Dabu Fantastic – „Sunne Video“

Seit der Veröffentlichung ihres Albums „Disco Titanic“ haben sich die Ereignisse für Dabu Fantastic förmlich überschlagen. Zuerst kam der erstmalige Einstieg in die Schweizer Hitparade und nur wenig später auch schon die Nominierung für die Swiss Music Awards.

Nun präsentieren sie den ersten Clip ihres im November erschienen Albums, dafür verfilmten sie den Song „Sunne“. Angelehnt an den für Dabu typisch melancholischen Text haben sie wahnwitzige Bilder eingefangen. Ein möglicher Selbstmord, der nicht gelingen kann, weil er nicht gelingen will.

Heute Abend spielen Dabu Fantastic im Rahmen der „Best Talent Show“ im Plaza, das Konzert wird von DRS 3 live übertragen.

Le Peuble de l’Herbe – neues Album „A Matter Of Time am Start“

Das sechsköpfige französische Kollektiv Le Peuble de L’Herbe meldet sich zurück mit ihrem unterdessen sechsen Album „A Matter Of Time“. Bereits auf ihren vorherigen Alben flirtete die Truppe mit unterschiedlichsten Musikstilen, diese Vielfalt treiben sie mit dem neusten Streich nun auf die Spitze.

Auf den 13 Tracks verschmelzen Einflüsse aus Funk, Rock, Pop und auch ein wenig Rap zu einem gänzlich eigenem Sound.

Einen kleinen Einblick in dieses Sounduniversum gibt die erste Single „Mars“, deren Video ihr unten anschauen könnt. Das Album ist ab sofort erhältlich.

Moe – veröffentlicht EP „Handschrift“

Moe ist ein erst 19-jähriger Rapper aus Igis im Kanton Graubünden. Mit „Handschrift“ präsentiert er nun seine erste EP.

Für diese konnte er bereits mit diversen bekannten Namen zusammenarbeiten. Produziert wurden die sieben Tracks von Sad, Lou Zarra, Oliver Hitz, Sandro Dietrich und Flyn. Als Gäste sind Fratelli-B, Lou Zarra, SBS, Martina, Nyna und Sandro Dietrich zu hören.

Wie die beiden unten angehängten Videos und das Snippet zeigen, fokusiert sich Moe vor allem auf persönliche und emotionale Texte, die er in eingängige und radiotaugliche Songs verpackt.

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Busta Rhymes – „Why Stop Now Video mit Chris Brown“

Cash Money Neuzugang Busta Rhymes präsentiert mit „Why Stop Now“ den ersten Clip seines kommenden Albums. Nachdem er für „Look At Me Now“ bereits erfolgreich mit Chris Brown kollaborierte, hat er diesen nun auch als Gast auf seine Single eingeladen.

Dieser präsentiert sich in dem Clip mächtig aufgedreht während Busta ein weiteres Mal seine flinke Zunge unter Beweis stellt. Das aufwändige Video verrät zudem auch schon, dass Cash Money ein ordentliches Budget zur Verfügung gestellt hat.

Kid Cudi – neue Single vom WZRD-Album

In einem Monat, am 28.02., erscheint das gemeinsame Album von Kid Cudi und Dot da Genius, die ihr gemeinsames Projekt WZRD getauft haben. Auf diesem wird Cudi Rap vorübergehend sein lassen und sich auf eher rockigen Nummern dem Gesang widmen.

Mit „Teleport 2 Me Jamie“ ist nun die zweite Single mit Desire als Gast aufgetaucht. Hört unten rein und unterscheidet selbst, ob euch der neu eingeschlagene Weg von Cudi zusagt, oder ob ihr doch lieber auf neuen Rap-Output wartet.

