Macy Gray – Leben dreht sich um lernen und lieben

Int. Rap

Macy Gray war lange weg. Aber mit „The Sellout“ möchte sie wieder dort hin, wo sie mit „I Try“ vor über zehn Jahren angefangen hat. Wir haben mit einer lebensfrohen und positiven Lady und Mutter über ihre neue Motivation sprechen können. 

 

Zuerst einmal herzliche Gratulation zu ihrem fünften Album „The Sellout“. Du hast gesagt, es sei dein bisheriges bestes Werk.

Für mich ist es klar das beste Album, weil ijch mich als Künstlerin weiterentwickelt habe, eine bessere Sängerin geworden bin und mehr zu sagen habe.


Wie sah dein Leben die letzten drei Jahre seit dem vorhergehenden Album aus?

Ich habe einerseits sicherlich viel getoured, habe an meinem jetzigen Album gearbeitet, aber auch sehr wertvolle Zeit mit meiner Familie verbracht. Aber gut anderthalb Jahren arbeitete ich an „The Sellout“.

Was möchtest du den Menschen auf „The Sellout“ erzählen?

Hmm, das ist eine gute Frage. Ich möchte ihnen sagen, dass ich zurück bin; das Leben dreht sich um lernen und lieben und so viel aus dem Leben zu machen wie möglich!

Warum nennst du dein Album „The Sellout“?

Weil es ein kommerzielles Pop Album ist (lacht).

Hattest du schon von Anfang an eine Vorstellung, wie das Album tönen sollte?

Ja, ich wollte einen schönen Sound erschaffen, der gut tönt, einfach zum anhören ist und man das Album immer und immer wieder anhören kann und möchte.

Wie wichtig war es dir, mit den richtigen Leuten zu arbeiten?

Sehr wichtig. Ich habe nur mit Leuten zusammengearbeitet, die ich gut kenne und denen ich voll und ganz vertrauen konnte. So war auch der ganze Recording Prozess sehr cool und wir hatten eine gute Zeit zusammen. Ich bin sicher, das hört man dem Album an. Es waren nur Menschen im Studio, die mit Leidenschaft und Freude bei der Sache sind. Es war schwierig, diese Leute zu finden, weil mein Sound „is just MAGIC“.

Du hast auch schon erzählt, dass das Leben im Musikgeschäft sehr schwierig sei, warum denn genau?

Ich denke, weil meine Musik ein bisschen anders war, und ich auch, musste ich zu Beginn oft um Anerkennung kämpfen. Es ist nicht einfach, sein eigenes Ding durchzuziehen. Aber ich liebe Musik zu machen, viel mehr, als dass ich es wegen irgendwelchen Business Moves aufgeben würde. Es ist ein verrücktes, aber gutes Leben!

Deine Karriere begann nicht in den USA sondern in Europa. Kannst du dir das erklären?

Ja, mein Album wurde auf der ganzen Welt veröffentlicht, aber die Europäer waren viel offener für diese Art von Musik. USA ist musikalisch manchmal etwas engstirnig, darum ehrt es mich, zuerst in Europa den Durchbruch erlebt zu haben.

Dein erster und grösster Hit war „I Try“ vor über zehn Jahren. Ist das für dich im Nachhinein eher ein Segen oder ein Fluch?

Was für eine Frage: Ein riesen Segen. Ich habe den Song dazumals für meinen Freund geschrieben. „I try“ brachte mich an so viele schöne Orte und zu so vielen Menschen.

Hast du noch irgendwelche musikalische Träume, die du verwirklichen möchtest?

Ich möchte unvergessen bleiben, wie diese alten Künstler wie Bob Marley oder Michael Jackson. Ich möchte zu ihnen gehören. Dass meine Musik bleibt, auch wenn ich einmal nicht mehr hier bin!

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