Lupe Fiasco – „Remission mit Jennifer Hudson & Common“

Im Mai veröffentlichte Lupe Fiasco den Song „Mission“, der wohl als Single für sein kommendes Album „Tetsuo & Youth“ dient. Viel wichtiger ist aber, dass der Track in seiner Funktion als Botschafter der Organisation „Stand Up To Cancer“ entstand und er den Menschen, die an Krebs leiden Kraft schenken soll.

Nun hat er eine neue Version des Songs aufgenommen und diese passend „Remission“ getauft. Unterstützt wird er darauf von Common und Jennifer Hudson. Der Song wird am 05. September offiziell erscheinen, an diesem Tag werden alle drei Künstler ausserdem an einem Event für „Stand Up To Cancer“ performen.

Unten gibt es das Video mit Bildern von den Aufnahmen des Tracks.

Mobb Deep – Prodigy arbeitet an Album komplett produziert von Havoc / bei uns im Interview

Acht Jahre, diverse Soloprojekte, die EP „Black Cocaine“ und ein ziemlich surrealer Beef liegen zwischen „Blood Money“ und dem diesen Frühling erschienenen „The Infamous…Mobb Deep“. Auch wenn ihr bereits achtes Crewalbum nicht als Klassiker in die Rap-Geschichtsbücher eingehen wird, bewiesen Prodigy und Havoc, dass sie auch mit 40 (ist ja eh das neue 30) noch richtig guten Rap machen können.

Da Prodigy seine legalen Probleme zumindest für den Moment im Griff zu haben scheint, können sie auch endlich wieder Übersee touren und die Fans mit ihren, pardon, unfickbaren Klassikern beglücken.

Wir trafen das legendäre Duo nach ihrem Gig am Royal Arena zum Interview, bei welchem sie sich leider etwas intensiver mit ihren Handys als den Fragen auseinandersetzten. Immerhin erfuhren wir dabei, dass Prodigy momentan an einem komplett von Havoc produzierten Soloalbum arbeitet, und auch dieser ein Soloprojekt in Arbeit hat. Irgendwann soll dann auch Album Nummer 9 folgen.

Das Interview mit dem Queensbridge-Duo gibt es hier.

Onyx – „That New York-Video von Fredro Starr“

Auch wenn es ausser den hartgesottenen Onxy-Fans wohl nur die wenigsten mitbekommen haben, veröffentlichte Fredro Starr vor einigen Monaten das Album „Made In The Streets“. Dieses wurde komplett von Audible Doctor von den hochgeschätzten Brown Bag Allstars produziert.

Demnächst wird „Made In The Streets“ auch in physischer Form erscheinen und daher wird nun nochmals die Werbetrommel gerührt für das Album. Dies in Form des Tracks „That New York“, dessen Songtitel auch schon ziemlich viel über den Inhalt des Clips verrät.

Unten könnt ihr euch „Made In The Streets“ in voller Länge anhören.

The Weeknd – Video zu „King Of The Fall“

Kürzlich veröffentlichte The Weeknd das Video zum Song „Often“, welches wohl den ersten Vorboten zu seinem zweiten offiziellen Album darstellt.

Mit seinem neusten Clip zu „King Of The Fall“ schliesst er nun an das Video zu „Often“ an. Darin ist er in seiner Heimat Toronto unterwegs bis die Wolken wieder lila sind, trifft seine Homies und natürlich dürfen auch einige hübsche Damen nicht fehlen.

Der Track ist ausserdem auch als Promotion für die gleichnamige Tour mit Jhené Aiko und ScHoolboy Q gedacht.

Infos zum neuen Album gibt es bislang noch keine, es soll aber noch 2014 in die Läden kommen.