Hier zudem noch die Tracklist der Scheibe:

01 The Arrival
02 High Off Life
03 The Dream Time Machine
04 Love Hard
05 Live & Learn
06 Brake
07 Teleport 2 Me, Jamie f. Desire
08 Where Did You Sleep Last Night
09 Efflictim
10 Dr. Pill
11 The Upper Room

MED – All about Beats & Rhymes

Erstmals hörte man MED auf dem 99er Lootpack-Album „Soundpieces: Da Antidote“, auf welchem er, damals noch als Medaphoar, auf mehreren Tracks zu Gast war. Seither ist der Weg des MC’s aus Oxnard unweigerlich mit Stones Throw Records und vor allem Madlib verbunden. Auf verschiedensten Veröffentlichungen des Beat Konductas steuerte er seine eleganten Raps bei, auf „Shades Of Blue“ gar als einziger Gast, was unterstreicht, wie hoch Madlib MED’s Reimfähigkeiten einschätzt. Da ist er nicht der einzige; für sein Debüt „Push Comes To Shove“ durfte er sich nicht nur an den Beat-CD’s von Madlib, sondern auch bei den Produktionen von Dilla, Just Blaze und Oh No bedienen und auf dem neusten Streich „Classic“ waren Alchemist oder Georgia Anne Muldrow mit von der Partie. Zwischen den beiden Alben lagen jedoch sechs Jahre, die er einzig mit Gastauftritten und seinen „Bang Ya Head“-Releases überbrücken konnte. Was für Projekte verhindern sollen, dass es nochmals zu einer solch langen Durstrecke kommt, was es mit dem Song „Blaxican“ auf sich hat, was Madlib für ein Mensch ist und wie es zur Zusammenarbeit mit Odd Future kam erzählte uns der äusserst bodenständige Kalifornier nach dem Soundcheck in Zürich.

Dein neues Album trägt den Titel „Classic“, da es dein Ziel ist, damit den Test der Zeit zu bestehen. Hattest du eine bestimmte Herangehensweise, um dieses Ziel zu erreichen?
Es fiel mir lange sehr schwer, einen Titel für das Album zu finden. Nichts klang wirklich so, wie ich es mir vorstellte und ich wollte unbedingt einen guten Titel haben. Schliesslich gab der Song „Classic“ mit Talib Kweli dem Album den Titel, weil ich fand, das klinge cool und es meiner Meinung nach auch passt. Nicht weil ich denke, das Album sei ein Klassiker, so ein grosses Ego habe ich nicht, aber weil die Herangehensweise einfach sehr klassisch war. Es geht um Beats und Rhymes, man findet keine Gimmicks und ich versuche nicht, jemand anderen darzustellen. Wir hatten keine bestimmte Herangehensweise, alles passierte sehr natürlich.

Wie bereits auf deinem ersten Album hast du die Beats vor allem bei Madlib gepickt, der ja immer an zahlreichen Projekten gleichzeitig arbeitet. Wie kann man sich eure Zusammenarbeit vorstellen? Pickst du einfach Beats oder produzierte er auch spezifisch für dein Album?
Er gibt den Leuten seine CD’s und alle picken ihre Beats und man weiss nie, ob bereits jemand anderes einen Beat ausgewählt hat, was auch immer zusätzlich Zeit beansprucht. Dass er spezifisch für mich produziert kam glaube ich seit zehn Jahren nicht mehr vor. Madlib hat einen verrückten Zeitplan und daher denke ich, dass es niemanden mehr gibt, der wirklich mit ihm ins Studio geht. Ich mag diese Art der Zusammenarbeit aber auf jeden Fall und hoffe, in der Zukunft mit anderen Produzenten auf diese Weise arbeiten zu können.

Bislang hast du eher selten mit Künstlern ausserhalb deines Zirkels gearbeitet. Magst du es nicht mit Leuten zu arbeiten, die du nicht gut kennst?
Mit den Leuten meiner Crew ist einfacher, aber es gibt noch sehr viele Künstler, mit denen ich gerne arbeiten würde. Ich könnte dir gar nicht alle aufzählen, die Liste wäre viel zu lange. Mit den Leuten zu arbeiten, die man zu seiner Familie zählt, ist jedoch viel unkomplizierter, da man oft mit ihnen zusammen ist und dann gemeinsam kreativ wird.

