D.I.T.C. – Die Fans wollen deine Story hören (Teil 2)

Int. Rap

Im zweiten Teil des Rap-Stammtisches mit A.G., O.C., Lord Finesse und Diamond D dreht es sich um ihre aktuellen Veröffentlichungen, Anekdoten zu Madlib und Dilla, wütende Fans, Nicki Minaj und Drake, ein neues D.I.T.C. Album und warum es wohl kein weiteres Album mit Raps von Big L geben wird.

A.G., du hast kürzlich dein neues Soloalbum „Everything’s Berri“ veröffentlicht. Die Beats kommen fast ausschliesslich von Ray West. Wie kam es dazu und wer ist dieser Dude überhaupt?

A.G.
: Er sitzt in einem Keller irgendwo in der Bronx und geht da nicht raus. Ich werde ihn auch dort behalten. Wenn Lil Wayne jetzt in die Lobby reinkäme, wüsste er nicht, wer das ist. Er lässt sich nicht von der Sensationsgier im HipHop unterhalten – es geht ihm einzig um die Musik. Er liebt diesen Scheiss wirklich und ist mit dem Sound von Diamond D, Lord Finesse, Show und Premier aufgewachsen. Er sitzt in seinem Keller und keiner weiss von ihm. Wir haben connectet und einen Song aufgenommen. Er sagte mir, ich müsse mein Herz wieder in die Musik legen. Wegen ihm bin ich in einer völlig anderen Situation. Er hat mich mit so viel Musik in Berührung gebracht, von der ich nicht mal wusste, dass sie existiert. Deshalb sage ich, der echte Scheiss existiert immer noch, man muss nur wissen, wo man ihn bekommt. „Everything’s Berri“ ist etwas völlig Neues, ich habe mich entwickelt und es war einfach genau das, was ich tun wollte. Niemand bekam etwas mit während des Aufnahmeprozesses, nicht mal die Jungs hier in der Runde. Ich war in meinem eigenen Film und das Album ist auch die Überleitung zu meinem neuen Projekt: Ich bin wieder mit Show im Studio. Irgendwann meinte Show zu mir, er müsse Ray West danken. Show spielte mir Beats vor, die ich absolut crazy fand, woraufhin er meinte, dass ich diese früher niemals gepickt hätte. Die Zusammenarbeit mit Ray West hat mich zu einem viel musikalischeren Künstler gemacht, was „Everything’s Berri“ reflektiert. O.C. und Party Arty haben übrigens ebenfalls Alben mit Ray West aufgenommen. Das neue Album mit Show wird unglaublich und ich freue mich, 20 Jahre später mit meinem Partner diese Platte zu machen. Viele denken ja, wir hätten uns getrennt, das stimmt aber nicht. Ich bin ein Rapper und muss mich beweisen, ob nun mit oder ohne Show. Aber ich bin Teil von Show & A.G., das ist sogar auf meinem Arm tätowiert. Das ist für immer! Es wird völlig anders als „Everything’s Berri“ – richtig hart!

Wenn wir von Produzenten sprechen: Diamond, auf deinem letzten Soloalbum „The Hugh Hefner Chronicles“ hast du mit Nottz, DJ Scratch oder Illmind gearbeitet, während du selbst nur drei Beats produziert hast. Wieso hat sich der „Best Producer on the Mic“ so zurückgehalten?

