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dergent
11.06.2004, 00:12
http://www.laut.de/vorlaut/news/2004/06/09/09121/index.htm

MP3-TAUSCHBöRSENMP3-Tauschbörsen: Erster deutscher Nutzer verurteilt

Erster deutscher Nutzer verurteilt

Anfang der Woche verurteilte ein deutsches Gericht erstmals einen Nutzer von Online-Tauschbörsen zu einer Geldstrafe. In mehreren Dutzend weiteren Fällen wurde bereits Strafanzeige erstattet.






Cottbus (aw) - Nach zahlreichen Prozessen und Verurteilungen von Tauschbörsennutzern in den USA stehen längst auch deutsche MP3-Tauscher im Fadenkreuz der Plattenindustrie. Ein 23-jähriger Azubi aus Cottbus wurde zu einer Geldstrafe von rund 8500 Euro verurteilt, meldet der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft. Er hatte über die Online-Tauschbörse KaZaa tausende Musiktitel zum Download bereit gestellt. Mit Hilfe des Providers, der rechtlich dazu verpflichtet ist, die Identität seiner Kunden preiszugeben, konnte der Name des Nutzers ermittelt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung stellte die Polizei über 6000 offenbar illegal erworbene Dateien sowie rund 100 gebrannte CDs sicher.
Allzu hoch fiel die Geldstrafe aufgrund des geringen Einkommens des Angeklagten allerdings nicht aus. Die zu zahlenden 80 Tagessätze wurden auf insgesamt 400 Euro festgesetzt. Dagegen kostete die außergerichtliche Einigung mit den Musikanbietern insgesamt stolze 8000 Euro.

Bei der Entscheidung des Cottbuser Amtsgerichtes handelt es sich um einen Präzedenzfall, da in Deutschland aufgrund rechtlicher Unklarheiten bislang kein Urteil gegen Tauschbörsen-Nutzer gesprochen wurde. Damit ist spätestens seit den Änderungen des Urheberrechts Schluss. Ein zweiter Prozess gegen einen 57-jährigen Lehrer, der ebenfalls mehrere tausend Audiodateien anbot, sei bereits im Gange, berichten die Phonoverbände. In weiteren 68 Fällen wurde Strafanzeige erstattet.

Die Musikindustrie erhofft sich von ihrer rechtlichen Offensive vor allem eine Abschreckungswirkung. Sie macht Internet-User, die illegal Titel über Tauschbörsen wie KaZaa, Morpheus oder WinMX beziehen, für die drastischen Umsatzeinbrüche verantwortlich. Kritik an dem Urteil übten u.a. die Grüne Jugend und die globalisierungskritische Bewegung Attac. Sie verurteilen die Verfolgung von Filesharern als unangemessene Kriminalisierung ganzer Bevölkerungsschichten und fordern von der Musikindustrie ein Umdenken: Statt der zunehmenden Beschneidung von Bürgerrechten wie dem Recht auf Privatkopie, sollten neue Wege gegangen werden, etwa über Pauschalabgaben.

Oliver Moldenhauer von Attac bekräftigte gegenüber dem Spiegel seine Forderung nach einer 'Musicflatrate'. Die Kriminalisierungs-Strategie der Musikindustrie könne ohnehin nicht erfolgreich sein, der Versuch, das Musik-Tauschen gänzlich zu unterbinden, sei "ähnlich undurchführbar wie das Verbot des Westfernsehens in der DDR."

Was haltet ihr davo? findet ihrs übertriebä oder grechtfertig? und wäri das eu inner schwiez meglich? iner schwiz isch äbe das rechtsgebiet, soviel ich weiss nu ehn "grauzone".
Nach miner meinig isch es total übertriebä. wenn meh immer so würd vorgah, wäri ja 60-70% aller Internet User Kriminelle. Bi mir oft eso, dass ich coole scheiss sowieso eu chäufä, aber oft zig wan ich embri ladä, sowieso nie käuft hängi. Fer mich isch das sowieso dr falsch weg, d müsig industrie müess afa checkä dass schi ohni kooperation mit de download programmi und neue marketing wegä nimme so chat wieter lebä, wies jetzt isch. Btw. Kazaa wäri ja interessiert gsi an meh deal mit de müsig industrie, doch die händ sich quer gstellt. was isch ewi meinig so mit de betrafung vo filesharers?

prophet
11.06.2004, 00:38
s'problem isch halt dass der nöd immer es ganzes album gfallt... und denn zalsch nöd immer 30.- für zwei drü geili lieder... wenn d'musikindustrie mp3s für en chline priis wör verkaufe denki wäret einigi bereit de chli betrag au z'zahle!
aber für alli plattejunkies isch dass eh nöd so es grosses problem!

guät nacht!