Einer der Künstler auf dem Album, der nicht aus deinem Camp stammt, ist Hodgy Beats von Odd Future. Wie kamst du auf die Idee, ihn aufs Album zu nehmen?
Peanut Butter Wolf kam mit der Idee, man könne noch jemanden auf das Album nehmen. Odd Future waren zuvor im Büro von Stones Throw, da sie Fans von Madlib und anderen Stones Throw-Künstlern sind. Peanut Butter Wolf fragte mich dann, ob er das einfädeln solle und ich sagte zu, da ich seine Musik kannte und ihn einen dopen Rapper fand. Ich weiss, die Jungs machen einige komische Dinge, aber lyrisch kann man ihm nicht vorwerfen, er hat den Track auf jeden Fall gekillt. Ich habe mit Hodgy gemailt und telefoniert und er schickte dann seinen Verse. Wir wollten eigentlich gemeinsam ins Studio aber Odd Future sind momentan ständig unterwegs, so dass dies nicht klappte.

Odd Future gelten als die neue Supergroup der Westküste, während du und dein Umfeld schon über eine Dekade am Start sind. Siehst du gewisse Parallelen?
Auf jeden Fall. Sie sind jung und wollen die Musik machen, die ihnen gefällt. Genau so war es damals bei uns. Wir wollten nicht wie L.A., die Bay Area oder New York sein, sondern etwas Neues erschaffen, selbst wenn es niemand gemocht hätte. Genau so machen sie es, nur sind sie damit gleich durch die Decke gegangen (lacht).

Einer der eindrücklichsten Songs deines neuen Albums und ich glaube auch für dich der wichtigste Track ist „Blaxican“. Der Song hat mich ziemlich schockiert, da ich spontan bei Rassismus in den USA immer noch an Konflikte zwischen Weissen und Afroamerikanern denke.
Die Weissen haben uns überlistet, so dass wir uns nun gegenseitig bekämpfen, während sie nur zuschauen können.

Erklär doch den Lesern den Song und den Konflikt zwischen Mexikanern und Afroamerikanern etwas genauer!
„Blaxican“ ist auf jeden Fall der inhaltlich wichtigste Track des Albums. Ich bin ein Mischling, mein Vater ist Schwarz und meine Mutter Mexikanerin. Schon mein ganzes Leben sind der Rassismus und der Streit zwischen diesen beiden Seiten mein Begleiter. An meiner High School gab es jedes Jahr mehrere Ausschreitungen und damit meine ich richtige Krawalle. Ich flog sogar zwei Mal von der Schule, weil ich gekämpft habe. Es war so schlimm, dass ich meine Eltern problemlos hätte anlügen und sagen können, ich wolle am nächsten Tag nicht nur Schule weil es Tumulte gäbe. Sie hätten nichts dagegen gehabt, denn es bestand gar das Risiko, das Leute getötet werden. Das Problem kommt hauptsächlich von den Gefängnissen aus, denn natürlich sind nicht alle Mexikaner in Kalifornien Rassisten. Es ist die Gang-Kultur, die sich von den Gefängnissen her ausbreitet. Im Knast kommt es immer wieder zu Krawallen zwischen Schwarzen und Mexikanern. Die Leute auf der Strasse besuchen ihre Kameraden im Gefängnis und so kommt es, dass diese Konflikte auf der Strasse weiter ausgetragen werden. Sehr wichtig für den Song war auch das Video. Eigentlich wollte ich gar keinen Clip drehen, doch dann starb ein Freund von mir. Er wurde auf dem Weg zu einer Party von einem Mexikaner grundlos niedergestochen. Ich entschied mich trotzdem einen Clip zu drehen und fuhr dafür zur Eastside von L.A., wo die Mexikaner leben und auch nach South Central, wo vor allem Schwarze zu Hause sind. Damit wollte ich zeigen, dass wir am Ende des Tages alle Menschen sind. Die Leute sterben grundlos und am Schluss ist keiner ein Gewinner.

