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beka1
10.02.2005, 20:01
http://www.touring.ch/tcs.html?/webtcs/TCSPubli.nsf/(DocByID)/(7E8859C027C8F90CC1256C7D0056D300)?OpenDocument&language=de


!!die ganze adresse kopieren!!

dann unten "mensch und mobilität
Bilder, die nicht lange leben"
...lesen!

:wtf:

thieu
10.02.2005, 20:20
Bilder, die nicht lange leben

Angebracht sind sie blitzschnell, die Graffitis auf Eisenbahnwagen und Trams – sehr zum Ärger der öffentlichen Transportbetriebe. Doch binnen kurzer Zeit werden die «fahrenden Trophäen» gleich wieder eliminiert.





«Für die SBB und ihre Kunden sind Sprayereien ein Dauerärgernis.» Knapp formuliert bringt Mediensprecher Roland Binz die Haltung der Schweizerischen Bundesbahnen gegenüber Sprayern auf den Punkt. Die SBB beklagen jährlich über 1000 Schadensfälle, von klitzekleinen Kritzeleien bis zu grossflächigen Graffitis ist alles dabei. Schadensumme: rund fünf Millionen Franken. Die Bundesbahnen be-mühen sich seit Jahren, Sprayereien möglichst rasch entgegen zu wirken. Ein versprayter Wagen geht postwendend in die Reinigung – «damit die Täter sich nicht über ihre Werke freuen können». Durchschnittlich fährt ein Graffiti weit weniger lange als einen Tag durch die Schweiz. Die Reinigungsverfahren haben sich in den letzten Jahren stark vereinfacht: Jeder Wagen sei aussen speziell beschichtet worden, damit falle das Entfernen von Graffitis viel leichter, erklärt Binz. Die Reinigungsarbeiten übernimmt eine externe Firma – «und dies kostet natürlich». Ein Schaden von 10 000 Franken sei rasch verursacht.
SBB-Züge werden meist nachts versprayt, wenn die Wagen draussen in Rangierbahnhöfen abgestellt sind. Die Gelände stehen zwar unter Bewachung, per Video oder durch Sicherheitsfirmen. Dennoch können Sprayer nicht völlig von ihrem nächtlichen Wirken abgehalten werden. Binz: «Wir können schliesslich nicht neben jeden Wagen einen Polizisten stellen.» Eine Tendenz, in welchen Regionen besonders häufig gesprayt wird, lässt sich laut Binz kaum erkennen. Gefährdet sind alle urbanen Gebiete, und «vielleicht sprayen die Romands etwas mehr als die Deutschschweizer».

Überwachungssysteme austricksen
Was in breiten Kreisen als Schmiererei und Sachbeschädigung gilt, betrachten die Sprayer ihrerseits als Verzieren eines nackten Gegenstands, ja zuweilen gar als Kunstform. Sprayer arbeiten illegal, zweifellos. Sie wollen deshalb nichts über ihre wahre Identität verraten – nur ihre in der Szene bekannten Kennzeichen möglichst oft an möglichst prominenten Stellen auftragen. Jeder Sprayer verfügt über sein eigenes Kürzel («Tag»), seinen eigenen Schriftzug, seinen eigenen, unverkennbaren Malstil. Arbeiten zwei Personen an einem gemeinsamen Werk, können meist selbst Laien die verschiedenen Stile erkennen. Der Nervenkitzel, der Kick, den der Sprayer während seinen Aktivitäten verspürt, dürfte wohl viele derart faszinieren, dass sie sich zu immer weiteren Bildern anspornen lassen.
Eine Zürcher DVD, die den viel sagenden Titel «Night Fever 2003 – Swiss Trainbombing Movie» trägt, bietet einen guten Einblick in das Leben einer Szene, die den meisten Leuten verschlossen bleibt. Sprayen ist für einen 26-jährigen Zürcher «eine der reinsten Kunstformen, die es gibt». Um Züge zu besprayen, werde sehr viel Zeit investiert. Es müsse schliesslich rekognosziert werden, man müsse Leute organisieren, stets wachsam sein und auf Kameras achten, bietet der Sprayer auf der DVD Einblick in die Praxis. Er vermutet gar, dass erfahrene «Train Writer» das SBB-System besser kennen, als viele ihrer Angestellten.

