Megaloh – „Live MC’s-Video mit Chefket & Awesu“

Mit seinem Erfolgsalbum „Endlich Unendlich“ im Gepäck wird Megaloh demnächst auf Tour gehen und bei dieser wird er auch die Kollegen Chefket und Amewu mit am Start haben. Passend zum Tourstart gibt es nun einen gemeinsamen Track der drei mit dem passenden Namen „Live MC’s“.

Die drei spitten in dem Clip mehr oder weniger freiwillig über den Beat von Ghanaian Stallion und beweisen dabei alle ihre individuellen Stärken. Dies überzeugt offenbar auch ihre Kidnapper.

In der Schweiz wird man Megaloh an den folgenden Daten sehen können:

24.10. Exil, Zürich
25.10. SUD, Basel
26.10. Mokka, Thun

Snoop Dogg – veröffentlicht das Album „Royal Fam mit seinen Söhnen“

Snoop Dogg inszeniert sich zuletzt gerne als Familienmensch. Zuerst lässt er seine Tochter auf der Drake-Collabo „No Guns Allowed“ miträllern und schliesslich versammelt sich die ganze Familienbande für das Video zu „The Good Good“. Nun geht der Doggfather sogar noch einen Schritt weiter.

Unter dem Namen Tha Broadus Boyz hat er sich mit seinen Söhnen Spanky Danky und Dirty D zusammengetan für ein gemeinsames Album namens „Royal Fam“. Darauf zu finden sind 11 Tracks sowohl neuer Natur wie auch Covers. Produziert wurde das Familientreffen hauptsächlich von Cardo.

Unten könnt ihr euch alle Tracks anhören und „Royal Fam“ gibt es auch bereits bei iTunes zu kaufen.

Slum Village – „Wir müssen das Vermächtnis am Leben halten“

Es braucht wahrlich viel bis Ausnahmekünstler wie Q-Tip oder Questlove wegen der Platte einer unbekannten Crew völlig aus dem Häuschen sind. Genau dies geschah beim leider nie offiziell erschienen Slum Village-Debüt „Fantastic Vol. 1“. Der Rap-Öffentlichkeit wurden sie schliesslich mit „Fantastic Vol. 2“ vorgestellt. Dilla legte mit diesen Alben den Grundstein für seine späteren Heldentaten mit dem Soulquarians-Kollektiv. Die Crew musste jedoch von da an fast komplett ohne ihn auskommen. Mit dem technikverliebten Elzhi erhielt die Gruppe weniger später ein neues Aushängeschild. Als dieser nach „Villa Manifesto“ die Gruppe ebenfalls verliess schien Slum Village endgültig am Ende angekommen. Doch das einzig noch lebende Gründungsmitglied T3 überlegte es sich anders und liess die Gruppe mit Dilla’s Bruder Illa J und Young RJ wiederauferstehen. Die Geschichte von Slum Village ist geprägt durch Tragödien, Tod, Labelprobleme und interne Querelen aber halt auch durch verflucht viel gute Musik. Und die Geschichte soll weitergeschrieben werden.

Nach der Veröffentlichung von „Villa Manifesto“ sagtest du, dies sei das Ende von Slum Village. Weshalb hast du dich entschieden die Gruppe neu zu formieren und trotzdem weiterzumachen?
T3:
Ich wusste damals, dass Elzhi seinen eigenen Weg einschlagen wird als dachte ich, dies sei wohl das Ende von Slum Village. Daraufhin begann ich mit Illa und Young RJ Shows zu spielen und langsam nahm die neue Formation Gestalt an. Anfangs war ich aber noch immer nicht dazu bereit unter dem Namen Slum Village weiterzumachen also formierte ich eine neue Crew mit dem Namen Dirty Slums mit Young RJ, Illa J und einigen anderen. Wir wollten herausfinden, wie die Leute darauf reagieren und releasten ein Mixtape. Dieses kam gut an und so veröffentlichten wir „Dirty Slums 2“ und wiederum waren die Reaktion sehr positiv. Aufgrund der Rückmeldungen der Fans mussten wir es tun. Es herrscht einfach die richtige Chemie zwischen uns.