Wir waren die Reaktionen von den direkt betroffenen auf den Song? Gab es vielleicht sogar Anfeindungen deswegen?
Ich bekam viele gute Feedbacks auf den Track und das Video. Ehrlich gesagt glaube ich, dass das Video dem Song sehr stark half, da Visuals einfach noch mehr Eindruck hinterlassen. Heutzutage kann ein Lied unglaublich schnell untergehen, da so viel Musik vorhanden ist. Wenn ich die Kommentare bei Youtube lese, bekomme ich sehr viele gute Rückmeldungen. Ich bin weiterhin glücklich, wenn ich auch nur eine Person erreichen kann. Wenn ich jemanden davon abhalten kann, ein Rassist zu werden, bin ich schon mehr als zufrieden. Ich kann nicht die verdammte Welt retten (lacht). Es wird nicht aufhören, aber ich hoffe die Gewalt nimmt ab, so dass der Konflikt eines Tages vielleicht doch der Vergangenheit angehört.

Auf der einen Seite hast du Songs wie „Blaxican“, andererseits schreibst du auch gern über die guten Seiten des Lebens wie Girls, Weed und Partys. Ist dies eine Reflektion deines Alltags? Dass du zwar eine gute Zeit hast und auf Tour gehst aber gleichzeitig noch immer einen Fuss auf der Strasse hast?
Ganz genau so ist. Man muss als Künstler realisieren, dass es das Ziel sein muss, von der Strasse wegzukommen. Aber natürlich gibt es manchmal Rechnungen zu bezahlen und man kommt wieder mit dem Street-Hustle in Kontakt. Schlussendlich muss man aber versuchen, sich 100 Prozent der Musik zu widmen. Ich hänge nicht mehr herum, wie ich das früher tat und seither geht auch viel mehr. Deshalb bin ich momentan sehr glücklich, weil ich eine Vision habe und noch viel erreichen will, bevor meine Zeit mit der Musik vorüber ist.

Kürzlich sprach ich mit Saigon und er erzählte, die Verzögerung seines Albums hätte ihn wieder zurück auf die Strasse getrieben. Seit deinem letzten Album sind nun auch bereits sechs Jahre verstrichen…
Ich war definitiv am Hustlen. Ich war der Mann für das Weed (lacht). Die Shows und Tracks mit anderen Leuten brachten aber immerhin eine finanzielle Balance. Aber das Rap-Life ist definitiv nicht einfach, denn es gibt immer viel Ablenkung und es kann jederzeit passieren, dass dich die Leute nicht mehr hören wollen. Es passiert die ganze Zeit, dass die Fans irgendwelchen Künstlern den Rücken zukehren und man plötzlich nichts mehr von ihnen hört. Es ist ein schwieriges Business und ich kann es verstehen, wenn Künstler zurück auf die Strasse gehen, aber ich will auf gar keinen Fall zurück. Hell no!

Was wäre denn dein Plan B, sollten die Leute plötzlich deine Musik nicht mehr hören wollen?
Ich überlege mir, ob ich zurück auf die Schule gehen soll. Vermutlich beginne ich sogar Ende des Jahres damit, vorher werde ich noch verschiedene Tourneen, unter anderem in Japan, absolvieren. Meine Freundin und ich haben uns auf jeden Fall vorgenommen, wieder die Schulbank zu drücken. Ausserdem führe ich auch Bang Ya Head Entertainment, das ich langsam aufbauen will. Ich weiss wie ein Label funktioniert, da ich immer sehr genau wissen will, was mit meinen Projekten geschieht. Es wird einen vierten Teil der „Bang Ya Head“-Serie geben, der bei meinem Label erscheinen wird. Zudem arbeite ich mit einigen noch unbekannten Künstlern zusammen. Es wird auch noch ein Projekt von mir und einem anderen Künstler geben, das von Madlib produziert wurde, welches wohl bei meinem Label erscheinen wird. Ich möchte aber noch nicht sagen, mit wem das Projekt ist, da es noch nicht ganz offiziell ist und ich es hasse, wenn Künstler etwas ankünden und es dann nie erscheint. Ich will also definitiv mehrgleisig fahren, den Brand MED ausbauen und nebenher auch mein Label aufbauen. Man muss beständig sein und dann wird man auch überleben.

