Snoop Dogg – Tracklist von „Bush“

Zwei vielversprechende Singles hat Snoop Dogg bereits veröffentlicht von seinem neuen, komplett von Pharrell produzierten Album „Bush“. Nun präsentiert uns der Doggfather die komplette Tracklist seines 13. Albums.

Weniger ist mehr haben sich Snoop und Pharrell wohl gedacht und sich deshalb auf 10 Songs beschränkt. Wie bereits bekannt war werden Stevie Wonder und Charlie Wilson die Songs mit zusätzlichem Soul ausstatten. Ebenfalls mit von der Partie sind Gwen Stefani, T.I. sowie Kendrick Lamar und Rick Ross, die zusammen auf dem Album-Closer „I’m Ya Dogg“ zu hören sind.

„Bush“ erscheint am 12. Mai.

1. „California Roll“ feat. Stevie Wonder
2. „This City“
3. „R U a Freak“
4. „Awake“
5. „So Many Pros“
6. „Peaches N Cream“ feat. Charlie Wilson
7. „Edibles“ feat. T.I.
8. „I Knew That“
9. „Run Away“ feat. Gwen Stefani
10. „I’m Ya Dogg“ feat. Kendrick Lamar and Rick Ross

Onyx – „Strike Bac“

In der gegenwärtigen Zeit einen Song gegen Polizeibrutalität zu veröffentlichen ist sicherlich nicht verkehrt. Dachten sich wohl auch Onyx, die mit „Strike Bac“ einen neuen Vorgeschmack auf ihre kommende EP „Against All Authorities“ ins Netz gestellt haben.

Dass man von Sticky Fingaz und Fredro Starr keine differenzierte Analyse der aktuellen Vorkommnisse in den USA erwarten muss ist eigentlich klar. Ihr Motto lautet eher Auge um Auge.

„Against All Authorities“ wird sechs Songs umfassen und am 05. Mai erscheinen.

Texta – als internationale Gäste bei der Berner Rap Nacht

Wie der Name schon sagt soll die Berner Rap Nach den Fokus auf Rap aus der Bundeshauptstadt richten und dabei schon etablierten, wie auch noch weniger bekannten Acts eine Plattform bieten. Bei der fünften Ausgabe gibt es nun erstmals einen internationalen Co-Headliner, die allerdings auch keine wirklich lange Anreise haben. Die Rede ist von den österreichischen Rap-Veteranen von Texta.

Neben Texta haben PVP, die hierfür eine exklusive Reunion feiern, den zweiten Headlinerslot eingenommen. Dazu gesellen sich auch die Berner-Senkrechtstarter von Iwan Petrowitsch. Zwar auch nicht aus der Stadt an der Aare aber zumindest mit Berner-Wurzeln ausgestattet sind die Winterthurer Trypass. Weiter auf der Bühne stehen der Interlaker MC Juli sowie La Plume Noire.

Die Berner Rap Nacht geht am Freitag 01. Mai im Bierhübel in Bern über die Bühne. Die Türen öffnen um 20:00 Uhr und die Shows beginnen um 21:00 Uhr.

Mehr Infos unter bernerrapnacht.ch.

Wiz Khalifa – Video zu „Good For Us“

Wiz Khalifa offeriert seinen Fans etwas für Zwischendurch und zwar ein brandneues Video zu einem Song namens „Good For Us“. In diesem sieht man Wiz in den Strassen New Yorks, wie er einige Bars über den Marvin Gaye Klassiker „Sexual Healing“ spuckt.

Ob es momentan eine schlaue Idee ist sich bei Marvin Gaye zu bedienen? Ihr erinnert euch vielleicht, dass dessen Nachkommen kürzlich Pharrell und Robin Thicke verklagten wegen dem Song „Blurred Lines“.

„Good For Us“ ist auf jeden Fall etwas zur Überbrückung bis dann hoffentlich bald mit #2009 das neue Mixtape von Wiz und Curren$y erscheint.

Odd Future – Earl Sweatshirt releast Kurzprojekt „Solace“

Aus dem Nichts hatte Earl Sweatshirt sein letztes Album „I Don’t Like Shit, I Don’t Go Outside“ veröffentlicht und nun doppelt er nach mit einem weiteren Projekt als Überraschung für die Fangemeinde.

