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mensch
07.11.2005, 19:15
yo jungs und mädls...
bi die letschte wuche nid so zum tv luege cho und bi jetz grad chli schockiert:



Mann nach Krawallen bei Paris gestorben
Paris - Nach den Krawallen im Grossraum Paris ist ein 61-jähriger Mann gestorben. Unterdessen erreichte die Gewaltwelle einen neuen Höhepunkt. (ht/sda)







In Frankreich wurden landesweit über 1200 Autos angezündet.






Am Wochenende hatten die Unruhen ganz Frankreich erfasst.


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Der Mann war am Freitagabend im Pariser Vorort Stains am Rande der Ausschreitungen zusammengeschlagen worden. Seither lag er im Koma. Wie sein bei derselben Gelegenheit verletzter Nachbar berichtete, hatten beide Männer vor ihrem Haus in Stains im Département Seine-Saint-Denis diskutiert, als sie von einem vermummten Unbekannten angesprochen wurden.
«Als wir geantwortet haben, dass wir über unsere Autos reden, hat er Jean-Jacques einen Fausthieb verpasst, und der ist hintenüber gefallen.» Die Witwe des Opfers und der Nachbar wurden von Innenminister Nicolas Sarkozy empfangen.

Neuer Höhepunkt

Derweil hat in Frankreich die Gewaltwelle in der elften Nacht seit Ausbruch der Unruhen einen neuen Höhepunkt erreicht: Landesweit wurden 1408 Autos in Brand gesteckt. Die Polizei nahm 395 Menschen fest.

Nächtliche Krawalle wurden unter anderem auch wieder aus Toulouse, Rennes und Rouen gemeldet. Nach einer Zwischenbilanz der Polizei über die Lage vier Stunden nach Mitternacht wurden 839 Autos angezündet. 186 überwiegend jugendliche Randalierer wurden festgenommen.


Schüsse auf Polizisten

In Grigny südlich von Paris wurden zwei Polizisten in der elften Nacht der Gewalt in Folge bei Auseinandersetzungen mit Randalierern von Schrotkugeln getroffen. Andere wurden vor allem durch Steinwürfe verletzt. In Trappes bei Versailles stand das Zentralfinanzamt in Flammen.

In Savigny-sur-Orge ebenfalls im Grossraum Paris wurde nach Behördenangaben eine Schule in Brand gesteckt. Auch in Saint-Etienne im Süden ging den Angaben zufolge am Sonntagabend eine Grundschule in Flammen auf. Brandstifter zündeten ausserem acht Lastwagen auf einem Parkplatz an.

Krisensitzung der Regierung

Kurz zuvor hatte Staatspräsident Jacques Chirac die «Wiederherstellung der Sicherheit und Ordnung» zur absoluten Priorität erklärt. «Das Gesetz muss das letzte Wort haben», sagte der Staatschef am Abend nach einer Krisensitzung des Kabinetts zur Inneren Sicherheit. Premierminister Dominique de Villepin kündigte an, die Sicherheitskräfte «dort, wo notwendig» aufzustocken, und Randalierer in einem Eilverfahren vor den Richter bringen zu wollen. Am Montag will er Massnahmen für mehr Chancengleichheit in den Vorstädten präsentieren.

Übergreifen auf Pariser City

Am Wochenende hatten die Unruhen ganz Frankreich erfasst. Erstmals griffen die Krawalle auch auf die Pariser Innenstadt über. In der Nacht zum Sonntag wurden in Innenstadtbezirken nach Polizeiangaben 32 Autos in Brand gesetzt, landesweit waren es 1295 und damit nochmals mehr als in den voraufgegangenen Krawallnächten.



WIE GSEHT DIR DAS? WIRDS UF D SCHWYZ ÜBERGRIIFE? WERUM DAS GANZE? SÄGET WAS DR DÄNKET! HET IRGENDWIE NÜT DO VERLOHRE, UND IRGENDWIE GHÖRTS GLIICH DO HI.

