Ikara & Didi – Gratis-Album „Underwegs ab sofort erhältlich“

Auf neue Musik aus dem ZH-Gremlins-Team muss man nie lange warten und tatsächlich gibt es bereits wieder Nachschub. Und dies sogar völlig gratis.

Ikara & Didi haben heute ihr Album „Unterwegs“ veröffentlicht. Darauf zu hören gibt es 11 Songs, allesamt produziert von Ikarabeatz, mit Gastbeiträgen von Skor und Baqabond.

Unten könnt ihr euch das Teil in voller Länge anhören oder auch gleich völlig kostenlos auf den Rechner saugen.

Live erleben kann man das Duo bereits morgen an der Züri Rap Night im Planet 5 in, wo wohl, Zürich.

Olli Banjo – „Hits & Raritäten ab sofort erhältlich / bei uns im Interview“

Ab heute steht der Karriererückblick „Hits & Raritäten“ von Olli Banjo in den Läden. Auf drei CD’s gibt es die nach Olli’s Meinung besten Songs seiner Karriere. Neben Solotracks sind dies auch Features und wie der Titel schon sagt Raritäten, die womöglich sogar eingefleischte Banjo-Fans noch nicht in der Sammlung haben. Abgerundet wird das Werk durch vier brandneue Tracks.

Anlässlich der Veröffentlichung trafen wir Olli Banjo zum Interview um mit ihm über die Gründe für diesen Blick in die Vergangenheit, seinen Alltag als Musiker und natürlich auch die Zukunft, sprich sein Wunderkynd-Projekt, zu sprechen.

Das komplette Interview findet ihr hier.

Nefew – „Rise Of The Antihero ab heute erhältlich“

Das Aargauer Duo mit internationalen Ambitionen, Nefew, hat in den letzten Jahren diverse Projekte veröffentlicht und dabei auch mit zahlreichen Künstlern wie Nottz, DJ Green Lantern, 7Inch oder Masta Ace kooperiert. Damit konnten sie auch weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit generieren. Nun steht ihre bislang grösste Veröffentlichung an, ihr zweites offizielles Album „Rise Of The Antihero“, welches ab heute erhältlich ist.

Entstanden ist ein Konzeptalbum mit nicht weniger als 21 Songs. Es geht dabei um das Überwinden von Ängsten, Zweifeln und Hindernissen. Nefew bezeichnen es als ein „musikalischer Kreuzzug gegen die Besessenheit unserer Gesellschaft nach Abhängigkeit und Normalität.“ Produziert haben Nefew übrigens das komplette Album in Eigenregie.

Als Gäste mit von der Partie sind BJ The Chicago Kid, STS Gold, Stephan Eicher, Jared Evan, John Turrell, Jason Caesar, Omar Lunan, Lenny Harold, Souleez und Jonas.

Um euch ein bisschen auf die Scheibe einzustimmen findet ihr unten das in Brooklyn gedrehte Video zu „Revenge Of The Dolo“ sowie die Tracks „Paper Planes“ mit Jared Evan und John Turrell und „Fresh“ mit STS Gold.

Hi-Tek – Video zu „Ohio Players mit Bow Wow – Krayzie Bone & Bootsy Collins“

Hi-Tek war für längere Zeit völlig von der Bildfläche verschwunden, bis er sich dann im März mit „Where U Been“ zu Wort meldete. Im Juni gab es dann schliesslich einen Vorgeschmack auf das geplante Album „Hi-Teknology 4“. Dies in Form des Songs „Ohio Players“ mit Bow Wow, Krayzie Bone sowie Funk-Legende Bootsy Collins.

Wiederum einige Monate später erscheint nun auch das Video zu dem Track, in welchem die Herren ihren Heimatstaat repräsentieren. In diesem hält Bow Wow seine Genitalien fest im Griff, Krayzie Bone führt seinen LV-Aktenkoffer spazieren, Bootsy tut so als wären die 70er nie vorbeigegangen und Hi-Tek steuert nicht nur den dicken Beat bei, sondern auch einige solide Raps bei.

Zion I – „Unity mit Bambu & D.U.S.T.“

Zion I sind die nächsten die ihr Unverständnis und ihren Frust über die Entscheidung in Ferguson in musikalischer Sicht verarbeiten. Entstanden ist dabei der Track „Unity“, auf welchem auch Bambu und D.U.S.T. als Gäste vertreten sind.

