Was man über Moslembrüder wissen muss. ( und wieso der Westen so verunsichert ist.)
Die Väter des Dschihad.
(Mal abgesehen von den Kreuzrittern, dem byzantischen Reich, den Osmanen, Napoleon und dem Britischen Empire)
Weshalb Märtyrer Gruppensex mit Jungfrauen im Paradies haben werden.
Wieso Osama bin Laden, trotz seiner zwanghaften Selbstinszenierung, mehr für sein Geld als für seine Ideologie, ein wichtiger Teil in den Anfängen der Dschihad-Bewegung war.
Der Unterschied zwischen Moslems, Islamisten und Dschihadisten
(den die internationale Presse leider immernoch nicht rafft) holla at Redakteure weltweit
...und evtl. noch n paar andere Punkte, aber erst, wenn mir danach ist.
Aber zuerst muss ich ein paar Grundlagen schaffen: Es war einmal...der Islam.
Mit der Hidschra begann die islamische Zeitrechnung. Der Islam rechnet nicht nach einem Sonnenkalender (wie die Christen oder die schiitischen Moslems im Iran) sondern nach einem Mondkalender. Deshalb fällt auch Ramadan für uns (die wir mit einem Sonnenkalender rechnen) immer auf ein anderes Datum...Ostern wird übrigens auch nach einem Mondkalender berechnet...deshalb ist Ostern auch jedes Jahr an einem anderen Datum...der Mondkalender wiederholt sich alle 19 Jahre (Sonnenjahre -> Sonnenkalender, geschnallt?)
Also, mit der Hidschra begann alles. Aber was ist die Hidschra?
Mohammed, der Religionsstifter des Islams, wurde um 570 n. Chr. (-> nach Christus – diese Form der Zeitrechnung stört mich als Atheist unglaublich...ist mir jetzt grad aufgefallen...chchchch) in Mekka geboren. Im Alter von 40 Jahren so erschien ihm der Engel Gabriel (Christen kennen den Dude) und über weitere Jahre hinweg diktierte Gabriel Mohammed den Koran.
Nun, der Islam war (und ist?) eine kompromisslose monotheistische Religion. Schade nur, dass im Mekka um 570 n. Chr. (das n. Chr. / v. Chr. muss für einen strenggläubigen Moslem wie ein Schuhwurf ins Gesicht sein) viele verschiedene Gottheiten verehrt wurden. Zum Beispiel verehrte man schon damals diesen schwarzen Meteoriten in der Kaaba, weswegen heute noch viele Moslems nach Mekka kommen und um diesen viereckigen Aufbau herumlaufen, indem sich eben dieser Meteorit befand/befindet. In vorislamischer Zeit jedoch war dieser Stein nicht Allah, sondern einer anderen Gottheit geweiht. Der Islam übernahm diese Tradition einfach...wie man sieht war der Islam, genau wie das Christentum, sehr pragmatisch, was seine Bräuche angeht.
-> Wurde Christus doch zum Beispiel im Sommer und nicht im Winter geboren. Jedoch passte dieses Fest am 24./25. Dezember zu einem anderen Fest, dass schon vor dem Christentum an diesem Datum gefeiert wurde...und schliesslich will man es den Schäfchen ja nicht unnötig schwer machen.
Ja, aber auf was wollte ich hinaus. Der Islam ist eine streng monotheistische Religion. In Mekka jedoch fand man diese neue Religion nicht so cool. Deshalb zog Mohammed von Mekka nach Medina und diese Reise nennt man Hidschra und mit der Hidrschra beginnt die islamische Zeitrechnung (also eigentlich mit der Ankfunft Mohammeds in Medina.)...
...bevor wir zu den wirklich spannenden Themen kommen, muss ich noch die islamische Geschichte ein wenig weiter aufrollen...aber um Euch bei der Stange zu halten...die Vorstellung von 72 Jungfrauen im Paradies und Märtyrertod etc. hat viel mit dem Konsum von Haschisch zu tun ;O) ...
...zur Zeit von Mohammed war die Wüste von Arabien das Land der Beduinen und die Beduinen hatten eigene Bräuche, Gesetze und Verhaltensregeln. Es gab in dem Sinne keinen Staat, der die Gesetze aufstellte und durchsetzte, es gab einzig den Stamm und die Sippe und unter den Stämmen und Sippen eben jene Bräuche, Gesetze und Verhaltensregeln, nach denen sie lebten...