Diamond D
: Alle fragen mich danach – ich wollte es einfach so. Seit 89 rappe ich über meine eigenen Produktionen. Zwanzig Jahre später entschied ich mich, nicht alle Hüte zu tragen. Das hat die Fans verärgert, obwohl sie es sich wahrscheinlich gar nicht wirklich angehört haben. Sie konnten es nicht fassen, dass ich nur drei Tracks produziert habe. Aber was tut das zur Sache? Drück Play und hör es dir an! Wenn es dir gefällt gut, wenn nicht fuck it! Ich wollte es so, genau wie Dilla damals bei seinem Album für MCA. Das Label dachte, er würde das ganze Album produzieren. Das wollte er aber nicht: Er produzierte einige Tracks und hat für die restlichen Songs mit anderen Produzenten wie Pete Rock, Nottz, Q-Tip und mir aufgenommen. Irgendwo liegen diese Tracks, wo er auf unseren Beats zu hören ist. Als MCA davon Wind bekam, haben sie das Projekt beerdigt. Sie wollten Dilla nicht auf anderen Beats hören. Das war der Moment, als Dilla den Majors den Rücken zukehrte und lieber ein Projekt mit Madlib verwirklichte, wo er dann auf dessen Beats rappte.
A.G.: Bevor er starb, arbeitete Dilla an „Get Dirty Radio“, meinem zweiten Soloalbum, das ich in Kalifornien aufnahm. Madlib hatte mir für das Album eine Auswahl von 400 Beats geschickt. Jeder der schon mit Madlib gearbeitet hat, weiss wovon ich spreche. Ich erhielt eine CD mit den Nummern 1-50. Ich hatte noch nicht mal alles durchgehört, da kam schon eine CD mit den Nummern 50-100. So ging es immer weiter. Von Dilla erhielt ich ebenfalls eine Beat-CD mit ganz verschiedenen Sachen, von denen einige gar nicht zum Rappen geeignet waren. Er machte einfach was er wollte und trotzdem findet man auf der CD für jeden Geschmack etwas. Zu der Zeit, zu der wir an dem Song arbeiteten, bekam Dilla eine Anfrage sechs Beats für Jay-Z’s Album zu produzieren. Ich habe zuvor nie gesagt, für wen die Beats gewesen wären, aber scheiss drauf. Er hat dieses Angebot abgelehnt, um erst den Song für mein Album fertigzumachen.
Diamond D: Just Blaze hat genau dieselbe Geschichte erzählt, ohne aber den Namen zu nennen. Er hatte Dilla angefragt wegen Beats für das Hova Album und Dilla sagte, er müsse zuerst ein anderes Projekt fertigmachen.
O.C.: Es ist schon lustig, sobald man aus der Tradition ausbricht, werden diese Motherfuckers richtig wütend. Vor einigen Jahren, als ich gerade mein drittes Album veröffentlich hatte, wartete ein Fan nach einer Show zwei Stunden bis ich fertig war mit Autogrammen geben. Nur um mir zu sagen, dass er das neue Album nicht mag.
A.G.: Ganz ehrlich, solche Sachen verletzen mich.
O.C.: Zu diesem Zeitpunkt hat es mich auch getroffen. Aber man muss verstehen, wie tief sie das betrachten. Das ist wie bei dem Typen, der John Lennon umgebracht hat, nur weil er seiner Meinung nach ein schlechtes Album gemacht hat.
A.G.: Es ist Fluch und Segen zugleich. Sobald man als Person in der Öffentlichkeit steht, gehört ein Teil nicht mehr dir, sondern ihnen. Ich war mal auf Tour mit El da Sensei und spielte ein eineinhalbstündiges Set, das die Fans liebten. Party Arty und ich kamen zum Redman Song „Let’s Get Dirty“ auf die Bühne, weil wir uns Get Dirty nennen, der Rest der Show bestand vor allem aus neuen Tracks. Nach der Show sitze ich Backstage, esse etwas und plötzlich kommt so ein Typ, der mich fragt, wieso wir zu einem Redman Song auf die Bühne kommen. Ich wollte den Typen loswerden, aber es hatte noch Kameras und ich wollte nicht zu aggressiv sein. Als nächstes fragt er mich, wieso ich nicht der Headliner war und El da Sensei nach mir spielte. Ich frage zurück, ob er mich nicht einfach in Ruhe lassen könne. Was ist überhaupt das Problem? Ist Redman nicht dope oder was? Er konnte sich nicht erholen und egal wo wir an diesem Abend noch waren, er stand immer wieder vor uns. Er war zwar ein Fan, aber schlussendlich mussten wir den Typen verprügeln. Wie auch immer, auch wenn uns einige Sachen nerven, lieben wir es trotzdem. Das ist es was zählt. Denn auch wenn du einen beschissenen Song machst, können wir uns irgendwo zufällig treffen und einen Blunt rauchen, dann interessiert mich die Musik nicht mehr. Genau so habe ich Dudes getroffen, deren Musik ich liebe, aber sie sind Arschlöcher.

Das geht mir beim Interviewen leider genau so.

