Yelawolf – verrät Titel des nächsten Albums

Wie berichtet konnte Yelawolf nach gesundheitlichen Komplikationen das Spital wieder verlassen und momentan befindet er sich gerade in Australien auf Tour. Gegenüber einem dortigen HipHop-Mag verriet der Rapper aus Alabama einige Infos zu seinem kommenden Album.

Die Scheibe wird schlicht und einfach „Love Story“ heissen und soll sehr persönlich werden. Yela will darauf viele Erlebnisse der letzten Jahre verarbeiten. Obwohl der Titel bereits steht, hat er noch gar nicht mit den Aufnahmen begonnen. Loslegen will er erst im Juni und zwar in Nashville, Tennessee. Entstehen soll nicht weniger als ein Klassiker: „I’m just gonna lock down and bring my family back down together. I just want to make a classic. Classic is the standard. I’m just trying to make music that will last a lifetime.” Auch wenn ein Klassiker Standard sein soll, ist man sich weitgehend einig, dass ihm dies mit „Radioactive“ nicht geglückt ist.

Wirklich lange kann er aber nicht in Nashville bleiben, denn Anfangs Juli erwarten wir ihn hier in der Schweiz für seinen zweiten Auftritt am Openair Frauenfeld.

De La Soul – neue Single und Remix von „First Serve“

Während sich unsere Freunde in Übersee noch bis am Montag gedulden müssen, ist hierzulande das „First Serve“-Album von zwei Dritteln von De La Soul bereits erhältlich.

Für das Konzept-Album schlüpfen Posdnous und Trugoy in die Rollen der zwei jungen, hungrigen MC’s Deen Whitter und Jacob „Pop Life“ Barrow. Produziert wurde die Scheibe vom französischen Producerduo 2 & 4.

Mit „We Made It“ gibt es nun eine weitere Single aus dem Album, die wieder unterstreicht, dass es ihnen gelungen ist, den Vibe früherer Tage mit der Gegenwart zu vereinen und dabei einfach Musik zu machen, die verflucht Spass macht. Als Bonus gibt es zudem einen von 2 & 4 produzierten Remix der ersten Single „Must Be The Music“ auf die Lauscher.

Checkt auch unser Interview mit First Serve.

Saigon – gibt Release-Date bekannt

Im Interview mit Aightgenossen.ch hatte Saigon sein zweites Album „Bread & Circuses“ noch für den Januar angekündigt. Das war optimistisch, doch nun soll der Termin definitiv feststehen. Saigon-Fans können sich den 11. September im Kalender anstreichen.

Auf Twitter gab er die News bekannt und forderte seine Follower dazu auf, den echten Scheiss zu supporten: „Let’s try that again…Sept 11th 2012 I will be releasing my Sophomore album Bread And Circuses… Please please support the TRUE shit.“

Saigon erklärt auch den Titel, der von der altbewährten Formel herkommt, wie man das Volk bei Laune halten und somit kontrollieren kann: „The meaning of the title is a metaphor for how they control the population with not good public service but through diversion. Bread and Circuses. Food and Entertainment is how they control the masses. Count how many food commercials come on during a t.v. ‘program’. It’s a old Roman formula on how to make the population fall in line… Yall should read up on it….”

Man darf natürlich auch wieder mit Beats von Just Blaze rechnen, in unserem Interview erklärte er aber, dass dieser sich dieses Mal mehr im Hintergrund bemerkbar machen wird: „Absolut, ich habe aber auch einige junge Producer, die richtig hungrig sind. Auf „The Greatest Story Never Told“ hat Just Blaze fast alles produziert, auf dem nächsten Album werden voraussichtlich nur etwa drei Beats von ihm sein. Aber er wird wiederum als Executive Producer mitwirken und alles überschauen.“

Rick Ross – gewinnt gegen seinen Namensgeber

Wie bereits berichtet, traf Rick Ross zum zweiten Mal vor Gericht auf den Herrn, von dem er sich den Namen „ausgeborgt“ hat: Der verurteilte Drogenhändler Freeway Rick Ross. 10 Millionen wollte er von dem Rapper aus Miami, weil dieser danke seinem Namen und dem dazugehörigen Image mächtig Geld verdient hat. Auch beim zweiten Anlauf scheiterte er jedoch.

Hauptgrund dafür ist, dass Freeway Rick Ross bekannt ist durch illegale Aktivitäten und dadurch kein Recht auf die Schützung seines Namens hat. Damit ist ein fast fünf Jahre dauernder Rechtskampf wohl endgültig zu Ende.

