Illa J – arbeitet an zweitem Soloalbum / bei uns im Interview

Seinen Einstand im Musikgeschäft feierte Illa J mit dem Album „Yancey Boys“, auf welchem er auf Beats seines Bruders J Dilla zu hören ist, die aus der Pharcyde-Ära stammen. Dies bescherte ihm natürlich umgehend einiges an Aufmerksamkeit, gleichzeitig wurde er aber auch kritisch beäugt. Doch bereits mit dieser ersten Veröffentlichung bewies er, dass man ihn durchaus als eigenständigen Künstler wahrnehmen sollte. Dies will er noch dieses Jahr mit seinem zweiten Album „The John Regal Project“ bestätigen. Dieses soll vor allem auch seine Gesangsqualitäten hervorheben.

Wir hatten die Gelegenheit, im Rahmen der „Delicious Donuts“-Tour mit Illa J und Frank Nitt ein Interview zu führen und über deren anstehenden Projekte, Slum Village, die potentiellen Nachfolger von Dilla und Detroit zu sprechen.

Das komplette Gespräch gibt es HIER.

Foto: lukasmaeder.ch

Texta – neues Video / Skero geht Platin

2009 hatte Texta Mitglied Skero sein erstes Soloalbum „Memoiren eines Riesen“ veröffentlicht, daraus veröffentlichte er später die Single „Kabinenparty“. Mit diesem Song gelang ihn in seiner Heimat ein Hit, der nun sogar mit Platin ausgezeichnet wurde. Dies ausschliesslich mit digitalen Verkäufen, womit er auch gleich noch der Erste ist, dem das gelungen ist.

Anstatt sich nun aber voll auf die Solokarriere zu verlegen, wird er in Kürze mit seiner Crew Texta das sechste Album „Grotesk“ veröffentlichen. Dieses erscheint am 06.05. und wird als Gäste Soprano, Average, Fiva und Lylit begrüssen. Die erste Single ist „Driving Me Wild“, das Video dazu ist auch bereits am Start. Den Clip zum Platin-Song „Kabinenparty“ haben wir ebenfalls angehängt.

Chiddy Bang – Chiddy will den Freestyle-Weltrekord brechen

Chiddy Bang können nicht nur aus bekannten britischen Songs neue Hits schrauben, sie haben mit Chiddy auch einen MC, der sich diesen Titel auch verdienen will. Mindestens eine Freestyle-Einlage gehört bei ihren Konzerten zum Standardrepertoire und nun will der Spitter aus Philadelphia sogar ins Guinness Buch.

Im Rahmen der MTV O Awards in Las Vegas wird er versuchen, den bestehenden Rekord des längsten Freestyles zu brechen. Dieser wird bislang von dem aus Indianapolis stammenden Rapper M-Eighty gehalten, der 2009 neun Stunden, fünfzehn Minuten und fünfzehn Sekunden ohne Unterbruch seine Raps improvisierte.

Zur Feier des Weltrekords wird es dann ein neues kostenloses Mixtape namens „Peanut Butter and Swelly“ geben. Es ist davon auszugehen, dass dieses auch kommt, sollte er an dieser doch ziemlich hohen Marke scheitern.

Joy Denalane – Video zu „Niemand (Was wir nicht tun)“

Wie bereits berichtet, veröffentlicht Joy Denalane am 20.05. endlich ihr drittes Studioalbum „Maureen“. Nachdem man die Vorabsingle „Niemand (Was wir nicht tun)“ bereits im Rahmen einer Studiosession anhören konnte, gibt es nun das offizielle Video dazu. Der sehr schön gewordene Clip wurde in London und Neapel gedreht.

Für „Maureen“ hat Joy wiederum mit diversen US-Produzenten zusammengearbeitet. So ist etwa Steve McKie beteiligt, bekannt durch seine Arbeit mit Jill Scott oder Bilal. Auch dabei sind Tony Whitfield, Anthony Bell und der den HipHop-Heads bestens bekannte Jake One. Auch Streicher-Legende Larry Gold hat mitgearbeitet. Die Köpfe der Produktion, die einige Songs produzierten und das ganze Album überarbeiteten und zusammenführten waren ihr neuer alter Lebenspartner Max Herre und dessen Produktionsteam Kahedi, zu dem auch Samon Kawamura und Roberto Di Giola gehören.

Das Video zu „Niemand (Was wir nicht tun)“ findet ihr hier.

