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breach
08.08.2004, 04:04
Okay nehmen wir mal an, ein Produzent A zimmert einen Beat und benutzt dabei ein Sample von sagen wir mal, James Brown. Rapper B kriegt diesen Beat zu hören, ist schwer begeistert und kauft Produzenten A den Beat, ohne zu wissen, dass der Beat auf einem James Brown Sample basiert, gleich ab. Somit ist der Beat nun das geistige Eigentum von Rapper B. Daraufhin nimmt Rapper B auf diesem Beat einen Track auf, welcher wenig später veröffentlicht wird.
Nun kommt die Suva in's Spiel; Suva-Spezialagent C wird auf Rapper B's Track aufmerksam und bemerkt die klammheimliche Verbratung eines James Brown Samples. Deswegen wendet er sich an Rapper B, um von ihm die nachträglichen Gebühren abzuverlangen. Rapper B zuckt mit den Schultern und verweist auf einen gewissen Produzenten A, der für die Enstehung des Beats verantwortlich ist. Meine Frage ist nun: Wer wird am Schluss zur Kasse gebeten? Produzent A, weil er der Schöpfer ist oder doch Rapper B, da der Beat nun sein geistiges Eigentum ist und er ihn publik gemacht hat. Schliesslich haben beide den Beat zu "kommerziellen" Zwecken verwendet.

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu kompliziert ausgedrückt und dass mir jemand helfen kann.

Fletsch
08.08.2004, 08:55
Chan dir das au nöd gnau säge, aber ich würd mal schätze es zahled Produzent A und Rapper B (vorusgsetzt es git kein vertrag zwüsched Produzent A und Rapper B wo das gnau reglet)

Gah doch mal uf www.suisa.ch oder am beste lüüt am Chundedienst ah die chönd der am gnauste Uskunft gäh und mached das au gern!

Greez

konfus
15.08.2004, 21:24
das würd mi ez au no wunder näh...schiisst mi aber böös ah vo suisa etc. alles dureläse...hamer scho di ganze snakädüdl-siite inezoge.

=mQ=
15.08.2004, 23:46
Original geschrieben von breach
Okay nehmen wir mal an, ein Produzent A zimmert einen Beat und benutzt dabei ein Sample von sagen wir mal, James Brown. Rapper B kriegt diesen Beat zu hören, ist schwer begeistert und kauft Produzenten A den Beat, ohne zu wissen, dass der Beat auf einem James Brown Sample basiert, gleich ab. Somit ist der Beat nun das geistige Eigentum von Rapper B. Daraufhin nimmt Rapper B auf diesem Beat einen Track auf, welcher wenig später veröffentlicht wird.
Nun kommt die Suva in's Spiel; Suva-Spezialagent C wird auf Rapper B's Track aufmerksam und bemerkt die klammheimliche Verbratung eines James Brown Samples. Deswegen wendet er sich an Rapper B, um von ihm die nachträglichen Gebühren abzuverlangen. Rapper B zuckt mit den Schultern und verweist auf einen gewissen Produzenten A, der für die Enstehung des Beats verantwortlich ist. Meine Frage ist nun: Wer wird am Schluss zur Kasse gebeten? Produzent A, weil er der Schöpfer ist oder doch Rapper B, da der Beat nun sein geistiges Eigentum ist und er ihn publik gemacht hat. Schliesslich haben beide den Beat zu "kommerziellen" Zwecken verwendet.

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu kompliziert ausgedrückt und dass mir jemand helfen kann.

wie di andere 2 o scho hei gseit....
SUISA.... zur SUVA chasch gah wend nit wosch ga bügle ;-)
auso ig gloube soviu ig weiss bechunt dr produzänt problem aber bi mir nit wük sicher..

breach
16.08.2004, 01:29
waaaah SUVA...hani verwechslet hehe. Natürlich mein ich SUISA. Aber danke für d Antworte, wird mich mal direkt a die Herrschafte müsse wende.

Beatnik
16.08.2004, 07:08
Ich würd säge ees chunt dä drunder, wos öffentlich macht = Rapper B!

