The Game – wird von The RZA verklagt

Möglicherweise treffen sich The Game und The RZA bald vor Gericht. Grund für den Konflikt ist ein Song namens „Heartbreaker“. Dieser war ursprünglich für The Game’s „The R.E.D. Album“ gedacht, als aber das Sample nicht gecleared werden konnte, releaste der Westcoast Rapper den Track auf seinem Mixtape „Purp & Patron“. Dies war aber scheinbar nicht im Interesse des Wu-Tang Leaders.

The Game ist aber der möglichen Klage etwas verwirrt, da ihm RZA damals den Beat persönlich übergeben hatte: „I think RZA is tryin‘ to sue about ‚Heartbreaker‘ or somethin‘. That’s f**kin‘ crazy. Like, I don’t even know how RZA sues The Game. He came to the studio and brought the ‚Heartbreaker‘ track to me. He’s like, ‚Yo Game, this is for you. You can have that.‘ Those are his words. So I threw it out on a mixtape. The next thing I know RZA is suing The Game. That shit’s crazy. I didn’t even know Wu-Tang sued ni**as.“

Der sonst als doch einigermassen hitzköpfig bekannte The Game will deshalb aber keinen Beef anzetteln. Er habe immer noch den grössten Respekt für RZA und den ganzen Clan: „I still got nothin‘ but respect for RZA and the whole Wu, and all of that. I’m good. I’m good friends with Ghostface Killah and Raekwon and Method Man. Those are my dudes. I would never speak down on RZA or any of those dudes for that matter – not that any of those dudes have anything to do with this conversation. But with the Wu, you gotta speak to a pack. It’s all love.“

In einem anderen Interview verriet The Game zudem noch ein bisschen was über sein mehrfach verschobenes „The R.E.D. Album“, das noch immer ohne Veröffentlichungstermin ist. Wichtig ist ihm vor allem, dass die Leute nicht das „Purp & Patron“ Mixtape als Masstab nehmen. Das Album werde auf einem völlig anderen Level sein. Seine Bars seien on point, ebenso die Auswahl der Beats und er hätte mit Dr. Dre, DJ Premier, Pharrell und Kanye Leute an Board, die nicht bei jedem Album mitmischen würden. The Game geht sogar soweit zu sagen, das neue Album sei besser als sein hochgelobtes Debüt „The Documentary“. Die Scheibe sei zu 95 Prozent im Kasten. Als Features bestätigt sind bislang Wiz Khalifa und Chris Brown, es seien aber noch zahlreiche Gäste mehr vertreten.

Kool Herc – in gesundheitlich schlechtem Zustand

Wie schlecht es um das amerikanische Gesundheitssystem bestellt ist, zeigt sich nun leider auch am Beispiel des HipHop-Gründervaters DJ Kool Herc.

Dieser war kürzlich ins Spital eingeliefert worden, welches er zwar unterdessen wieder verlassen konnte. Aber gemäss Leuten wie Tony Touch oder DJ Premier ist sein gesundheitlicher Zustand immer noch besorgniserregend. Ein weiteres Problem ist, dass sich Kool Herc die nötigen Behandlungen nicht leisten kann, da er über keine Krankenversicherung verfügt. Er ist somit auf finanzielle Hilfe angewiesen.

DJ Premier äussert sich dazu: „Kool Herc is very sick. For those that know about Hip-Hop, who we call the father of Hip-Hop, Kool Herc, is not doing well. It’s funny how we have a father of a culture that still lives, where as in some cultures they are dead and gone even though they may still be worshiped or reflected on in some kind of way. Since he’s very sick and has no insurance, uses a metro card to get around, needs to pay his bills so he can get out of the hospital, it’s ill. If you don’t know about it, now you know about it. …We spoke today, and he needs some help to pay his bills for the hospital because he can’t hold it down. And being that he is the man who set this whole culture off, ya’ll should be wanting to do it any type of way that you can. People know how to reach us.“

R.A. The Rugged Man forderte via Twitter die Rapper auf, Kool Herc finanziell unter die Arme zu greifen: „KOOL HERC hospitalized and needs financial help. Rappers Step Up, if it wasn’t for HERC We would all be broke with no career.“


Hoffen wir, dass irgendwie das Geld für die nötige Behandlung zusammenkommt.