Topfchopf
07.11.2005, 19:17
naja.. statistisch gseh gits döt wohl all 10 täg en tote...


abr im off topic gits scho en thread womä eigetli i politik vrschiebe söt!

mensch
07.11.2005, 19:18
FRANKREICH

Ausgangssperre für Pariser Vorort

Wegen der andauernden Unruhen hat ein erster Pariser Vorort-Bürgermeister eine Ausgangssperre für seine Stadt verhängt. Das Verbot in Raincy im Département Seine-Saint-Denis im Nordosten der französischen Hauptstadt gilt ab heute Abend.








Paris/Straßburg/Bobigny - "Ich habe diese Entscheidung getroffen, um ein Drama zu verhindern", sagte Eric Raoult von der bürgerlichen Regierungspartei UMP am Nachmittag. Es gebe "nicht zu vernachlässigende Risiken" für die örtlichen Schulen.



AP
Polizeikontrolle in Saint Denis: Ein erster Vorort-Bürgermeister verhängte eine Ausgangssperre
Raoult rief für 20 Uhr seine Stadtverordneten zusammen, um die Entscheidung zu treffen. Die Ausgangssperre für den 13.000 Einwohner zählenden Ort solle "nach 22 oder 23 Uhr" gelten. Sie werde örtlich begrenzt sein, um geltendem Recht Rechnung zu tragen.

Raoult kündigte zugleich an, dass die in den vergangenen Tagen bereits eingesetzten Patrouillen, an denen er selbst und andere Gemeindevertreter teilnehmen, fortgesetzt würden. Ein Auto des Bürgermeisteramtes meldet dabei der Polizei Verdächtige in den Straßen der Stadt. Gleichzeitig habe die Stadt private Sicherheitsleute rekrutiert, die gefährdete Orte überwachten. Le Raincy liegt nahe Clichy-sous-Bous, wo die Unruhen am 27. Oktober ausgebrochen waren.

Zuvor war nach Polizeiangaben ein Mann in Stains bei Paris, der von Randalierern verprügelt wurde, seinen Verletzungen erlegen. Der Mann wollte einen brennenden Mülleimer löschen, als er attackiert wurde. Mit mehr als 1400 in Brand gesteckten Fahrzeugen und 395 Festnahmen erreichten die Ausschreitungen in der Nacht zum Montag einen neuen Höhepunkt. 36 Polizisten und fünf Feuerwehrleute erlitten Verletzungen, erstmals seit Beginn der Unruhen vor knapp zwei Wochen wurden zwei Beamte von Schüssen verletzt.

"Wir erleben eine Art Schockwelle, die sich im Land ausbreitet", sagte Polizeichef Michel Gaudin nach der elften Nacht mit Ausschreitungen in Folge. Die offenbar schwersten Ausschreitungen gab es wieder in den Pariser Vorstädten wie Grigny, doch zu Unruhen kam es nach Behördenangaben auch in den Ballungszentrum Toulouse, Lyon, Grenoble, Nizza, Avignon, Straßburg, Belfort oder Rennes.


FRANKREICH: STEINEWERFER IN DEN VORSTÄDTEN






In Grigny südlich von Paris wurden bei Zusammenstößen mit rund 250 bis 300 Jugendlichen zehn Polizisten verletzt, zwei von ihnen schwer. Randalierer sollen Schüsse aus Schrot- oder Jagdgewehren abgefeuert haben. Zwei Polizisten wurden in den Nacken und die Beine getroffen, schwebten jedoch nicht in Lebensgefahr. "Die Krawallmacher versuchen ganz klar, einen Beamten zu erschießen", sagte ein verletzter Polizist dem Radio "France-Info". "Früher oder später wird es ein Drama geben." In Fleury-Mérogis, Sagigny und Evry brannten Schulen. In Trappes südwestlich von Paris versuchten Aufrührer, das Finanzamt in Brand zu stecken. Im Département Seine-Saint-Denis nördlich der Hauptstadt brannten gestern etwa 50 Autos. In der Pariser Vorstadt Colombes warfen Jugendliche Steine auf einen Bus. Ein 13 Monate altes Kleinkind wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. In der Vorstadt Saint-Maurice stand eine Kindertagesstätte in Flammen.