Zumbi erklärt in einem Statements, dass die Gewalt seitens der Polizei gegenüber Afroamerikanern ein solches Level erreicht habe, dass es überhaupt keinen Sinn mehr ergebe mit der Staatsmacht darüber zu diskutieren. Es läge nun an der Community sich zu vereinen und etwas dagegen zu unternehmen: „This song came together as commentary around the murder of unarmed teen Michael Brown in Ferguson, MO. The senseless cycle of violence against black men by police departments across the country has reached epidemic proportions. We will never find a sufficient answer by asking the oppressor to change his ways. It is up to us to unify within ourselves and shape the world around us as we see fit. What is your answer? Do you even care enough to consider that there is one? Think about it.“

Olli Banjo – „Ich bin mit der Musik immer sehr glücklich gewesen“

Olli Banjo ist der Lieblingsrapper deines Lieblingsrappers. Oft im selben Atemzug wie Kool Savas oder Samy Deluxe genannt, hat der Rapper mit Nigerianischen Wurzeln dennoch das ganze Deutschrap Game enorm geprägt und ihm seinen Stempel aufgedrückt. Nun hat er ein Best Of Album „Hits & Raritäten Best of 2001-2014“ released und so haben wir mit dem MC auf seine Karriere zurückgeblickt, den Alltag eines Künstlers und über sein schon lang angekündigtes Projekt „Wunderkynd“ gesprochen.

Was hat dich überhaupt dazu gebracht, ein „Best of“-Album zu machen? Das hört man eher selten von deutschen Rappern.
Mit meiner letzten Platte habe ich viele neue Fans dazu gewonnen, habe ich gemerkt. Und da dachten mein Management und ich, dass es cool wäre, wenn man so einen Katalog meiner besten Songs kaufen könnte. Da sind meiner Meinung nach meine 60 besten Songs drauf. Für die alten Fans, die schon alle meine ganzen Sachen haben, habe ich noch ein paar Leckerbissen rausgesucht, die ich besonders toll finde, oder die auf den Alben anderer Rapper drauf waren. Zum Beispiel auf dem Marsimoto-Album war ich drauf, oder auf dem OK Kid-Album. Es ist quasi was für neue Fans und für alte Fans – das war die Idee dahinter.

Du sagst, du hast viele neue Fans dazugewonnen. Du bist der Lieblingsrapper meines Lieblingsrappers. Stört es dich manchmal, dass du nicht den ganz grossen Erfolg hast wie zum Beispiel Savas oder Samy Deluxe? Du bist ja schon in deren League, was deine Rap-Skills angeht.
Das ist ja immer relativ. Ich hab schon guten Erfolg und bin sehr, sehr zufrieden. Natürlich habe ich keine Platin-Platten, da hast du schon recht. Aber es war ja auch immer so, dass ich recht verkopft war in meiner Single-Auswahl und mich da manchmal etwas selbst eingeschränkt habe. Diese Einschränkung habe ich jetzt nicht mehr. Ich kann auch peppige Songs schreiben. Aber ich bin total happy und zufrieden. Ich hab den schönsten Beruf der Welt – alles gut.

Wie war es für dich, diese 60 Songs auszuwählen? Da sind ja krasse Features drauf. War das auch für dich noch so bewegend zu sehen, was du in den letzten 10 Jahren geleistet hast?
Naja, ich habe mich schon gefreut über die eine oder andere Nummer, die ich schon lange nicht mehr gehört hatte und nicht mehr auf dem Schirm hatte. Bewegend nicht – ich lebe nicht so sehr in der Vergangenheit, ich lebe immer in der Gegenwart und freue mich darüber. Die Deutschen feiern sich in 10 Jahren ja auch nicht mehr dafür, dass sie Weltmeister geworden sind, sondern in 10 Jahren gucken sie, was heute ist – was da für Trainer sind, ob sie die Champions League noch mal gewinnen. So ist das bei mir auch. Ich freu mich natürlich über die alten Nummern, aber nicht so, dass ich sage: Wie schön war die Zeit!

Du hast gesagt, du hast keine Angst zum Copycat zu werden. Ist dein zweiter Song auf dem ersten Album, „Dein Leben ist jetzt“ vielleicht so ein bisschen ein Teaser, wie Olli Banjo auch in Zukunft tönen könnte?
Ja, auf jeden Fall. Das ist auch etwas, wo ich den Leuten sage: Das ist so ein bisschen der Karriereweg, den ich eingeschlagen habe. Man macht halt Abitur, weil man nicht weiss, was man sonst machen soll. Ich wollte halt immer Fußballer werden oder Musiker. Mit dem Song will ich Leuten sagen: Hört auf euer Herz und auf das, was ihr könnt. Mach das, worauf du Bock hast. Die berufliche Wahl ist mit eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Da sollte man auf niemanden hören, auch nicht auf die Eltern, sondern nur auf sich selbst. Und darum geht es auch in „Dein Leben ist jetzt“.