Mobb Deep – Survival Of The Fittest

Ist die Rede von rohem Rap aus dem Big Apple denkt man auch heute, mehr als zwanzig Jahre nach ihrem Debüt „Juvenile Hell“, unweigerlich an Mobb Deep. Nur wenige Künstler vor und nach ihnen haben den Sound der Stadt so geprägt wie Prodigy und Havoc, die mit ihren bildreichen Strassengeschichten selbst uns Mitteleuropäer direkt in die Streets von Queensbridge versetzten. Nach ihrem von einigen Kinderkrankheiten geprägten Debüt releasten sie mit „The Infamous“, „Hell On Earth“ und „Murda Muzik“ drei Klassiker. Danach ging es sowohl von den Verkaufzahlen wie auch Qualitativ bergab, doch selbst auf den oft geschmähten Alben zwischen 2001 und 2006 findet man noch immer diverse Songs, die daran erinnern, wieso sie zu den legendärsten Rap-Duos der Geschichte gezählt werden müssen. Vor gut zwei Jahren machte es aber plötzlich den Anschein, als sei die Chemie endgültig verflogen und der vieldiskutierte Beef, der mit den abstrusen Tweets von Havoc seinen Anfang nahm, brach los. Zum Glück für uns Hörer sollte es sich aber um eine der kürzesten Trennungen der Rap-Geschichte handeln. Trotzdem wies mich der Manager vor dem Interview deutlich darauf hin, doch bitte nur von „positiven Dingen“ zu sprechen. Was im Detail vorgefallen ist werden wir wohl nie erfahren, auf jeden haben sich die beiden zusammengerauft und nach mehr als amtlichen Soloprojekten erschien diesen Frühling mit „The Infamous…Mobb Deep“ ihr neustes Album. Grund genug für einen Versuch mit den Beiden im Rahmen des Royal Arena Festivals auf ihre von zahlreichen Klassikern, wie auch einigen Fehltritten geprägte Karriere zurückzublicken.

Ihr seid nun seit mehr als zwanzig Jahren im Game und während dieser langen Zeit musstet ihr nie einem Trend folgen, trotzdem klang eure Musik immer zeitgemäss. Wie schafft ihr es euch stetig zu entwickeln und trotzdem immer nach euch selbst zu klingen?

Prodigy:
Es fühlt sich einfach gut an sich selber zu sein und nicht darauf zu achten, was gerade angesagt ist. Wir bleiben unserem Stil treu und die Fans wissen das zu schätzen. So fühlt es sich für uns einfach richtig an.

Havoc, auf „Say Something“ sagst du „Stick to what got me rich“. Du siehst also auch keinerlei Gründe den Sound irgendwie zu verändern oder anzupassen?

Havoc:
Überhaupt nicht, if it’s not broke don’t try to fix it. So einfach ist. Unsere Musik hat mich an diesen Punkt gebracht und dafür lieben mich die Leute.

Ihr habt während eurer Karriere verschiedene Klassikeralben aufgenommen. Wie ist es, nach einem solchen Album zurück ins Studio zu gehen mit all dem Druck und den Erwartungen die auf einem lasten?

P:
Daran denken wir gar nicht wirklich, wir gehen einfach ins Studio und machen unsere Musik. Es ist nicht wichtig, was man in der Vergangenheit gemacht hat, wir tun einfach was wir lieben und schlussendlich zählt was du jetzt machst.

Du sagtest in einem Interview, viele Künstler würden heutzutage ihre Entscheidungen mehr nach dem Business und nicht nach der Kunst richten, das sei damals in den 90ern ganz anders gewesen. Wie sieht das heutzutage aus, gerade nun wo ihr independent unterwegs seid?

P:
Es ist nicht wirklich ein Problem, beides unter einen Hut zu bringen. Ich liebe meinen Job und beide Seiten machen mir Spass, sowohl das Business wie die Musik.

Ihr nennt euch „The voice of poverty“ oder „The voice of the ghetto“. Die Musik ist aber gerade ein Mittel um der Armut und dem Ghetto zu entkommen. Wie schafft ihr es mit den Leuten und ihren Sorgen und Struggles in Verbindung zu bleiben?

P:
Da kommen wir her und es fühlt sich so an, als wären wir es noch immer. Wir haben Familie und Freunde dort und sonstige Leute mit denen wir zu tun haben. Das ist unser Leben und wir haben immer noch denselben Kreis um uns.

Auf „Say Something“ sagst du: „President is black see you niggas still broke“ Hat sich trotz der ganzen Anfangseuphorie für euch und die Leute in eurem Umfeld nichts verändert?

P:
Nun, der Präsident ist schwarz und das ist eine gute Sache, es ist eine Inspiration für junge schwarze Kids, etwas mit ihrem Leben anzufangen. Ansonsten hat sich aber nicht wirklich etwas verändert, alles ist beim Alten.

In Songs oder Interviews erwähnt ihr gelegentlich eine HipHop Police oder eine HipHop Taskforce. Gibt es das heute immer noch?

P:
Kein Zweifel, sie sind immer noch da draussen und warten, bis du einen Fehler begehst. The streets ain’t watchin no more the feds is.

