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Rucka
03.03.2006, 14:37
Aso, ich hocke etz da ide Schuel und bi a minere Arbet am schaffe... Ich weiss sälber zimli vill über dCH HipHop Szene (halt so das womer weiss... Black Tiger hät 1991 die erschte paar Lines uf Mundart kickt uf Murder by Dialect vo P27 und 14K serschte Dütschsprachige Mag us dä schwiiz). Aber jetzt was mi beschäftigt: I wellem Jahr isch dänn dä HipHop überhaupt bis id Schwiiz cho und welli DJs händ dä da ahfange under dLüüt bringe???
Und mis zweite Ahligge, hrhr, wänn sind so die erschte Sprayereie choo? Wahrschindli ä öppe so dänn, aber dänn gäbtis ja ä no paar erschti Sprayer wo mit däm händ ahgfange (EKR isch ja wahrschindli nöd de erscht gsi)... ???

Ich weiss ich weiss, s chömet jetzt reaktione, nüüü hetsch doch nahgluegt du pennär, nüüüü was machsch arbet über die Szene???
Aber ich wett die Arbet bizli is Detail mache, und nöd eifach schriibe ja blabla de Blacktiger hät dänn und dänn ahfange Rappe, und dänn isch de EKR cho und dänn sind ganz villi choo, und soo... Ich wett zude Wurzle zrugg :D

Irgendwelchi Heads händ sicher was ufm chaschte...

Merci

Peace

Rucka
05.03.2006, 19:04
*push*

tumen
05.03.2006, 19:08
ekr hät gsprayt? miiiii ich weiss ja nüt man *schääm*

newunclehorse
05.03.2006, 19:37
anschiinend hed niemerd öbis ofem chaschte

Chrüüter-Kari
05.03.2006, 19:38
Original geschrieben von Rucka

Aber ich wett die Arbet bizli is Detail mache, und nöd eifach schriibe ja blabla de Blacktiger hät dänn und dänn ahfange Rappe, und dänn isch de EKR cho und dänn ISCH DE LÜGNER CHO und dänn sind ganz villi choo, und soo... Ich wett zude Wurzle zrugg :D



:auslachen
hehe piis

drAe9idius
05.03.2006, 20:06
gseht ganz drna us, als müästisch dr Black und diä sälbr go fragä:D näi ächt, finds es gwagts Thema, abr wünsch der vil Glück drbi und chasch nä ja nachher mal da inäschtellä, dass mer drna all Ahnig händ, will bis etz händ sich ja no nöd gad vil gmuldä, wiä ich das gseh...

sonix
05.03.2006, 21:22
gang is detail,suech d'szene nid ide medie /
die wo ez sho dr cash hei, bliebe ufm ewige /



heh.. wasi drmit wot sägä, lueg chlei ume was drzwüschä lauft, da ish ja ait-gnossen, nidmau sone schlächtä start! Dört herrscht d'szene <- (nid uf ait.ch bezoge). Lueg das viuu elemänt chasch verwändä, u das när zämmäfasse, s'git gnue im ungergrund, viu spass und erfoug!!



out.

läckdumir!
05.03.2006, 22:01
ich dänke mal es seit fast niemerd öppis, wils halt würkli schwer isch und mer da ja immer grad agfiggt wird wänn mer öppis uslat bzw. nöd weiss..

ich weiss nur: im 2006 isch erste Rap-Album useche bzw. wird usecho
:D :D :D

Harris
07.03.2006, 13:32
Original geschrieben von läckdumir!
ich dänke mal es seit fast niemerd öppis, wils halt würkli schwer isch und mer da ja immer grad agfiggt wird wänn mer öppis uslat bzw. nöd weiss..

ich weiss nur: im 2006 isch erste Rap-Album useche bzw. wird usecho
:D :D :D

Jo am Frittig...

sin
07.03.2006, 13:37
erwähn d crazy force crew... diä si kult, ir "CH HH Kultur"

dynamikee
07.03.2006, 13:42
luegsch mau i de biographie vo tiger, ekr, primitive lyrics und so witer ume. dert figschsicher paar afang zu de künschtler.
oder schribsch ar jubaira äs mail.
ohni scheiss di chönnt no öpis wüsse....

sell-out-sucka
07.03.2006, 13:45
crazyforcecrew khasch uf jedefall erwähne,, kömme au im film styles vor...sone schwizer hip hop szene doku...

in sache b-boying sunscht sicher no basel city attck...

graffs hänn mitti 80er ahgfange....die erschte bilder an dr basler line sin schinz im 84 koh...

sunscht p27, sin au ewigs drbih...

s'ganze AHO gits au scho zimmlig lang...shark, zora, spoo etc...

black tiger isch sicherlich immer aini vo de bessere quellene...

sin
07.03.2006, 13:46
heheh d jubaira weiss doch nur soviu wiä uf ihri notizä steit...:p

PS Sense Unik ..ou wenn sie jetz nüme so dr hit si ...Sie si gloub diä erschä CH Hip Hoper gsi(oder ämu diä erschtä us dr wescht schwiz) wo im usland "gross" usächo si ..(si uf em Soundtrack vo La Haine oder feat. mit Franz. rapper z.b.)

