Knackt Y.A.L.A wirklich die DNA Grenze?

Genetikk wird auch in Zürich nach wie vor von jung und alt gefeiert. Diesen Erfolg könnten sie allerdings in absehbarer Zeit verlieren, wenn sie sich nicht etwas Neues einfallen lassen. Für die meisten Fans ist das neue Album Y.A.L.A nicht der erhoffte Richtungswechsel zurück zum alten Genetikk-Style.

DE-Rap

Die Fans können es kaum erwarten. Die Hintergrundmusik im ausverkauften Dynamo wird von Schreien der Menge begleitet. Alle starren auf die drei leuchtenden Kreuze auf der Bühne, die immer schneller zu flackern beginnen. Und dann endlich steigen die beiden maskierten Helden Sikk und Karuzo auf die Stage. Die Show beginnen sie mit Songs vom neuen Album Y.A.L.A. Die neuen und meist etwas jüngeren Fans drehen schon voll durch. Was die Meute aber erst so richtig zum Toben bringt sind die Klassiker wie «König der Lügner», «Yes Sir» und «Champions». Man merkt gut, dass die alten Alben von den meisten doch noch favorisiert werden. Zwischendurch kommen auch wieder Y.A.L.A Songs. In den vorderen Reihen lösen dann auch zum Beispiel «BITCHES» oder «MAGIC» Moshpits aus. Die Stimmung wird von Sekunde zu Sekunde besser und die Crowd lauter und lauter. Auch Tiavo betritt beim Lied «Linie 666» die Bühne und wird dort brüllend empfangen. Der Abschluss gebührt «Liebs oder lass es». Auch am Merch-Stand wird klar, was die Leute wollen. Die alten Genetikk-Alben bleiben auch in 2018 die meist gefeierten.

 

 

Konzert Review von: Benedikt Dötsch & Pascal Bättig