Wenn ihr von den Strassengeschichten erzählt können viele eurer Hörer sich damit identifizieren, obwohl sie einen völlig anderen Background haben. Woran liegt das eurer Meinung nach?

P:
Wenn du einen Song wie „Survival Of The Fittest“ nimmst, dann lässt sich das auf jede Situation im Leben ummünzen. Es spielt keine Rolle, ob du ein Doktor, ein Anwalt oder ein Drogendealer bist: „It’s survival of the fittest only the strong survive“. Das sind Aussagen, die jeder auf sein Leben anwenden kann. Wenn du dir unsere Musik zum Trainieren anhörst gibt dir das Energie und sorgt dafür, dass du immer besser werden willst. Deshalb denke ich, dass unser Publikum stetig wächst, weil sie unsere Aussagen in ihrem Leben wiederfinden.

Havoc, du hast nicht nur für Mobb Deep Klassiker erschaffen, sondern auch sonst mit einigen der grössten MC’s aller Zeiten gearbeitet. Auf den Listen der besten Producer aller Zeit wirst du trotzdem nur selten erwähnt. Woran liegt das deiner Ansicht nach?

H:
It is what it is. Jeder kann seine Liste erstellen so wie er will. Ich bin zufrieden mit meiner Position, mit dem was ich tue und allem was ich zu HipHop beigetragen habe. Ich muss meinen Namen nicht auf einer Liste lesen um mich bestätigt zu fühlen.

Wie ich gelesen habe warst du früher ein Crate Digger, mit der Zeit hast du aber damit begonnen Samples auch im Internet zu suchen. Wie würdest du die Veränderung beim Prozess des Produzierens beschreiben?

H:
Zu der Zeit als sich das Internet durchsetzte und man dort so viele Informationen finden konnte, wurde es einfacher da man nicht mehr in den Laden gehen musste, sondern viele alte Platten auch online finden konnte. Seit etwa einem Jahr bin ich nun aber wieder zurück zum Crate Diggin, weil es doch immer noch viele Sachen auf Vinyl gibt, die man im Netz nicht finden kann.

Du hast auf dem letzten Album viele Tracks produziert, so wie auch Alchemist. Es waren aber auch diverse neue Produzenten involviert, allen voran Illmind, der vier Tracks beigesteuert hat. Was konnte er dem Mobb Deep Sound hinzufügen?

H:
Illmind ist ein sehr doper Producer, der einen neuen Stil und einen freshen Sound zum Mobb bringen konnte. Man hört uns also auf einem frischen Sound, der aber die Legacy von Mobb Deep respektiert.

Eben erst sagtest du gegenüber XXL, dass einzige was du an „The Infamous…Mobb Deep“ ändern würdest wäre einige Songs mehr selber produziert zu haben. Könntest du dir vorstellen beim nächsten Album wieder wie früher die komplette Produktion zu übernehmen?

H:
Gut möglich, dass dies so sein wird. Aber ich bin überhaupt nicht unzufrieden mit dem letzten Album und den Beats die wir von anderen Produzenten bekommen haben. Wenn ich aber eine Sache ändern könnte dann wäre es das.

Gemeinsam mit dem letzten Album habt ihr auch die „The Infamous Documentary“ angekündigt. Was erwartet uns?

P:
Wir arbeiten immer noch daran. Das wird etwas für die Filmfestivals, es ist also kein Bullshit und dauert daher ein bisschen länger. Es dreht sich um uns als Gruppe und unser Leben, die Musikindustrie oder wie wir uns damals trafen. Es gibt einen Blick hinter die Kulissen und die Zuschauer werden vieles erfahren, was sie wohl bislang nicht wussten über die Industrie oder Dinge die wir durchmachten.

Wie ich gelesen habe sollt ihr bereits wieder an Soloprojekten arbeiten und später soll dann auch ein weiteres Mobb Deep Album folgen. Gebt uns ein Update!

P:
Wir arbeiten definitiv ständig an Soloprojekten und Mobb Deep Sachen. Ich arbeite gerade an einem Soloalbum, welches komplett von Havoc produziert wird. Havoc arbeitet ebenfalls an einem Soloprojekt. Wir arbeiten non stop.
H: Ich habe zudem zwei Drum Kits veröffentlicht, die man sich auf hclassentertainment.com bestellen kann. Alle Produzenten, gestandene oder angehende, können sich dort mit Drums eindecken, auch solchen die ich auf unseren alten Alben verwendet habe.