..::Slash::,,
07.03.2006, 13:47
Original geschrieben von tumen
ekr hät gsprayt? miiiii ich weiss ja nüt man *schääm*
Genau und er isch im Aargau uufgwachse in Wettige. du weisch nüüt ;)

sin
07.03.2006, 13:49
hehe wärdä mi aui hasse aber dr DJ bobo isch ou mau ä sprayer gsi (isch ke verarschig):D

dynamikee
07.03.2006, 13:51
Original geschrieben von sin
heheh d jubaira weiss doch nur soviu wiä uf ihri notizä steit...:p

da wäri nid so sicher. si het scho id meischte ch künschtler interviewt, da isches zb bi ek oder tiger sicher o mau um dfrag vo de afäng gange.
und si het ja o bi 2-3 magazin mitgwürkt, aso irgend äs wüsse und e ahnig hetsi äuä scho irgenwo

HuckleberryFin
07.03.2006, 13:54
scheiss:hiphop:

Sound Provider
07.03.2006, 13:57
Original geschrieben von sin
hehe wärdä mi aui hasse aber dr DJ bobo isch ou mau ä sprayer gsi (isch ke verarschig):D

dj ebenfalls. hatte anfänglich gar battles organisiert etc.

HuckleberryFin
07.03.2006, 13:59
Original geschrieben von Sound Provider
dj ebenfalls. hatte anfänglich gar battles organisiert etc.

akne hat er gemalt..war sein name,..

sin
07.03.2006, 14:06
nid di ärnscht?? würklech akne??? hät sech ja grad pickel chönnä nenne oder läberfläck:D

dynamikee
bö kenne se nid aber äbä wenn ig ihri show gseh und diä frage wo sie oubä i de interview steut... naja diä si nid immer würklech sehr überleit/interessant..

Rucka
08.03.2006, 09:18
Original geschrieben von sell-out-sucka
crazyforcecrew khasch uf jedefall erwähne,, kömme au im film styles vor...sone schwizer hip hop szene doku...


Wo chamer sich dä zie ???

Also schomal paar sache zäme cho, merci @ all wo irgendöpis gschribä händ :D

Rucka
08.03.2006, 09:18
Original geschrieben von sell-out-sucka
crazyforcecrew khasch uf jedefall erwähne,, kömme au im film styles vor...sone schwizer hip hop szene doku...


Wo chamer sich dä zie ???

Also schomal paar sache zäme cho, merci @ all wo irgendöpis gschribä händ :D

sin
08.03.2006, 09:54
SF DRS oder TSR afrage am beschtä hätt dä niä im handu gseh ..ha diä doku uf beidne sänder gseh gha ..

sin
08.03.2006, 09:54
SF DRS oder TSR afrage am beschtä hätt dä niä im handu gseh ..ha diä doku uf beidne sänder gseh gha ..

Rucka
08.03.2006, 10:26
Easy Merci, wird mi ma erkundige!
Tschiee

Rucka
08.03.2006, 10:26
Easy Merci, wird mi ma erkundige!
Tschiee

Phôe
08.03.2006, 10:32
Original geschrieben von sin
erwähn d crazy force crew... diä si kult, ir "CH HH Kultur"

am beschte quatschisch grad mal chli mitem crazy, de cha der sicher einiges verzelle und hed sicher au so die erschte sprayereie miterläbt do.

ev chönnt dr de shark au uskunft geh.

Phôe
08.03.2006, 10:32
Original geschrieben von sin
erwähn d crazy force crew... diä si kult, ir "CH HH Kultur"

am beschte quatschisch grad mal chli mitem crazy, de cha der sicher einiges verzelle und hed sicher au so die erschte sprayereie miterläbt do.

ev chönnt dr de shark au uskunft geh.

Phôe
08.03.2006, 10:33
Original geschrieben von Rucka
Wo chamer sich dä zie ???



chönnt dr ne susch ev uftribe

Phôe
08.03.2006, 10:33
Original geschrieben von Rucka
Wo chamer sich dä zie ???