...Mekka war bereits zu dieser Zeit ein heiliger Ort und ein wirtschaftliches Zentrum. Die Kaaba mit ihrem Meteoriten wurde schon damals verehrt. Die allermeisten Beduinen verehrten überdies irgendwelche Gestirne oder Steinmonumente. Es herrschte ein Polytheismus vor und das war auch für die Geschäfte in Mekka sehr von Vorteil. Allah war damals auch schon bekannt. Er war aber nicht so wichtig als Gott wie das heute in gewissen religiösen Kreisen der Fall ist...
...Mohammed, in Mekka geboren, war ein Waisenkind. Seine Eltern starben früh, also würde er von seiner Sippe und seinem Stamm aufgezogen. Einer seiner Erzieher war Abu Talib (nicht Kweli) das Oberhaupt seines Stammes / seiner Sippe. (der Haschimiten).
Mohammed war arm, jedoch aufrichtig, oder integer, also ein Mann, der zu seinem Wort steht und so.
Später heiratete er auch eine reiche Witwe und erst als die starb, heiratete er wieder und hielt sich schliesslich mehr als eine Frau -> was übrigens bei Beduinen so üblich ist und nicht aus dem Islam heraus entstand. -> Auch die Blutrache ist ein Beduinenbrauch und war vor allem als Abschreckung gedacht, hat also auch nicht wirklich was mit dem Islam zu tun.
...bla, bla, bla...auf jedenall waren Mohammeds religiöse Bedürfnisse so stark, dass er sich in die Wüste zurückzog (wie das auch die Hanifen taten, die streng monotheistisch waren) und dann, nach langer Zeit erschien ihm dann eben in einer Höhle, als er Gott in sich suchte oder so, der Erzengel Gabriel...(okay, ich halt mich ja zurück, aber das klingt, wie bei so vielen Religionsstiftern einfach nach akuten Symptomen, die man heute behandeln könnte...)
In Mekka fing er dann an seine Offenbarungen zu verbreiten und wurde zusehends auch sozialkritisch gegenüber den kaufmännsichen Eliten der Stadt, da die sich weder um Waisenkinder etc. also nicht um soziale Bedürfnisse der Bevölkerung kümmerten und grob gesagt der Meinung waren, dass ihr Reichtum durch eigene Bemühungen entstand anstatt durch ein begünstigtes Schicksal (Schicksal ist was extrem religiöses - wenn man von Schicksal spricht, dann meint man eigentlich, dass der Lebensweg einer Person von einer höheren Macht vorherbestimmt ist - und sicht nicht durch eigene Taten etc. entwickelt)
Mohammeds Ansichten und Äusserunge brachten ihn natürlich auf Konfrontationskurs mit den Eliten und so zog er dann eben ab aus Mekka, in Richtung Medina...
...und nächstes Mal, schauen wir uns an, wieso Leute der Meinung sind, der Islam seih eine kriegerische Religion...und wieso der Islam als Konzept nicht nur Religion sondern auch Staatswesen ist / oder seih...je nach Glaube....
Spannend, mal wieder ein Thread den ich nicht nur gelangweilt herunterscrolle..
appreciated...ich mach das ja freestyle und weiss im vornhinein gar nicht so genau, wo mich die Recherche und danach das Scheiben hier hinführt...
...ich hatte diese Woche ein Gespräch unter anderem über die Verschleierung der Frau im Islam bzw. im arabischen Raum. Ich war ziemlich besoffen und mein Zuhörer ziemlich bekifft, was bei mir zu einem wahrhaft bildlichen Redeschwall führte und bei meinem Zuhörer wohl zu einem farbenfrohen inneren Dokumentarfilm über das Thema...anyway, dabei kristallisierte sich etwas heraus...
...die Verschleierung der Frau im Islam kann man ebenso, wie viele andere islamische Traditionen, auf die Beduinenkultur zurückführen und plötzlich macht es viel mehr Sinn.
Sieht man sich die heutigen Schaichs aus Saudi-Arabien an, fällt auf, dass die fast ebenso stark vermummt sind, wie die Frauen. Nun sind die Vorfahren dieser Saudischen Schaichs allesamt Beduinen und Beduinen habe sich schon immer verhüllt. Das Leben in der Wüste gepaart mit der Antössigkeit von nackter Haut ergibt eben anscheinend diese Mode...