Eminem – & Royce da 5’9″: Erster Track ihrer EP

Kaum wurde bekanntgegeben, dass Eminem und Royce da 5’9“ wieder gemeinsame Sache machen und am 14. Juni eine „Bad Meets Evil“ EP veröffentlichten, gibt es auch bereits einen Track des Projekts.

Der erste Vorgeschmack lautet auf den Namen „Fast Lane“ und wurde produziert von Supa Dups und Eminem. Über den Beat kann man durchaus geteilter Meinung sein, lyrisch gesehen ist das aber so böse geraten, wie man es von diesen beiden Herren erwarten darf. Es ist nicht zu überhören, wie es den Beiden Spass macht, sich gegenseitig mit Flows und Punchlines übertreffen zu wollen. Doch, die EP darf kommen!

Eminem & Royce Da 5’9 – Fast Lane by Hypetrak

Self Scientific – Gratis-EP „Trials Of The Blackhearted“

Das Westküsten-Duo Self Scientific setzt sich zusammen aus Chace Infinite und DJ Khalil. Letzterer ist seit geraumer Zeit ein zuverlässiger Beatlieferant für die Big Names. Er ist verantwortlich für Beats auf den Alben von u.a. Eminem, Snoop Dogg, Fabolous, 50 Cent, Talib Kweli, Clipse oder Raekwon. Zuletzt hat er auch die Dr. Dre-Single „Kush“ produziert. Einziger Nachteil daran ist, dass die Arbeit mit seinem Partner Chace Infinite darunter litt und seit dem 2005 Album „Change“ nur noch vereinzelte Tracks erschienen.

Dies soll sich nun aber wieder ändern. Ein erstes Lebenszeichen gibt es in Form der kostenlosen EP „Trials Of the Blackhearted“. Chace Infinite brilliert darauf mit sozialkritischen Texten während Khalil an den Beats gewohnt nichts anbrennen lässt. Dass der Producer unterdessen über ein erweitertes Netzwerk verfügt, beweisen die Features auf den acht Tracks. Als Gäste zu hören sind Game, Talib Kweli, Big K.R.I.T., Freddie Gibbs und Krondon.

Unten findet ihr ausserdem das Video zu „Peaceful“ mit Freddie Gibbs und Krondon.

Download Trials Of the Blackhearted

Lupe Fiasco – Video zu „Words I Never Said / kommt nach Frauenfeld“

Lupe Fiasco denkt längst an sein nächstes Album, doch trotzdem wird sein aktuelles Release „Lasers“ weiterhin kräftig promotet. Die Scheibe schaffte den Sprung an die Spitze der US-Charts und dies nicht zuletzt wegen Ohrwürmern wie „Words I Never Said“. Für den Refrain arbeitete Lupe mit Skylar Grey zusammen, deren Hooks momentan allgegenwärtig sind. Selbiges gilt für die Beats von Alex da Kid, der auch diesen Track produziert hat.

Auch wenn der Song zweifellos radiofreundlich daherkommt, lohnt es sich, bei den Lyrics von Lupe etwas genauer hinzuhören. Ebenso gelungen ist die visuelle Umsetzung des Themas.

Gestern gaben die Veranstalter des Openair Frauenfeld zudem bekannt, dass Lupe Fiasco neu zum Line-Up gehört. Ebenso hinzugefügt wurden Auftritte von Jay Electronica und LDDC.

Illa J – „Es war mir klar, dass die Leute Vergleiche anstellen“

Illa J tritt wahrlich kein leichtes Erbe an. Als jüngerer Bruder des verehrten J Dilla wird sein Name fast nie genannt, ohne ihn gleich in Verbindung mit seinem Bruder zu bringen (wie man sieht auch hier nicht). Dies obwohl sich die Kritiker mehrheitlich einig waren, dass er ein eigenständiger und talentierter Künstler ist, was er auf dem auf alten Dilla-Beat eingespieltem Album „Yancey Boys“ bewies. Beim Interviewtermin präsentiert sich der 25-Jährige als sehr ruhiger, schon fast schüchterner Zeitgenosse. Eine gewisse Unsicherheit ist auch auf der Bühne bei den Zwischenansagen auszumachen. Doch sobald die Musik losgeht, erkennt man die Leidenschaft, die auch seinen Bruder so einzigartig machte. Wir sprachen mit dem Rapper, Sänger und Producer über seine kommenden Projekte, seine Rolle bei Slum Village und natürlich durften auch einige Fragen zu Dilla nicht fehlen. Ebenfalls anwesend beim Gespräch war Frank Nitt, bekannt vom Duo Frank N Dank und einer der erklärten Lieblingsrapper von Dilla.