Das Album stellt so eine Zäsur da. Es ist vielleicht auch ein Abschnitt, der zu Ende geht – man fasst noch mal zusammen. Was würdest du rückblickend sagen – was waren so deine schwersten Momente. Gab es auch Momente, in denen du deine Berufswahl angezweifelt oder bereut hast?
Eigentlich noch nie. Ich bin mit der Musik immer sehr glücklich gewesen. Ich steh auf, wann ich will. Ich kann ausschlafen. Ich kann quasi machen, was ich will, kann arbeiten, wann ich will, kann mir das selbst einteilen. Ich hab den schönsten Beruf der Welt, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen. Fußball ist bestimmt auch geil, weil man da mehr Geld verdient, wenn man gut ist und als Nationalspieler spielt. Aber ansonsten kann ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen.

Du hast auch gesagt, dass man als Künstler viele Freiheiten hat. Das ist für viele Künstler auch ein Problem, weil man keine Struktur hat. Hast du da einen guten Weg gefunden zwischen Erholung und Freiheit aber auch Fokussierung auf die Musik.
Ja, da hast du natürlich recht mit der fehlenden Strukturierung. Aber mittlerweile hab ich das ganz gut geregelt und hab mir eine eigene Struktur geschaffen. Man braucht halt einen unglaublichen Willen und sehr viel Ehrgeiz. Ich bin super ehrgeizig und so was wie ein Workaholic. Das muss man auch sein, denn wenn man zuhause auf der faulen Haut liegt, erreicht man natürlich gar nichts. Auch die meisten Künstler, mit denen ich arbeite, sind Arbeitstiere. Die machen eigentlich nichts anderes als Musik jeden Tag. Es gibt natürlich auch Nachteile. Du bist selbstständig, musste deine eigene Krankenversicherung zahlen – 400-500 Euro im Monat. Du musst alles selbst machen, du bist halt nicht abgesichert. Das sind natürlich Nachteile, aber das sag ich auch in dem Song „Dein Leben ist jetzt“: Mir persönlich geht es darum, dass ich im Jetzt und Hier leben möchte. Ich möchte reisen. Irgendwann bist du alt und kannst bestimmte Dinge nicht mehr machen. Im Prinzip ist das die Wahrheit: Keine Bedingungen, lebe in den Tag.

Wie sieht denn so ein Tag im Leben von Olli Banjo aus? Wie machst du Musik, wie viele Stunden hängst du da dran?
Das ist immer unterschiedlich. Ich mache ja auch die Beats selber – zu Beispiel auf den Beat von „Dein Leben ist jetzt“ bin ich super stolz. Meistens setze ich mich so um 13-14 Uhr hin und arbeite dann oft auch bis 2 Uhr nachts. Manchmal bin ich auch unkreativ und gehe Gewichtheben oder mache sonst irgendwas. Manchmal wache ich sogar nachts auf und setze mich nochmals an den Rechner und arbeite. Es ist unterschiedlich, aber ich arbeite schon sehr, sehr viel.

Dann muss ich davon ausgehen, dass es tausend Olli Banjo-Snippets und Songideen gibt, die noch nicht veröffentlicht sind, und jedes Album eigentlich schon ein Best of aus Hunderten von Stücken ist?
Auf jeden Fall habe ich noch Hunderte Songs, einzelne Strophen hier und da, Dinge, die weggeworfen habe. Da hast du recht.

Hast du nicht manchmal Bock, Ordnung zu machen: ganz viel wegzuschmeißen, die guten Sachen fertigzumachen, anstatt ganz viele angefangene Dinge zu haben? Das habe ich, wenn ich Musik mache.
Ja, da muss man sich organisieren und wissen: Wo bin ich jetzt mit dem Album, was passt drauf, was passt nicht drauf?

Viele hoffen, dein nächstes Projekt wird „Wunderkynd“ sein. Wie ist da der Status quo?
Der Status quo ist sehr gut. Ich bin bei Jive Records mit „Wunderkynd“ und habe vor, im Frühling eine EP zu bringen, viel live zu spielen und im Herbst 2015 dann mein Album zu bringen. Das ist der Plan. Die Songs stehen schon, die Hälfte ist gerade gemischt, die andere Hälfte machen wir jetzt. Die Sache wird es bald geben und ich freue mich darauf wie ein kleines Kind auf Weihnachten.

Warum hast du dafür bewusst einen anderen Namen gewählt? Man könnte ja auch sagen: Mach doch einfach als Olli Banjo weiter.
Weil das eine ganz klare Abgrenzung ist. Das ist kein Hip Hop, sondern Gitarrenmusik. Das wird ein neues Projekt sein. Die Leute können auch jetzt schon auf meine Website gehen – Wunderkynd -, können auch schon auf meine Facebook-Seite gehen. Die Abgrenzung war sehr wichtig, weil es andere Musik ist. Ich werde zwar auch rappen, aber auch singen, und halt sehr viele Gitarren.