Behördenangaben zufolge gingen in der vergangenen Nacht in Lothringen, im Elsass und in der Region Franche-Comté nahe der Schweizer Grenze insgesamt fast 200 Autos sowie mehrere Busse und Gebäude in Flammen auf. In einem Vorort von Montbéliard setzten Unbekannte mit einem Molotow-Cocktail eine städtische Bücherei in Flammen. Im nahe gelegenen Grand Charmont wurde eine Schreinerei durch einen Brand völlig zerstört. Den Angaben zufolge wurden die Brände zumeist von kleinen Gruppen randalierender Jugendlicher aus Sozialwohnungsvierteln gelegt.

Im Elsass gab es Ausschreitungen vor allem in Vororten von Straßburg, Mülhausen und Colmar. Angesichts der aufgeheizten Stimmung wurden Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen von Ordnungskräften geschützt. Einer vorläufigen Bilanz zufolge wurden im Elsass rund 60 Autos in Brand gesetzt. Auch ein Jugendzentrum bei Straßburg wurde durch einen Brandsatz beschädigt. Ähnliche Vorfälle meldeten die Behörden in Lothringen. In Vororten von Metz, Nancy sowie im Grenzort Forbach bei Saarbrücken wurden etwa 90 Autos in Brand gesetzt. Nach Polizeiangaben wurden in Lothringen rund ein Dutzend mutmaßliche Randalierer festgenommen.

Neue Krawalle wurden aus sozialen Brennpunkten in den Großräumen Lyon sowie Saint-Etienne gemeldet. Dort registrierten die Behörden rund 120 abgebrannte Autos. Durch Flammen zerstört wurden auch neun mit Sofas beladene Lastwagen auf dem Parkplatz einer Fabrik. In einem Sozialwohnungsviertel bei Saint-Etienne brannte eine Vorschule völlig aus. In der mittelfranzösischen Stadt war heute der Nahverkehr lahmgelegt: Die Fahrer traten in Streik, nachdem am Sonntag ein Bus von einer Bande Jugendlicher demoliert worden war.

Im Großraum Saint-Etienne setzten Jugendliche mehr als 50 Pkw und Lastwagen in Brand, in Toulouse wurden 37 Fahrzeuge angezündet. Im nordfranzösischen Lens und in Sète am Mittelmeer wurden Kirchen angezündet, wie Hamon erklärte. In Straßburg stahlen Jugendliche ein Auto, rasten damit in ein Haus mit Sozialwohnungen und zündeten dann das Gebäude sowie das Fahrzeug an. "Wir hören auf, wenn Sarkozy zurücktritt", sagte der 17-jährige Fahrer. Der Innenminister hatte randalierende Jugendliche als "Gesindel" bezeichnet. Zu Unruhen kam es auch in Toulon, Grasse, Cannes oder Lille. In Echirolles bei Grenoble wurde ein Brandanschlag auf ein Büro von Sozialarbeitern verübt.

Die Welt blickt mit Sorge nach Frankreich

Premierminister Dominique de Villepin kündigte Schnellverfahren gegen Randalierer an. Seine Regierung werde keine "gesetzlosen Zonen" zulassen und alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen. Auch Staatspräsident Jacques Chirac steckte gestern in seiner ersten öffentlichen Ansprache zu den Unruhen einen harten Kurs ab. Diejenigen, die Gewalt und Angst säten, würden "verhaftet, abgeurteilt und bestraft".

Politiker aus der ganzen Welt blicken mit zunehmender Sorge auf die Unruhen in Teilen Frankreichs. Der frühere EU-Kommissionspräsident Romano Prodi erklärte, auch in Italien lebten Menschen unter schlimmen Bedingungen. Armut, Arbeitslosigkeit und der Verfall der Vorstädte könne Gewalt auslösen. Auch der britische Premierminister Tony Blair äußerte sich besorgt und versprach, die französische Regierung nach Möglichkeit zu unterstützen. Heinz-Christian Strache, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), forderte die Regierung auf, die Einwanderung zu stoppen und mit Hilfe von Integrationsmaßnahmen "französische Zustände" zu verhindern.

