Seven – „Like A Rocket Out Now“

Endlich. Fast genau zwei Jahre nach seinem letzten Album „Home“ released Seven heute sein fünftes Studio Album „Like A Rocket“! Nun ist das Kind also geboren und Seven ist stolz, seine Songs nun an seine Fans weiterzugeben. Mit dabei sind da Acts wie Talib Kweli, AMG, Omar oder Beverley Knight! Ein Album, jetzt schon von der Presse hochgelobt, das es verdient, angehört zu werden!
Ab 18.00 Uhr hat er zudem eine ganze Stunde lang als Moderator zusammen mit DJ Flink den Radiosender Virus im Griff.

Sevens Album „Like A Rocket“ ist ab sofort also im Laden erhältlich. Und auf seinem Seven TV Channel gibt es eine neue Episode, bis am Montag dann ein Interview mit dem Soulsänger zu sehen sein wird

Big Zis – neues Video zu „Neggsht“

Nahdem sich Big Zis wieder in den Albumcharts zurückgemeldet hat, kommt auch bereits ihr neues, und mittlerweile 5. Video der insgesamt 13 geplanten. Passend zum Song „Neggsht“ ist auch die Bildsprache bisweilen sehr abstrakt. Unbedingt bei uns im Aitght.TV checken!
Am Samstag wird die Zürcherin zudem ihr aktuelles Album taufen und gibt ihr erstes Konzert im Moods. Begleitet von zwei Tänzerinnen und Domenico Ferrari wird sie am Keyboard und sonstigen Geräten unterstützen. Unbedingt hingehen!

Grandmaster Flash – Ich hör im Moment Strawinski, no joke!

Die Abenteuer des Grandmaster Flash gehen weiter: Soeben hat der 52-Jährige ein neues Album veröffentlicht. Uns hat der Mann, der das Plattenauflegen revolutionierte erzählt, worum es bei der Produktion von „The Bridge“ ging, wo HipHop heute zuhause ist und wie er zu seinen ersten Platten gekommen ist.

Aightgenossen: Dein neues Album heisst „The Bridge“. Hast du versucht eine Brücke zwischen früher und heute zu bauen?
Grandmaster Flash:
Nein, darum geht es eigentlich nicht. Ich meine damit eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und Lebensstilen. Zum Beispiel einen unbekannten und einen berühmten Rapper zusammen auf einem Stück zu vereinen. Oder einen amerikanischen Rapper und einen der, kein Englisch spricht. Deswegen klingt das Album auch so vielseitig. Und ich bin der DJ, der Regisseur, der alles zusammenhält.

Auf dem Album sind Leute wie Q-Tip, Busta Rhymes, KRS-One, Snoop Dogg und Grandmaster Caz von den Coldcrush Brothers zu hören. Du kannst dir wahrscheinlich aussuchen, mit wem du zusammenarbeiten willst. Wie triffst du die Auswahl?
Jedes Mal, wenn ich einen Beat fertig hatte, bin ich damit ins Auto gestiegen und eine ganze Weile rumgefahren. Dann hat mir der Beat immer selber erzählt, wer am besten zu ihm passen würde. Ich hab dann mein Management angerufen und ihnen gesagt, dass sie die jeweilige Person ausfindig machen sollen. Ganz einfach ist das aber nicht. Es ist ziemlich schwer Leute wie Snoop Dogg oder Busta Rhymes auf einen Termin festzunageln – auch wenn man Grandmaster Flash heisst. Aber schlussendlich hat’s geklappt.

Typische Journalistenfrage: Hast du einen Lieblingstrack? Vielleicht das Gedankenspiel „What If“ mit Krs-One?
Nein, ich hab keinen. Sie sind alle sehr speziell für mich.

Auf dem Stück „Bronx Bombers“ hört man etliche unbekannte Rapper. Alles gute Freunde von dir?
Nein, das sind junge, talentierte Rapper aus der Bronx. Ich wollte ihnen eine Chance geben.

In der Bronx gibt es tausende von Rappern. Wie hast du die gefunden?
Das haben meine Mitarbeiter für mich gemacht. Ich hab ihnen nur gesagt: „Leute, ich brauche drei Rapper aus der Bronx. Und sie müssen sehr gut in dem sein, was sie tun.“ Es kam mir überhaupt nicht darauf an, ob man sie schon kannte oder nicht. Mit dem Stück wollte ich etwas Grosses machen. Ich wollte der Bronx, dem Geburtsort von HipHop, Tribut zollen.

Ist die Bronx oder New York für dich immer noch das Zentrum von HipHop?
Nein, es gibt kein Zentrum mehr. HipHop ist mittlerweile in der ganzen Welt. Das beobachte ich jede Woche, wenn ich kreuz und quer über den Globus reise. HipHop ist mittlerweile überall zuhause, und ich lerne immer etwas dazu. Auch ich weiss längst nicht alles über HipHop. Und HipHop wächst. Immer noch. Heute.