chönnt dr ne susch ev uftribe

Irgendeis
08.03.2006, 10:38
E.K.R.
-Ab 1982/83 Break Dancer und Electric Boogie Tänzer
-Begann Sprayen unter dem Alias "Creator Allah" mit "Piley" - seine erste Bilder in Bade http://www.graffiti.org/zurich/zurich_3.html
-1986 änderte er sein Anonym zu "Ecrof"
-In den folgenden Jahren "WKC" (World Kings Crew) die aus Craze, Rock2 und Ecrof bestand
-1988 gestalltete WKC eine 12 Meter Wand für die Austellung "Herzblut" in der Kunstgewerbeschule Zürich
-Gleichzeitig wurde Ecrof Mitarbeiter und Grafischer Mitarbeiter des ersten
Schweizer Hip Hop Magazins 14K. , das 1988 gegründet und bis 1998 veröffentlicht wurde.
-1988 teilnahme DMC Mixing Championships (2. Platzierter)
-1989 "Just can´t get enuff" und "Shout out´s" auf dem Hip Hop Sampler "Fresh Stuff 1"
-1990 im Hallenstadion an der "Züri 1990" Veranstaltung, mit seiner Gruppe "Another Three- O" (Aera - E, Rasai und Ecrof als DJ und Produzent )
-Ebenfalls produzierte er das Stück "Ain´t no sucker" mit Luana aus Basel.
-Änderung von "Ecrof" zu "Ekr" letztlich zu "E. K. R."
-1990 erschien der erste Schweizer Hip Hop Sampler
-14 K. Team auf Radio Lora die erste wöchentliche Hip Hop Sendung in der Schweiz
-1991"Another Three-O" wird zu "Self Explanatory"
-EKR von dem Produzenten Team "Disco-Twins" nach Queens, New York eingeladen. Arbeitete mit "DJ Clash" (ehemals Marley Marl´s Engineer und Kollaborateur an LL Cool J´s, MC Shan´s, Biz Markey und Big Daddy Kane´s ersten Goldalben des legendären Queensbridge´s "House of Hits“)
-EKR produziert Beats für "Ultramagnetic MC´s". In Ced Gee´s Ultralab Studio in der Bronx, New York entstand das von EKR produzierte Stück "Space Booty"
-Produktion für Kool Keith "Mami" später auf Bobbito´s Label "Fondle them records" veröffentlicht.
-1993 Nach 4 Monaten NY rückkehr nach London um in3D Studio´s als Produzent und Engineer zu arbeiten. (ihr produzierte er das erste Mundart Solo Rap Album „E.K.R. mit "Oh Susi" und "1.9.9.3. / Realitäter" erschienen 1995)
-1999 zog er mit Frau Aera - E und Töchter Tendai und Femi-Simone wieder in die Schweiz
-veröffentlichung Vinyl Single „Chreis 5“
-2000 Album "Grigor Fakalaja"
-2004 livealbum mit Nurotic Sound System, Mc Morph und Lexx
- EP´s "Ich bin au" und "dini Mueter" , Single "Kiosk" , CD "Ich bin au (dini Mueter)"
-.......


chönt si das nöd all ziitagabe genau stimmed und isch sicher öpis untergange :P

Irgendeis
08.03.2006, 10:38
E.K.R.
-Ab 1982/83 Break Dancer und Electric Boogie Tänzer
-Begann Sprayen unter dem Alias "Creator Allah" mit "Piley" - seine erste Bilder in Bade http://www.graffiti.org/zurich/zurich_3.html
-1986 änderte er sein Anonym zu "Ecrof"
-In den folgenden Jahren "WKC" (World Kings Crew) die aus Craze, Rock2 und Ecrof bestand
-1988 gestalltete WKC eine 12 Meter Wand für die Austellung "Herzblut" in der Kunstgewerbeschule Zürich
-Gleichzeitig wurde Ecrof Mitarbeiter und Grafischer Mitarbeiter des ersten
Schweizer Hip Hop Magazins 14K. , das 1988 gegründet und bis 1998 veröffentlicht wurde.
-1988 teilnahme DMC Mixing Championships (2. Platzierter)
-1989 "Just can´t get enuff" und "Shout out´s" auf dem Hip Hop Sampler "Fresh Stuff 1"
-1990 im Hallenstadion an der "Züri 1990" Veranstaltung, mit seiner Gruppe "Another Three- O" (Aera - E, Rasai und Ecrof als DJ und Produzent )
-Ebenfalls produzierte er das Stück "Ain´t no sucker" mit Luana aus Basel.
-Änderung von "Ecrof" zu "Ekr" letztlich zu "E. K. R."
-1990 erschien der erste Schweizer Hip Hop Sampler
-14 K. Team auf Radio Lora die erste wöchentliche Hip Hop Sendung in der Schweiz
-1991"Another Three-O" wird zu "Self Explanatory"
-EKR von dem Produzenten Team "Disco-Twins" nach Queens, New York eingeladen. Arbeitete mit "DJ Clash" (ehemals Marley Marl´s Engineer und Kollaborateur an LL Cool J´s, MC Shan´s, Biz Markey und Big Daddy Kane´s ersten Goldalben des legendären Queensbridge´s "House of Hits“)
-EKR produziert Beats für "Ultramagnetic MC´s". In Ced Gee´s Ultralab Studio in der Bronx, New York entstand das von EKR produzierte Stück "Space Booty"
-Produktion für Kool Keith "Mami" später auf Bobbito´s Label "Fondle them records" veröffentlicht.
-1993 Nach 4 Monaten NY rückkehr nach London um in3D Studio´s als Produzent und Engineer zu arbeiten. (ihr produzierte er das erste Mundart Solo Rap Album „E.K.R. mit "Oh Susi" und "1.9.9.3. / Realitäter" erschienen 1995)
-1999 zog er mit Frau Aera - E und Töchter Tendai und Femi-Simone wieder in die Schweiz
-veröffentlichung Vinyl Single „Chreis 5“
-2000 Album "Grigor Fakalaja"
-2004 livealbum mit Nurotic Sound System, Mc Morph und Lexx
- EP´s "Ich bin au" und "dini Mueter" , Single "Kiosk" , CD "Ich bin au (dini Mueter)"
-.......


chönt si das nöd all ziitagabe genau stimmed und isch sicher öpis untergange :P

Rucka
10.03.2006, 14:57
Hrhrhr merci merci

@ Phoe, wär geil wändmer chöntsch de Film uustriibe... Aber musch natürli nöö wänns di wür belschtä odr soo :D