Die australische Regierung forderte ihre Bürger auf, bei Reisen nach Frankreich besondere Vorsicht walten zu lassen. Unruhen mit Brandanschlägen auf Gebäude und Fahrzeuge gebe es in vielen Teilen Frankreichs, darunter auch in Paris und anderen großen Städten, hieß es in der Erklärung des Außenministeriums. Die Australier wurden aufgefordert, sich in den Medien über die betroffenen Gebiete zu informieren. Das japanische Außenministerium forderte die Bürger auf, sich den betroffenen Stadtteilen nicht zu nähern. Bei den japanischen Reiseunternehmen seien aber noch keine Stornierungen eingegangen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Ruedi Snare
07.11.2005, 19:19
Original geschrieben von mensch
WIE GSEHT DIR DAS? WIRDS UF D SCHWYZ ÜBERGRIIFE?
nope ;)

Topfchopf
07.11.2005, 19:23
Was bei den momentanen Krawallen offensichtlich wird ist, dass Rassisten meinen Rassisten zu bekaempfen. Schon vor Monaten gab es einen Ueberfall solcher Banden auf eine StudentInnendemo in Paris. Dort wurden die demonstrierenden von meheren Kleingruppen (insgesamt 700-1000 Personen) ueberfallen, als "kleine Weisse" und/oder "dreckige Franzosen" beschimpft und gepeinigt. " Die geringe Vertrautheit der Angegriffenen mit Kampfsport, ihre Hemmung, einfach jemanden zusammenzuschlagen, ist den Taetern Legetimation ihres tuns: "Die Bolos schauen auf den Boden, weil sie Angst haben, weil sie Feiglinge sind," sagte einer, und ein anderer ergaenzte: "Die kleinen weissen wissen nicht, wie man sich schlaegt und bewegen sich nicht in Banden." Auch wenn die "Bolos meistens weiss und blond sind", wie ein Jugendlicher ausfuehrt, koennten auch Schwarze und Maghrebiner dazu werden, naemlich dann, "wenn sie die Mentalitaet der Franzosen haben." Fuer viele aus der Banlieu ist das Adjektiv "weiss" gleichbedeutend mit schwach und feige; es bezeichnet diejenigen, die nichts anderes wollen und verdient haetten, als geschlagen und beraubt zu werden. " (1)
Anstatt versucht wird aus der Armut zu kommen scheint es als wollen dies viele erst garnicht versuchen da Armut der beste Stoffe ist "aus dem sich eine Minderheitenegalitaet formen laesst, die sich in der Demuetigung der um erfolg bemuehten manifestiert." (2)

Statt aber mit politischen mitteln fuer etwas besseres zu kaempfen, fuehlen sie sich berechtigt, die weissen als Verantwortliche fuer eine Misere, die sie selber offenkundig gar nicht abschaffen wollen, zu bestrafen.
"Denn einen kleinen weissen mit einer Eisenstange verpruegelt zu haben, bleibt so als eine schoene Erinnerung zurueck" (3)


Quellen: 1-2 Bahamas 47 - 2005, 3 Le Monde, 16.3.2005

clauster
07.11.2005, 19:24
was macht das bi swiss hiphop?

mensch
07.11.2005, 19:26
I DONT KNOW? I WAS THINKIN THAT SWISS HIP HOPPERS USEING THEIR BRAINS...

mensch
07.11.2005, 19:29
abr im off topic gits scho en thread womä eigetli i politik vrschiebe söt!


i verstoh dr internetslang nid. chasch das usdütsche?

clauster
07.11.2005, 19:34
Original geschrieben von mensch
I DONT KNOW? I WAS THINKIN THAT SWISS HIP HOPPERS USEING THEIR BRAINS...

