Neal Sugarman – „Ohne Sampling wären viele nie auf alte Funk-Platten aufmerksam geworden“

Int. Rap

Die Geschichte von Daptone Records sollte nach den Spielregeln des heutigen Musikgeschäfts eigentlich gar nicht mehr möglich sein. Zwei Musiker gründen ohne grosse finanzielle Mittel ein Label, auf welchem sie ausschliesslich die Musik veröffentlichen, die ihnen gefällt. Sie wollen dabei weder den Zeitgeist einfangen noch irgendwelche futuristische Klänge auf Platten pressen; sie widmen sich voll und ganz ihrer Liebe zu Funk und Soul der Sechziger. Dank grossartigen Veröffentlichungen von Künstlern wie Sharon Jones & The Dap-Kings, Charles Bradley oder The Budos Band wuchs eine Fangemeinde heran, welche die Releases mit dem Datpone-Logo blindlings in den Einkaufskorb steckt. Für Neal Sugarman, einer der beiden Gründer, ist es auch eine persönliche Erfolgsgeschichte. Als Teil der Dap-Kings tourte er intensiv um den Globus und schon bald eilte ihnen der Ruf als einer der besten Live-Bands voraus. Dies entging auch einem gewissen Mark Ronson nicht, der die Dap-Kings kurzerhand für die Aufnahmen zu Amy Winehouse’ „Back To Black“ ins Studio beorderte. Da ihre Musik damit plötzlich auch bei der breiten Masse anklang fand, konnten sie sich vor Aufträgen kaum mehr retten. Blenden lassen sie sich davon nicht, der Fokus bleibt auf den hauseigenen, handverlesenen Releases. Im Rahmen des „Red Bull Music Academy Weekenders“ sprachen wir mit Neal Sugarman über die Geschichte eines der schlicht coolsten Labels der Gegenwart.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Daptone Records habt ihr ein Video gedreht, in welchem ihr die Zuschauer durch euer Studio und Büro in Bushwick, Brooklyn führt. Erzähl uns doch ein wenig von diesem Haus und wieso es für euch als Label und die Künstler so wichtig geworden ist.
Gabriel Roth und ich starteten das Label vor mehr als zehn Jahren und das Konzept basierte mehr oder weniger auf Gabriels früheren Label Desco Records. Er ist ein grossartiger Produzent und Engineer, ich bin ein Musiker und daher war es uns sehr wichtig, ein eigenes Studio zu haben. Dies unterscheidet uns auch von anderen Labels und es hat sich als eine Erfolgsgeschichte herausgestellt, da wir unsere Platten selber produzieren können und somit in die Produktion jeder Platte, die wir veröffentlichen, involviert sind. Wir suchten sehr lange bis wir einen passenden Ort gefunden hatten. Schliesslich entdeckten wir dieses Haus, das cool war und noch wichtiger: Wir konnten es uns leisten. Es war der richtige Preis zur richtigen Zeit und an der mehr oder wenigen richtigen Location. Der Vermieter hatte es einige Jahre nicht vermietet und entsprechend sah es auch aus. Er war glaube ich froh, jemanden gefunden zu haben, bis er sah, dass wir die Abdichtungen entfernt und die Küche im Untergeschoss herausgerissen hatten. Er fand sich aber damit ab, da er uns wohl irgendwie mochte und vor allem, weil er erkannte, dass wir die Miete für längere Zeit überweisen würden. Bis heute hat er nie mehr etwas an dem Haus gemacht, alles was darin entstand, haben wir selber gebaut. Das war gerade zu Beginn nicht einfach, da wir Geld von unserem Vertriebspartner erwarteten, dass dann nicht kam. Wir wurden abgezockt und standen da mit diesem Haus und ohne das Budget, das wir eigentlich für den Umbau eingerechnet hatten. Wir mussten uns dann Geld leihen, Kenny Dope half uns zum Beispiel damals ein wenig aus.