Eure Tour heisst “Delicious Donuts”, versteckt sich ein bestimmtes Konzept hinter dem Namen?

Frank Nitt:
Als wir uns das Konzept der Tour überlegten, waren wir beide bei Delicious Vinyl unter Vertrag, somit erklärt sich der erste Teil des Namens. „Donuts“ ist natürlich eine Referenz an Dilla. Illa J war zu diesem Zeitpunkt in Cali und ich besuchte ihn in seinem Haus. Ich sagte zu ihm, wir sollten eine Tour auf die Beine stellen und er war einverstanden. Zehn Minuten später hatten wir auch schon den Namen. Es war kein langes Überlegen nötig, wir fanden den Namen einfach dope und das war’s.

Illa J, du sagtest Mal, du verspürest keinen Druck weil du Dillas jüngerer Bruder bist, es würde ich dich nur motivieren, noch härter zu arbeiten. Ich kann mir aber vorstellen, dass es dein Ziel ist, irgendwann als eigenständiger Künstler wahrgenommen zu werden und nicht nur als der jüngere Bruder.

Illa J:
Als ich begann Musik zu machen, war es mir klar, dass die Leute Vergleiche anstellen würden. Aber unter dem Strich ist es einfach eine Ehre für mich, einen Bruder zu haben, der den Massstab so hoch angesetzt hat und der immer der Beste sein wollte. Er hat mir beigebracht, immer mich selber zu sein und zu versuchen, der Beste zu werden.

Deine letzte Veröffentlichung war die EP „4 Past Midnite“. Nun habe ich gelesen, du würdest an deinem zweiten Album arbeiten. Dieses soll sich vermehrt auf deine Singer-Songwriter-Qualitäten fokussieren. Was kannst du mir darüber erzählen?

Illa J:
Ich arbeite schon zwei Jahre an diesem Album. Eigentlich ist es schon eine ganze Serie von Alben, denn ich hatte schon ein Album fertig, habe aber einfach immer weiter Musik aufgenommen. So wurden gewisse Songs mit der Zeit immer wieder durch neue Joints ersetzt. Nun bin ich sehr zufrieden mit der Musik und ich muss eigentlich nur noch an einigen Kleinigkeiten herumfeilen, dass sich wirklich alles so anfühlt, wie es sollte. Ich plane aber auf jeden Fall das Album dieses Jahr zu veröffentlichen, gewisse Songs spiele ich auch bereits hier auf Tour. Die Scheibe wird den Namen „The John Regal Project“ tragen, das ist mein Alter Ego. Ich denke, ihr werdet schon bald die ersten Songs zu hören bekommen.


Ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt was deine Rolle bei Slum Village betrifft. Man konnte lesen, du seiest neuerdings ein Mitglied, auf „Villa Manifesto“ warst du aber nur auf einigen Songs zu hören und nun soll es die Gruppe sowieso nicht mehr geben.

Illa J:
Es ist tatsächlich eine sehr verwirrende Situation. Ich bin kein offizielles Mitglied der Band. Aber genauso wie Frank Nitt, Black Milk oder Waajeed gehöre ich zur erweiterten Familie von Slum Village. Wir waren alle schon gemeinsam auf Tour und ich bin auch momentan mit ihnen unterwegs. Ohne Slum Village gäbe es vieles in Detroit nicht. Es gab zwar noch Eminem und sein Camp, aber die meisten anderen Sachen kamen von der Slum-Crew. Natürlich war es für mich klar, dass ich Slum Village repräsentiere und das Erbe weitertrage. Denn dies ist zu einem grossen Teil auch das Vermächtnis meines Bruders; damit fing alles an. Ich bin also kein Mitglied, aber Teil der Familie.

Es ist also nicht geplant, ein weiteres Slum Village-Album aufzunehmen, auf welchem zu Elzhi ersetzt?

Illa J:
Nein auf gar keinen Fall!

Du bist gemeinsam mit deiner Mutter verantwortlich für den Nachlass von Dilla. Was bedeutet das genau? Bestimmt ihr, welches unveröffentlichte Material erscheinen wird?

Illa J:
Ich gebe jeweils meine Meinung ab zu den unveröffentlichten Sachen. Es sind nun aber auch neue Leute dazu gekommen, die mit uns den Nachlass verwalten und wir arbeiten an vielen verschiedenen Dingen. Ich halte mich aber eher im Hintergrund und meine Mum kümmert sich hauptsächlich um die Foundation und den Nachlass. Sie weiss, dass ich selber ständig im Studio bin und an meiner Musik arbeite.