bruche mer scho, oder ich z mindischt! aber im ordner politik hättis besser passt!
you know what i mean?

clauster
07.11.2005, 19:37
so, jetz isch es jo au im richtige ordner glandet!

finds krass, aber es het scho lang gkochet. und es isch nüt gmacht worde. jetz überlauft der topf!

mensch
07.11.2005, 20:06
yes i know....but who is reading here? the transfer to this chanel is a massiv bullshit sorry!!!

mensch
07.11.2005, 20:15
und ehm..jo für mi het das e scheiss mit politik z tue. lueget politik nid immer us öppis a wo mir nid drus chöme, womer nid chöi aktiv währde. bi däm thread isch eigentlech um mönscheverstang gange, und i finges eifach nume erbährmlech das drs verschobe heit...really no respekt!!!
isch haut vo mir us es aktuells thema, wo scho z oberscht sött stoh, wöus üs aui betrifft...

Topfchopf
07.11.2005, 20:22
politik betrifft auch alle...

und menschenverstand hier auch nicht sinnlos...

GRAUBUND
07.11.2005, 23:41
schono krass was do abgoht

Negus
08.11.2005, 13:33
Mis Statement zu de Usschritige in Paris:

Das nid gezielt e politischs rsp. revolutionärs Ziel verfolgt wird isch wohl de Fall. ABER es isch es zeiche das die herrschendi Politik absolut kei Lösig isch und die Jugendliche e änderig und e perspektive wenn ha.
Es wirkt wohl chli unkoordiert und unsolidarisch wenn me Autos vo Lüt abfacklet wo ebso beschisse dra sind wie d`Brandstifter selber. Doch zeigen sie so eifach ihri Wuet uf z`system und ihri Lebensumständ, wie blind die Wuet mittlerwile isch zeigt sich wohl ziemlich dütlich. Zudem werden nebe private Autos alles agriffe wo en zämehang mit em Staat hät: Bulle, Fürwehr, Schuele, Bullepöste, Busbahnhöf und ihri Flotte sprich überall wo e Franz. Flagge obedra hanget oder susche ine zämehang mit Frankrich z`bring isch. Ebeso werden au Autohändler und Ichaufszentre agriffe --> Da döt für die Jugendliche oft unerreichbari Konsumgüeter ghortet werden.
Zum die Krawall z`verstoh muess me sich e biz über d`läbensumständ in de Banlieu informiere. Wer das gmacht hät de würd die jeztig Situation nid überrasche. Was wiederemol zeigt de Kapitalismus isch definitiv kei lösig.

No was de Französische Inneminister der Sarkozy isch es ober rassistischs Arschloch, do en chlini uszug:

Sarkozy verteidigte seine umstrittene Wortwahl, die an den Krawallen beteiligten Jugendlichen als "Gesindel" zu betiteln: Wer mit scharfer Munition auf "Beamten, Familienväter oder junge Leute von der EIGENEN HAUTFARBE" schieße, könne nur so bezeichnet werden. Er finde es empörend, sich angesichts der Vorfälle "um Worte zu kümmern und nicht um die Geschehnisse", sagte der Minister.

Als ob d`Hutfarb e rolle spiele würi

PS: zum sich Informiere eignet sich folgendi pages

http://germany.indymedia.org/
http://www.heise.de/tp/
http://www.baz.ch/


@Topfchopf

Du zitiersch aber nid in dim volle ernst BAHAMAS Artikel, das sind jo wohl oberbescheuerti, verblendeti lüt. Hoffe du häsch das in unwisseheit über de Hindergrund vo Bahamas und ihrer abstruse Antideutsche ideologie postet. Do es paar Infos:

Churz und pragmatisch:
http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/ad30.html http://projekte.free.de/schwarze-katze/doku/ad.html
En bizli längere Text:
http://www.copyriot.com/sinistra/magazine/sin04/abschied.html
No was ergänzends
http://www.nadir.org/nadir/periodika/bahamas/