Interview: Fabian Merlo

EKO Fresh – erste Folge von „Blockbustaz anschauen“

Wie wir bereits berichteten, hat Eko Fresh seine eigene Sitcom „Blockbustaz“ erhalten. In dieser spielt er den selbstgekrönten Chef vom Block, der jedoch an seinem 30. Geburtstag von seiner Mutter vor die Türe gesetzt wird. Ebenfalls eine Hauptrolle spielt übrigens Ferris MC.

Die erste Folge kann man sich nun ab sofort auf der Website des ZDF anschauen.

Sein neues Album „Deutscher Traum“ erscheint am 03.10.. Am Releasetag spielt Eko Fresh dann live in der Galvanik in Zug und am 05.10. ist er im Volkshaus Basel live zu sehen.

Mase – „Politically Incorrect“

Ma$e ist bislang eher weniger als Protestrapper aufgefallen. Erst schwang er genüsslich die Champagnerflaschen, später wurden diese durch die Bibel ersetzt und mittlerweile feilt er wieder an seiner Rap-Karriere.

Die Vorfälle in Ferguson haben nun aber sogar den einstigen Bad Boy dazu verführt, sich aus seiner Komfortzone zu bewegen. Das Resultat davon ist der Song „Polically Incorrect“. Wie schon einige vor ihm äussert er sich zu dem noch immer präsenten Rassismus in den USA und zweifelt daran, ob die Regierung wirklich gedenkt etwas dagegen zu unternehmen.

Massiv – Video zu „Aasfresser /

Massiv hat sich mit Fler einen kleinen Twitter-Beef geliefert, ist aber irgendwie zu langweilig um darüber zu schreiben. Passt aber natürlich gerade bestens, da ab heute Massiv’s neues Album „M10“ in den Läden steht, auf welchem man 17 neue Tracks des Wahlberliners zu hören bekommt.

Passend zur Veröffentlichung des Albums stellt er mit „Aasfresser“ nochmals ein Video ins Netz. Nach dem emotionalen „Mein hellster Stern am Himmel“ wird hier wieder deutlich schärfer geschossen.

The Game – „The Documentary 2 kommt am 18.01. „

Bereits im Juni hatte The Game angekündigt, im Januar das Sequel zu seinem Debüt „The Documentary“ zu veröffentlichen. Nun ist es offiziell, „The Documentary 2“ wird am 18. Januar und somit auf den Tag genau zehn Jahre nach seinem Debüt erscheinen. Voraussichtlich sollen dafür wiederum Dr. Dre, Just Blaze oder Scott Storch die Beats beisteuern.

Zudem hat sich der Veröffentlichungstermin der Blood Money La Familia Compilation „Year Of The Wolf“ verschoben und zwar auf den 14. Oktober. Mit von der Partie sind nach bisherigen Informationen Wale, Rick Ross, Wiz Khalifa, Tyga, Problem, Skeme, Dubb und Curren$y.

Als ob dies noch nicht genug wäre ist ja auch noch ein Projekt mit Hitsänger Ed Sheeran in Arbeit.

„Hood morning (no typo): Spent the last 48 hours in the studio putting the final touches on #YearOfTheWolf & even though the date is pushed until Oct 14th I can promise my fans this #BloodMoney album will be better than anything else dropping this year ! Thanks for everyone who was apart of it & shout to my hittas @OfficialYonni &@MoussaGArt for grinding with to make the last minute changes to put this album in the can….. #YearOfTheWolf is finally done !!!!! Now on to “The Documentary 2″ dropping January 18th…. Exactly 10 years from “The Documentary”….. Nobody is fucking with 2 !!!!!!!!! So don’t drop nowhere near me….. You’ve been warned ! For the people out there like me…. I salute all who are relentless at defying the odds to ensure their own success. Those who dream while still awake…. It is us that hold the keys to the future, keep grinding.. #BloodMoney”

Brenk Sinatra – „HobiScho“

Brenk Sinatra werkelt momentan nicht nur mit Dexter und Suff Daddy am zweiten Betty Ford Boys Album, der Wiener Beatvirtuose hat auch ein neues Instrumentalprojekt mit seinem Landsmann Fid Mella in der Pipeline.

Dieses trägt den Titel „Chop Shop 2 Singende Klingende Unterwelt“ und soll eine Hommage an die düstere Seite der österreichischen Hauptstadt und deren Sound darstellen.

Als ersten Vorgeschmack hat Brenk Sinatra nun den Track „HobiScho“ releast und der enttäuscht nicht.

„Chop Shop 2“ wird bereits am 01. September erscheinen.