Fabolous – Album mit Ne-Yo und neues Mixtape

Als Fabolous 2007 mit Ne-Yo den Hit „Make Me Better“ landete, gab es bereits Gerüchte, es könne sogar ein komplettes Album in dieser Konstellation geben.

In einem Interview mit dem XXL Mag verriet Fabolous, dass es dieses Jahr nun tatsächlich klappen könnte mit dem Collabo-Album: „I think this year too I might be doing this project with Ne-Yo finally. We’ve been in talks for a minute. It’s really sounding like it’s gonna get done. Ne-Yo is really hyped about it. I just fell back on it, but now I see the wheels are turning a little bit. I think we need that for the game. Some of the allure from the game is gone. You see people doing less numbers, so now let’s do some vanity projects where people are collaborating together.“

Gerüchten zufolge wird das komplette Album von Ryan Leslie produziert, welcher mit Fabolous bereits erfolgreich für „You Be Killin’ ‚Em“ zusammenarbeitete und der für Ne-Yo „Crazy Love“ produzierte.

Schon im Februar wird ausserdem ein neues Mixtape des New Yorkers erscheinen, auf dem er ausschliesslich auf Beats mit alten Soulsamples zu hören sein wird. Vermutlich trägt es dann auch den sinngemässen Titel „The S.O.U.L. Tape“.

EPMD – neue Single und Erick Sermon Solopläne

EPMD melden sich etwas mehr als zwei Jahre nach „We Mean Business“ zurück mit einer neuen Single. Diese soll nächsten Monat erscheinen und den Titel „Don’t Get Clapped“ tragen. Veröffentlicht wird sie über das eigene Label EP Records.

Zudem verriet Erick Sermon, dass er an einem neuen Album namens „E.S.P. (Erick Sermon’s Perception)“ arbeitet. Dieses soll ebenfalls noch dieses Jahr erscheinen und Tracks mit Mary J. Blige und Syleena Johnson beinhalten. Eine erste Single namens „Kewl“ soll auch schon in zwei Wochen erscheinen. Dies wäre dann das erste Album von Erick seit dem 2004 erschienenen „Chilltown New York“.

Ebenfall arbeitet der Green Eyed Bandit an einem HipHop-Dokumentarfilm zu dem er sich wie folgt äussert: „I got a new film, a hip-hop film documentary. You never saw hip-hop this way. It’s made for the Oprah Winfreys who think hip-hop is done a different way and don’t respect it. People who believe the bad rap about it. Hip hop is four element: rapping, graffiti, break-dancing, deejaying. It’s not what you hear on the radio.“

Nachdem eben erst Parrish Smith die Schweiz besuchte, werden EPMD gemeinsam zurückkehren und zwar am 22.02. für eine Show im Salzhaus in Winterthur.

Chief – veröffentlicht „Drone Beats & Electric Waves“

Alle Beat-Liebhaber aufgepasst! Der Westschweizer Producer Chief, der schon mit zahlreichen namhaften internationalen Künstlern arbeitete, veröffentlicht mit „Drone Beats & Electric Waves“ ein spannendes Instrumental-Projekt. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Projekten, handelt es sich nicht einfach um eine Ansammlung noch herumliegender Beats, sondern ausschliesslich um Produktionen, die exklusiv für dieses Album entstanden.

„Drone Beats & Electric Waves“ ist der Nachfolger von „Collabo Collection“, auf dem Chief u.a. mit Blu, Sene, Moka Only, John Robinson, Les Nubians, J. Sands, Kenn Starr oder Abstract Rude kollaborierte.

Das Album ist ab heute Digital und zusätzlich in einer auf 500 Stück limitierten Vinyl-Auflage erhältlich. Weiter unten findet ihr einen kostenlosen Track sowie einen Video-Teaser.

Weitere Infos unter www.feelinmusic.ch

DRecter – bringt Debüt-EP mit Mike Shiva als Special Guest

Der junge Zuger Rapper DRecter veröffentlicht am 04. Februar seine Debüt-EP „Grundstei“. Im Intro der Platte ruft er bei Mike Shiva an, um sich über den Verlauf seiner Rap-Karriere zu erkunden. Was der Guru meint, kann man im untenstehenden Player anhören.

Neben diesem Auftritt von Mike Shiva gibt es auf den sieben Tracks auch noch Features von Favorite und Fratelli-B. Ein weiterer Vorgeschmack ist das ebenfalls weiter unten zu findende Video zu „Boom“.