...btw. im Westen des vorherigen Jahrhunderts galt es z.B. als anstössig, wenn eine Frau ihre Fussknöchel zeigte, in Japan ebenfalls das Zeigen eines Handgelenkes...kann man sich heute schwer vorstellen, wo einem an jeder Ecke Titten aus Tanktops winken etc...aber ich will mich nicht beklagen, mir gefällt das... aber ich auch kein Triebtäter und hab mich unter Kontrolle...und der Körperkult gilt für Männer hier gleichermassen und löst natürlich wiederum ein gesellschaftliches Problem aus, dass zu mehr Schönheitsoperationen führt oder auf der anderen Seite zu Essstörungen, Depressionen etc.
Nichts desto trotz ist es schon so, dass Frauen im Islam natürlich eine weit weniger enwickelte Stellung in der Gesellschaft haben als im Westen. Aber eine Verhüllung ist nur ein Symptom dafür...die Frau wird dadurch nicht freier, wenn sie sich nicht mehr vehüllen DARF!
-> Höchstens, wenn sie sich nicht mehr verhüllen MUSS. Versteht man den Unterschied?
Wenn man ein Kopftuch tragen DARF, ist das eine Freiheit. Wenn man ein Kopftuch tragen MUSS, eine Unterdrückung.
Wenn das Gesetz sagt, dass man kein Kopftuch mehr tragen DARF, also ohne Kopfbedeckung herumlaufen MUSS, dann ist das gleichsam eine Unterdrückung, einfach in die andere Richtung.
Klar ist es schwierig für den Gesetzgeber zu unterscheiden, ob eine Frau von ihrem Umfeld unter Druck gesetzt wird und ein Kopftuch tragen MUSS, oder aus freien Stücken ein Kopftuch trägt...aber please, man kann doch nicht alle Muslime unter generalverdacht stellen und behaupten, jede muslimische Frau, die ein Kopftuch trägt, wird unterdrückt (?)
Kann sein, dass eine gläubige Frau echte Probleme damit hat, KEIN Kopftuch zu tragen...christliche Nonnen tragen auch alle Kopftücher...darüber regt sich kein Schwein auf.
Bevor ich dann mal einen Schritt weiter gehe, wollte ich noch kurz "die Unterdrückung" der Frau aufgreifen.
Die Unterdrückung bzw. die Stellung der Frau in der Gesellschaft ist kein religiöses Phänomen, es ist ein kulturelles, nimm HipHop als Beispiel...Religion entstand aus der Kultur. Wieso die meisten heute dominierenden Religionen, genau wie ihre dazugehörigen Kulturräume patriachal (das heisst männlich) aufgebaut sind und nicht (matriachal) das weiss ich nicht.
Was ich damit sagen will, wer meint der Islam sei eine frauenfeindliche Religion irrt sich.
PS: Ich will noch was zu Adam und Eva loswerden und das nachfolgende schwör ich von mir aus auf die Bibel, inder es nicht drin steht, oder auf's Playbook von dem Schwulen Fernsehtypen aus How I met your mother ->
-> Adam's erste Frau hiess Lilith. Im Buch Raziel in der Kabbala (jüdische Religion) Eine Frau, die ihrem Manne nicht untertan sein wollte - gleichsam Verführerin wie dominante Geliebte...Adam ging zu Gott und beschwerte sich, Gott verbannte Lilith und machte die zweite Frau nicht mehr aus Lehm, wie Adam und Lilith, sondern aus der Rippe von Adam. Symbolisch für den Umstand, dass Eva Adams Untergebene war, war sie aus einem Teil von Adam gemacht und etc. bla bla bla...
...Lilith war sicher ne geile Schnecke...und ich frag mich wieso die Missionarsstellung Missionarsstellung heisst, wenn doch ein Missionar ein Pfarrer oder so gewesen sein soll und diese wiederum keusch (?)
nicht drin steht, oder auf's Playbook von dem Schwulen Fernsehtypen aus How I met your mother ->
-> Adam's erste Frau hiess Lilith. Im Buch Raziel in der Kabbala (jüdische Religion) Eine Frau, die ihrem Manne nicht untertan sein wollte - gleichsam Verführerin wie dominante Geliebte...Adam ging zu Gott und beschwerte sich, Gott verbannte Lilith und machte die zweite Frau nicht mehr aus Lehm, wie Adam und Lilith, sondern aus der Rippe von Adam. Symbolisch für den Umstand, dass Eva Adams Untergebene war, war sie aus einem Teil von Adam gemacht und etc. bla bla bla...