Illa J, als wir uns vor rund zwei Jahren unterhielten sagtest du, es sei überhaupt nicht geplant, dass du Elzhi bei Slum Village ersetzen würdest. Was hat dich zu einem Umdenken bewogen?
Illa J:
Ich habe bei Slum Village niemanden ersetzt, ich bin nun als Illa J Mitglied der Crew. Ich habe grössten Respekt für Elzhi aber ich bin ein Künstler der für sich selber steht. Ich bin definitiv nicht bei Slum Village um irgendjemanden zu ersetzen. Es ist eine ganz natürliche Sache, dass ich nun Teil der Crew bin. Wir haben zusammen Songs gemacht, dann begannen wir gemeinsam Shows zu spielen und so hat sich alles ganz natürlich ergeben und plötzlich war ich Teil von Slum Village.

Ehrlich gesagt finde ich die Unterscheidung zwischen Slum Village und Dirty Slums etwas verwirrend. „Evolution“ war ein Slum Village-Album oder?
T3:
Genau (lacht). Dirty Slums ist die Crew aber das soll Young RJ erklären, es ist unsere gemeinsame Vision.
Young RJ: Dirty Slums ist wie das Alter Ego von Slum Village. Die Tracks, welche die Leute normalerweise von Slum Village nicht akzeptieren würden, machen wir mit Dirty Slums. Es ist härter, aggressiver und einfach roher HipHop, bei dem wir uns keine Gedanken über Singles machen. Es ist auch eine Möglichkeit neue Talente zu präsentieren wie Clear Soul Forces, die auf „Dirty Slums 2“ zu hören waren. Es ist eine expandierte Version von Slum Village. Wir arbeiten auch bereits an einem dritten Teil also haltet danach Ausschau!

Ihr habt also das Gefühl die Hörer würden eine ganz bestimmten Sound von Slum Village erwarten? Was denn genau?
T3:
Eher soulige und jazzinspirierte Songs. Mit Dirty Slums können wir auch Tracks wie „Decadence“ machen, die es so bei Slum Village nicht geben würde.
Young RJ: Auch Songs wie „Gangster Bitch“ oder „Look In Yo Face“. Solche Sachen könnten wir auf einer Slum Village-Platte nicht sagen.
T3: Könnten wir schon aber dann müsste es auf einem superfunky Beat sein.

In einem Interview sagtest du mal, dass Slum Village eigentlich ein Brand und keine Gruppe sei.

T3:
Das sehe ich weiterhin so und das ist auch ein Grund dafür Sachen wie Dirty Slums zu machen oder Slum Villain, das ist ein weiteres Alter Ego. In meinen Augen ist es ein Brand, denn es gab bereits viele Mitglied die kamen und wieder gingen. Zudem ist ein grosses Umfeld rund um Slum Village gewachsen, die mit uns Musik machen. Nimm als Beispiel Guilty Simpson: Er war auf dem ersten „Dirty District“-Album, auf welchem wir neue Talente aus Detroit vorstellten. Damals kannte man ihn eigentlich nur regional. Wir haben viele Leute gepusht wie etwa Black Milk. Wir sind bekannt dafür neue Leute ins Rampenlicht zu bringen die dope sind. Meiner Meinung nach hat Slum Village Pionierarbeit geleistet für einen typischen Detroit-Sound. Wir hatten als erste einen Deal und kamen schon 1999 nach Europa als noch kein anderer Rap-Act aus Detroit hierher kam. Wir hatten grosse Songs die auch von den grossen TV-Stationen gespielt wurden.

Du sagtest ausserdem irgendwann werde Slum Village vielleicht sogar ohne dich, als letztes verbliebenes Gründungsmitglied existieren.
T3:
Das ist durchaus möglich. Vielleicht nicht ganz ohne mich aber ohne meine Raps, denn ich bin auch ein Producer. Da Slum Village ein Brand ist und wir ständig neue Talente hervorbringen ist das absolut möglich.

Wie ich gelesen habe habt ihr für die Entstehung von „Evolution“ zusammen gewohnt. Was ist der Vorteil, wenn man so eng zusammen ist bei der Entstehung der Musik?
Illa J:
Für mich war das sehr tight. Kaum hatte Young RJ einen Beat fertig konnte ich bereits mit meinem Part beginnen. Alles spielt sich an einem Ort ab. Es ist sehr gut wenn alle unter einem Dach sind denn so entsteht ein Vibe durch die alltäglichen Dinge, die man zusammen erlebt.