Mer mues sich halt zerscht Informiere bim Produzänt! Oder säged mers mal so....wänn Rapper B nöd merkt, das da en Sample drinn isch, wo evtl. gschützt isch, dänn merkts so en Suisa Vogel sicher au nöd! Oder Rapper B hett NULL musikerfahrig und sött evtl. gar nöd Rappe:D

dela
16.08.2004, 10:52
Original geschrieben von breach
Okay nehmen wir mal an, ein Produzent A zimmert einen Beat und benutzt dabei ein Sample von sagen wir mal, James Brown. Rapper B kriegt diesen Beat zu hören, ist schwer begeistert und kauft Produzenten A den Beat, ohne zu wissen, dass der Beat auf einem James Brown Sample basiert, gleich ab. Somit ist der Beat nun das geistige Eigentum von Rapper B. Daraufhin nimmt Rapper B auf diesem Beat einen Track auf, welcher wenig später veröffentlicht wird.
Nun kommt die Suva in's Spiel; Suva-Spezialagent C wird auf Rapper B's Track aufmerksam und bemerkt die klammheimliche Verbratung eines James Brown Samples. Deswegen wendet er sich an Rapper B, um von ihm die nachträglichen Gebühren abzuverlangen. Rapper B zuckt mit den Schultern und verweist auf einen gewissen Produzenten A, der für die Enstehung des Beats verantwortlich ist. Meine Frage ist nun: Wer wird am Schluss zur Kasse gebeten? Produzent A, weil er der Schöpfer ist oder doch Rapper B, da der Beat nun sein geistiges Eigentum ist und er ihn publik gemacht hat. Schliesslich haben beide den Beat zu "kommerziellen" Zwecken verwendet.

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu kompliziert ausgedrückt und dass mir jemand helfen kann.


..hallo..kann nicht mehr alles genau aus dem Kopf zitieren, da alle relevanten Infos im Studio sind..aber aus meinen Workshops mit der Suisa kann ich dieses schnell erklären. Keine Gewähr für Fehlinformationen und Schreibfehler :-) (ist noch zu früh)



Also Rapper B wird nur Eigentümer des Beats wenn Produzent A so blöd ist und im sämtliche Rechte übertritt. Normalerweise kommt das Abkaufen eines Beats dem Honorar für das Herstellen des Beats gleich. eigentlich behält der Produzent des Beats die Urheberrechte am Beat.. Nun wird Rapper B den Track aufnehmen und die Suisa kommt ins Spiel, weil Rapper B den Track als Künstler natürlich via Werksanmeldung anmeldet. Hier wird Rapper B alle Personen aufführen, wie Textschreiber, Bearbeiter etc.! Nachher entscheidet Rapper B, dass der Track auf einer CD erscheint. Die Tonträgerhersteller der CD z.b. das Label oder die Einzelperson muss den ganzen Tonträger via PI Formular anmelden. Es geht darum, dass Musik auf einem Tonträger ist. Deshalb wird dann eine Gebühr erhoben, die sich errechnen lässt und die sich aus geschützer Musik und ungeschützer Musik zusammensetzt. (genau dieser Track gehört dann zur Kategorie "geschützer Musik", weil er ja angemeldet wurde). Diese Gebühr erhebt dann die Suisa und diese Beträge werden dann wieder aufgeteilt. Aufgeteilt an die Künstler welche angemeldet sind etc.

Bis jetzt ist noch nichts passiert. Sollte der Sample wirklich Songweisend sein, dann könnte ein aufmerksamer Suisa Mitarbeiter dich informieren und dich aufklären. Da wir vom Grundsatz "wo kein kläger, da kein fall" ausgehen..wird sehr wahrscheinlich erst dann etwas geschehen, wenn die Plattenfirma, die den Urheber des Sample vertritt merkt, dass ihr sample dazu beigetragen hat, dass dein Song plötzlich bemerkt wird. Irrtum Nr. 1. Die Suisa ist nicht der Kläger, sondern der Eigentümer der die Rechte inne hat. Sagen wir mal dein Song wird ein Hit. (z.b. DJ Bobo mit dem Sample "somebody is watchin me") Die Plattenfirma oder der Verlag kann folgendes machen: Man kann verlangen, dass du die Produktion einstampfst, man kann eine Einigung suchen, dass du z.b. so und soviel abgeben musst...oder man kann sagen..ach junge..du hast 500 CD's verkauft...das lohnt sich für uns gar nicht.


zu guter letzt: Suisa / Hr. Poto Wegener oder für die
Hardcore Fans das Buch von ihm "Musik & Recht" welches auf Schweizer Recht basiert