Natürlich nimmt es uns alle Wunder, ob noch viel ungehörtes Material vorhanden ist, auf welches wir uns freuen können!

Illa J:
Oh ja, da ist noch viel vorhanden.
Frank Nitt: Absolut, allerdings muss das auch richtig gemacht werden.

Könntest du dir vorstellen, nochmals ein Album mit seinen Beats aufzunehmen?

Illa J:
Es kann sein, dass das irgendwann passieren wird. Aber das plane ich nicht, beim „Yancey Boys“-Album ist es auch einfach so passiert. Ich habe zum damaligen Zeitpunkt schon selber produziert und an meiner eigenen Musik gearbeitet. Zufällig traf ich dann Mike Ross von Delicious Vinyl und er hatte diese CD mit unveröffentlichten Beats von Dilla. Einige Monate später trafen wir uns im Studio und so kam es dann zu dem Album. Es gibt unveröffentlichte Beats von Dilla, bei denen ich spüre, dass er sie mir gegeben hätte. Ich habe so viel Respekt vor meinem Bruder, dass ich nicht einfach irgendwelche Beats von ihm nehmen und darauf aufnehmen würde. Es muss sich richtig anfühlen und ich muss merken, dass diese Beats für mich bestimmt waren.

Das nächste Projekt von Dilla ist das „The Rebirth Of Detroit“ Album. Deine Mutter sagte dazu, die Platte solle eine heilende Wirkung für die Stadt haben und die verschiedenen Künstler aus Detroit wieder zusammenbringen. Wie würdet ihr die Szene in Detroit gegenwärtig beschreiben? Macht jeder sein eigenes Ding?

Illa J:
Jeder macht sein eigenes Ding, aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Es gibt viele Künstler, die sich etablieren konnten. Aber es ist auch immer dope, wenn die Leute zusammenarbeiten. Es wäre auch sehr nice, wenn sich verschiedene Künstler für eine Tour zusammentun würden.

Frank Nitt: Ich denke, die Szene ist momentan sehr gesund und es herrscht ein guter Mix aus neuen und renommierten Künstlern. Die Szene ist wohl auch deshalb sehr zerstreut, weil Detroit sehr abgelegen ist, was das Musikgeschäft anbelangt. Wir haben hier keine Labels und auch sonst keine Institution, die irgendeine Verbindung zum Mainstream-Amerika herstellt. Mit den Radiostationen hier erreicht man die Leute im Staat Michigan und vielleicht noch neben der Grenze in Kanada. Aber uns fehlt die Möglichkeit, wirklich rauszukommen. Viele von uns, Illa und mich eingeschlossen, haben Connections ausserhalb von Detroit. Wir verfolgen verschiedenste Projekte und sind zudem ständig auf Tour. Dadurch ist die Szene zerstreut und jeder verfolgt seinen eigenen Hustle. Es braucht etwas Grosses, wie das „The Rebirth Of Detroit“-Album, um alle wieder zusammenzuführen. Nichtsdestotrotz gibt es hier tonnenweise dope Künstler.

Könnt ihr mir schon etwas mehr zu „The Rebirth Of Detroit“ verraten?

Frank Nitt:
Das ist eigentlich noch ziemlich Top Secret plus auch noch gar nicht fertig entwickelt. Ich schaue primär, dass ich darauf vertreten sein werde, um den Rest kümmert sich Ma Dukes. Es wird aber mit Sicherheit ein gutes Projekt, zu dem nun einfach alle ihren Teil beitragen müssen.


Wer sind eurer Meinung nach die Produzenten, die das Erbe von Dilla weiterführen?

Frank Nitt:
Keine Ahnung. Es ist schwierig für mich zu sagen, ob jemand die Fackel weiterträgt. Vielleicht habe ich eine verzerrte Sicht, da ich Dilla über zwanzig Jahren kannte, aber ich glaube, es gibt niemanden, der an ihn herankommt. Es gibt Leute, die versuchen, ihn zu imitieren, aber sie wissen nicht wie. Es mag auch Produzenten geben, die einen Teil seines Stils ziemlich gut nachahmen. Aber es gibt niemanden, der mir das gleiche Gefühl gibt. Gut möglich, dass die Produzenten da draussen sogar dasselbe denken. Kürzlich erzählte mir ein Interviewer, Madlib habe ihm gesagt, er sei deprimiert, da Dilla schon alles gemacht habe und er deshalb musikalische nichts Neues erschaffen könne. Das ist schon erstaunlich, schliesslich reden wir hier von Madlib! Wenn selbst er so etwas sagt, sehe ich mich in meiner Meinung bestätigt. Klar gibt es viele dope Producer in Detroit wie Black Milk, 14KT und noch einige mehr. Trotzdem würde ich nie behaupten, dass sie das Erbe von Dilla weiterführen. Diese Schuhe sind zu gross. Ich denke, sie würden das auch gar nicht wollen, denn es wäre ein grosser Druck der auf ihnen lastet.