Du hast einen starken Glauben. Hat sich deine Sicht auf Musik geändert mit dem stärker werdenden Glauben?
Nicht stark. Ich schreibe nicht mehr so viel Unsinn wie früher. Da habe ich ziemlich viel Unsinn geschrieben, Pornotexte und so. Das mache ich heute nicht mehr. Aber das hat auch mit dem Älterwerden und dem Erwachsenwerden zu tun. Aber ansonsten hat sich meine Sicht auf die Musik nicht geändert.

Du hast schon viel erlebt in der Musik. Lässt der Hunger nach? Hast du noch neben dem Wunderkynd-Projekt irgendwelche Träume, die du erleben oder erreichen willst?
Mit Wunderkynd auf so einem Festival wie Rock am Ring spielen. Oder auf dem Splash oder dem Giga-Festival – auf irgendeinem geilen Festival. Ja, das ist mein Wunsch, das Wunderkynd live abgeht, weil die Musik sehr auf live ausgerichtet ist.

Was würdest du sagen, warum sollten Rap-Fans dein Best-of-Album kaufen?
Weil es halt Olli Banjo im Ganzen ist – neue Sachen, alte Sachen, teilweise sogar Freestyle von mir drauf. Es sind Leckerbissen für jeden, der meine Mucke mag oder kennenlernen will.

Interview: Patric Neeser

Cro – Video zu „Hey Girl“

In seinem letzten Video erzählte uns von seinem „Bad Chick“, die ihm mehr Angst macht als sonst irgendwas. Auch seine neuste Videauskopplung ist einer Dame gewidmet und heisst „Hey Girl“.

Für die neue Single wurde ein aufwändiger Stop-Motion-Video mit Puppen abgedreht, in welchem das Filmteam gut zwei Monate herumbastelte. Cro verliebt sich dabei in eine Psycho-Barbie also quasi in die Puppenversion des „Bad Chick“.

Den grossartig umgesetzten Clip zu der eingängigen neuen Single findet ihr hier.

Checkt ausserdem unser ausführliches Interview mit dem Pandamaskenmann. Teil 1 und Teil 2.

B.o.B. – Gratis-Mixtape „New Black“

B.o.B releaste dieses Jahr sein danach ordentlich promotetes Mixtape „No Genre 2“ und arbeitet auch bereits wieder an einem neuen Album. Als ob dies noch nicht genügen würde spendiert er seiner Fangemeinde ein kostenloses Thangsgiving-Mixtape namens „New Black“.

Acht Tracks ohne Gastauftritte gibt es darauf zu hören. Sechs davon hat das Multitalent gleich selbst produziert, weitere Produktionen kommen von Jack Splash, Emerson Brooks und Jaquebeatz.

Infos zu seinem nächsten Album liegen momentan noch keine vor.

Haftbefehl – Video zu „Ich rolle mit meim Besten mit Marteria“

Das Warten für alle Fans von Baba Haft hat ein Ende: „Russisch Roulette“ kann ab heute käuflich erworben werden. Dabei lohnt es sich durchaus in die Deluxe Edition zu investieren, auf welcher eine zwei CD beiliegt, auf welcher Hafti alle Albumtracks mit verschiedenen Gästen nochmals aufgenommen hat.

Auf dieser zu finden ist auch der „Babo Remix“ von „Ich rolle mit meim Besten“ auf der Marteria zu Gast ist. Dieser Remix wurde nun zur neusten Videoauskopplung auserkoren. Dicke Wagen, dicke Titten und ein dicker Beat, so könnte der Kurzbeschrieb des Clips in etwas aussehen.

In einem Interview kündigte Haftbefehl zudem an, als Nächstes ein Kollabo-Album zu veröffentlichen. Mit wem blieb aber sein Geheimnis es darf also fröhlich spekuliert werden.

The Lox – Video zu „Horror mit Tyler Woods“

Auf ein neues Album von The Lox warten die Fans zwar weiterhin vergeblich (und das seit weit mehr als zehn Jahren…), so richtig beschweren konnten sie sich aber zuletzt doch nicht. Innert kürzester Zeit releaste das Trio eine neue EP sowie ein kostenloses Mixtape.

Auf der EP „The Trinitiy: 2nd Sermon“ zu finden war auch der Song „Horror“, auf welchem Goldkehlchen Tyler Woods zu Gast ist. Dieses wurde nun mit einem klassischen Streetvideo versehen.