Eines der Projekte, von dem ich gelesen habe, ich ein „Medicine Show“-Album mit Madlib. Gibt es einen Unterschied, wenn du für Madlib ein „Medicine Show“-Album machst und wenn er für dich eine Platte produziert? Schlussendlich sind es ja derselbe MC und der gleiche Produzent.
Du hast recht, es besteht eigentlich nicht wirklich ein Unterschied. Es wird aber wohl einfach noch besser, schlussendlich sind es aber wiederum Beats und Rhymes. Es hat sehr dope Tracks drauf, von denen ich einige auch gerne auf meinem Album gehabt hätte. Die Platte ist fertig und ich hoffe, dass sie noch dieses Jahr erscheint. Da Madlib so viele Projekte hat, kann man das aber nie wissen. Ich werde das vorläufig zur Seite legen, bis Madlib sagt, er wolle es nun releasen. Dann will ich aber unbedingt auch Videos dazu drehen, denn meistens knallt Madlib seine „Medicine Show“-Platten einfach so raus. Freddie Gibbs macht im Moment ziemlich gute Werbung für sein Projekt mit Madlib, so will ich das auch machen.

Ich will jetzt nicht die ganze Zeit über Madlib sprechen, aber er ist womöglich einer der Künstler, die ich nie vor dem Mikrofon haben werde, da er kaum Interviews gibt. Du kennst ihn schon sehr lange, während die meisten ihn praktisch nur durch seine Musik kennen. Wie würdest du ihn als Menschen beschreiben?
Ich kenne ihn seit ungefähr 15 Jahren, also seit meiner Teenagerzeit. Er ist eine sehr bescheidene Person, was womöglich auch der Grund ist, wieso er nicht sonderlich gerne Interviews gibt. Er kümmert sich sehr um seine Leute, auch für mich hat er schon sehr viel gemacht. Er ist ein guter Mensch. Aber er ist auch ein bisschen mysteriös und versteckt sich gerne (lacht).

Stimmt denn die Vorstellung, dass er die ganze Zeit im Studio ist, Beats baut und Weed raucht?
Absolut, ausser Beats, Weed und seiner Familie interessiert ihn eigentlich nichts. Er ist auf jeden Fall ein Familienmensch.

Dann gibt es noch zwei weitere Projekte von denen ich gelesen habe. Eines mit Blu und ein anderes mit Declaime.
Das mit Blu ist dasjenige, welches ich eigentlich geheimhalten wollte, aber das muss ich wohl aufgeben. Wie ich gesagt habe, ist es wichtig, konstant zu bleiben. Somit kann man nicht nur an einer Sache arbeiten, da es immer wieder passiert, dass sich ein Projekt verzögert. Mit Blu habe ich bereits mehr als zehn Songs im Kasten und auch mit Declaime und LMNO habe ich schon zahlreiche Tracks aufgenommen. Ich hoffe, diese werden dann auch erscheinen.

Hoffentlich wird Blu sie nicht einfach ins Netz stellen, wie er es schon mit diversen anderen Projekten gemacht hat.
Nein, das wird nicht geschehen. Das kann er mit seinen Sachen machen, aber nicht mit unseren Tracks. Er ist ein guter Kerl, ich glaube nicht, dass er das machen wird. Er rief mich zwar schon ein paar Mal an und meinte, wir sollten einen Track leaken, aber ich will noch warten, denn daraus soll ein richtiges Album entstehen. Seine Veröffentlichungspolitik mag komisch erscheinen, sie ist aber gleichzeitig auch dope. Wenn man seine Musik haben will, muss man verfolgen was er macht, damit man es nicht verpasst, wenn er wieder etwas ins Netz stellt. Es ist eigentlich eine spezielle Methode, seine Fans an sich zu binden.