Young RJ: Es entsteht eine Chemie und man beginnt zu ahnen was die anderen denken. Anstatt einen Beat zu schrauben und diesen dann per Mail zu verschicken können die anderen direkt dabei sein während er entsteht. So kann es auch passieren, dass ein Song aus einer Idee entsteht, die ich sonst vielleicht weggeworfen hätte. Es ist eine viel angenehmere und dopere Variante so zu arbeiten als einfach alles per Mail abzuwickeln.
T3: Wir waren jeden Tag acht Stunden im Studio zusammen, es war also vor allem schlafen, essen und Musikmachen. Wir hatten aber auch viel Spass dabei und spielten zum Beispiel viel Basketball.
Young RJ: I’m the king of the court.
T3: Ah get outta here!

Gibt es auch negative Aspekte wenn man so eng aufeinandersitzt?
Illa J:
Nein, für mich dreht sich alles um die Musik. Ich liebe es Musik zu machen und das hat mich auch dazu motiviert ein Teil der Gruppe zu werden. Wir haben eine natürliche Chemie und es lief einfach.
T3: Natürlich kommt es zu Diskussionen aber das ist auch völlig in Ordnung, das würde es auch sonst geben. Es gab aber nur wenige Meinungsverschiedenheiten denn wir hatten ein gemeinsames Ziel mit der Musik. Die Sachen haben sich gut entwickelt und nächstes Jahr wird sogar noch viel besser, wir haben bereits ein neues Album in Aussicht.

Handelt es sich dabei um „Fantastic Vol. 3“?
T3:
Das würde ich nicht so unterschreiben. Es wird ein richtiges grosses Album und ich bin extrem begeistert! Das könnte eine sehr wichtige Platte für uns werden die das Game verändert.
Young RJ: Erwartet das Unerwartete.

1999 übergab euch Q-Tip auf dem Song „Hold Tight“ die Fackel der Native Tongues. Gibt es heute legitime Nachfolger für eine dritte Generation?
T3:
Ich habe es gehasst, dass er das machte und sagte, er wolle aufhören! Das ist eine gute Frage. Vielleicht muss man heutzutage die Fackel gar nicht mehr übergeben, die Rapper sind heute viel aggressiver drauf. Kendrick Lamar hat nicht nach der Fackel gefragt, er hat sie sich einfach genommen.

Man kann schon sagen, dass ihm The Game, Snoop und Dre die Fackel übergaben…
T3:
Okay das mag sein. Ich wüsste nicht wem ich die Fackel übergeben könnte. Ich sehe niemanden der ähnlich ist wie Slum. Es sind momentan nicht viele Crews vorhanden, die einen ähnlichen Sound wie wir haben oder zumindest nicht aus Detroit. Am ehesten Clear Soul Force aber ich muss zuerst beobachten wie sich ihr Sound entwickelt.

Selbst hier in der Schweiz liest man in den Zeitungen immer wieder von Detroit, hauptsächlich Negatives wie etwa der Bankrott der Stadt. Lebt ihr selbst noch in der City?
T3:
Ich arbeite manchmal in der Stadt, ich besuche die Stadt ab und zu aber ich lebe nicht mehr dort.
Young RJ: Ich war schon länger nicht mehr in der City.

Glaubt ihr trotzdem an eine positive Veränderung?
T3:
Ich denke es gibt sogar sehr viele positive Veränderungen, Detroit macht sein Ding. Es ist ein Prozess im Gang und womöglich wäre jetzt der Zeitpunkt wieder in die Stadt zu ziehen. Viele Häuser werden gerade renoviert und die Leute beginnen wieder Geld zu verdienen. Man darf nicht vergessen, dass die Stadt und nicht die Leute bankrott sind. Die Fabrikjobs sind zurückgekommen und so haben wieder mehr Leute arbeit. Es ist nicht mehr so schlimm wie früher was die Stadt noch lähmt sind die trägen Beamten. Der Bürgermeister und die Beamten schauten nur auf sich und bereicherten sich an den Einwohnern der Stadt. Die Leute denken aber an die Community und glauben an eine Veränderung.