Rucka
15.03.2006, 10:28
Aber öpis ischmer immernoni beantwortet worde... Wänn isch dänn de Hip Hop da serscht mal sochli glosst worde, gspillt worde... sprich: Wänn isch Hip Hop id Schwiiz cho?
Chamer da niemer was säge? :(

botho!bonobo
15.03.2006, 10:35
Original geschrieben von Rucka
Aso, ich hocke etz da ide Schuel und bi a minere Arbet am schaffe... Ich weiss sälber zimli vill über dCH HipHop Szene (halt so das womer weiss... Black Tiger hät 1991 die erschte paar Lines uf Mundart kickt uf Murder by Dialect vo P27 und 14K serschte Dütschsprachige Mag us dä schwiiz). Aber jetzt was mi beschäftigt: I wellem Jahr isch dänn dä HipHop überhaupt bis id Schwiiz cho und welli DJs händ dä da ahfange under dLüüt bringe???
Und mis zweite Ahligge, hrhr, wänn sind so die erschte Sprayereie choo? Wahrschindli ä öppe so dänn, aber dänn gäbtis ja ä no paar erschti Sprayer wo mit däm händ ahgfange (EKR isch ja wahrschindli nöd de erscht gsi)... ???

Ich weiss ich weiss, s chömet jetzt reaktione, nüüü hetsch doch nahgluegt du pennär, nüüüü was machsch arbet über die Szene???
Aber ich wett die Arbet bizli is Detail mache, und nöd eifach schriibe ja blabla de Blacktiger hät dänn und dänn ahfange Rappe, und dänn isch de EKR cho und dänn sind ganz villi choo, und soo... Ich wett zude Wurzle zrugg :D

Irgendwelchi Heads händ sicher was ufm chaschte...

Merci

Peace

der bibliothekar antwortet:
de erschti boom isch um die 1983 id schwiiz cho...und drs hät en rap wettbewerb gmacht und under anderem hät de (!!!) ueli schmezer (hütige kassesturz moderator) mit sim rap gunne und ersch vill spöter hät sich e "szene" entwicklet...

Rucka
15.03.2006, 10:52
Mercii mercii... so öpis hani gsuecht! Weisch ächt per zuefall gad no wie die Sändig gheisse hät, und uf welli Sprach grappt worde isch? Wahrschindli uf änglisch oder?

botho!bonobo
15.03.2006, 11:05
Original geschrieben von Rucka
Mercii mercii... so öpis hani gsuecht! Weisch ächt per zuefall gad no wie die Sändig gheisse hät, und uf welli Sprach grappt worde isch? Wahrschindli uf änglisch oder?



Artikel:

La di nid verwirre vo dene Zahle, das het nur mit minere Suechrelevanz ztue...


[Faksimile]
[Go To First Hit]

© Aargauer Zeitung / MLZ; 21.01.2006

Kultur Zeitung

Einmal lesen, was sie rappen

Mundart-Hip-Hop Er erlebte in den letzten drei Jahren einen regelrechten Boom. Doch worüber rappen seine wichtigsten Vertreter wie Luut & Tüütli, Baze oder Greis? Und wie hat sich die Reimkunst entwickelt?

leo niessner
«Du dräsch a dine chnöpf und - hey, was isch das gsi? / dä chunt än sänder ine, s tönt wie DRS[33] 3.» Wer 1983 Radio DRS[33] 3 einschaltete, dürfte diese Zeilen auswendig gekannt haben: Der «DRS[63]-3-Rap[63]» sollte der Station kurz nach ihrem Sendestart ein jugendliches und trendiges Image verleihen, nachdem die Rap[55]-Welle aus Amerika auch die Schweiz erfasst hatte.

Dass die DRS[55]-3-Werbung allerdings einen neuen Trend auslösen würde - ein Jahr nach dem ulkigen Mundartrap-Hit «Nüt» des kaufmännischen Lehrlings Claude Aubert alias Claude -, damit hatte wohl niemand gerechnet. Doch plötzlich wurde überall auf Schweizerdeutsch gereimt. Auch «Kassensturz»-Moderator und MatterLive-Sänger Ueli Schmezer[33] hatte es gepackt. Für die Musiksendung «Hear we Go» des Schweizer Fernsehens verpasste er Grandmaster Flashs Hit «The Message» kurzerhand einen schweizerdeutschen Text. Dessen prägnanten Refrain «It’s like a jungle sometimes, it makes me wonder / How I keep from goin’ under» änderte er um in: «s geit drüber alls und drunder / dass ig trotz all dem jetzt no do bin isch es wunder / a-ha-ha-ha-ha.»

Gleichzeitig fanden die ersten Mundartrap-Wettbewerbe statt. Schmezer[63] erinnert sich an «Rap[63] it Yourself», eine Kooperation vom «Team»-Magazin und Radio 24: «Alle, die mitmachen wollten, erhielten eine Kassette mit demselben rhythmischen Musikteppich. Dazu musste man rappen.» Die eingereichten Aufnahmen wurden schliesslich im Radio vorgestellt und erheiterten die Gemüter mit oft kuriosen und plumpen Reimen im Stil von «Was mach i jetzt, was tue i nua? / I ganga hei und mälk mi Kua!». Schmezers Beitrag, den er mit Super Spy produziert hatte, hiess «I säge nei» und gewann das Rennen: «Warum, säg du mir, gilten ig als kriminell, wenn ig demonstrier a der Tramhaltstell?», rappte er darin über eine Demo an einer Tramhaltestelle in Bern.