Topfchopf
08.11.2005, 13:45
Original geschrieben von Negus
@Topfchopf

Du zitiersch aber nid in dim volle ernst BAHAMAS Artikel, das sind jo wohl oberbescheuerti, verblendeti lüt. Hoffe du häsch das in unwisseheit über de Hindergrund vo Bahamas und ihrer abstruse Antideutsche ideologie postet.

di antidütsche sind scho en vrblendete chueche, abr finds no e intressanti asicht vom ganze. dass das ganze schlussendlich vo dä umständ bedingt isch, isch klar. abr s isch scho interessant, we d lüt schinbar nöd gäge d umständ wo sie i die lag gstellt händ rebelliered, sondrn anstattdesse ines rassistischs dänkmuster chömed.

zum so tendenze vo afang ah z bekämpfe, möst mä d lüt halt eifach informiere, wieso si genau ide scheisse hocked und dass das ebä kapitalismusbedingt isch. ä wuet isch ume und die mues igndwo aneglenkt werde. meistens triffts halt genau di falsche. abr das würd ja vo dä gsellschaft au dütlich gförderet. hauptsach d lüt wändet sich nöd gäge s system, sondrn schlissed sich underenand..

fazit: chrankheit -> kapitalismus. symptom -> rassismus.

dä schluss wo di antidütsche us dä ganze sach ziend isch natürlich voll dänäbed.

ach jo.. hans vomne antidütschte imne andre forum zitiert, wel ich lis normalerwiis nöd bahamas.

Kälner
08.11.2005, 13:46
Original geschrieben von mensch
und ehm..jo für mi het das e scheiss mit politik z tue. lueget politik nid immer us öppis a wo mir nid drus chöme, womer nid chöi aktiv währde. bi däm thread isch eigentlech um mönscheverstang gange, und i finges eifach nume erbährmlech das drs verschobe heit...really no respekt!!!
isch haut vo mir us es aktuells thema, wo scho z oberscht sött stoh, wöus üs aui betrifft...

:confused:

Negus
09.11.2005, 14:37
Die Artikel über d`agriff uf d`studidemos würklich e interessanti Sicht. Obwohl ich mir chli was anders zämegreimt han.
Z`erscht wärs wichtig z`wüsse für was die Studis kämpft han, rsp. gege was demonstriert. Ich han leider kei Infos meh gfunde dezue. (Viellicht chasch mer du die jo liefere) Ich nimm mol ah, dass es um erhöig vo Subventione oder gege d`chürzig vo gelder gange isch, sprich eifach öppis Geldtechnischs?
Somit chönti de Agriff au ganz anderst gwertet werde, die (us de Sicht vo de underdogs) Riche bonze söhnli, wenn üs no meh wegneh, denne zeigemers. Oder aber sie hän in dene Studis ganz zu recht die spöter Elite gsie, wo genau glich würd witerfahre mit de Politik wie bis anhin. Das revolutionäri Studente nid zu enere änderig vo de Politik füehren hät jo `68 sehr schön zeigt... Das wären für mich viel logischeri Gründ so e Demo azgriffe.
Da Bahamas jo chli vorurteil gege Muslim hät, wo jo viel in de Banlieus leben, trau i dene erwähnte Zitat nid so ganz (Me weiss jo nie us wellem Zämehang das die grisse worde sind, rsp. ob die jemals so güsseret worde sind). Z`zitat us Le mond gsiet nämlich scho chli anderst us. Das chönt jo au bedüte "den Bonze bliebt e schöni erinnerig zrugg" das in de Banlieus weiss glichbedütend mit rich isch, chani mier guet vorstell.