Ihr wärt also beinahe gescheitert bevor ihr richtig begonnen habt?
Vielleicht nicht gerade gescheitert aber wir mussten vieles neu überdenken. Alle haben damals mitangepackt, Sharon Jones übernahm das Elektronische, Charles Bradley, den ich dort zum ersten Mal traf, zeigte mir, wie man eine Mauer hochzieht. Diese zehn Jahre sind irgendwie wie im Flug vergangen, es fühlt sich nicht nach einer solch langen Zeit an. Gerade dieser schwierige Start macht es noch magischer. Was ich zum Studio noch sagen muss: Es hätte eigentlich ein viel schönerer Ort werden sollen, als es nun schlussendlich ist. Ursprünglich wollten wir nicht mit Aufnahmen beginnen, bevor nicht alles fertig ist. Wie es halt so ist, begannen wir dann aber trotzdem, als noch nicht Mal die Tapete angebracht war.

In dem Video wirkt alles sehr spontan, als würden die Musiker kommen und gehen und alles nach dem Moto „Spass haben und mal schauen was passiert“ funktionieren. Ist das so oder arbeitet ihr strukturierter an den Projekten als es den Anschein macht?
Leider ist es nicht immer so belebt, aber wenn die Band nicht auf Tour ist, dann läuft es definitiv so ab. Wenn wir an einer Platte arbeiten kommen und gehen die Musiker und tragen ihren Teil dazu bei. In den Büros im oberen Stock wird aber jeden Tag normal gearbeitet. Im Studio kann es aber schon vorkommen, dass die Lichter ganz ausgehen, da alle Bands gerade auf Tour sind. Wenn aber alle das sind, ist es der beste Ort auf der Welt. Das lustige ist auch, dass sich in der Gegend, in der sich unser Haus befindet, in den letzten Jahren die Gentrifizierung stark bemerkbar gemacht hat. Neben uns entstanden neue Gebäude, die stinklangeilig sind und von irgendwelchen Hipstern bewohnt werden, die nun ständig bei uns anklopfen.

Bushwick wird zum neuen Williamsburg.
Das kann man so sagen, es ist stark am aufkommen, auch wenn es noch immer ziemlich grimey ist. Trotzdem sind immer mehr Leute in dem Quartier unterwegs und viele wollen bei uns vorbeischauen, nicht nur diejenigen aus der Nachbarschaft.


Das eigene Studio gehörte bei euch wie erwähnt zum Konzept. Ihr arbeitet zudem ausschliesslich mit analogem Equipment. Inwiefern beeinflussen das eigene Studio und vor allem die Ausrüstung den Sound eurer Platten?
Ich glaube schon, dass dies einen grossen Anteil am Klang unserer Alben hat, denn meiner Meinung nach klingen analoge Aufnahmen einfach grossartig. Es ist ein Prozess der für uns funktioniert und der verhindert, dass wir uns zu sehr in Details verlieren. Was wir während der Session aufnehmen ist auf dem Tape verewigt. Der Prozess bei analogen Aufnahmen ist somit einfach anders, da man alles was eingespielt wurde behält. Wenn man mit 8-Tracks aufnimmt, kann man sich immer überlegen, ob man eine Spur nochmals neu aufnehmen will. Wir hingegen können nicht jede Note, die wir gespielt haben, hinterfragen. Ich denke aber auch, dass man den Sound eines analogen Tapes mit einer digitalen Aufnahme nicht erreichen kann. Zumindest nicht für unseren Stil von Musik.