Aus heutiger Sicht haben «die meisten Mundartraps aus dieser Zeit allerdings eher den Charakter von Schnitzelbänken. Denn sie folgten dem Motto «Wir sagen irgendein lustiges Gedicht in einem gleichförmigen Rhythmus auf», erinnert sich Sascha Rossier, DRS[33]-3- und Virus-Musikredaktor, auch bekannt als Rapper Lügner: «In der Szene gilt deshalb erst Black Tigers Song ‹Murder by dialect› aus dem Jahr 1992 als erster Mundartrap.»

Das bestätigt auch Dominic Zimmerli alias Zimp, Salesmanager der bekannten Hip-Hop-Plattenfirma Nation Music: «Interpreten wie der Basler Black Tiger oder die CrazyForceCrew und P27 kamen eben wirklich aus der Hip-Hop-Szene, machten teilweise selber auch Graffiti und Breakdance. Sie rappten nicht wie ihre Vorgänger, nur weil es halt gerade sauglatt und angesagt war.» Zudem hätten sie viel elegantere und inhaltlich anspruchvollere Reime geschrieben: «Black Tigers ‹Murder by dialect› beispielsweise, ein Protestsong gegen Polizeigewalt, war einer von vielen politischen Texten aus dieser Zeit. Viele handelten von Gewalt an den Schulen oder der fehlenden Integration von Ausländern.»

«Seit den 90er-Jahren ist das Niveau im Mundartrap stetig gestiegen», beobachtet der Berner Rapper Baze, der nächste Woche sein neues Album «Mis Meitli» veröffentlicht: «International bekannte Hip-Hop-Acts dienen als Vorbilder im Umgang mit Beats und Sprache. Viele Mundartrapper haben gelernt, Texte mit immer komplexeren Strukturen zu schreiben.»

Gleichzeitig hat auch auf inhaltlicher Ebene eine Entwicklung stattgefunden. Zurzeit sind drei Richtungen auszumachen: Es gibt nach wie vor diejenigen, die mehrheitlich unbeschwerte Texte schreiben: zum Beispiel die Glarner Luut & Tüütli oder die Berner Newcomer 6er Gascho. Andere gehören zu den Polit-Rappern wie Greis, der gegen das WEF wettert. «Und neuerdings geht der Trend zu besonders bösen Texten und Songs», stellt Baze fest.

Dass dieser so genannte Aggro-Stil, der von Interpreten wie dem Bündner Rapper Gimma vertreten wird, hierzulande immer mehr Leute fasziniert, beobachtet auch Zimp von Nation Music. «Viele junge Bands schicken uns Demo-CDs mit Texten wie ‹figg dini Mueter›. Solche Sachen interessieren uns allerdings nicht.»

Interessant ist dafür die Beobachtung von DRS[33]-3- und Virus-Mann Lügner: «Viele Jugendliche haben Ausdrücke aus dem Mundartrap in ihre Sprache übernommen. Sie haben ihren Slang, mit dem sie sich abgrenzen. Zum Beispiel ‹dini Mueter› - diese Redewendung stammt vom gleichnamigen Song von E.K.R.» Der Aargauer Mundart-Rapper und Sprayer der ersten Stunde hat diese Redewendung seinerseits einem Song-Text abgeluchst: dem Hit «Yo mama» der kalifornischen Gruppe The Pharcyde.

Amerikanische Standard-Floskeln ins Schweizerdeutsche zu übersetzen, ist in, sagt Lügner. So hoffen die Künstler an Konzerten: «Gib mer din Support (Unterstützung)!» Man «battled» (sich miteinander messen) oder fordert sich gegenseitig dazu auf, sich Songs mit einem coolen Text vorzuspielen: «Bounce mer en Track mit supermega Lyrics.»

Lügner kennt auch kuriose Wortkreationen: «Aus ‹Word up!› (na klar!) wird «Wort ufe!» Und aus «Hold it down» (etwas für sich behalten) «Hebs abe». Oder gleich eine ganze Textzeile wie «Mir hebeds abe wie Erdaziehigskraft!».


Aus heutiger Sicht haben die Mundartraps aus jener Zeit eher den Charakter von Schnitzelbänken



Der Vorläufer

Und das isch die Gschicht, oder besser die Mär,

vo dem Maa namens Fritz, es isch nonig lang här

wo im Glaube an d Werbig und d Reklame vo hüt

erschtens viel z wiit gangen isch und zweitens verschütt.

De hinderschti Streich vo nere Werbeagentur

het für de Fritz Bedütig gha vom Rütlischwur.

Eso blind isch er gsi, eso naiv wie ne Kind,

eso stur, s isch kei Witz, isch er gsi, de Fritz.

Agfange hets do demit, dass er zur Frau amene schöne Morge gseit het:

«Du Frau, du söttsch au nume no mit «Sonol» wäsche.