Dies mit dem Kurzprojekt „Solace“, welches exakt 10 Minuten Spielzeit aufweist und bislang nur mittels Youtube verfügbar ist. Gewidmet ist „Solace“ seiner Mutter mit welcher er ja bekanntlich nicht immer nur eine gute Beziehung hatte. „We set up a studio at my house and I did a little project real real fast. It’s called Solace. And that, I’m just sitting — it’s more for my mom.”

Earl Sweatshirt wird live zu sehen sein beim Touch The Air Festival.

French Montana – „Off The Rip mit Chinx Drugx & N.O.R.E.“

French Montana’s Album „Mac & Cheese: The Album“ ist weiterhin irgendwo in der Pipeline, wann es erscheinen wird ist und bleibt aber vorderhand unklar. Um neue Musik muss man sich aber deswegen natürlich trotzdem keine Sorgen machen.

Mit „Off The Rip“ hat Herr Montana seinen neusten lyrischen Erguss ins Netz gestellt, bei dem jedoch noch klar ist, ob er für das Album gedacht ist.

Wie meistens ist er nicht alleine auf dem Song zu hören sondern bekommt Unterstützung von seinem Coke Boys Kollegen Chinx Drugx sowie N.O.R.E..

Dezmond Dez & Tommy Vercetti – Video zu „Schwigeminutä“

Tommy Vercetti und Dezmond Dez sind momentan natürlich vor allem als Teil von Eldorado FM in aller Munde, mit denen sie auf Platz 2 der Hitparade einstiegen, in welcher sie sich nun seit sechs Wochen halten. Nicht vergessen werden sollte deswegen ihr vor rund eineinhalb Jahren erschienenes Album „Glanton Gang“.

Dieses rufen sie nun nochmals in Erinnerung mit dem neuen Video zum Song „Schwigeminutä“, welches ganz dem Titel entsprechenden ohne die grossen Gesten auskommt.

Produziert wurde „Schwigeminutä“ von Sir Jai und Unterstützung bekommen sie von Swatka City.

Curren$y – Video zu „Cars“

Eben erst präsentierten wir euch das Video zum Song „Rhymes Like Weight“ und nun meldet sich Curren$y bereits wieder zurück mit einem zweiten Video zu seiner kürzlich erschienenen EP „Even More Saturday Night Car Tunes“.

„Cars“ heisst der Song der nun bebildert wurde und man muss kein Hellseher sein um zu wissen, was die Hauptrolle spielt in dem Clip: Natürlich die neben Weed zweite Liebe von Spitta nämlich richtig schön aufgemotzte Wagen.

Schon bald wird Curren$y gemeinsam mit Wiz Khalifa das Projekt „#2009“ releasen.

Gabrielle – Mehr Mutter als Künstlerin

Mit ihrer Single Dreams landete sie vor 20 Jahren einen Welthit und könnte heute – wie sie selber sagt, nur von diesem Song leben. Doch anstatt sich der ganz grossen Karriere zu widmen, die sie hätte einschlagen können, kümmerte sich die Soulstimme aus London um ihren Sohn und machte immer wieder mit Radiohits auf sich aufmerksam. Heute macht sie einfach das, was ihr Spass macht, unter anderem auf über 2000 Meter über Meer ein Konzert in intimem Rahmen zu geben oder mit den Topproducern Naughty Boy und Syience an neuem Songmaterial basteln. Wir haben die sympathische Künstlerin kurz vor ihrem Auftritt am Zermatt Unplugged Festival getroffen.

Gabrielle, wie ist es für dich in so einem kleinen Rahmen zu performen?

Wenn ich ehrlich bin, ist es das, was ich am liebsten mache. Ich habe in so kleinen Locations mit Konzerten begonnen. Ich habe auch das Gefühl das die Musik, die ich mache am besten wirkt in einem solchen Setting.

Du warst ziemlich lange weg aus der ganzen Musikwelt. Wie ist es wieder zurückzukommen?
Mutter zu sein hilft mir, das ganze richtig einordnen zu können. Und das andere ist, aus meiner Perspektive bin ich nie richtig weg gewesen, obwohl das von aussen so gewirkt hat. Ich habe mir einfach immer sehr lange Zeit genommen, um wieder ein neues Album zu machen. Aber ich bin natürlich in einer enorm schönen Ausgangslage, in der ich mir rausnehmen kann, was ich machen will und was nicht. Ich liebe mein Leben, und habe es immer geliebt. Ich liebe es Menschen zu treffen und dabei Musik zu erschaffen. Was könnte ich mir mehr wünschen.