Gefundenes Fressen: offene Depots
Die Graffitis machen keinen Halt vor den Toren der Städte. Nicht nur die Bundesbahnen, sondern sämtliche öffentliche Transportmittel werden als geeignete Sprayer-Ziele angesehen. Nicht unverziert bleiben deshalb auch Trams, seltener Busse – sowohl innen wie aussen. Versprayte Trams gälten in der Szene als «fahrende Trophäen», sagt Andreas Uhl, Mediensprecher der Zürcher Verkehrsbetriebe. Marc Heitz, Chef des Depots Allschwil bei den Basler Verkehrsbetrieben, erzählt, dass auf der Aussenseite eines Wagens schon mal Bilder prangen, die bis zu sieben Meter lang und einen Meter hoch seien, sich quer über Scheiben, Lackflächen sowie Türen hinwegziehen. Erstellt würden solche Werke hauptsächlich nachts – wohl über 90 Prozent aller Graffitis, vermutet Heitz.
Ein gefundenes Fressen stellen diejenigen Trams dar, die auf Abstellgeleisen ausserhalb eines Depots stehen bleiben. Aus Platzgründen finden in Basel, aber auch in Zü-rich, nicht alle Fahrzeuge einen geschlossenen Unterstand und müssen deshalb im Hof stehen gelassen werden. «Diese Trams kommen regelmässig an Wochenenden dran, freitags und samstags abends, und werden vollständig verschmiert», erzählt Heitz. Mit diesem Problem sehen sich die Transports publics genevois (TGP) nicht konfrontiert: Jedes Tram finde einen geschlossenen Unterstand, sagt TPG-Mediensprecherin Marthe Fincati. In Zürich werden Tags und kleinere Graffitis gar tagsüber angebracht. Es genüge, wenn eine Tramhaltestelle in einer lang gezogenen, unübersichtlichen Kurve liege und sich daneben ein Gebüsch befinde, sagt Uhl. Dann kann es blitzschnell gehen: Sobald das Tram stillsteht und der Fahrzeugführer wegen der Kurve den hinteren Teil seines Fahrzeugs nicht mehr sehen kann, tritt ein Sprayer aus dem Gebüsch heraus und bringt sein Tag oder sein Graffiti an. Die Aktion ist binnen weniger Sekunden vorbei, noch bevor das Tram weiterfährt. Bis das Bild bemerkt und das betroffene Fahrzeug ins Depot gefahren wird, können einige Stunden verstreichen.

Rasches Handeln ist angezeigt
Das Bemühen der Verkehrsbetriebe, versprayte Trams möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen, ist unverkennbar. «Wir wollen die Schmierereien nicht unnötig zur Schau stellen», sagt Uhl. Würden die Fahrzeuge konsequent sofort gereinigt, kille dies die Motivation der Sprayer nachhaltig, ist Uhl überzeugt. Ähnlich verhalten sich auch die Basler Verkehrsbetriebe; weniger streng gehen hingegen die Genfer vor. Für Fincati spricht nichts dagegen, dass versprayte Tramzüge einen Tag weiterfahren, um erst dann gereinigt zu werden.
Zu den Graffiti-Reinigungskosten äussern sich die städtischen Verkehrsbetriebe nur ungern. Fincati spricht von 100 bis 150 Franken, um ein kleines Tag zu entfernen. Monatlich tauchten aber rund 15 Fälle auf, die mit grösseren Kosten verbunden seien. Die Reinigung einer Sprayerei koste problemlos mehrere hundert Franken und könne in seltenen Fällen gar den «Preis eines Occasionwagens» erreichen, so Uhl. Viel Geld also, um gesprayte Bilder rasch vergänglich zu machen.

--NOTE--
10.02.2005, 21:05
tja versprayen oder besprayen... :D

Kueel
10.02.2005, 23:43
do ände die schöne graffitis.:(

trudi+hansueli
11.02.2005, 10:11
"Durchschnittlich fährt ein Graffiti weit weniger lange als einen Tag durch die Schweiz."
Hm.. auso bi üs kurve jetz äs paar scho knapp e monet dür ds züg.. i gloub im momänt heissis vou nid im griff... hehehe

"Die Reinigungsverfahren haben sich in den letzten Jahren stark vereinfacht: Jeder Wagen sei aussen speziell beschichtet worden, damit falle das Entfernen von Graffitis viel leichter, erklärt Binz."
da ig vo 2002- 2004 aus buffer im depot biel gschaffet ha bini sehr gnau drüber informiert wie viu das choschted.. 10`000 isch sone zauh wo ziemlech schlächt döhnt: da drzue.. 10.000 choschte nume trains wo si nid diräkt chöi buffe das heisst we si ds ganze müesse schliife u neu schtriiche u de choschts je nach grössi schnäu wiit meh aus 10.000 u vom ne spieziau lack cha numme uf de icn`s dr red si..

