Fard – „Alter Ego“ out now

Fards neues Album „Alter Ego“ ist draussen. Und was auffällt, ist, dass er seine Lyrics sich von dem deutschen Einheitsbrei absetzen und er positivere Töne anschlägt, als seine Rüpelrapkollegen. Auch Fard war für seine Battleraps bekannt, und hat mit Snaga ein düsteres Kollaboalbum veröffentlicht. Doch lassen wir den Rapper selber erklären:

„So Songs wie Peter Pan gab’s von mir halt einfach noch nicht. Das ich sag: Ey, wir können auch was positives bewirken mit der Mucke und den Leuten etwas mitgeben.“

Bei der Musik anderer deutscher Rapper stört Fard das seiner Meinung nach niedrige inhaltliche Niveau. Was sie als teifgründig und von Herzen verkaufen, ist ihm zu Klischeehaft und abgedroschen:

„Es ist echt blamierend für jeden deutschen Rapper: Ein Song für seine Mutter und ein Liebes Song, das sind die zwei Standard Songs auf jedem verfickten Deutschrap Album. […] Das macht wirklich jeder. […] Wenn ihr wirklich eure Mutter so sehr lieben würdet, dann würdet ihr nicht rappen, dann würdet ihr euch ’n guten Job suchen und eurer Mutter ’n Haus kaufen. Dann müsstet ihr nicht so’n lächerlichen Song bringen.“

In unserer Gesellschaft fehlen seiner Meinung nach Vorbilder, Rapper sollten dieser Rolle gerecht werden:

„Wer kann das denn ändern? Es können nur die Rapper ändern. […]
Guck dir doch mal die ganzen deutschen Rapper an: wer von denen vermittelt den Kids nur IRGENDWAS? Keiner von denen. Und dann sitzen die in Interviews und reden darüber wie sehr die ihre Mütter lieben. Reden darüber, wie sehr die an Gott glauben. […]
Aber wenn du dann ihre Musik hörst, dann reden die davon wie sie die toten Leichen aus’m Boden rausholen, mit Kokain füttern, auf ihr Grab pissen, die Mütter ficken und so einen Unsinn! […]
Das ist doch Verblödung. Das ist ganz normal RTL2 Niveau. Deutscher Rap ist RTL2 Niveau.“

Eve – Infos zu „Lip Lock“

Eve ist nach langer Pause wieder zurück. Sie hat verraten, dass ihre erste Single „Superstar“ heissen wird und ihr kommendes Album Lip Lock. Und sie ist froh nicht mehr bei Interscope unter Vertrag zu sein.

“My deal with Interscope is completely over, thank God. … Don’t print that, though! Actually, fuck it. I’m with EMI now. I was able to leave and take some music with me but start over, basically.”

Wir sind gespannt auf mehr Infos und viel Musik!

Dr. Dre – erstmals seit 2000 in den Charts

Seit zehn Jahren war Dr. Dre als Solokünstler nicht mehr in den Charts. So lange hat er auch unter seinem Namen keinen Song mehr veröffentlicht. Mit „Kush“, der nun offiziellen und ersten Single aus Detox, ist er mit Platz 49 knapp in die Top 50 der US Single Charts eingestiegen. Mit etwa 45’000 Downloads in einer halben Woche, nicht schlecht.

Dr. Dre ist das erste Mal seit 2000 als Solokünstler in den US-Billboard Singlecharts vertreten. „Kush“, die erste Single aus Dr. Dres kommenden Album „Detox“, konnte sich nach einer halben Woche auf Rang 49 platzieren…

Kush mit Snoop Dogg und Akon war bereits in einer unfertigen Version im Internet aufgetaucht. Das Label Aftermath reagierte daraufhin mit der Veröffentlichung des fertig gemasterten Track bei iTunes, wo man den Song seit dem 18. November käuflich erwerben kann. Das Video für den Track wurde auch schon gedreht und befindet sich momentan in der Postproduction und soll noch vor Weihnachten erscheinen. Detox soll nun im Frühling 2011 released werden.

„Meine Energie für das Album war mal hoch und mal tief. Ich habe mit der Entscheidung gekämpft es nur wegen den Erwartungen zu veröffentlichen oder weil ich es wirklich fühle. Jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, wo ich es wirklich fühle und es erscheint richtig. […] Ich bin wirklich aufgeregt.“

AZ – plant seinen Rap-Rücktritt

Seit 16 Jahren ist Brooklyn-Rapper AZ mittlerweile schon im Game – nun erwägt er seinen Rückzug. So plant das ehemalige The Firm-Mitglied nach der Veröffentlichung seines achten Soloalbums „Do Or Die II“ seine Rapkarriere an den Nagel zu hängen, wie er in einem Interview preis gab. Dort meinte er denn auch: „Es war cool, aber man muss zum richtigen Zeitpunkt gehen – so wie Floyd Mayweather.“

Nach dem Gastauftritt auf Nas‘ „Illmatic“ im Jahr 1994 veröffentlichte The Visualiza im Oktober 1995 sein eigenes Debütalbum „Do Or Die“, welches Platz 1 der U.S. Top R&B/Hip Hop Albums-Charts eroberte. Das Sequel „Do Or Die II“ soll voraussichtlich Anfang 2011 erscheinen – das Album soll Produktionen enthalten von namhaften Acts wie wie Dr. Dre, Buckwild oder Kanye West.

Ultimate MC Battle – LO gewinnt erneut!