Lueg, au d Frau Holde wäscht nur mit «Sonol» und es isch ihre wohl.

Und er het ihres zeigt, s Inserat eso gross.

Und sy Frau, gläubig au wie de Fritz, die isch los.

Het «Sonol» kauft, e Drei-Wuche-Spar-Superpack

will zum Superpack giz no zwei gratis Mottesäck,

und e Los, und e Bon und e Bilderscheck. (. . .)

Rasanter Sprechgesang: Beinahe zwei Jahrzehnte vor dem Aufkommen der Hip-Hop-Kultur «rappte» Kabarettist César Keiser zu einer Trommelbegleitung. Damit beeindruckt er sogar heutige Rap[63]-Fans. Als DRS[63]-3-Musikredaktor Christoph Alispach die Nummer im «CH Special» spielte, fand einer von ihnen: «Der hat ja einen guten Flow (Sprachfluss). Davon können viele noch etwas lernen. (lni) Aus: «Solo für Werbetrommel» von César Keiser (Columbia/EMI ZC 5002, 1962). Transkript: LNI.



Der Kuriose

Hey Fans, chan mer vorstelle, dass es euch interessiert

was jetzt denn so alles i dem Stück passiert.

Doch ich muess euch leider grad enttüsche, liebi Lüt.

Denn i dem Stück, da passiert eifach nüt.

Nüt, nüt, nüt, nüt, s chunnt nüt.

Nüt losed d Lüt, s chunnt nüt, eifach nüt.

S isch nüt, wo chunnt, s goht nüt.

Nüt liebi Lüt, s goht nüt, nüt.

S isch nüt, wo goht, s chunnt nüt.

Yeah Baby, i dem Sück lauft würklich eifach nüt.

Eifach nüt, nüt, nüt, nüt, eifach nüt.

Hey Fans, ich gsehn: Ihr losed mir ja immer no zue.

Ich bring eu um euri wohlverdienti Rueh.

Und drum säg ich s euch jetzt nomol, liebi Lüt:

I dem doofe Stück, da passiert würklich nüt. (. . .)

Der erste Mundartrap-Hit der Schweiz: In seiner eigenwillig hohen Tonlage sprach der KV-Stift Claude Aubert mit einem ebenso eigenwilligen Rhythmus, indem er sich um jegliche Beats foutierte. Mit seinem von der Neuen Deutschen Welle inspirierten Texten genoss er Originalitätsbonus. (Lni) Aus: «Nüt» von Claude Aubert alias Claude (Gold Records, 1982.) Transkript: LNI.



Die Cleveren

g-g-g-guete tag und sali mitenand

ich han de wecker grad erschlage und er chläbt jetzt a de wand

du gsehsch scho wieder alt us - hey wie luegsch denn ä dri

chumm nimms für eimol cool - eh du, ich hilf dr chli debi

s isch no huere früe - aber s isch scho bald z spat

drum schletz de kaffi ine, leg dä blick parat

und wie immer, dini swatch isch au am morge gnau

4 minute zum rasiere und ä halbi für d frau (. . .)

de-d-d-de-d-d-DRS[33] 3 - äh DRS[33] 3-O-O

de-d-d-de-d-d-DRS[33] 3 (gurg-gurg-gurgel)

Ich fahr kanü - mit DRS[33] 3

und wasserschü - mit DRS[33] 3

für gross und chlü - DRS[33] 3

und au mis hü - losst DRS[33] 3

tia - immer mit debü - mit DRS[33] 3

Die gerappte DRS[33]-3-Werbung: Sie schlug ein wie eine Bombe. Zwar waren Melodie und Phrasierung nicht originell, weil gleichförmig gerade. Doch der witzige Text, den 1983 wohl jeder geneigte Hörer auswendig konnte, macht dieses Manko wett. (lni) Aus: «DRS[63]-3-Rap[67]» (DRS[67]-3-Archiv, Polygram/Mercury, 1983).



Der Gewinner

(. . .) I säge nei, I säge nei. I säge nei, nie, i weiss nid wie mer so no cha läbe. Säg mol wüsses die? Warum gopfridstutz zwingt mer jede i Chueche? Warum laht mer keine si eiged Wäg sueche? Warum, säg du mir, gilten ig als kriminell, wenn ig demonstrier a der Tramhaltstell? Währenddem mer em Diräkter no es Loblied singt, obwohl doch si Fabrik e ganze Wald umbringt. I säge ne . . . (. . .)

Ueli Schmezers «Rap[33] it yourself»-Siegertitel: Seine Karriere als Rapper dauerte nur kurz, aber die Nummer war in den 80er-Jahren gelegentlich am Radio zu hören. Von den Nonsens-Texten dieser Zeit hob sie sich durch ihren politischen Hintergrund ab. Musik macht Schmezer[33] aber auch heute noch, wenn er nicht gerade unter anderem den «Kassensturz» am Schweizer Fernsehen moderiert: Der 44-Jährige singt bei «MatterLive» Lieder von Mani Matter. (lni) Aus: «I säge nei» von Ueli Schmzer alias Super Spy & Jule the Farmer (LYN13323, 1983).