Gebt mir zum Abschluss ein Update über eure kommenden Projekte!

Frank Nitt:
Am 31. Mai erscheint im Rahmen der „Medicine Show“-Reihe ein Dreifachvinyl von mir und Madlib namens „Nittyville“. Die CD erscheint, wenn ich mich nicht irre, bereits am 17. Mai. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von „Welcome To Detroit“ werde ich mit Illa J, Phat Kat, Elzhi, Dank, Karriem Riggins und DJ Dez einige Shows spielen. Ausserdem bin ich dabei, mein Soloalbum zu vollenden. Bereits erhältlich ist mein Album „Jewels in my Backpack“, das auch als Doppelvinyl mit allen Instrumentals erschienen ist. Sonst sind wir so oft als möglich auf Tour und wir werden sicherlich auch einen dritten Teil von „Delicious Donuts“ durchführen.

Illa J: Wie du erwähnt hast, ist meine EP „4 Past Midnite“ draussen. Es ist eine digitale Veröffentlichung, die ihr euch bei iTunes und ähnlichen Anbietern holen könnt. Dann bin ich fast fertig mit „The John Regal Project“. Ansonsten Shows, Show, Shows – wir versuchen in so vielen Orten wie nur möglich zu spielen dieses Jahr. Ausserdem werde ich mit T3 auf Slum Village-Tour gehen.

Fotos: lukasmaeder.ch

Lords Of The Underground – neues Album mit Marley Marl

Auf den Bühnen dieser Welt sind die Lords Of The Underground noch häufig anzutreffen, doch nun will das legendäre Trio es auch auf Platte nochmals wissen. Die bislang noch unbetitelte Scheibe stellt den Nachfolger zum 2007 erschienen „House Of Lords“ dar.

Die Truppe, die vor allem bekannt ist für Hits wie „Chief Rocka“ oder „Funky Child“, wird auf ihrem fünften Album mit Marley Marl zusammenarbeiten, der sie bereits in ihren Anfangstagen mit Beats versorgte. Marl wird als Executive Producer an der Scheibe beteiligt sein, ob er auch Beats beisteuern wird ist bislang nicht klar.

Doitall meint zu ihrer Rückkehr: „It’s time, man. We’ve toured the world, we’ve done our separate ventures, and now, we go back to what brought us to the dance. This time, it’s for not just us, but the fans as well.“

Sobald es weitere Infos gibt erfahrt ihr es bei uns.

Odd Future – nehmen sich selber unter Vertrag

Es ist momentan fast nicht möglich, dem Odd Future-Kollektiv auszuweichen. Nachdem sich die junge Truppe um Tyler the Creator mittels kostenlosen Veröffentlichungen und teils haarsträubenden Videos einen riesigen Hype verschaffte, waren plötzlich verschiedenste Labels überaus interessiert. Von Jay-Z über Diddy bis zu Steve Rifkind sollen alle angeklopft haben.

Doch das Kollektiv bleibt seiner unkompromisslosen Haltung treu. Anstatt einen dicken Vertrag zu unterzeichnen, gründeten sie kurzerhand Odd Future Records und sicherten sich für ihr eigenes Label sogleich einen Vertriebsdeal mit RED Distribution / Sony.
Der Manager von Odd Future kommentiert den Deal folgendermassen: „It’s based on getting the distribution deal we’ve always envisioned that allows the group to ’sign themselves‘ to their own company and keep their masters. They will have 100% creative control of all aspects of their music, art, and release schedule with no 3rd party participation in outside business. Freedom and ownership was the whole point. Red and Sony know that it’s in everyone’s best interest to maintain the group’s authenticity and control. They built it, they deserve it. There’s no cheesy hooks or fluorescent liquor product placements in the works.. It’s about to be fun.. and different.. “

Tyler the Creator machte via Twitter ebenfalls klar, das weiterhin genau die gleichen Leute involviert sind und auch zukünftig alle Projekte in House entstehen werden.

Odd Future werden am diesjährigen Openair Frauenfeld zu sehen sein.