vo dä homepage vo dä "junge welt". interessante artikel
"Mumia Abu-Jamal
Mein rappender Nachbar im Todestrakt
Ein anderer »Krieg der Kulturen«: Über HipHop, »Gangsta Rap«, und was die Plattenkonzerne daraus machen
In den vergangenen Jahren habe ich mich in zunehmendem Maße mit dem Einfluß der Kultur auf schwarze Jugendliche und die Millionen, die Konsumenten der schwarzen Jugendkultur sind, befaßt. Viele junge Leute reden über »HipHop-Kultur«, als sei es eine losgelöste Sache, die aus sich selbst heraus entstanden ist, so wie die Göttin Athena eine Kopfgeburt des Zeus gewesen sein soll. Aber ich kenne die Ursprünge dieser Musik sehr gut, die nur ein Zweig des tiefverwurzelten afrikanischen Baumes Baobab ist, aus dem Seile, Kleidung, Nahrung und Medizin entstehen und Baumaterial für Hütten gewonnen werden.
Fast alle Jugendlichen einer jeden Generation tragen ein »rebellisches Gen« in sich. Das gehört einfach zur Entwicklung des Menschen im Prozeß des Erwachsenwerdens. Der von Plattenfirmen und Radiosendern um des Profits willen propagierte »Gangsta-Rap«, der Macho-Gehabe und Gangstertum kultiviert, besetzt mit diesen Inhalten das Denken junger Schwarzer und führt dazu, daß sie in Bandenkriegen oder beim Begehen von Delikten ihr Leben verlieren.
Ich denke dabei an einen jungen schwarzen Mann, den ich erst kürzlich hier im Todestrakt kennenlernte. Er kam gerade ganz frisch aus den heißen Kampfzonen der Ghettos von »North Philly«, den armen nördlichen Randbezirken von Philadelphia. Ich hörte ihn laut über »pimping« rappen, eine Idealisierung des Zuhälterdaseins. Ich rief ihm die Frage zu, warum er denn so gern ein Zuhälter sein wolle. Er antwortete, er habe den Film »The Mack« von 1973 gesehen und der habe ihm sehr gefallen. Es stellte sich im Gespräch von Zelle zu Zelle heraus, daß er annahm, der Film porträtiere das reale Leben in den schwarzen Ghettos der 1970er Jahre. Ich versicherte ihm, daß das nicht stimmte, und der Film nur ein Film sei und weder ein Porträt der damaligen Zeit noch der wirklichen Zuhälterei. Er reagierte äußerst erstaunt. Er hatte den Film für bare Münze genommen.
Ich erzählte ihm, daß Zuhälter in den schwarzen Ghettos kein gutes Ansehen genossen, weil jeder dort Schwestern hatte, Nichten, Tanten und Mütter – jemand, der Frauen auf diese Weise ausbeutete, war einfach nicht »cool«. Und in dem Teil von North Philly, in dem ich in den 1970ern lebte, und auch in Kalifornien, wo ich zeitweise für die Zeitung The Black Panther arbeitete, bekamen die Zuhälter was aufs Maul. Mein Zellennachbar schien überrascht zu sein, und er kam noch einmal auf den Ausgangspunkt zurück: »Und was ist dann von dem zu halten, was ich in ›The Mack‹ sah? Ist das alles Unsinn?«
Ich erklärte ihm, daß dies nur ein Spielfilm gewesen sei, der zur Unterhaltung diente – sonst nichts. Und ich öffnete ihm die Augen über die heutige Musikwelt: Was dort als populär propagiert wird, ist auch nichts anderes als Unterhaltung. Es geht den Produzenten nicht um die authentische afroamerikanische Geschichte, und in den Texten ist nicht die Spur vom realen Leben und der sozialen Lage der Schwarzen in den USA zu finden.