Denkst du, dass der Durchschnittskonsument diese Unterschiede tatsächlich wahrnimmt?
Davon bin ich überzeugt. Es entsteht einfach ein anderer Klang. Wenn man mit wenigen Mikrofonen aufnimmt, hört man diesen Abstand zwischen den Musikern und dem Mikrofon. Wir lieben alte Platten und dies ist ein Teil dieses Sounds. Das hängt jetzt nicht direkt mit dem analogen Aufnehmen zusammen, sondern eher mit einer bestimmten Herangehensweise, in dem wir zum Beispiel alle Bläser oder das komplette Schlagzeug mit nur je einem Mikrofon aufnehmen. Auf modernen Platten sind die Mikrofone extrem nahe bei den Instrumenten und natürlich hat dann auch zum Beispiel jeder Bläser sein eigenes Mikrofon. Schlussendlich hat man dann 70 Spuren, weil jedes Instrument mindestens mit einem Mic aufgenommen wurde. Für mich klingt das einfach nicht gut. Ich arbeite auch für Popmusiker, aber dieser Sound sagt mir einfach nicht zu.

Wie du sagtest gingen die zehn Jahre wie im Flug vorbei und eigentlich ist es überhaupt erstaunlich, dass ihr euch ohne jegliche Kompromisse so lange halten konntet. Was für Ratschläge würdest du geben, wie man das erreichen kann?
Eigentlich liegt die Antwort schon in deiner Frage. Man muss unkompromisslos vorgehen, auch wenn man dies natürlich nicht bis zum letzten ausreizen kann. Ich weiss nicht genau was ich dachte, als wir das Label starteten, aber ich hätte nicht erwartet, dass ich damit zehn Jahre später meine Familie ernähre. Wir wussten nicht genau was wir machten, wir taten es einfach. Was wir aber genau wussten ist, dass wir Platten machen wollen, die sich genau so anhören, wie wir es mögen. Schliesslich kamen dann auch Leute wie Mark Ronson und Amy Winehouse zu uns, um genau das von uns zu bekommen. Wir hatten einfach das Glück, dass wir hunderttausende Platten verkauften. Es hätten auch nur dreitausend sein können, die Musik würde sich aber genau gleich anhören.

Eine der erfolgreichen Platten war das fantastische Album von Charles Bradley. Wie du sagtest lerntest du ihn bereits vor zehn Jahren kennen und er war damals auch auf dem Album der Sugarman 3 vertreten. Wieso dauerte es schliesslich so lange, bis sein Album erschien?
Das ist das grösste Manko an unserer Situation: Es gibt so viele Platten, die wir gerne machen würden, wir können aber nur eine bestimmte Anzahl pro Jahr produzieren. Dies auch aufgrund dessen, dass wir sehr viel auf Tour sind, denn niemand will aufhören mit den Dap-Kings zu performen. Gabriel ist unterdessen etwas weniger auf Tour aber trotzdem können wir nicht zehn Alben pro Jahr raushauen. Man muss zudem auch sehen, dass die meisten unserer Künstler ihre eigene Musik schreiben. Wir trafen Charles damals und machten diesen Song für das Sugarman 3-Album. Wir wussten bereits, dass er ein grossartiger Künstler ist, aber er klang noch zu sehr nach James Brown, so dass es zu früh war für ein eigenes Album. Tom Brenneck von den Dap-Kings, der damals den Inprint Dunham Records startete, sagte uns schon sehr früh, er wolle das Album mit Charles machen. Zu diesem Zeitpunk spielte er bei den Dap-Kings und die Menahan Street Band existierte noch gar nicht. Er war noch sehr jung und wir konnten förmlich zuschauen, wie er sich entwickelte. Er wäre damals auch gar noch nicht bereit gewesen, dieses Album zu produzieren. Er ist clever und arbeitete einfach so lange in seinem Schlafzimmer an Songs bis er merkte, dass er nun soweit ist. Es hat sich gelohnt, denn sie erwischten den richtigen Zeitpunkt und haben eine unglaubliche Platte gemacht.