Ihr sagtet es sei es härter gewesen da ihr aus Detroit kommt.
T3:
Musikalisch war es sogar einfacher aus Detroit zu sein, weil es nichts anderes zu tun gab. Aber ist schwierig sich einen Namen zu machen. Mit Slum Village half es, dass wir mit Q-Tip einen wichtigen Führsprecher hatten. Das war gleichzeitig Fluch und Segen denn eigentlich wollten die Leute ein neues Tribe-Album und nicht irgendwelche Typen aus Detroit.
Young RJ: Ich denke Detroit ist ein grossartiger Ort um zu arbeiten. Wir arbeiten einfach härter, sind länger im Studio und zwingen uns dazu kreativ zu sein. Wenn wir das nicht machen werden wir niemals ausserhalb der Stadt gehört. Slum Village hat diesbezüglich den Weg geebnet für Leute wie Black Milk oder 14Kt. Plötzlich wurde Detroit interessant da es einen eigenen Sound hatte. Den Sound von Dilla. Auch wenn ich mittlerweile in einem anderen Staat lebe würde ich immer wieder zurückkommen nach Detroit um dort zu arbeiten. Es ist ein spezieller Ort.

Ihr sagtet sogar J Dilla hätte heute einen anderen Status wenn er aus New York und nicht aus Detroit wäre.
T3:
Sind wir doch mal ehrlich wäre Dilla aus New York hätte er längst mit Künstlern wie Beyoncé gearbeitet. Er hat zwar mit vielen Künstlern gearbeitet aber wäre er aus New York hätte er noch mit viel mehr Acts kollaboriert. Im Musikgeschäft sind die wichtigen Plätze häufig besetzt. Die wichtigen Labels sitzen alle in New York, Los Angeles oder im Süden. Heutzutage hat Dilla jeden Tag mehr Fans auch genau aus dem Grund, dass er unterschätzt wurde. Er bekommt heute die Liebe die er verdient.

Natürlich muss ich auch euch die Frage stellen wie die Beats von Dilla heute klingen könnten!
T3:
Lass mich überlegen. Dilla hatte gewisse Phasen von denen nur wenige Leute wissen. Er produzierte für gewisse Zeit einen bestimmten Sound, dann gar nichts mehr in diese Richtung und später kam er darauf zurück und gab einfach einen neuen Twist dazu. Wenn ich raten müsste würde ich sagen sein Sound wäre heute bouncy aber noch immer HipHop.
Young RJ: Ich denke er würde den klassischen Sound bringen, welchen sich die Leute von ihm wünschen. Damit meine ich die Ära zwischen 1998 und 2002. Ich denke er würde dahin zurückkehren wie als vor seinem Tod wieder begann ganze Loops zu verwenden auf „Donuts“.

Wie ihr verraten habt gibt es nächstes Jahr ein neues Album, sind auch Soloprojekte geplant?
T3:
Eigentlich schon nur fehlt uns die Zeit daran zu arbeiten (lacht). Ich möchte unbedingt ein Soloalbum aufnehmen aber Young RJ und ich sind dazu auserkoren das Vermächtnis von Slum Village am Leben zu halten. Es ist cool für Illa J, er kann einfach zur Gruppe stossen und sein Ding machen. Die Vision kommt aber von RJ und mir, wir investieren also viel mehr Zeit in Slum Village. Es ist ein Fulltime-Job für uns.
Young RJ: Für uns ist es wichtiger den Brand Slum Village neu aufzubauen und ihn dorthin zu bringen wo er sein sollte. Das ist wichtiger als ein Soloprojekt in Angriff zu nehmen. Dieser Brand ist nicht nur wichtig für uns, sondern auch für Detroit und HipHop generell. In dem wir den Brand am Leben erhalten haben wir die Möglichkeit neue Künstler ins Rampenlicht zu bringen. Vielleicht ist es ein neuer Black Milk oder womöglich sogar ein neuer Eminem, wer weiss das schon. Das kann aber nur funktionieren wenn wir uns voll und ganz auf unsere Mission mit Slum konzentrieren. Ebenso müssen wir Dilla und Baatin in Ehren halten.
T3: Als uns Q-Tip damals die Fackel übergab gab es Leute die uns nur deswegen verachteten, weil sie dachten, wir wollten seine Karriere stoppen. Dabei hatte das damit gar nichts zu tun! Wir waren genau so geschockt wie die Hörer als er auf dem Song seinen Rücktritt ankündigte. Wir hatten über die Jahre viele Höhen und Tiefen und viele personelle Wechsel. Das ist der Grund wieso wir noch immer so hart für diesen Brand arbeiten müssen, denn wir verändern uns stetig. Daher heisst unser Album auch „Evolution“. Wir müssen weiterhin den Brand aufbauen und irgendwann haben wir dann vielleicht genügend Zeit für Soloprojekte.