Ne, das war anders, und zwar folgendermassen:
Einige Tage nachdem er erschaffen worden war, begann Adam sich im Garten Eden einsam zu fühlen. Er beschwerte sich bei Gott. Dieser bot ihm einen Deal an: "Ich werde ein attraktives, intelligentes, einfühlsames Lebewesen erschaffen, das dich fortan begleiten soll."
Adam, schon leicht misstrauisch: "Und was kostet mich das?"
Gott: "Das Augenlicht, den linken Arm und den rechten Fuss."
Adam: "Nein, das ist es mir nicht wert. Was bekomme ich denn - sagen wir - für eine Rippe?"
Einige Tage nachdem er erschaffen worden war, begann Adam sich im Garten Eden einsam zu fühlen. Er beschwerte sich bei Gott. Dieser bot ihm einen Deal an: "Ich werde ein attraktives, intelligentes, einfühlsames Lebewesen erschaffen, das dich fortan begleiten soll."
Adam, schon leicht misstrauisch: "Und was kostet mich das?"
Gott: "Das Augenlicht, den linken Arm und den rechten Fuss."
Adam: "Nein, das ist es mir nicht wert. Was bekomme ich denn - sagen wir - für eine Rippe?"
Sehr sehr interessanter Thread. Ich denke ich werde manches vllt. nie verstehen können, aber ich finde es sehr wichtig sich mit anderen Kulturen auseinander zusetzten. Vielen Dank, dass du uns hier so ausführlich informierst.
Sehr sehr interessanter Thread. Ich denke ich werde manches vllt. nie verstehen können, aber ich finde es sehr wichtig sich mit anderen Kulturen auseinander zusetzten. Vielen Dank, dass du uns hier so ausführlich informierst.
Ich würd's halt eher begrüssen, wenn wir was diskutieren, anstatt, dass ich hier belehre bzw. aufkläre (je nachdem ob man meine Meinung teilt, oder nicht)
Ich mein, jeder hat ne Meinung zu wirklich fast allem, aber nur selten werden die eigenen Argumente mal einer gründlichen Prüfung unterzogen und am Schluss hat es für mich nichts an Wert, wenn man zwar der Meinung ist, im Recht zu sein, aber nicht die einfachsten Gegenargumente widelegen kann...und im Übrigen gehe ich persönlich nicht davon aus, im Recht zu sein. Ich provoziere lediglich damit mal wer aus der Reserve kommt.
....
anyway Der ganze Tumult wegen dem beschissenen Film von paar kalifornischen Kopten?
In Ägypten haben sich die Muslimbrüder entschieden für friedliche Demonstrationen ausgesprochen. Gewalttätig sind vor allem die Salafisten und den Säkularen gehen solche Billigproduktionen eh am Arsch vorbei.
Der Unterschied zu Europa ist lediglich der, dass wir hier eine vile grössere Dunkelziffer haben von Leuten, die mit Religion im organisierten Sinne (also Rom, Papst und so) überhaupt nichts mehr anfangen können und für eine ähnliche Provokation z.B. von muslimischer (oder buddhistischer oder jüdischer) Seit höchstens noch ein müdes Lächeln übrig haben.
Der wichtigste Punkt aber ist der, dass organisierte Fundamentalisten (sog. Terroristen) solche Provokationen gezielt dazu nutzen um das Volk gegen ihre erklärten Feinde aufzustacheln...war auch schon so zum Zeitpunkt des Karikaturenstreits...es gehört sogar zur offiziellen Praxis von Al Qaida, bestehende Konflikte anzuheizen um sie danach zu unterwandern und für ihre Interessen zu missbrauchen...siehe Syrien...schaut man sich die Anfänge in Syrien an, dann waren es nicht Extremisten, die auf die Strasse gingen, es waren Eltern von misshandelten Kindern, weil diese Kinder sich ein Scharmützel mit Sicherheitskräften geliefert hatten, anschliessend eingesperrt, misshandelt und dann wieder frei gelassen wurden. Pech nur, dass deren Eltern zu den einflussreicheren Schichten gehörten und sich das nicht gefallen liessen.