Das heisst Charles Bradley war über all diese Jahre am Strugglen und musste weiterhin seinen normalen Jobs nachgehen bis er schliesslich mit 63 Jahren sein Debüt veröffentlichte?
Ja, aber wir haben ihm nie falsche Versprechungen gemacht. Er arbeitete lange mit Thomas Brenneck zusammen, sie schrieben Songs und wenn die Menahan Street Band nicht auf Tour war, nahmen sie auf. Schliesslich hatten sie genug Songs von denen wir dann die 12 aussuchten, die zu diesem, ich wiederhole mich, unglaublichen Album wurden. Irgendwann kam dann der richtige Zeitpunkt, es zu veröffentlichen. Das ist das komische an Alben; sie dauern immer länger als man es erwartet. Wenn sie dann endlich rauskommen scheint es, als ob nun genau der richtige Zeitpunkt wäre. Wir wollten das Album eigentlich schon früher herausgeben, doch dann kam es wieder zu Verzögerungen, doch schlussendlich erschien die Platte im richtigen Moment und seine Karriere ging richtig steil.

Du wirst heute Abend an der Seite von Pete Rock auflegen, der bekannt ist als ein Meister des Sampling. Du bevorzugst bekanntlich die handgemachte Art der Musik, was ist also deine Meinung zu Sampling?
Ich mag es. Gäbe es Leute wie Pete Rock nicht, würden viele Leute wohl nichts von alten Funk-Platten wissen. Es gibt einige Wege wie man mit dieser Musik in Berührung kommen kann: Entweder man ist selbst ein Musiker oder der viel wahrscheinlichere Weg: man stiess durch Platten von Pete Rock oder Public Enemy auf James Brown und suchte danach weiter, woher diese Gruppe ihre Samples beziehen. Daher könnte man sagen, dass wir ihm einiges schulden. Natürlich gibt es Leute, die Samples besser verwenden als andere. Unsere Künstler werden auch öfters gesampled und oftmals geben wir die Samples frei, weil diese Künstler viel mehr verkaufen und uns daher gutes Geld dafür bezahlen. Das ist eine grossartige Chance für uns. Wir verkaufen zwar viele Alben, aber natürlich spüren auch wir, dass früher mehr Platten gekauft wurden. Deshalb sind Einnahmen aus Lizenzverträgen für uns sehr wichtig geworden.

Würdest du soweit gehen, dass HipHop die Fackel der Soul- und Funkmusik weiterträgt?
Das gehört eigentlich alles zusammen. Für mich fühlen sich Soul und Funkalben nicht Retro an. Es gab grossartige Platten 1967, genau so 1972 und auch einige gute Platten Anfangs der Achtziger. Auch heute gibt es noch gute Alben, schliesslich bringen wir coole Sachen raus. Schlussendlich fliesst dies alles zusammen zu einem Genre. Wenn man zurückblickt fügt sich daraus ein grosses Bild zusammen.

Ein Freund von mir, der Beats produziert, samplete einen Song von Sharon Jones, aber nur weil er dachte, es sei ein alter Track aus den Sechzigern. Für euch ist das ein Kompliment oder?
Ja, das sind die Platten die wir mögen und von denen wir beeinflusst werden. Wir tragen zwar keine lustigen Kostüme wie die Funkbands von früher, aber ansonsten machen wir genau diese Musik. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, die Musik der Sechziger sei nicht mein Shit.

Seit einigen Jahren gibt es zahlreiche Soul-inspirierte Künstler, die sehr erfolgreich im Mainstream sind wie Aloe Blacc, Mayer Hawthorne, Adele oder natürlich Amy Winehouse. Wie würdest du den Einfluss von Daptone Records auf diesen Erfolg einschätzen?
Ich denke schon, dass wir dafür verantwortlich sind. Das soll jetzt nicht so klingen als hätten wir das Rad neu erfunden, denn das haben wir nicht. Diese Musik war vorhanden doch nun haben die Leute wieder realisiert, dass es immer noch cool ist diese Songs zu spielen, weil sie sich einfach gut anfühlen und Spass bereiten. Bei Aloe Blacc ist unser Einfluss noch viel direkter, weil die Leute hinter seinem Album aus unserem Umfeld stammen. Leon Michaels von Truth and Soul schaute Gabriel schon sehr früh über die Schulter und löcherte ihn mit Fragen ehe er dann sein eigenes Studio aufbaute. Zudem spielten viele Musiker, die mit uns arbeiten, auch auf dem Album von Aloe Blacc. Trotzdem habe ich bei den Sachen von Truth and Soul manchmal das Gefühl, als wollten sie versuchen, funky zu klingen, anstatt ganz natürlich so zu spielen.