Es gibt aber unzählige Beispiele von Texten in der Musik und im Rap, die vom wahren Leben und Kämpfen erzählen. Die werden jedoch niemals mit einem Plattenvertrag belohnt, weil sie sich nach Meinung der Macher in den Plattenfirmen nicht verkaufen würden. Die Musikkonzerne fahren damit eben nicht die hohen Profite ein, um die es ihnen eigentlich geht.
(Übersetzung: Jürgen Heiser) "
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www.hiphop-partisan.net
sexismus, rassismus und homophobie im hip hop -> abschalten!
[quote]Original geschrieben von WideLex
[b]so killt man nen mc (auiobattle-track gegen de_k. aus zuwenig symphatie mir gegenüber hat er mir den sieg überlassen. WICKED!)
mal eine wo weiss vo was er redt, wenn er vo hip hop redt.
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ech step ned ans mic, ech stah dehinter!
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Hip Hop isch en Sprach mit vielne Dialekte
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Der Kerl bringt's auf den Punkt. Genau meine Meinung.
Das is auch genau der Grund warum ich diese ganze neue Welle von deutschsprachigen Gangsta Rappern so beschissen finde. Und eigentlich auch keinen amerikansichen Gangsta Rap mehr wirklich geniessen kann, weil ich eben dummerweise die Texte verstehe.
Musterbeispiel: Group Home. Hab ich vergöttert und geliebt, bis ich genug Englischkenntnisse beieinander hatte, um mal zuzuhören was die Jungs denn so rauslassen. Und dann hab ich gemerkt, die Typen sind dumm wie zwei Meter Feldweg. Eine Verschwendung für all die geilen Beats...
Der einzige Gangsta-Rap den ich jemals ernst nehmen konnte war ein Projekt namens Lifer's Group, das komplett von lebenslag Inhaftierten (ich glaube auf Riker's Island) eingespielt wurde. Da war nichts verherrlichendes mehr dabei...
Original geschrieben von Patrock Der Kerl bringt's auf den Punkt. Genau meine Meinung.
Das is auch genau der Grund warum ich diese ganze neue Welle von deutschsprachigen Gangsta Rappern so beschissen finde. Und eigentlich auch keinen amerikansichen Gangsta Rap mehr wirklich geniessen kann, weil ich eben dummerweise die Texte verstehe.
Musterbeispiel: Group Home. Hab ich vergöttert und geliebt, bis ich genug Englischkenntnisse beieinander hatte, um mal zuzuhören was die Jungs denn so rauslassen. Und dann hab ich gemerkt, die Typen sind dumm wie zwei Meter Feldweg. Eine Verschwendung für all die geilen Beats...
Der einzige Gangsta-Rap den ich jemals ernst nehmen konnte war ein Projekt namens Lifer's Group, das komplett von lebenslag Inhaftierten (ich glaube auf Riker's Island) eingespielt wurde. Da war nichts verherrlichendes mehr dabei...
s'git aber scho no es paar easy gangsta-sache wo nüt verherrliched. check mal cormega sache und so... leider wird hüt aber vil z'vil bullshit als gangsta-rap bezeichnet.
wär genau isch eigentlech dä mumia abu jamal? dä khört mä ja o ufem immortal technique album, revolutionary vol. 2..
i bimer bewusst, dasi mi da als unwüssendä outä, aber s würd mi schono wunder nä
KRS one het doch säuber o über söttigi themene referiert, oder?
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my bunnys don\'t give a fuck \'bout world domination
i ha savas über ängi shirts ghörä läshträ
ish ja sho klar, i ängi shirts ghöre chäshtä
hei keiner sagt ja berlin ist nicht krimneller als biel aber guckt mal biel hat 45000 einwohner biel ist bekannt als die hölle von bern in biel haben wir jede nation kurde arab türke albaner zürich 1 millionen einwohner davon sin 900 000 pussys 50 000 missgeburten 49 995 idioten die nichts cheken und 1 ist vielleicht cool
Word up, merci für der bitrag. I hoffe dasses irgendwie wiedermau e gäge bewegig zu däm ganze gangsta shit git. plis liebe hiphop-gott erhör meine gebete.