Freestyle-Rapper LO schafft sich ein Denkmal! Als erster MC gewinnt er das Ultimate MC Battle zum dritten Mal in Folge. Über die Bühne ging der Event am vergangenen Samstag im Dachstock in Bern.
Auf gewohnt hohem Niveau kämpften sich 16 nationale MCs durch den Abend. LO setzte sich gegen Drunkn n’Izeo (1. Runde), Weibello (2. Runde, nach Verlängerung) und C.O.R. (Halbfinal) durch. Im Final traf LO erneut auf Homie, die gleiche Final-Paarung wie 2009. Homie gelang die Revanche nicht. LO ging auch dieses Jahr als Sieger hervor.
Alles in allem erneut ein gelungener Event mit tollen Battles. Wir freuen uns auf die Ausgabe 2011.

Glockizum – 9mm Mix Shake Mocca

Nun ist es soweit! 9mm’s neue Mucke, die den Namen Mix Shake Mocca trägt, ist als Download erschienen. Dieses Werk ist kein
gewöhnliches Mixtape. Es ist ein MixSHAKE! Ein lockerer Shake aus
hauseigenen Nabilkizum Beats und amerikanischen Produktionen garniert mit
den feinsten und besten Lyrics des Bieler Rappers 9mm! Geshaked von keinem
Geringeren als dem BN finest DJ, DJ KER! Eine Kombination, die nie den guten
Geschmack verliert! Serviert wird euch das Ganze in Form eines gratis
Downloads auf www.GLOCKIZUM.com! Darüber hinaus wird es eine limitierte
Version auf CD geben, damit ihr den Shake auch richtig in den Händen halten
könnt!

Hier auch noch die Tracklist:

1 Intro
2 Duden
3 Promo
4 Wahr-nig Pt. II
5 Kennzch daz ?! feat. Dr. Anubiz
6 Mental Misery – (O.M.P)
7 Try to spit – (Glockizum South Africa)
8 Tag 0 feat. Swizzy
9 Alc. feat Dr. Anubiz
10 Nie Miz Gzicht
11 GLOCKIZUM
12 BN Ztrazze Kizum
13 Phaze / Krieze
14 HIE feat. Swizzy & Dr. Anubiz
15 36
16 Karma feat. Nikkel The Wicked
17 Miz Biz (Remix)
18 Normale Tag
19 I b! I

Tomahawk – yaheard Session 1 – „Markiert“ EP – Gratis Download

Für den neusten Streich aus dem Hause yaheard haben sich Tomahawk, Freshe, Frisk, Cake und Freddy K zusammen getan
und die yaheard session 1 mit dem Titel «MARKIERT» ins Leben gerufen.

Das Konzept hinter der yaheard session ist einfach
– «Wir machen Hiphop weil wir Bock darauf haben!»

Anderst gesagt, die yaheard Klikke hat schlicht und einfach Lust Musik zu machen, Lust zu Rappen, Beats zu produzieren,
Platten zu Mixen, ohne Druck, ohne gross Geld auszugeben, ohne riesige Business Strategien.
Hier steht die Liebe zum Hiphop im Vordergrund und das hört man.

6 Tracks, Features gibts von Hans Nötig, Säsh, Süde und Deimos. Beats stammen von Frisk und von Freshe.

Die erste Session kann man nun Gratis auf www.yaheard.ch downloaden.

Red Bull BC-One – Brasilianer Neguin gewinnt in Tokio

Die Schlacht der Schlachten ist geschlagen: Neguin aus Sao Paulo gewinnt die achte inoffizielle Weltmeisterschaft der B-Boys, das Red Bull BC One, nach einem hoch spannenden Wettkampf. Im Finale schlug er den Holländer Just Do It.


Die japanische Hauptstadt Tokio beheimatete am vergangenen Samstag den wichtigsten B-Boy Event der Welt. Der Energydrink-Hersteller Red Bull hatte zum diesjährigen BC One – der inoffiziellen Einzelweltmeisterschaft der B-Boys – geladen. 16 der besten HipHop-Tänzer der Welt traten in der mit 3’000 Zuschauern komplett ausverkauften Yoyogi National Hall gegeneinander an, um den Besten zu ermitteln. Nach einem hoch spannenden Wettkampf, in dem sich sowohl der erfahrene Japaner Taisuke, wie auch der favorisierte Amerikaner Thesis bereits in der 1. Runde verabschieden mussten und der völlig befreit auftanzende Deutsche Tänzer Airdit nach hervorragender Leistung wohl hauptsächlich wegen dem Verlust eines Schuhs dem späteren Finalisten, Just Do It aus Holland, unterlag, war es Fabiano „Neguin“ Carvalho Lopes, der von Host Rahzel zum Sieger gekürt wurde und den begehrten Championship Belt und die Preissumme von 10’000 Dollar in Empfang nehmen konnte. Der 22-jährige Brasilianer beeindruckte mit enormer Sprungkraft, Beweglichkeit, Originalität, Energie und Capoeira-Spirit – und war ein mehr als verdienter Sieger. Am Dichtesten auf den Fersen war ihm an diesem Abend wohl der Venezolaner Lil G gewesen, der sich als variantenreichster Tänzer entpuppte und ihm im Halbfinal mit drei zu zwei Jurystimmen nur knapp unterlag.

Den heimlichen Höhepunkt erlebte der Abend allerdings fast schon vor dem Finale: Zur Performance von Raplegende Big Daddy Kane, der seine Klassiker wie «Ain’t No Halfsteppin», «Raw» oder «Warm It Up Kane» zum Besten gab, gesellten sich nach und nach alle der bereits ausgeschiedenen Tänzer und legten nach abgefallenem Leistungsdruck zum Teil noch bessere Moves als zuvor auf die Bretter der Olympiahalle.