A.G.
: Das sind auch nur Menschen, aber leider haben solche Erfahrungen trotzdem einen Einfluss darauf, wie du die Musik des Künstlers hörst. Ich erinnere mich an diesen Cali-Dude Rappin’ 4-Tay. Ich sah ihn im Fernsehen und konnte mit seinem Sound wenig anfangen. Wir gingen dann auf Westcoast-Tournee um „Soul Clap“ zu promoten, das war unsere erste Tour. Dort lernte ich den Dude kennen und er war supercool, so dass ich mich überhaupt nicht mehr um seine Musik kümmerte. Als ich ihn das nächste Mal im TV sah, sagte ich: „That’s my man“ und alle schauten mich nur schräg an. Es gibt Leute, die sind nicht sonderlich talentiert, aber mit ihrer Art können sie das Publikum trotzdem auf ihre Seite ziehen. Nicki Minaj und Drake sind die wohl bekanntesten Künstler im Moment. Nicki hat noch kein Album. Drake war nominiert bei den BET-Awards, bevor sein Album erschien. An diesem Punkt sind wir unterdessen: Das Publikum mag die Art, wie du dich präsentiertest und verkaufst, die Musik ist nebensächlich. Die Leute bezahlen, um diese Künstler zu sehen. Sie haben das Game verändert und ich muss zugeben, irgendwie fühle ich das. Je mehr ich die Musik von Nicki Minaj höre, muss ich sagen, dass sie sehr dope ist. Drake ebenfalls. Zuerst war ich skeptisch, vielleicht auch weil es bei Young Money erscheint. Aber wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, sieht man, dass sie sehr vielseitig ist. Und sie ist aus Brooklyn! Drake hat definitiv gute Bars. Ich kann es beurteilen, wenn einer gute Lyrics schreibt. Es gibt gute Artists da draussen, ärgern werde ich mich erst über diejenigen, die versuchen, wie Nicki Minaj oder Drake zu klingen.
Lord Finesse: Die Künstler verstehen nicht, dass die Fans ihre Story hören wollen. Nicht jene des Crackheads um die Ecke oder die eines Drogendealers, sondern die eigene.
A.G.: Wenn jemand gut ist, kann er diese Storys in seine eigene Geschichte einfliessen lassen. Bei vielen habe ich aber wirklich das Gefühl, dass sie Filme schauen und daraus ihre Songs schreiben. Wir berichten von den Sachen, die wir in unserer Nachbarschaft gesehen haben, die sich vielleicht so anhören, als ob sie aus einem Film seien. An dem Tag als „Goodfellas“ herauskam, wurden Show und ich wegen Mordes verhaftet. Wäre das in der heutigen Zeit passiert, hätten wir auf einen Schlag 2 Millionen Platten verkauft. Damals war es anders – das Label wollte nichts mehr mit uns zu tun haben und es gab keine Interviews mehr. Heute wären wir in allen Medien und würden davon profitieren. Wir könnten so eine Story auch jetzt erzählen, aber so sind wir nicht. Bestimmte Dinge sollten einfach nicht erzählt werden. Schlussendlich will ich Musik verkaufen und nicht meine Seele.

Es gibt wohl kein Interview ohne die Frage nach einem neuen D.I.T.C. Album.. (A.G. und O.C. verabschieden sich demonstrativ vom Gespräch, während Diamond im Internet surft)
Lord Finesse: Ich denke nicht, dass dies demnächst passieren wird.

Ich frage mich eher, ob es überhaupt jemals geschehen wird. Fat Joe meinte kürzlich, jeder habe eine andere Meinung zu der Reunion. Ihr hingegen wollt nur ein Album machen, wenn Fat Joe auch mit auf Tour kommt.

Lord Finesse
: Als du in diese Hotellobby kamst, wen hast du gesehen?

Den harten Kern von D.I.T.C..

A.G.
: Ganz genau, das ist das perfekte Statement.
Lord Finesse: Ich möchte nicht sagen, dass es niemals geschehen wird. Im Moment rocken wir einfach in dieser Konstellation. Das sind meine Jungs, für die ich in den Krieg ziehen würde. Es wäre einfach nicht fair, ein Album zu machen, das die Fans niemals live erleben können. Ich habe mich kürzlich mit Fat Joe unterhalten, wir redeten über ein Album, aber er sprach wieder nicht von einer Tour. Dann frage ich mich, wieso er überhaupt ein Album machen will! Einen Vibe und eine Vision zu kreieren, welche die Fans begeistert, die sie aber nie sehen werden, ist das Blödeste, das man tun kann!

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Fans schon so lange warten, dass sie es auch zu schätzen wüssten ohne eine Tour.

Lord Finesse
: Ich mag es einfach, mit meinen Partnern zu reisen. Darum geht es für mich. Ich will kein falsches Bild in die Welt setzen und den Leuten vormachen, alles sei cool. Wu-Tang sind auf Tour, De La Soul auch, so sollte es auch D.I.T.C. können. Eine Platte machen ohne Tour ist für mich eine Zeitverschwendung. Lieber nutze ich diese Zeit für ein neues Lord Finesse Projekt, anstatt ein Album zu machen, bei dem gar nicht alle wirklich dabei sind. Dann mache ich lieber ein Album mit Diamond D, O.C. und A.G. Dann weiss ich zumindest, dass wir auf Tour sein werden und bin sicher, dass wir alles tun, um das Album to the fullest zu promoten. Es geht nicht um Verkäufe oder Erfolg, so fühlen wir es einfach. Nichts gegen Fat Joe – ich wünsche ihm viel Erfolg. Wir haben seine Leistungen nie heruntergespielt; wir sind stolz darauf. Das Ding ist einfach, dass wir nicht verstehen, wieso er mit einer Crew rocken will, mit der er dann nicht unterwegs sein will. Ich verstehe die Fans, aber entweder machen wir es richtig, oder gar nicht. Keine halben Sachen! Beim ersten Album war zu vieles halbpatzig. Das Label hat es nicht richtig promotet und viele Dinge liefen nicht wie sie sollten. Das soll nicht mehr vorkommen.

