Ryan Leslie – muss 1 Million Finderlohn bezahlen

Vielleicht erinnert ihr euch an die Geschichte von Ryan Leslie’s verlorenem MacBook. Dieses kam ihm auf Tour in Köln abhanden und da sich darauf noch unveröffentlichte Songs befanden, schrieb er eine Belohnung von 20’000 Dollar aus. Diese erhöhte er später auf nicht weniger als eine Million.

Er glaubte wohl selbst nicht mehr daran, dass sein Laptop auftauchen würde, doch tatsächlich fand ihn der Automechaniker Armin Augstein bei einem Spaziergang mit seinem Hund. Obwohl er Ryan Leslie den Laptop zurückgab sah er das Geld nie und zog schliesslich in New York vor Gericht. Dieses hat nun entschieden, dass Ryan Leslie die ausgeschriebene Belohnung von 1 Million bezahlen muss.

Leslie hatte sich geweigert den Finderlohn zu überweisen, da er einerseits glaubte, Augstein sei in den Raub des Laptops verwickelt gewesen und auch, weil viele der Musikfiles nicht mehr funktionierten. Die Jury sah dies aber ganz offensichtlich anders. Ryan Leslie twitterte daraufhin: „Don’t believe everything you read in the f*ckin news. Even though it’s very entertaining!“ Er wird wohl zudem Berufung einlegen.

Ryan Leslie’s Album „Les Is More“ steht in den Läden. Womöglich muss er nun einige Exemplare mehr verkaufen, um einen deutschen Automechaniker bezahlen zu können…

Tyga – „187-Mixtape“

Im März 2013 will Tyga sein neues Album „Hotel California“ releasen und um für dieses richtig Welle zu machen soll schon bald die neue Single „187“ mit Rick Ross erscheinen. Um wiederum für diesen Track genügen Aufmerksamkeit zu erzeugen hat er nun ein ganzes Mixtape mit demselben Namen aufgenommen. Darauf zu hören gibt es acht Freestyles über aktuelle Banger wie „Swimming Pools“ oder „Clique“.

Auf „Hotel California“ erwarten uns neben Rick Ross auch Nicki Minaj, Chris Brown und Wiz Khalifa.

DJ Muggs – die Infos zu „Bass For Your Face“

Letzten Monat veröffentlichte DJ Muggs die EP „Sound Clash Business“, daraufhin erschien das zweite Video zu seinem Album „Bass For Your Face“ und nun hat die Scheibe nach einer gefühlten Ewigkeit auch endlich ein Releasedate bekommen.

Am 15. Januar erscheint das Album auf welchem der Cypress Hill Produzent mit Dubstep, Glitch und anderen elektronischen Spielarten experimentieren wird. Als Gäste für die 12 Songs rekrutierte er Chuck D, Dizzee Rascal, Freddie Gibbs, Danny Brown, Killa P., Belle Humble und Roc Marciano.

Für die Platte soll Muggs seinen Produktionsstil komplett verändert habe. Zudem sieht er seinen Ausflug in elektronische Gefilde auch als eine Rückkehr in den Untergrund. Wie dies klingen wird erfahren wir nun schon sehr bald.

Dr. Dre – der bestverdienendste Musiker des Jahres

Wer noch einen weiteren Beweis benötigte, dass Musiker ihr Geld nur noch nebenbei mit Plattenverkäufen verdienen, der sollte einen Blick auf die Liste der bestverdienendsten Musiker werfen, die Forbes erstellt hat.

Dr. Dre ist nicht nur der HipHop-Top-Verdiener, er hat auch alle Konkurrenten aus anderen Genres ausgestochen. Bekanntlich hat das Musizieren nur einen sehr kleinen Teil zu den 110 Millionen beigetragen, die er dank seinen Headphones einstreichen konnte. Die dahinter folgenden Künstler verdienten ihr Geld allesamt dank ausgiebigen Touren. Platz 2 belegt Roger Waters von Pink Floyd (88 Millionen) gefolgt von Elton John (80 Millionen) U2 (78 Millionen) und Take That (69 Millionen).

Auf der Liste sind auch noch diverse andere Urban-Acts zu finden, die ihr Geld aber auch hauptsächlich auf Konzertbühnen oder mit anderen Geschäften verdienen. Es sind dies Rihanna (Platz 12 mit 53 Millionen), Diddy (Rang 15 mit 45 Millionen), Beyoncé (Platz 18 mit 40 Millionen), Jay-Z (Platz 20 mit 38 Millionen) oder Kanye West (35 Millionen). Ebenfalls 35 Millionen eingestrichen hat Adele, die ja bekanntlich mehr Platten verkaufte als alle anderen, was ihr aber nur den 22. Rang einbrachte.

Wenn die Kohle bei Dre weiterhin so fleissig in seine Taschen fliesst, wird er wohl nie einen Grund finden, um „Detox“ doch noch fertig zu stellen.