Freeway Rick Ross erklärte nach der Urteilsverkündung, dass er sich vom Gericht ungerecht behandelt fühle. Er hätte bereits fünf Tage nach der Haftentlassung die Klage einreichen sollen und sei daher zu spät. Es sei aber nicht nur eine Niederlage für ihn persönlich, sondern für die Black Community allgemein. Rick Ross habe ohne jemals Drogen verkauft zu haben viel Geld mit diesem Image verdient, während er nur diesen Weg eingeschlagen habe, um der Armut zu entkommen: „Basically they’re saying I waited too long, I should have filed a lawsuit five days after I got out of prison. I feel that the law has let me down. I feel not only have they let me down, but they’ve let down the black community as a whole. You have these people going around portraying us in an image that’s not what we are. I didn’t sell drugs so I could sit in everybody’s face, drive around in a Rolls-Royce and wear big gold chains. I sold drugs because I was poor, illiterate, didn’t know any better and had no other opportunities.”

Freeway Rick Ross will mit seiner Freeway Foundation verhindern, dass Jugendliche die gleichen Fehler wie er begehen, um so weniger kann er mit den Images vieler Rapper anfangen: „They talk about murder and mayhem as if it’s a sport and that’s not what we are about and that’s not what our people are about.“

Rick Ross befindet sich noch immer auf Europatour und war deshalb nicht anwesen. Er kann also weiterhin unter diesem Namen Business machen, vielleicht bald sogar mit Birdman und Cash Money. Dieser erklärte nämlich, er wäre bereit, sobald Rick Ross nicht mehr bei Def Jam gesignt ist. Gleiches gilt für Game: „Ross signed to Def Jam and you know Ross is a close friend of mine. But if the time ever came, we gonna G up and make it happen. Right now he signed to Def Jam, but when the time do come, I’m gonna be right there waiting…I know that I told Game, if the time come I would love to sign Game. I think he’s a very talented artist. But right now he’s signed with Interscope, maybe he’s got another album. But when time comes, I’m gonna be there for him too.”

Snoop Dogg – Reggae-Album mit Diplo?

Als wir diese News lasen, mussten wir uns kurz vergewissern, ob heute nicht schon der 1. April ist. Produzent Diplo erklärte gegenüber MTV, er würde gemeinsam mit Snoop Dogg ein Reggae-Album aufnehmen.

Gut, ganz so abwegig wie es im ersten Moment klingt ist es dann doch nicht. Wieso sollte der Doggfather seine Liebeserklärung an sein Kraut nicht auch in gesungener Form von sich geben? Zudem hat er auch schon auf seinen eigenen Platten ab und zu dem Gesang gefrönt und auf dem Mayer Hawthorne-Album mimte er gar den Soulsänger.

Diplo sagte gegenüber MTV, die Platte klinge wie eine Mischung aus Snoop und Major Lazer und er bestätigt auch, dass man nur einen singenden Snoop hören wird: „Snoop Dogg is an icon, man; he’s bigger than the music. What we’re doing is a reggae record. It’s like Snoop Dogg and Major Lazer together. It’s all reggae and he’s singing and he’s doing a f—ing awesome job and I never knew it, but he had his heart in every song. … We’re going to get back into the production of it next month, and I’m really proud of that record. It’s the first record I’ve ever executive-produced and his crew is amazing.“

Wir sind gespannt..

Living Legends – neuer Track / Best Of-Mixtape

Vier Jahre sind verstrichen, seit man Murs, Bicasso, Luckyiam.PSC, Aesop, Scarub, Eligh, The Grouch und Sunspot Jonz, gemeinsam bekannt als die Living Legends, alle auf einem Track hörte. Wieso dies durchaus früher hätte geschehen dürfen, merkt man wieder dank dem soeben erschienen Song „Trojan Horse“, der von Eligh geschraubt wurde und mächtig reinhaut.

Demnächst werden sie auch einige gemeinsame Show spielen, ob „Trojan Horse“ aber gar der Vorgeschmack auf ein kommendes Album ist, wird noch nicht verraten.

Für den Fall, dass einige Hörer die Gruppe erst durch diesen Song entdecken, hat das Kollektiv aus Kalifornien eine Compilation mit einigen der besten Songs ihrer Karriere zusammengestellt. Diese könnt ihr hier herunterladen.

Boys on Pills – steigen auf Platz 14 ein

Gute Neuigkeiten erreichen uns aus Bern. Boys on Pills gelang mit ihrem dritten Album „Nacht“ der Sprung auf Platz 14 der Schweizer Albumcharts. Mit ihrer Vermischung von nostalgischem HipHop und kühler Elektronik scheinen Johny Bunko aka Elwont und Baze ganz offensichtlich den Nerv der Zeit zu treffen. „Nacht“ umfasst 2 CD’s mit je 20 Tracks beziehungsweise Remixes, allesamt produziert von Johny Bunko.