Topfchopf
09.11.2005, 15:34
Original geschrieben von Negus
Die Artikel über d`agriff uf d`studidemos würklich e interessanti Sicht. Obwohl ich mir chli was anders zämegreimt han.
Z`erscht wärs wichtig z`wüsse für was die Studis kämpft han, rsp. gege was demonstriert. Ich han leider kei Infos meh gfunde dezue. (Viellicht chasch mer du die jo liefere) Ich nimm mol ah, dass es um erhöig vo Subventione oder gege d`chürzig vo gelder gange isch, sprich eifach öppis Geldtechnischs?
Somit chönti de Agriff au ganz anderst gwertet werde, die (us de Sicht vo de underdogs) Riche bonze söhnli, wenn üs no meh wegneh, denne zeigemers. Oder aber sie hän in dene Studis ganz zu recht die spöter Elite gsie, wo genau glich würd witerfahre mit de Politik wie bis anhin. Das revolutionäri Studente nid zu enere änderig vo de Politik füehren hät jo `68 sehr schön zeigt... Das wären für mich viel logischeri Gründ so e Demo azgriffe.
Da Bahamas jo chli vorurteil gege Muslim hät, wo jo viel in de Banlieus leben, trau i dene erwähnte Zitat nid so ganz (Me weiss jo nie us wellem Zämehang das die grisse worde sind, rsp. ob die jemals so güsseret worde sind). Z`zitat us Le mond gsiet nämlich scho chli anderst us. Das chönt jo au bedüte "den Bonze bliebt e schöni erinnerig zrugg" das in de Banlieus weiss glichbedütend mit rich isch, chani mier guet vorstell.

finds ebä schono interessant, we in paris igndwie all das gsend was sie wänd gseh. die einte gsend drin d revolution, di andre es zeiche, das s (lumpe-)proletariat politisch völlig unbruchbar bis gförlich isch, di andre d legitimierig nach meh bulle uf dä strasse, di andre es geils represente vo dä gangsterfraktion und so witr und so fort...

s problem idä studentefrag isch ja, dass di riiche so odr so chönt studiere, egal was für studiegebühre odr undrstützigs susch no git. d chance vo unne ufzstige würd eifach vrchlinret, wänns meh privatisierit würd bzw. wenigr undrstützt.

glaub döt fählt eifach so öpis a la black panthers. abr au die sind nöd würkli kritisch mit dä rassefrag umgange. d frag isch eifach wevil populismus eifach nötig isch.

für mich zeigt das ganze, we eifachs isch di erst wälle vo repression in griff z becho, wänn nume en relativ chline teil vo dä lüt mitmached.

alles andre isch spekulation...

Negus
09.11.2005, 17:06
Original geschrieben von Topfchopf
finds ebä schono interessant, we in paris igndwie all das gsend was sie wänd gseh. die einte gsend drin d revolution, di andre es zeiche, das s (lumpe-)proletariat politisch völlig unbruchbar bis gförlich isch, di andre d legitimierig nach meh bulle uf dä strasse, di andre es geils represente vo dä gangsterfraktion und so witr und so fort...

Ich denke nid, dass das ganz homogen in e Cliche chasch drucke. Es git wohl ebeso revolutionäri wie au d`gangsterfraktion. Ich han jetzt scho in es paar Zitigsbricht gläse wie sie irgendwelchi Type über politischi Themene güsserte hän, was vor allem Kritik am Sarkozy gsie isch. Aber das spielt gär nid mol sone grossi Rolle. Wichtig isch wohl eher z`verstoh das es wohl e usdruck vo unzfriedeheit isch wo so usgläbt würd. Ob eine jetzt politisch motiviert Randaliert oder halt nid tuet nüt zur Sach. Dur die gross Masse wo mitmacht, entstoht automatisch e politischi Usag (au wenn die viellicht nid ganz klar isch...)


s problem idä studentefrag isch ja, dass di riiche so odr so chönt studiere, egal was für studiegebühre odr undrstützigs susch no git. d chance vo unne ufzstige würd eifach vrchlinret, wänns meh privatisierit würd bzw. wenigr undrstützt.

Das isch isch mier schu klar, kei Frog. Aber ich han e ganz andere Punkt welle ufzeige, nämlich e gedankegang wo sich viellicht die underdogs gmacht hän. Me chunt nid eifach so uf d`idee in organisierte chligruppe mit total (wie in dim Bahamas Kommantar stoht) 700 -1000 Persone e Studentedemo azgriffe...


glaub döt fählt eifach so öpis a la black panthers. abr au die sind nöd würkli kritisch mit dä rassefrag umgange. d frag isch eifach wevil populismus eifach nötig isch.