Viel bewirkt hat natürlich „Back To Black“ von Amy Winehouse. Soweit ich weiss, seit ihr nicht vollständig begeistert von dem Album, da Mark Ronson es etwas in Richtung Pop manövriert hat. Wie hätte das Album geklungen, wenn ihr es alleine mit Amy eingespielt hättet?
Gute Frage. Es hätte wahrscheinlich nicht viel anders geklungen, denn wir haben alle diese Songs für sie live eingespielt. Wir hätten also genau das gleiche gespielt, die Mixes wären wohl einfach anders ausgefallen. Die Mixes sind cool, aber Mark hatte natürlich einen massiven Druck vom Majorlabel, damit die Tracks von Amy neben den anderen Songs im Radio bestehen können. Dies ist aber gleichzeitig der Beweis, dass unser Stuff auch im Radio gut klingt.

Nach dem Erfolg mit Amy Winehouse wollte plötzlich sehr viele Künstler mit den Dap-Kings arbeiten und ihr habt auch auf Platten von Robbie Williams, Eric Clapton oder anderen Projekten von Mark Ronson mitgewirkt. Seid ihr in diesem Fall einfach Studiomusiker, die das spielen, was gesagt wird oder könnt ihr euren eigenen Input geben?
Als wir beispielsweise mit Mark Ronson am Album von Robbie arbeiteten, gab er uns die Möglichkeit, sehr viel kreativen Input zu geben. Das war auch schon bei Amy so, die Bläser haben wir selber komponiert. Mit Mark funktioniert die Zusammenarbeit auch so reibungslos, weil er entweder mag was wir vorschlagen oder gute Änderungsvorschläge macht. Wir haben das Glück, dass uns die Leute nicht nur als Studiomusiker respektieren, sondern uns auch wollen, weil wir die ganze Zeit zusammen spielen, sehr gut harmonieren und immer mit guten Parts kommen.


Gib uns zum Schluss noch eine Vorschau auf das, was uns 2012 von Daptone erwartet!
Ich wollte schon lange ein neues Sugarman 3-Album machen, nun ist es endlich soweit und die Scheibe ist toll geworden. Wir gingen ohne spezielle Erwartung ins Studio. Wenn wir zusammenkommen entsteht daraus immer ein spezifischer Sound und daran wollte ich auch gar nichts ändern. Meiner Meinung nach ist „What The World Needs Now“ unsere beste Scheibe geworden. Danach wird das Album von Antibalas erscheinen, die auch schon lange nichts mehr veröffentlicht haben, was daran liegt, dass sie sehr beschäftigt waren. Sie waren unter anderem Teil der Band des Fela Kuti Musicals am Broadway. Ebenfalls dieses Jahr erscheint ein neues Album der Menahan Street Band und zudem haben wir zwei neue Sharon Jones-Alben aufgenommen.

Habe ich das richtig verstanden? Zwei neue Alben?
Wir waren sehr lange auf Tournee und uns war klar, dass es nun ein neues Album geben muss, weshalb wir uns einige Monate freihielten. Grundsätzlich gingen alle nach Hause und begann neue Songs zu schreiben. Etwa eine Woche später trafen wir uns wieder und alle kamen mit neuen Ideen. Plötzlich hatten wir viel mehr Songs als wir eigentlich erwartet hatten. Ursprünglich waren wir sogar ein wenig nervös, weil wir aufnehmen wollten, aber gar keine Songs hatten. Plötzlich kamen alle mit so guten Ideen, dass wir nun unsere besten Songs aufgenommen haben. Das bewies mir, dass definitiv noch genügen Kreativität für die nächsten zehn Jahre vorhanden ist.

Interview: Fabian Merlo

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