„Grundstei“ kann hier vorbestellt werden.

Black Thought – mit Soloplänen (Updated)

Über die Jahre gab es immer wieder Gerüchte, dass The Roots-Rapper Black Thought an einem Soloalbum arbeite. Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein. In einem Interview verriet Thought, dass er gegenwärtig an einer EP für Def Jam arbeite. Diese wird vermutlich den Namen „The Talented Mr. Trotter“ tragen. Wie er verriet, wird er dafür mit anderen Leuten zusammenarbeiten, als es normalerweise mit The Roots der Fall ist.

Bevor diese EP erscheint, steht aber bereits ein weiteres Projekt mit Black Thought an: Nämlich ein Mixtape seiner Crew Money Making Jam Boys. Diese besteht aus Dice Raw, Sugar Tongue Slim, P.O.R.N. und Truck North. Ihr Mixtape „Jam Boys Prestige“ soll schon am 03. Februar erscheinen und zwar zum freien Download.

UPDATE: Als ersten Vorgeschmack auf das kommende Mixtape gibt’s den Track „Day Job“, der schon mal klar macht, dass dies nicht mit der Musik von The Roots zu vergleichen ist.

Download Money Making Jam Boys – Day Job

P. Diddy – auf 100 Milliarden Dollar verklagt wegen 09/11

Zum Wochenabschluss noch eine kuriose Meldung. Dass Rapper angeklagt werden ist nicht unbedingt eine Seltenheit, Diddy hat sich aber gerade mit einer Klage der etwas verrückteren Sorte herumzuschlagen.
Eine Dame namens Valerie Joyce Wilson Turks behauptet nämlich, Diddy, dessen langjährige Freundin Kim Porter und das LAPD-Opfer Rodney King seien verantwortlich für den Anschlag auf das World Trade Center.

Auch sei der Bad Boy Boss Vater ihres Kindes, habe dieses sexuell Missbraucht und sei dafür verantwortlich, dass es im Rollstuhl sitze. Zudem habe Diddy sie in einem Kasino bestohlen und sie um 30 Millionen Dollar erleichtert. Zitat der Klägerin: „Diddy went through Kim Porter and Rodney King and knocked down the WTC and then they all came and knocked my children down. Plus I won a lot of money at the casino in Mississippi and Sean P. Diddy Combs has my chip to my money. I heard he gave it to Gwen Allen to hold but she can not cash it in. I want my chip please help me. it’s well worth over 100 zillions of dollars, and my hospital keys. They put me and my baby in the hospital and broke my baby 2 legs and sexual assaulted my children and crushed us.“

Die logische Konsequenz aus all dem, dass ihr von Diddy angetan wurde: Ein Klage von 900 Milliarden Dollar für den Unterhalt ihrer Kinder sowie 100 Milliarden Dollar wegen Einkommensausfall. So abstrus der Fall auch sein mag, tatsächlich kommt es am 31. Januar zu einer Gerichtsverhandlung. Man kann Diddy ja einige musikalische Verbrechen anhaften, aber mit 09/11 hat er wohl mit ziemlicher Sicherheit nichts am Hut.

Ausserdem wurde bekannt, dass Diddy in der Fernsehshow „Hawaii Five-O“ einen Detective spielen wird. In derselben Show war zuvor bereits Nas zu sehen.

DJ Premier – zeigt den für Kanye massgeschneiderten Beat

Ursprünglich war es geplant, dass DJ Premier einen Beat auf Kaynes „My Beautiful Dark Twisted Fantasy“ haben würde. Schlussendlich schaffte es der Beitrag von Premo, der er speziell für Kanye angefertigt hatte, aber nicht auf das fertige Album. Später landete der Beat auch noch bei Bun B, doch auch der nahm nie etwas darüber auf.

Nun hat Premo beschlossen, dieses Instrumental, dass der „JJ Beat“ genannt wird, der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ausserdem verriet er, dass ein weiterer Beat, der von Kanye nicht verwendet wurde, nun auf dem kommenden Bumpy Knuckles Album zu hören sein wird.

Gemäss Premo hat Kanye das Instrumental nicht verwendet, weil sich die Richtung des Albums änderte. Verständlich, wäre doch dieser Beat auf der Platte völlig untergegangen.

Wie sich ein für Kanye massgeschneiderter Premier-Beat anhört kann man hier nachhören.