Der Grundstein

(. . .) bulleschtress und bürgerwehr

lüt mit hünd bewaffnet mit gwehr

dummi type, die mache mi verruggt

die sölle mi in rueh lo süsch schlohni zrugg

die wän mi manipuliere, fruschtriere

damit ich nümme tue wänd verschmiere

d polizei will mi schtoppe und ins gfängnis gheie

damit ich ändlich uffhör, alles z verspraye

nur kei angscht, ich wird nie uffhöre

denn ich bi au eine vo denä verschwörer

eine, wo d stadt echli farbiger macht

graui wänd lo versuffe in der farbepracht. (. . .)

Der Beginn des Mundart-Rap[33]: In der Szene gilt der Song des Basler Polit-Rappers Black Tiger als erster des Genres. Auf den Schulhöfen wurde der Begriff «Bulleschtress» in den 90er-Jahren zum geflügelten Wort. (lni) Aus: «Murder by dialect» von Black Tiger («Freshstuff», 1992).



Die Poetische

(. . .) (Big Zis:) wünsch mär guet nacht (Kutti MC:) lug d wäut isch so huere schön wie lached porcellanclöwn schön wi wenig stoub im gägäliecht isch lug tag und nacht stärnä und mond wie wisse palmestrand so schön lug die schöne faschos a wo blueme i vase ufs asylanteheim am wärfe si dass d Wäut chli schöner u nätter usgseht (Big Zis:) lug wiä schön freii ross i wilder natur wiä sanft dini baggä nach dä nassrasur wiä angscht eim cha packe wie du en arsch wo umegwagglet und nüt däfür zahlsch wiä en shärz fasch verspringt in erwartig wiänas chind was eim zuekunft so bringt usser party ja lug doch king dwält isch huere schön und ich sing sälbscht für mini hueresöhn. Refrain: (Kutti MC:) dwält isch schön wie stroibluemeteppich ich liggä mit äm polieschter proteschtplakat ufem ölteppich schicket mir spändägälder es geiht um gschlagni chäuber und rägäwäuder. (. . .)

Bildhafte Sprache: Die Zürcherin Big Zis rappt im Duett mit Jürg Halter alias Kutti MC, der an der Hochschule der Küns-te in Bern studiert hat und ebenda als Dichter und Performance-Poet lebt. In bildhafter Sprache entlarven sie die hässlichen Seiten mancher scheinbar harmloser Dinge. «Wir erzählen unter anderem von einem lachenden Clowngesicht, in welchem du plötzlich eine böse Fratze siehst», erzählt Big Zis. (lni) Aus: «huere schön feat. kutti mc» von Big Zis (Wrecked Records, 2002).



Der Provokateur

(. . .) i hola mer all euri süassa svp töchtera

i hol mer all euri cvp töchtera,

i hol mer all euri süassa sp...ah...item

i bin dr dorfgigolo wia dr gigi vo arosa

d ladies wänd neuerdings mis alphorn liabkosa

well i han an groooosa . . . stall muasch losa

mi findsch uf dr alp am d'büürinna stossa

das git butter, i mag jassa und tschutta

mi findsch am suntik dr traktor am putza

(. . .)

i han uhuara gern, wenns stinkt

noch schwii, noch schoof noch ross noch rind

i han uhuara gern wenns müfflet

gülla, kuafurz, wasserbüffel

(. . .)

Er provoziert und wurde auch schon Opfer der Zensur: Wegen kontroverser Texte wurde das Debütalbum «Droga Sex Gwalt Rap[33]» (2002) des Bündner Aggro-Rappers Gimma nur im Internet veröffentlicht. Im Vergleich zu einigen deutschen Genre-Kollegen nimmt sich der Inhalt des neuen Songs «Superschwiizer» aber vergleichbar harmlos aus. (lni) Aus: «Superschwiizer» von Gimma (Album «i gega d’schwiiz», Vö. am 24. Febr., Nation Music).



Der Politische

(. . .) i verschidne verbänd neoliberali verträter vo länder

vom norde vollände scho widr e plan

meine mir sige verblendet u witter entfärnt

vo de realitäte vor wäut

si wei deregulierig vo de märkt

das sig fair und guet für d konkurrenz

doch die herre lueget uf d bilanz

rede vo zahle und fakte ob s itz new york oder moskau wär

95% vo de märkt si dominiert vo irne grosskonzärn

s git ke wettbewerb s geit nur drum, dass sie fetter wärde

gings um d WTO würde sie sofort planet la stärbe

immer weniger arbeit nümme chanceglychheit

gueti dienstleistige ds privileg vo de ryche klasseiteilig no meh hass u nid wei sogar mit gsundheit und wasserversorgig 100%ig a dr masse verdiene. (. . .)

Er beobachtet und kritisiert: Der Berner Rapper Greis hat einen eigenwilligen, sprich von Pausen durchsetzten, Rapstil entwickelt, um seine gesellschaftskritischen und politischen Texte vorzutragen. Aus: «Global» von Greis (lni) Aus: «Global» von Greis (Muve/ Musikvertrieb, 2003).