?? du meinsch eifach si söllen sich organisiere? Das wäri tatsächli guet. Aber wies usgsiet sind die scho organisiert wenn au lose. Und nowas me muess nid immer wieder uf alti Schemas zruggriffe, me sötti gnueg kreativ sie zum neui forme vo Widerstand z`schaffe, es brucht kei black panthers paris o.ä.

für mich zeigt das ganze, we eifachs isch di erst wälle vo repression in griff z becho, wänn nume en relativ chline teil vo dä lüt mitmached.

alles andre isch spekulation...
Begriff nid was du damit meinsch. wege dene Usschritige häns doch jetzt nid d`repression in griff becho?

Do no en link wo recht guet recherchiert isch.
http://www.zeit.de/2005/46/Paris_Krawalle
Das bimene Teil durchus es antikapitalistisch Verständnis vorhande isch zeigt jo ihres angebliche Motto: Geld ist nichts, Respekt ist alles...

Topfchopf
09.11.2005, 17:17
nähmt mi scho wundr, mit welem gedanke mä organisiert e studentedemo agrifft...

isch natürli z hoffe, das da meh politischs potential ume isch, we's im moment dena usgseht. würd sich wrschinli i zuekunft abzeichne.

Negus
09.11.2005, 17:31
Wüsse duenis jo logischerwis au nid. Aber ich han z`gfühl du häsch min Artikel vom 09.11.2005 14:37 chli misverstande. Döt hani nur mini Gedankegäng zum Agriff uf d`Studentedemo beschriebe, dä Post hät gär nix mit de aktuelle Krawall z`tue. Das wo i döt gschriebe han isch in mini auge e ilüchtendi begründig zu dem Agriff.

Topfchopf
09.11.2005, 17:41
nönö. häsch recht vil gueti aspekt drigäh! hetsch du wien ich argumentiert, hetti wohl we du argumentiert, wändweischwasimein ;)

Dontom
18.11.2005, 08:02
De Topfchopf het sini nöd-verbruchte 1. August-Rakete müese loswerde? :confused:

Alarm wegen verdächtigem Gegenstand

Bombenalarm vor dem französischen Konsulat an der Signaustrasse in Zürich. Gestern kurz vor 8.30 Uhr entdeckten Angestellte einen verdächtigen Gegenstand auf dem Parkplatz.

Das Gebiet wurde grossräumig abgesperrt und der Gegenstand unschädlich gemacht. Ob er Sprengstoff enthielt, wird untersucht. Insgesamt wurden 80 Personen vom Konsulat sowie von einem nahe gelegenen Kindergarten evakuiert.

Zur Tat bekannte sich eine bisher unbekannte, linksautonome Gruppierung. Damit wollte sie ihre Sympathie für die Jugendlichen bekunden, die in den vergangenen Tagen in Vororten zahlreicher französischer Städte randalierten.

Das Konsulat lässt sich nicht einschüchtern: «Wir vertrauen der Polizei und warten die Untersuchungsergebnisse ab», sagte Botschaftssekretär Sylvain Guetaz auf Anfrage.
http://www.20min.ch/images/content/1/3/1/13124516/2/1.jpg

snub
18.11.2005, 12:35
Toll, und wo würdmer so Idiote.. sorry, Lüüt da Iiordne?

Rechti oder Linki?
Oder verprügled Link au Studis? Han da voll de Durchblick nöd. ;)

nik
18.11.2005, 12:47
Original geschrieben von Dontom
Zur Tat bekannte sich eine bisher unbekannte, linksautonome Gruppierung. Damit wollte sie ihre Sympathie für die Jugendlichen bekunden, die in den vergangenen Tagen in Vororten zahlreicher französischer Städte randalierten.


zu was fürnere tat frogi mi...

s'verstecke vomne verdächtige gägestand?? :hmmm:

schräg