Interview: Fabian Merlo

Miss Platnum – Video zu „99 Probleme“

Wie wir bereits berichteten wird Miss Platnum demnächst ihr viertes Album „Glück und Benzin“ veröffentlichen. Es ist dies ihr erstes deutschsprachiges Album. Nachdem sie uns bereits den Song „Letzen Tanz“ präsentiert hatte gibt es nun mit „99 Probleme“ einen weiteren Vorgeschmack.

Frei nach Jay-Z erklärt sie, dass sie zwar viele Probleme habe, ihr Mann sei jedoch keines davon. Da ärgert sie sich schon eher über Kommentare im Netz zu ihrem bislang grössen Hit „Lila Wolken“: „Kuck mal nach im Netz, was die Masse so sagt/Die finden ‘Lila Wolken’ gut, doch hassen meinen Part“. Auch die Erwartungshaltung ihres Labels scheint ihr wenig Freude zu bereits: „Mein Label hat ‘n Tipp/Mach doch mal ‘n Hit/Dann noch ‘n Hit/Noch ‘n Hit/Noch ‘n Hit/Ich mach da nicht mit/Dann doch lieber Kunst/Mach’ keine Musik für kleine Mädchen und Jungs“.

Musikalisch werden die Ansagen der Miss wie gewohnt hervorragend untermalt von The Krauts. Nicht zu vergessen das eindrückliche in ihrer Heimtat Rumänien abgedrehte Video.

Auf das Album darf man gespannt sein!

Blu – releast EP mit Nottz

Gute News an diesem Montag! Zwei der vielleicht unterschätztesten Künstler der Gegenwart haben sich für eine gemeinsame EP zusammengetan. Die Rede ist von Westcoast-MC Blu und Ausnahme-Produzent Nottz.

Das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit trägt den Titel „Gods in the Spirit“ und umfasst fünf Tracks und einen Remix. Da keiner der Songs ohne Feature auskommt fällt die Gästeliste ziemlich umfangreich aus. Nitty Scott MC, ScienZe, Versis, Homeboy Sandman, Sene, Johaz, ANTHM, Rashad, Aloe Blacc, Co$$ und Definite Mass sind zu hören. Auf dem „End of the World“-Remix wird auch Nottz selbst zum Mic greifen.

Einziger Wehrmutstropfen: „Gods in the Spirit“ hat bislang noch keinen Releastermin.

01 Boyz II Men f. Nitty Scott, MC
02 Creme of the Crop f. Versis & ScienZe
03 Crooks in Castles f. ANTHM, Homeboy Sandman, Sene & Johaz
04 End of the World f. Rashad
05 God Shit f. Aloe Blacc, Co$$ & Definite Mass
06 End of the World (rmx) f. Nottz

Young Jeezy – erste Single vom kommenden Album

Young Jeezy nennt sich nun eigentlich nur noch Jeezy und murmelte kürzlich mal etwas davon, zukünftig eher im Hintergrund agieren zu wollen. Das ist scheinbar schon wieder Schnee von gestern denn nun hat er ein neues Album angekündigt.

Dies in Form eines Videos in welchem auch Ludacris, Usher, Future, Don Cannon und DJ Drama zu sehen sind, die wohl alle in irgendeiner Form mit dem kommenden Album zu tun haben. Wie Jeezy erklärt könne er auf der kommenden Scheibe erstmals ausführlich über seine Strassenvergangenheit berichten. Auf den früheren Releases sei das nicht möglich gewesen, da dies möglicherweise für Probleme gesorgt hätte: „A lot of y’all know when I came in the game, I pretty much came in the game with my hands behind my back. Cause a lot of the shit I’d a like to talk about or could’ve talked about probably would have got me in a lot of trouble. This is probably my first album where I can explain and let niggas know where I stand. In layman’s terms, the statute of limitations is over with.“

Ausserdem präsentiert er uns mit „In My Head“ bereits eine erste (Street-)Single des Albums, welches noch keinen Veröffentlichungstermin hat.