Hast du zum Schluss noch etwas zu verkünden?
Da ihr nun alle vom Projekt mit Blu wisst, kann ich euch nur raten, dieses nicht zu verpassen. Hoffentlich kommt dieses Jahr das „Medicine Show“-Album, welches übrigens „MEDicine Show“ heissen wird. Sicher in diesem Jahr wird der vierte Teil von „Bang Ya Head“ erscheinen, der vermutlich der letzte sein wird. Ich habe bereits 2005 damit begonnen und will nicht für immer unter demselben Namen Musik veröffentlichen. Vom dritten Teil haben wir nur eine kleine Auflage gepresst, die innert kurzer Zeit ausverkauft war, so dass ich mir dachte, ich hätte auch mehr machen können. Doch das Wichtigste ist, dass die Musik zu den Leuten kommt. Zudem arbeite ich auch an einem neuen Soloalbum, welches hoffentlich zu Beginn des nächsten Jahres rauskommen wird. Ich bin am Arbeiten, schliesslich müssen die Rechnungen bezahlt werden.

Interview: Fabian Merlo
Fotos: Lukas Mäder (lukasmaeder.ch)

Drake – äussert sich doch noch zum Beef mit Common

Lange sah es so aus, als würde sich Drake überhaupt nicht zu der ganzen Geschichte mit Common äussern. Nun gelang es Nation von Nahright, dem Young Money Superstar doch noch ein Statement zu entlocken, als er diesen beim Videodreh zu „The Zone“ mit The Weeknd traf.

Auf die Frage, ob es eine Antwort auf den Diss-Track von Common geben werde, verneint Drake. Bei dieser Geschichte handle es sich nicht um einen „HipHop-Moment“, es gehe nur darum, Werbung für ein Album zu machen: „No. Because despite how it’s been worded by him that situation is not a “hip hop moment” or a “battle for the sake of musical integrity”…it’s a ploy for attention around the release of an album.“

Zudem drückt er auch seine Enttäuschung aus, da er Common als Künstler eigentlich schätzt, besonders, weil er seine Geschichte erzählte, genau wie er dies nun eben auch mache: „More than anything it was just disappointing cause what kid isn’t a fan of what Common has done for our genre. A guy who made such an incredible career for himself based off expressing genuine feelings about life and love is now targeting me for sharing my story.“

Zudem erklärte er in dem kurzen Gespräch auch, er würde bereits an neuer Musik arbeiten und er hoffe, bald auch auf die Leinwand zurückzukehren.

Da Common den Beef seinerseits bereits für beendet erklärte, ist die Sache nun wohl definitiv vom Tisch. Jetzt könnten sie ja eigentlich mal zusammen ins Studio einchecken…

Saigon – „Hungry Video“

Saigon dreht weiterhin fleissig Videoclips zu seinen Projekten. Mit „Hungry“ gibt es nun einen weiteren Clip aus seinem letzte Woche veröffentlichten Mixtape „Warning Shots 3: One Foot In The Grave“, welches ihr euch weiter unten immer noch kostenlos herunterladen könnt.

Entsprechend dem Songtitel begibt sich Saigon für den Clip in ein Restaurant, wo er dann in der Küche landet, wo das ganze dann ein überraschendes Ende nimmt.

Gimma – erster Song von Projekt mit Gerard MC

Man fragte sich schon fast, was Gimma eigentlich so treibt. Ein Jahr ist verstrichen seit seinem letzten Album „Mensch Si“, für seine Verhältnisse schon eine ziemlich lange Zeit. Nun meldet er sich mit einem neuen Projekt namens „Toni Tell“ zurück.

Dieses hat er mit dem Wiener Gerard MC eingespielt, der schon seit einiger Zeit im deutschsprachigen Raum für Aufsehen sorgt. Infos zum Album gibt es bislang noch keine, da sie auch noch auf der Suche nach dem passenden Label sind.

Dafür haben sie bereits den ersten Song „Lieblings MC“ ins Netz gestellt. Dieser wurde produziert von Clefco und soll dann in der endgültigen Version noch einen Featuregast, welcher noch geheim gehalten wird, auffahren.

Den Track kann man weiter unten anhören und downloaden. Sobald es weitere Infos zum Projekt gibt erfahrt ihr diese natürlich bei uns.