Du sagst, du kannst auswählen, was du machst und was nicht….
Ja, genau. Ich toure zum Beispiel nicht so viel wie das andere Künstler machen. Ich möchte nicht zu viel weg von zuhause sein. Das war immer schon so. Ich wollte mein Kind nie auf Tour mitnehmen und habe immer nur kurz getourt, natürlich nicht zur Freude meines Managements (lacht). Ich merke, ab einer gewissen Anzahl Konzerte, kann ich nicht mehr dieselbe Energie und Freude aufbringen, darum bin ich sparsam mit Konzerten.

Heute ist das sicherlich kein Problem. Aber war das für dich immer einfach, deine Familie der Karriere vorzuziehen? Man schliesst sich ja auch Türen damit?
Ich denke das hat auch mit dem DNA eines Künstlers zu tun. Es gibt solche Menschen, die können, ja müssen fast immer auf der Bühne und vor einer Kamera sein. Ich bin da glaub ich zu 0815 für ein solches Leben. Ich habe auch bald gemerkt, dass ich nicht auf Knopfdruck Songs schreiben kann. Ich muss in dieser kreativen Phase sein, die ich nicht heran zaubern kann. Vor allem, da meine Songs auch immer sehr persönlich sind. Ich bin glaube ich mehr Mutter als Künstlerin. (lacht)

Wie schaust du heute auf die Musikindustrie?
Mir ist natürlich bewusst, dass der Druck auf die Musiker und die Stars viel grösser geworden ist. Die Fans erwarten mehr, man muss immer präsent sein. Rihanna released jedes Jahr ein Album. Das ist unglaublich.

Kommen wir zurück ins 2015. Du arbeitest mit den Superproduzenten Naughty Boy und Syience an neuem Material. Was hat dich dazu gebracht, wieder neue Musik zu schreiben?

Ich war zufällig in einem Studio, wo eine Freundin am Recorden war, mit Syence, diesem Producer. Und zum ersten Mal seit langem hatte ich das Gefühl, das ich gerne dort stehen und singen würde. Mir gefiel sein Sound. Bevor ich’s wusste, waren Syience und ich am Songs schreiben und im Studio. Naughty Boy ist unabhängig davon für ein Projekt auf mich zu gekommen. Ich habe seinen Sound immer schon gemocht, vor allem auch die Produktion mit Emeli Sandé oder Sam Smith. Ich fühlte mich so geehrt, dass ich angefragt wurde. Und irgendwie hat das wieder ein Gefühl in mir geweckt. Die wollten mich wirklich noch? Dann wollte ich auch wieder starten. Dazu kam, dass mein Sohn jetzt 20 jährig ist und nicht mehr auf mich angewiesen. Es fühlte sich einfach richtig an.

Wie sieht es mit einem Album Release aus?
Ja, ich bin dran, bin am Schreiben und Ausprobieren. Aber eigentlich bin ich immer am Schreiben. Natürlich ist es schon etwas konkreter. Ihr werdet hören, wenn es soweit ist.

Was möchtest du mit deiner Musik hinterlassen?
Ich wünsche mir, wenn ich einmal gehe – hoffentlich noch lange nicht (lacht) – dass die Menschen in mir eine Künstlerin sehen, die Songs geschrieben hat, mit denen sie sich identifizieren können. Ich habe immer wieder Feedbacks von Fans gekriegt, die mir sagten, dass meine Songs ihnen durch schwere Zeiten geholfen haben. Es gibt für mich nichts Schöneres.

Interview: Patric Neeser

Ghostface – „Emergency Procedure-Video mit Pharoahe Monch“

Ghostface hat definitiv einen Lauf. Letztes Jahr erschien das grossartige „36 Seasons“, natürlich gab es noch einige punktgenau Verses auf dem Wu-Album, daraufhin erschienen einige unveröffentlichte Wu-Block-Songs und schliesslich die nicht minder grandiose Zusammenarbeit mit BADBADNOTGOOD auf „Sour Soul“.

Mit seinem neusten Clip zu „Emergency Procedure“ nimmt er uns nun nochmals zurück zu seinem Konzeptalbum „36 Seasons“. Zu dem mit Pharoahe Monch eingespielten Song ist ein Video entstanden, in welchem Ghostface mal wieder voll und ganz seine Vorliebe für Comics ausleben darf. Den animierten Clip könnt ihr euch unten reinziehen.

Ghostface hat natürlich schon wieder einige weitere Projekte im Köcher, darunter vielleicht sogar endlich das gemeinsame Album mit MF DOOM…