Clipse – Video zu „King Push“

Weniger als eine Woche müssen wir uns gedulden bis zur Veröffentlichung von Pusha T’s erstem Soloalbum „My Name Is My Name“. Kürzlich releaste er sogar bereits die Snippets der 12 Tracks auf denen er mit Kendrick Lamar, Rick Ross, 2 Chainz, Big Sean, Chris Brown, Ab-Liva, The-Dream, Jeezy, Kevin Cossom, Kelly Rowland, Future und Pharrell arbeitete.

Nun präsentiert uns Pusha nochmals einen Clip zu der bevorstehenden Platte. Ausgewählt hat er den Album-Opener „King Push“ der von Joaquin Phoenix, ja genau dem Schauspieler, und Kanye West gebastelt wurde. Pusha gibt dann auch gleich nochmals die Marschrichtung für das Album durch: „I rap, nigga, ’bout trap niggas/I don’t sing hooks.“ Ist uns auch recht so!

„MNIMN“ steht ab diesem Freitag in den Regalen.

Danny Brown – „Dope Fiend Rental mit ScHoolboy Q“

„Old“ musst einige Verschiebungen über sich ergehen lassen und Danny Brown drohte sogar damit, sein offizielles Debüt selber ins Netz zu stellen. Doch morgen hat die Wartezeit in Ende und die Scheibe des Detroiters steht überall zum Kauf bereit.

Mit „Dope Fiend Rental“ haben wir für euch noch einen letzten Vorgeschmack auf das Album. Produziert wurde dieser von SKYWLKR während ScHoolboy Q einen Gastverse abliefert.

Auf den 19 Songs des Albums sind ausserdem Freddie Gibbs, A$ap Rocky, Zelooperz, Ab-Soul, Purity Ring, Scrufizzer und Charli XCX zu hören und die Produktion stammt von Paul White, , Oh No, Rustie, A-Trak & JMIKE, Frank Dukes, Darq E Freaker und Corin Roddick.

Meek Mill – „Dreamchasers 3 zum Download“

Nach leichter Verschiebung ist es nun soweit und der zuletzt äusserst streitlustige Meek Mill veröffentlicht sein neues Mixtape „Dreamchasers 3“.

Auf insgesamt 16 Tracks gibt es zahlreiche Gastauftritte zu vermelden. Mit von der Partie sind Rick Ross, Nicki Minaj, Birdman, Diddy, Travi$ Scott, Yo Gotti, Omelly, FAB, Future, Jadakiss, Tory Lanez, French Montana, Ma$e und Cory Gunz. Die Produktion legte er in die Hände von Cardo, Boi-1da, Rio, Super Ced, Key Wane, Southside, TM88, Tone Beats, Mekanics, Scott Storch und Black Metaphor.

Das von DJ Drama gehostete Tape könnt ihr euch unten anhören und auch direkt herunterladen.

Casper – „Hinterland ab heute erhältlich“

Es war ein mutiger Schritt, den Casper mit „XOXO“ wagte und die Rechnung hätte nicht besser aufgehen können. Ganz offensichtlich berührte er mit seinen Texten und den neuen musikalischen Ansetzen eine ganze Generation von Hörern. Mit „Hinterland“ geht er seinen Weg nun konsequent weiter ohne dabei nur den Vorgänger zu kopieren.

Das Album entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Markus Ganter sowie dem Songschreiber und Arrangeur Konstantin Gropper (Get Well Soon). Als einzige Gäste sind Kraftclub und Tom Smith (The Editors) zu hören.

Die Kritiken sind mehrheitlich schon sehr überschwänglich so überreichte ihm die Juice etwa die nur sehr selten vergebenen sechs Kronen und schrieb „die Messlatte für deutschen Rap wurde gerade höher gehängt“. Schon bald wird sich zeigen, ob er auch die Hörer erneut mit seiner Musik berühren kann.

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