"Die Reinigungsarbeiten übernimmt eine externe Firma – «und dies kostet natürlich». Ein Schaden von 10 000 Franken sei rasch verursacht."

:wtf: hmmm ? no nie was ghört das das e externi firma macht..


trains must roll!!!

TÖN
11.02.2005, 12:59
me müesst e neui farb usebringe in dose form, dass die scheiss beschichtig für e arsch isch:p

Mora
11.02.2005, 13:30
klar, gänd die lüt immer de gröschti möglichi schade a.
wahrschinlich choschtet s reinige vomene whole-train beidsitig dänn mal 10'000. aber mal ehrlich, wie oft gseht mer en beidsitige whole-train? wen wirklich viel.

die währed ja dumm, wenns würded säge: macht doch nix, choschtet eus fascht nix, das zeugs z entferne.

aber egal.

Kueel
11.02.2005, 13:59
Original geschrieben von trudi+hansueli
"Durchschnittlich fährt ein Graffiti weit weniger lange als einen Tag durch die Schweiz."
Hm.. auso bi üs kurve jetz äs paar scho knapp e monet dür ds züg.. i gloub im momänt heissis vou nid im griff... hehehe

"Die Reinigungsverfahren haben sich in den letzten Jahren stark vereinfacht: Jeder Wagen sei aussen speziell beschichtet worden, damit falle das Entfernen von Graffitis viel leichter, erklärt Binz."
da ig vo 2002- 2004 aus buffer im depot biel gschaffet ha bini sehr gnau drüber informiert wie viu das choschted.. 10`000 isch sone zauh wo ziemlech schlächt döhnt: da drzue.. 10.000 choschte nume trains wo si nid diräkt chöi buffe das heisst we si ds ganze müesse schliife u neu schtriiche u de choschts je nach grössi schnäu wiit meh aus 10.000 u vom ne spieziau lack cha numme uf de icn`s dr red si..

"Die Reinigungsarbeiten übernimmt eine externe Firma – «und dies kostet natürlich». Ein Schaden von 10 000 Franken sei rasch verursacht."

:wtf: hmmm ? no nie was ghört das das e externi firma macht..


trains must roll!!!
jo d'sbb het mängisch scho chli de hänger denne.
es get doch in züri mängisch s-bahne wo extrem glänze. esch das sone spezialbeschichtig? oder esch dä eifach neu gstreche worde?



:confused:

Kueel
11.02.2005, 15:16
ou shit. d'sbb mues för die sach verdammt vell gäld brucht ha. sicherlich öber 10'000 stutz

->Marzhel
12.02.2005, 11:57
jaja so ischs ebe würdends ned buffe würds mit der ziit au aaschiise immer die glieche sache rolle zxeh aber so wie s jetz isch findis na schön richtig überrascht z sie wenn im bahnhof oder susch es piece am fahre isch.......sie dünd alles zerstöre und mir dünds neu errichte....

hoeseler
13.02.2005, 10:53
Original geschrieben von Mora
klar, gänd die lüt immer de gröschti möglichi schade a.
wahrschinlich choschtet s reinige vomene whole-train beidsitig dänn mal 10'000. aber mal ehrlich, wie oft gseht mer en beidsitige whole-train? wen wirklich viel.

die währed ja dumm, wenns würded säge: macht doch nix, choschtet eus fascht nix, das zeugs z entferne.

aber egal.

Du hesch ja wohl gar kei ahnig.1 wage chostet scho über 10`000.-

f/reezy
13.02.2005, 13:48
han en kolleg de het mer gseit das es mags get wo voll send met graffies, aber esch ja egal. ech glaubere s chont no drof a we gross dass en stchtyle esch ofeme trains, zom bespel obs en sketch esch odr en tag.

Kueel
13.02.2005, 14:08
Original geschrieben von f/reezy
han en kolleg de het mer gseit das es mags get wo voll send met graffies, aber esch ja egal. ech glaubere s chont no drof a we gross dass en stchtyle esch ofeme trains, zom bespel obs en sketch esch odr en tag.

das esch jo wohl logisch. d'sbb werd jo ned so blöd si ond duet wägeme tag de ganz zog botze.