Es gab immer Gerüchte, dass du und DJ Premier an einem posthumen Big L Album arbeitet.

Lord Finesse
: Das wird ebenfalls nicht geschehen.

Wie ich gehört habe, liegt es daran, dass nach dem Tod von Big L’s Mutter die Rechte an seinen Vater gingen, der sich aber nie um seinen Sohn gekümmert hat. Du willst nun kein weiteres Material veröffentlichen, da er nicht mitverdienen soll.

Lord Finesse
: Es ist schmerzlich, denn wir wären bereit, dieses Projekt zu realisieren, da wir Big L lieben. Aber wir machen nicht die ganze Arbeit, damit jemand anderes davon profitiert. Die Fans meinen, wir sollten es anstatt dessen kostenlos rausgeben. Aber auch das werden wir nicht tun. Auch hier gilt: Entweder richtig oder gar nicht. Wenn die Situation anders und sein Vater nicht so ein Arschloch wäre, würden wir es womöglich machen. Aber ich sehe einfach nicht ein, und jeder mit klarem Verstand sollte das nachvollziehen können, wieso sein Vater, der Big L verstossen hat nach seiner Geburt, daran verdienen sollte. Erst nachdem Big L starb und sein Vater merkte, wie populär er war, kam er angerannt. Als Big L’s Mutter Pinky, die den Nachlass ihres Sohnes regelte, starb, kam das Telefon von seinen Anwälten, bevor Pinky überhaupt unter der Erde lag.

Konnte sie nicht irgendwie das Testament ändern, dass er nichts bekommt?

Lord Finesse
: Nein, sie sind blutsverwandt, da gibt es keine Möglichkeit. Er ist der Vater, ob wir das akzeptieren wollen oder nicht. Es ist das Gesetz. Wir wollen nicht die ganze Arbeit machen, damit er dann daran verdient. Wenn das jemand nicht versteht, kann ich leider auch nicht weiterhelfen.

Vor etwa einem Jahr sah ich den Trailer zu der Dokumentation: „Street Struck: The Big L Story“. Erschienen ist sie aber meines Wissens bislang nicht.

Lord Finesse
: Das verzögert sich womöglich aus denselben Gründen. Das Projekt kommt von Big L’s Bruder Big Don und alle Member von D.I.T.C. waren darin involviert. Aber hier ist es dasselbe Problem: Sein Vater kann die Veröffentlichung stoppen oder einfach alles an sich reissen. Die ganze Sache mit Big L schmerzt einfach nur. Wir zelebrieren ihn, egal wo wir sind. Aber niemand soll von dem profitieren, was wir für ihn machen. Ich weiss nicht, was ich mehr dazu sagen soll.

Gibt es sonst Projekte von euch, auf die wir uns freuen dürfen?

Lord Finesse
: Ich arbeite mit O.C. an einem Album namens „True Origin“. Natürlich warten alle immer noch auf das „Funky Technician“ Remix-Album. Dafür habe ich einen weiteren Large Professor Remix von „Check the Method“ bekommen, Premier arbeitet an „Bad Mutha“, Nottz an „Funky Technician“ und auch Show ist dabei. Mit Grand Puba habe ich „Strictly for the Ladies“ neu aufgenommen. Wir sind gar nicht mehr so weit entfernt vom Ziel. Ich will es aber nicht Ende des Jahres veröffentlichen, denn wenn es im November oder Dezember erscheint, heisst es im Januar schon, dies sei ein Album vom letzten Jahr und geht vergessen. Vielleicht gibt es noch eine Special-Edition des Albums mit allen A-Cappellas. Es soll etwas sehr Spezielles werden und dann ärgern sich die Leute hoffentlich nicht mehr, dass sie so lange warten mussten. Bei diesem Projekt gibt es auch noch andere Aspekte, wie eine DVD, wo ich meine Geschichte der letzten 14 Jahre erzähle. Zudem gibt es viel Bildmaterial, das den Leuten zeigt, was ich alles schon gemacht habe. Mein ganzes Leben besteht aus Multitasking: Rap, Producing, DJing. Aber auch diese Shows hier in Europa habe ich arrangiert. Ich bin derjenige, der mit den Promotern am Telefon hängt. Ich jongliere also immer mit verschiedensten Dingen und müsste mich auch wieder mal auf eine Sache konzentrieren. Deshalb kommt das Album mit O.C. sehr gelegen, da ich nicht alles schreiben muss und auch nicht alle Produktionen machen werde. Es wird noch zwei weitere Überraschungen auf diesem Album geben, die ich aber noch nicht verraten will. Eine hat mit einer musikalischen Ikone zu tun, die involviert sein wird.

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