Bernhard Baldinger

mundartrap


Erschliessung
Topterm: Kultur; Gesellschaft
Kategorie: Musik; Sprache
Geographie: Schweiz
Freitext: Übersicht; Liste

Formales
Dok-ID: OI2006012101149
Textlänge: 14687 Zeichen
erfasst: ja
Urheberrechte: Aargauer Zeitung / MLZ
Bearbeitung: baso 23.01.2006

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Rucka
17.03.2006, 14:07
wow mercii :D jetz hani easy schochli öppis zum mis Thema ahfange zschriibe :) mache mich grad ma dehinder... hrhr
peace
und merci villmal!

botho!bonobo
17.03.2006, 14:27
Original geschrieben von Rucka
wow mercii :D jetz hani easy schochli öppis zum mis Thema ahfange zschriibe :) mache mich grad ma dehinder... hrhr
peace
und merci villmal!

jäjä keis problem

dägä dägä

CroWny
17.03.2006, 14:30
basler hip hop...hihi


Basler Hip-Hop Geschichte

Hip-Hop in Basel begann Anfang der 80er-Jahre in einem sehr kleinen Kreis von jungen Leuten Fuss zu fassen. Hip-Hop wurde vor allem durch Filme wie "Wild Style" und "Style Wars" um 1984 herum beliebt.
Hip-Hop entwickelte sich hier wie in den USA als Selbsthilfe-Bewegung von Jugendlichen, die sich an den Rand gedrängt fühlten.
Sie waren auf der Suche nach Selbstbestätigung, dem Gefühl, auch etwas wert zu sein. Sie konnten sich und anderen zeigen, dass auch junge Leute etwas Tolles zustande kriegen können. Sie gaben sich einen Künstlernamen, der dies oft symbolisiert. Hip-Hop gab eine Lebenseinstellung mit, die ihnen durchs Leben half.
Die 80er-Jahre war ein Frust-Jahrzehnt für Jugendliche. Jugendproteste waren in der ganzen Schweiz an der Tagesordnung. Viele waren frustriert, weil sie das Gefühl hatten, nirgendswo erwünscht zu sein. Viele landeten auf der Strasse, Frust und Gewalt nahmen zu, die Steinenvorstadt wurde berüchtigt für seine gewalttätigen Gangs.
Zu Beginn der 90er-Jahre kam das Drogenproblem. Immer mehr Jugendliche nahmen Heroin. Viele Aktive in der Hip-Hop-Szene konnten es nicht mit ansehen, wie die anderen, darunter auch Bekannte, an den Drogen zugrunde gingen und stellten 1993 eine Anti-Drogen-Aktion ("Wake Up") auf die Beine: Sie schrieben einen Rap, veranstalteten ein Konzert auf dem Barfüsserplatz, darauf folgte ein Präventionssampler und eine Tournee durch die Schweiz
Zu dieser Zeit wurde die Szene neu durchmischt. Viele Neue kamen hinzu durch den Hip-Hop-Boom um 1993/94, ausgelöst durch die Kommerzialisierung der Strassenkultur. Rap wurde in verpoppter Form der breiten Masse zugänglich. Auf der anderen Seite war die Kommerzialisierung auch eine Chance für den "eigentlichen Hip-Hop", der immer mehr ins Radio- und Fernsehprogramm integriert wurde.
Die Öffentlichkeit wird nach und nach auf das künstlerische Know-How in der Szene aufmerksam, und Hip-Hop-Kultur taucht auf Vereins- und Firmenfesten, in Sportabteilungen von Kaufhäusern und im Theater auf.


Hip-Hop in der Region

Basel hat eine lebhafte Hip-Hop Szene. Sie hat Künstlerinnen und Künstler hervor gebracht, die einen hohen Professionalisierungsgrad erreicht haben und schweizweit zu den Besten zählen. Man denke an die Breakdance Crew "Basel City Attack" (dreifache Schweizer Meister) um Cozkun (bester Single Breaker Europas 1998) oder an DJ Ace (Schweizer Meister im Scratchen 1996, zweifacher türkischer Meister 1997 und 1998). Die (Graffiti-) Line in der Einfahrt vom Bahnhof SBB, ist europaweit bekannt und geschätzt. Der Erste, der auf Schweizerdeutsch rappte, war ein Basler (Black Tiger). Auch im Baselland lebt die Hip-Hop Szene stark, auch durch das von Poet gegründete Label Wb-Tal Records/Booking. Die Szene aus Basel und Baselland sind stark durchmischt, es wird nicht gross unterschieden Stadt oder Land.

Rucka
24.03.2006, 14:50
... chönt scho no chly öpis bruuche :P etz hani sochly über dAafäng und über Basel... Aber überd Sprayerahfäng und soo in Basel chönti ä no was bruuche... ;) hrhr
wär froh wänn öpper da öpis wür wüsse...

Rucka
29.03.2006, 09:24
*push*

Dontom der II.
29.03.2006, 13:15
Sprayer?

Harald Naegeli

Anno 1970
http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Naegeli

Rucka
31.03.2006, 14:52
Hehe stimmt stimmt... merci, wo findi informations zu dä Crazy Foce Crew? und wiiter breakdance Crews?
all informatione sind willkomme, hrhr :D

Burnah
13.04.2006, 17:18
ich dänke id schwizer hip-hop gschecht ghört echli vo de hauptstadt ...
chlyklass ,wurzel 5,PVP usw.
hoffe das dich das insperiert .

burnah