Wann warst du das letzte Mal so richtig überrascht über die Reaktion der Leute?
In Russland. Ich weiss zwar nicht mehr wie die Stadt hiess, aber es war sehr eindrücklich. Die Leute haben nicht mal verstanden, wenn ich „Hallo!“ gesagt habe. Aber auf die Musik haben sie reagiert. Speziell auf die Breakbeats.

Du hast mit den Leuten also wirklich nur über die Musik kommuniziert.
Ja, zwangsläufig. Eigentlich ist es für mich sehr, sehr wichtig, dass mich die Leute verstehen. Ich setze sehr oft das Mikrofon ein. In den meisten Städten mache ich nachmittags im Hotel einen kleinen Sprachkurs. Ich frage nach einem Übersetzer und lasse mir dann Sätze wie „Hebt eure Hände in die Luft!“ übersetzen. Die übe ich dann den ganzen Tag. Es ist schon cool zu sehen, wie dann die ganzen Hände hochgehen. Das ist wichtig, denn die Leute müssen erst warm werden, ihre Hemmungen ablegen. Erst dann kann die Party richtig beginnen.

Bereitest du dich sonst noch vor?
Sicher, ich übe. Ausserdem beachte ich die Leute sehr genau. Nach fünf, zehn Minuten weiss ich, was sie für Musik hören wollen. Ich hab ein gutes Gefühl dafür.

Wie hast du eigentlich damals deine ersten Platten finanziert?
Ich habe Mädchen gedatet. Dann bin ich mit ihnen nach Hause und hab ihre Mütter gefragt, ob bei ihnen zuhause vielleicht irgendwo noch ein paar Platten rumstehen, die sie nicht mehr brauchen.

Und danach hast dem Mädchen den Laufpass gegeben?
(Lacht) Ja, gut möglich, dass ich früher ein böser Junge war!

Und wie habt ihr eure ersten Studiosessions finanziert?
Da standen wir schon unter Vertrag. Das hat unser Label übernommen.

Du legst seit über dreissig Jahren auf. Wie verhindert man da, dass man stehen bleibt?
Ich glaube, das ist einfach eine Einstellungsfrage. Ich wollte schon immer auf dem neusten Stand sein und das Ganze vorwärts treiben. Schon früher musste ich immer die heissesten neuen Stücke haben. Ich bin ein Entdecker. Und wegen meinem Erfolg steht mir dafür jetzt die ganze Welt offen.

Wie oft legst du eigentlich auf?
Du meinst wie oft ich auflegen könnte? Wahrscheinlich jeden Tag. Aber ich beschränke mich auf 120 bis 150 Gigs pro Jahr. Schliesslich habe ich ja noch andere Projekte am Laufen.

Was denn so?
Neben diesem Album werde ich bald Musik für ein Computerspiel machen. Ich kann nicht viel dazu sagen, ausser dass es wohl das grösste Spiel aller Zeiten werden wird.

Hast du einen momentanen Lieblingstrack?
Nein. Im Moment höre ich viel Strawinski. Igor Strawinski – no joke. Vor allem «The Rite Of Spring». Er ist ein wunderbarer Komponist, und da ich in Zukunft viel Filmmusik und Soundtracks machen werde, ist seine Musik eine gute Inspirationsquelle.

Wirst du diese Elemente denn in deine Produktionen einfliessen lassen?
Ja. Aber auf spezielle Art und Weise. Meine Sachen werden immer einen HipHop-Touch haben.

Du trägst diesen Titel, „Grandmaster“. Wer hätte diesen Titel deiner Meinung nach heute verdient?
Hm, schwere Frage. Sicher Barack Obama. Und Steve Jobs. Was er abzieht, ist Zauberei.

Das Album „The Bridge“ (Strut/Namskeio) ist soeben erschienen.

50 Cent – cancelt Album-Release

Übt sich da ein grosses Ego auf einmal in Demut?
Kein guter Tag für alle 50 Cent Fans. „Before I Self Destruct“, das neue Album des Rappers wird nicht nur erneut verschoben, sondern bekommt auch vorerst keinen neuen Veröffentlichungstermin. Wie 50 Cent in einem Interview erzählte, kann er seine LP erst releasen, wenn Eminem und Dre „Relapse“ fertiggestellt haben.

Fiddy in einem Interview mit Howard Stern: „Ich könnt euch schon mal darauf einstellen, dass Eminems Album zuerst erscheinen wird. Ich sitze gerade in einem Zug und das EM Choo Choo Auto fährt vorne! Die Sache ist die, die Leuten scheinen vergessen zu haben, dass ich Eminems Künstler bin. Nur weil ich so große Solo-Erfolge feiere. Mein erstes Interview gab ich am Set von „In The Club“. Damals sagte ich, dass ich irgendwann mal auf der gleichen Stufe wie Eminem und Dr. Dre stehen will. Genau das habe ich erreicht. Da Dr. Dre gerade Eminems Album abmischt, werden die Arbeiten an meiner LP erst fortgesetzt, wenn „Relapse“ im Kasten ist!“

Wow… jetzt heisst es hoffen, dass Eminem seine Scheibe bald am Start hat und nicht 1000 Extrawürste bestellt.