...was übrigens nicht heisst, dass die Opposition alles machen darf, nur weil sie die Opposition ist...aber hab ich bereits woanders dargelegt...traurig ist ja, dass eine sog. Weltgemeinschaft nicht fähig ist, so etwas zu unterbinden...wobei, fähig schon, aber nicht willens...wir sind also noch nicht da angekommen, wo wir hin wollen...zumindest ich nicht...
...aber ich schieb nächste woche mal den Part mit dem vermeintlich gewalttätigen Islam nach (btw. kennt jemand die Kreuzritter? Die kamen ja mit Zuckerwatte nach Kleinasien und wollten lediglich mal Jerusalem besuchen...wieso sind Leute so geschichtsresistent?)
Und wieso kann man allen ernstens behaupten, die arabische Mentalität seih nicht für z.B. eine Demokratie geschaffen...1. Was ist denn die arabische Mentalität? Reden wir, wenn wir von Arabien sprechen, von einem homogenen Raum, indem sich Ägyptern (sind ja gar keine Araber) gleich verhalten wie Leute aus dem Jemen?
Wem das, verständlicherweise, ein zu schwieriges, da völlig unsinniges, Argument ist, soll sich doch mal fragen, ob Europa ein homogener Raum ist, oder ob man sich noch so gerne als "Schweizer" von Deutschen abgrenzt, oder Österreicher...und was ist mit Spaniern, Griechen...Franzosen?
Und wieso sollte eine gewisse Mentalität angeboren und nicht mehr veränderbar sein? Gibt es tatsächlich Völker, die in einer Demokratie leben können und andere, die es nicht können?
Für mich ist das Rassismus, auch wenn Leute, die sich solcher Argumente bedienen grösstenteils darüber wohl gar nicht im Klaren sind...auf jedenfall möchte ich nocht festhalten, und das ist Bestandteil MEINER PREDIGT, Religion an sich ist nicht wirklich (nur bedingt) demokratietauglich, da von Natur aus -> schlicht intollerant!
..in zwei Wochen ("oder so" klingt geschrieben noch debiler als gesprochen) gedenken wir dem Nadelbaumsterben, so scheint's mir...vorher gibt's noch was zum lesen...wer kein Moslem ist, der kommt in die Hölle, soviel wissen wir ja bereits. Auch, dass Religiösität ne Krankheit ist...aber halt gesellschaftlich akzeptiert, genau wie, hmmm...Sexsucht? Burnouts? Depressionen? Gurkenalergie, Konfettipanik und dem Drang mit aufgespanntem Schirm bei Regen oder Schnee überdachte Wege zu nehmen, anstatt sie Schirmlosen der Benützung zu überlassen...auf jedenfall, wenn ich mir das Mittelalter vorstelle und daran denke, wie beschissen das Leben und die Perspektiven waren, dann verssteh ich schon, dass das Jenseits ne wichtige Rolle einnahm...man darf auch nicht vergessen, dass die Lebenserwartung damals bei ca. 35(?) Jahren lag. Also was bringen Dir die paar Jahre im Diesseits, ohne Auto und SBB kommst Du sowieso nicht weit...stell Dir lieber n Jenseits vor und ein ewiges Leben in einer besseren Welt, anstatt in dieser Scheisse hier.
Anyway, das Leben ohne Gott kommt uns mitunter evtl. perspektivlos vor...aber stell Dir mal vor, es gäbe gar keinen Gott und demnach auch keine alternative, JENSEITIGE Wirklichkeit...die meisten Gläubigen verlieren ihre Argumente im Vergleich zur Gottlosigkeit. Heisst also nichts anderes, dass sie also einen brauchen um anständig leben zu können...manche nennen es Krücke, andere Psychose, wieder andere kommen nicht mehr zum Reden, weil sie dafür und im Namen Gottes getötet werden für ihre Blasphemie....schönes Baumgedenken...es liegt vielleicht in der Natur des schwachen Menschen, sich mit etwas starkem zu assozieren und allen ernstens der Meinung zu sein, in seinem oder ihrem Sinne zu handeln...das gleiche Phänomen kann man bei Politikern beobachten, die urplötzlich in irgend einen schwachsinnigen Aktionismus verfallen...die fühlen sich dann auch vom ALLMÄCHTIGEN Volk dazu berufen...
...Scherz beiseite, ich schreib in den nächsten Tagen weiter.