“, lief während rund einem halben Jahr täglich im Roboclip.

Hausgemachte Kopfnicker Beats – gespickt mit Live-Instrumenten – lassen die Tracks der neuen CD [drü:eis] spannend erklingen. Nebst dem Gesang von Ladies sind verschiedene Featurings auf dem Silberling zu finden. Die Kalifornier „Souladdict“ geben mit ihren Bars den perfekten Ausgleich zu den Mundart-Rhymes von hm-clan.


Das Album „[drü:eis]“ von hm-clan erscheint am 02.11.2007 und kann jetzt bereits bei www.hiphopstore.ch vorbestellt werden!

Chingy – kommt noch in diesem Jahr mit „Hate It or Love It“

Ja, da kommen wieder gute Zeiten auf uns zu, denn mit dem Release seines neuen Soloalbums „Hate It or Love It“ feiert St. Louis Rapper Chingy am 11.Dezember offiziell die Rückkehr zu seinem alten und neuen Label Disturbing Tha Peace.

Als Feature-Gäste wurden unter anderem Amerie, Ludacris, Bobby Valentino, Anthony Hamilton, Rick Ross und Huey angekündigt. Erste Single ist der Track „Fly Like Me“ mit Amerie. Ein Video zum Track wird es ab Anfang November zu sehen geben.

Chingy nach seinem Weggang über Capitol Records:

„I don’t think Capitol really knew how to work urban artists. They’re really stuck on pop and they didn’t know how to market me. I ain’t knocking them because that’s where I started, but I think that’s why they fired a lot of people in the L.A. offices recently. I’m glad I’m off the label.“

Akon – Bühne eingestürzt – Konzert abgesagt.

Nachdem Akon mitbekam, wie am Wochenende seine Bühne zusammen gebrochen ist, hat er seine geplante Show auf dem Campus der Emory University in Atlanta / Georgia sofort gecancelt.

Als seine Stage-Crew dabei war, letzte Scheinwerfer anzubringen, löste sich plötzlich das Dach der Konstruktion und liess die eine Hälfte der Bühne einstürzen. Berichten zufolge wurde dabei sein Drummer und eine Gruppe von Studenten verletzt. Akon befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Nähe der Stage und kam glücklicherweise mit einem Schrecken davon.

ARR – Reno und Germany mit Solo Alben

Curse ist seit seinem letzten Album mehr oder weniger untergetaucht, doch sein Label Alles Real Records wird nun von seinen langjährigen Weggefährten Italo Reno und Germany weiter gepusht: Beide bringen fast zeitgleich ihr Solo-Album raus.

Den Auftakt macht Germany am 16. November mit „Die Stunde der Wahrheit“. Auf 19 Tracks geht es hauptsächlich um Krisen, Rückschläge und alle sonstigen emotionalen Dramen, die einem das

Leben schwer machen. Produktionen kommen vom unverzichtbaren Claud (CH), sowie Patrick Ahrend, Sashliq und Curse. Mit lediglich zwei Features, Greis und Samir, legt Germany den Fokus dabei klar auf sich selbst.

Am 30. November folgt dann Italo Reno mit „Zu schön um wahr zu sein“, der sich der Szene schon mehr öffnet: Mit Phrequincy, Beathoavenz, Claud, Sashliq, Crada, Jimmy Ledrac, Roye Marquis II., DJ Rocky, Jaleel, Beatgees, Farhot und Kool DJ GQ ist bereits die Produzentenliste länger als Germanys Komplett-Belegschaft. Bei den Features sticht Harris als Überraschung neben Germany, Greis und Curse hervor. Renos Platte bringt es auf insgesamt 20 Anspielpunkte.