DJ Aystep – verlegt „The Crowd is on Fire“ ins Nordportal!

The Crowd is on Fire gehörte zu den beliebtesten Veranstaltungen in der Toni Molkerei und hatte auch die Ehre, die letzte HipHop-Party zu sein, bevor der Club seine Tore schloss. Doch das Ende der Toni muss nicht das Ende dieser Supersause bedeuten. Deshalb kommt nun Baden in der Genuss dieser einzigartigen HipHop-Party. Mr. Aystep wird dort sicher auch gleich seine neue Compilation vorstellen. Er wie K-Rim kommen gleich aus der Region. Diese werden den Heimvorteil zu nutzen wissen, schliesslich wissen sie, was ihre Leute hören wollen. Ab 22.00 Uh gehts los und auf starticket.ch könnt ihr euch für eine Zwänzger Note ein Ticket sichern.

Ciara – Album im April

Nach „Ciara: The Revolution“ (2006) arbeitet R’n’B-Künstlerin Ciara derzeit intensiv an ihrem neuen und mittlerweile dritten Studioalbum. Erscheinen soll der Longplayer am 07. April 2009 unter dem Titel „Fantasy Ride“ über La Face / Jive Records / Sony Music.

Produziert wurde ihr neustes Werk unter anderem von Tricky Stewart, Danja und T-Pain. The Y zeigte sich für die erste Single namens „Love Sex Magic“ verantwortlich, für die Justin Timberlake, nicht nur als Feature-Gast, sondern auch als Co-Writer engagiert wurde. Ein passendes Video soll sich bereits in der Mache befinden. Young Jeezy der bereits auf Ciara’s letzter Single „Never Ever“ vertreten war, soll ebenfalls wieder per Feature zu hören sein.

The Outlawz – Hussein Fatal gedroppt!

Hussein Fatal, Ex-Mitglied der Outlawz, wurde nach nur 6 Monaten von seinem Label Global Music Group wieder gedroppt – der Vertrag des Rappers wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Trotz der anstehenden Single und einem bereits abgedrehten Musikvideo hat Fatal seine vertraglichen Bedingungen nicht eingehalten und bis einer gesetzten Deadline kein Master für sein Soloalbum „Born Legendary“ abgeliefert.

Clipse – mit Rick Rubin

Jay-Zs „99 Problems“ von Starproduzent Rick Rubin ging in die Annalen ein, soviel ist bekannt. Nun soll der Hitschuster aber auch The Clipse bei ihrem neuen Album „Till The Casket Drops“ unterstüzen (Macht Sinn, immerhin hat er die beiden Brüder Malice und Pusha T 2007 bei Columbia Records gesignt, wo er Mitvorsitzender ist).
Für The Clipse dürfte das ein etwas ungewöhnliches Unterfangen sein, wurden ihre letzten beiden Alben doch noch von den Neptunes produziert. Der erste Track mit Rubin wurde bereits fertig gestellt, zwei weitere sollen noch Folgen. Rick und The Clipse befinden sich gerade bei Aufnahmen in Malibu.

Cunninlynguists – News zu Alben

Nach ihrem letzten Studioalbum „Dirty Acres“ (2007) arbeiten die CunninLynguists zurzeit gleich an zwei neuen Projekten. Im Detail handelt es sich dabei um die beiden Alben „Strange Journey Volume 1“ und „Strange Journey Volume 2“, wobei der erste Teil bereits am 24. März 2009 über QN5 Music erscheinen soll.

Gastauftritte wurden von Killer Mike, Khujo (Goodie Mob), Skinny Deville und Fishscales von Nappy Roots, Slug (Atmosphere), Tonedeff, Substantial, PackFM, Mac Lethal, Mr. SOS, Looptroop Rockers und den Hilltop Hoods angekündigt. Produziert wurde das komplette Werk von CunninLynguists‘ Kno.

Erste Single ist der Song „Never Come Down (The Brownie Song)“. Das dazugehörige Video wurde von Kno, in Zusammenarbeit mit Matt Hobbs von Vital Films, gedreht. Hier könnt ihr euch das Video ansehen.
„Strange Journey Volume 2“ soll dagegen am 09. August 2009 erscheinen und Kollaborationen mit unter anderem Sean Price, Poison Pen, J-Zone, Blue Sky Black Death und Bronze Nazareth beinhalten.

Noch mehr Infos zu den Jungs findet ihr in unserem Interview, das ihr ab sofort HIER nachlesen könnt.