1. Dr. Dre – $110 million

2. Roger Waters – $88 million

3. Elton John – $80 million

4. U2 – $78 million

5. Take That – $69 million

6. Bon Jovi – $60 million

7. Britney Spears – $58 million

8. Paul McCartney – $57 million

8. Taylor Swift – $57 million

10. Justin Bieber – $55 million
10. Toby Keith – $55 million

12. Rihanna – $53 million

13. Lady Gaga – $52 million

14. Foo Fighters – $47 million

15. Diddy – $45 million

15. Katy Perry – $45 million

17. Kenny Chesney – $44 million

18. Beyoncé – $40 million

19. Red Hot Chili Peppers – $39 million

20. Jay-Z – $38 million

21. Coldplay – $37 million

22. Adele – $35 million

22. Kanye West – $35 million

24. Michael Bublé – $34 million

25. Sade – $33 million

The Game – „Judas Closet mit Nipsey Hussle (Produziert von Timbaland)“

Gestern feierte Game, der sich nun offenbar wieder The Game nennt, seinen 33. Geburtstag und dies sah er als Grund, wiederum aus dem Rhythmus seiner Sunday Services auszubrechen und einen neuen Song zu spendieren. Uns soll es natürlich recht sein.

Für den Track „Judas Closet“ hat er mit Westküsten-Kollegen Nipsey Hussle zusammengearbeitet während Timbaland auch endlich wieder mal einen Rap-Song produziert. Trotzdem wird der Track nicht auf dem am 11. Dezember erscheinenden „Jesus Piece“ zu finden sein.

Gerard MC – „Manchmal-Video“

Wann genau Gerard’s neues Album „Blausicht“ erscheinen wird ist bislang noch immer unklar, doch mit dem Video zu „Manchmal“ gibt es nun einen weiteren Vorgeschmack auf die Platte, welche durchaus einer der Deutschrap-Höhepunkte von 2013 werden könnte.

Auf dem von DJ Stickle produzierten Song beweist der Österreicher wiederum sein Talent für persönliche Töne und das Geschichtenerzählen.

Hier geht’s zum Video.

Wiz Khalifa – „Rise Above mit Pharrell – Tuki Carter und Amber Rose“

Am 04. Dezember erscheint endlich Wiz Khalifa’s neues Album „O.N.I.F.C.“, das offizielle Datum in der Schweiz ist dann der kommende Freitag 07.12.. In schöner Regelmässigkeit präsentiert er uns aber schon im Voraus diverse Tracks der Scheibe.

Soeben im Netz aufgetaucht ist die Nummer „Rise Above“ für welche mit Pharrell Williams, Tuki Carter und seiner baldigen Ehefrau Amber Rose kollaborierte.

Weitere Gäste auf „O.N.I.F.C.“ werden 2 Chainz, The Weeknd, Juicy J, Cam’ron und Courtney Noelle sein.

Brown Bag Allstars – „Not Like That-Video von Soul Khan“

Als Anhänger der New Yorker Truppe Brown Bag Allstars kann man sich wahrlich nicht über fehlenden Output beschweren. Kaum hat einer der Mitglieder etwas releast steht auch schon der Nächste bereit.

In diesem Fall ist es Soul Khan, der am 11. Dezember die EP „Psalm“ releasen wird. Zum EP-Bonus-Track „Not Like That“ hat er nun ein äusserst humorvolles Video abgedreht. Produziert wurde der Tune von Crew-Kollege DeeJay Element während Akie Bermiss die Hook übernimmt.

„Psalm“ wird voraussichtlich ausschliesslich auf Soul Khan’s Website erhältlich sein. Produziert wurde das Projekt von Abnormal.

Apollo Brown – & Guilty Simpson: „Nasty mit Planet Asia“

Seit etwas mehr als einer Woche steht das Collabo-Werk „Dice Games“ der beiden Detroit-Repräsentanten Apollo Brown und Guilty Simpson in den Läden. Auf diesem gibt es wie nicht anders zu erwarten 16 kompromisslose Songs zu hören auf denen einzig Torae und Planet Asia als Gäste vorbeischauen.

Den Song mit letztgenanntem lautet auf den Namen „Nasty“ und wir haben ihn für euch zum Download bereitgestellt.

Checkt auch unser Interview mit Apollo Brown.

Stress – & Noah Veraguth: „Starship-Video „

Völlig überraschend releasten Stress, Noah Veraguth und Bastian Baker letzte Woche ihr gemeinsames Album „Noël’s Room“, welches trotzdem auf bestem Weg an die Spitze der Charts sein soll.

Zu „Starship“, das von den Radios bereits rauf und runter gespielt wird, gibt es nun auch den ersten offiziellen Clip zum Album. Mit Rap hat dies natürlich nur noch im Entferntesten etwas zu tun, doch das ist bei Stress ja eigentlich keine Neuigkeit.