Schweizer Rap schlägt sich generell weiterhin wacker in den Charts. Auch Skor und Steezo konnten mit ihrem als MDMA veröffentlichten Album „Clean“ einen Erfolg verbuchen und sich über den Einstieg auf Platz 81 freuen.

Wir gratulieren!

Big K.R.I.T. – verrät Features von „Live From The Underground“

Wie bereits berichtet, hat Big K.R.I.T. nach diversen hochklassigen Mixtapes von Def Jam nun endgültig den Termin für die Veröffentlichung seines ersten offiziellen Albums erhalten. Am 05. Juni wird „Live From The Underground“ in die Läden kommen.

Nachdem er bislang einzig verriet, dass der legendäre Blues-Gitarrist B.B. King auf dem Album zu hören sein werde, hat er nun auch die weiteren Gäste verraten. Es sind dies Big Sean, 2 Chainz, 8Ball & MJG sowie Anthony Hamilton. Man wird sehen, ob dann noch weitere Namen auftauchen oder ob er die Guestlist relativ schlank hält.

K.R.I.T. äusserte sich auch noch zur Verzögerung seines Albums, welches erstmals für den 27. September 2011 angekündigt war. Grund dafür sind zum einen die Gäste und zum anderen das Clearen der Samples. Er hätte diese zwar auch nachspielen können, wollte dies aber nicht, da die Platte genau so wie geplant werden sollte: „I was working on my album back in September 27, we was pretty much done with it. But getting all these features and the samples cleared definitely made it the way I wouldn’t be assuring the people. Because I could easily replay the samples or try to do something different, but I felt like, the first one has gotta be like this.“

Zudem gab er auch noch ein Statement zum tragischen Tod von Trayvon Martin ab: „It should never become one of those situations that’s just like ‘oh, that happens all the time.’ That should always be a surprising situation,” he said. “You would like to think that it’s 2012 and people will understand that a hoodie doesn’t necessarily mean you’re a criminal; your skin doesn’t necessarily mean you’re a criminal. It’s sad that that kind of situation is still happening right now.”

Nas – Album heisst definitiv „Life Is Good“

Schon seit längerer Zeit wird „Life Is Good“ als der mögliche Titel des 10. Nas-Albums gehandelt. Irgendwann hiess es dann, er werde wohl nochmals ändern, doch nun bestätigte Nas, dass die Scheibe dieses positiven Namen erhalten hat.

Er gab auch bekannt, welche Produzenten die Grossteil des Albums geschraubt haben. Es sind dies Salaam Remi, Heavy D., Da Internz und No I.D..

Wer sich übrigens jetzt bereits sicher ist, dass er das nächste Nas-Album kaufen wird, könnte das Geld theoretisch auch direkt an die US-Steuerbehörde überweisen. Nasir schuldet diesen nämlich nicht weniger als 6 Millionen Dollar. Da selbst ein Rap-Star dies nicht einfach kurz aus der Portokasse zurückzahlt, hat sich das Finanzamt dazu entschlossen, sich das Geld direkt bei den Urheberrechtsorganisationen der USA, BMI und ASCAP, zu holen. Nas dürfte also so schnell keine Einnahmen von seinen Alben mehr sehen.

Auch Nas äusserte sich zum tragischen Tod des 17-jährigen Trayvon Martin und muss enttäuscht feststellen, dass Rassenprobleme die Menschheit wohl bis in alle Ewigkeit begleiten werden: „You never want to hear that kind of news. When it happens, you remember how many Trayvon incidents happen everyday all over the world. …It doesn’t seem like the race problem will ever get solved. I like to be optimistic, but it doesn’t seem like it’ll ever get solved. That’s a sickness that needs healing, that this guy Zimmerman is dealing with, and all the Zimmermans around the world. They’re dealing with a self-hatred, ignorant, sickness. They’re living in fear. So I’m rocking a hoodie for my man.“

Ghostface – zwei weitere Wu-Block Tracks

Wie bereits mehrfach erwähnt, haben sich Ghostface und Sheek Louch zu „Wu-Block“ formiert. Bei ihrem Projekt sollen dann aber auch zahlreiche weitere Mitglieder des Wu-Tang Clans sowie von The Lox beziehungsweise D-Block involviert sein.

Nachdem sie vor zwei Wochen die angebliche Single „Barry“ ins Netz stellten, haben sie nun im Wochentakt neue Songs gepostet, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Ob diese dann auch tatsächlich für das Album gedacht sind und wann dieses überhaupt erscheint, ist jedoch weiterhin das Geheimnis der beiden New Yorker. Sicher ist allerdings, dass sie uns mit den beiden unten angehängten Tracks ordentlich zurück in die 80ies nehmen.