Original geschrieben von Knight s'git aber scho no es paar easy gangsta-sache wo nüt verherrliched. check mal cormega sache und so... leider wird hüt aber vil z'vil bullshit als gangsta-rap bezeichnet.
word. i jedem forum wos abgeit posted de knight.
stay real never change
mumia books:
- Aus der Todeszelle
ISBN 3-926529-62-8
- Das Imperium kennt kein Gesetz
ISBN 3-926529-59-8
- On a Move
ISBN 3-926529-64-4 (mit Chuck D)
- Ich schreibe um zu Leben
ISBN 3-926529-63-6
- Free Mumia
ISBN 3-926529-61-X (nicht von ihm geschrieben)
[quote]Original geschrieben von WideLex
[b]so killt man nen mc (auiobattle-track gegen de_k. aus zuwenig symphatie mir gegenüber hat er mir den sieg überlassen. WICKED!)
Naja... bim amäldä sind sooo vil Nämä nöd gangä bises mi agschissä hät und ich nur no züg wo mer grad dur dä Chopf isch igä ha... Ez muesi halt dämit läbä...
Original geschrieben von Escobar
alles unterhaltung. na und? wollen wir nicht alle nur unterhalten werden? [/b]
wenn DU auf zynisch-gleichgültige art unterhaltung
konsumieren willst, die gesellschaftlich repressive
tendenzen als ins-bewusstsein-dringende kultur
fördert, dann bist du ein feind jeder emanzipatorischen
bewegung.
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der rapgott hat einen namen: www.lea-won.net! ne, ich bin eigentlich gar nciht arrogant, check einfach mal die seite und das zeug dadrauf. komm, bitte!
Re: Mein rappender Nachbar im Todestrakt (Artikel von Mumia Abu Jamal)
Zitat:
Original geschrieben von WideLex
Es gibt aber unzählige Beispiele von Texten in der Musik und im Rap, die vom wahren Leben und Kämpfen erzählen. Die werden jedoch niemals mit einem Plattenvertrag belohnt, weil sie sich nach Meinung der Macher in den Plattenfirmen nicht verkaufen würden. Die Musikkonzerne fahren damit eben nicht die hohen Profite ein, um die es ihnen eigentlich geht.
[/b]
siehe dead prez
die sin s beschte bisbil obwohl die der "sprung" in d industrie eigentlich meh oder weniger gschafft hän
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NO NATIONS - NO BORDERS- NO FLAGS- NO PATRIOTS
NO NATIONS - NO BORDERS- NO FLAGS- NO PATRIOTS - MORE RIOTS --> sin
my dick is like my music, but harder to swallow --> immortal technique
denn unser minimum liegt über eurem maximum --> toni l feat defcut - der zug rollt
Original geschrieben von LW84 wenn DU auf zynisch-gleichgültige art unterhaltung
konsumieren willst, die gesellschaftlich repressive
tendenzen als ins-bewusstsein-dringende kultur
fördert, dann bist du ein feind jeder emanzipatorischen
bewegung.
und daraus shcliesse ich, dass ich kein hiphop hören darf. ich weine gleich...
früher habe ich auch sehr auf den inhalt geschaut, hab mir vollkommen real vorkommen wollen und hab jeden ausgelacht, der auf claps stand. aber dann habe ich gemerkt dass es nur musik ist. und dass ich mir lieber jiggy shit aus dem bauch raus als krampfhaft deepes die-welt-ist-scheisse-also-hebt-eure-faust-gesäusel(das meistens nicht einmal den beat trifft) anhöre.
dennoch, ich habe respekt vor jedem künstler, auch von dir, auch wenn mir die musik nicht gefällt. denn mein geschmack ist in meiner brust und nicht in meinem kopf.