Real Hip Hop is ova here – KRS-ONE Konzertbericht

Der Lieblingsrapper deines Lieblingsrappers KRS-ONE, Vater des Boom Baps! Die Hip Hop Legende lies die Herzen der Rap Liebhaber im Gare de Lion in Wil höher schlagen.

Int. Rap
Gare de LionKonzert ReviewKRS One

Hip Hop Fans aller Altersklassen in Wil

Am 14. Juni 2019 konnte man für schlappe 35.- Franken KRS-ONE im Gare de Lion sehen.

Bevor die eigentliche Show aber beginnen konnte, hypte der Zürcher Rapper Merlin Alexander das Publikum so richtig auf. Hilfe bekam er auch von den beiden Rappern Lupara und Sigi MC. Nicht nur die Support Acts machten gute Laune, sondern auch das Publikum selbst. Denn als man diese aufbot sich in einen Kreis aufzustellen, um einen Cypher zu starten, tat man das auch und jeder konnte seine Künste am Mic beweisen. Hip Hop lag in der Luft.

 

 

«I raise the bar for MCs”

Danach ging die eigentliche Show los, KRS-ONE betrat die Bühne und zeigte wie ein Veteran des Games das so macht. DJ und MC, mehr brauchte es nicht um das Publikum zum Toben zu bringen. The Teacher, wie KRS auch genannt wird machte seinem Beinamen alle Ehre, denn nach jedem Lied sprach er zum Publikum und erzählte ihnen, was es heisst Hip Hop zu leben: «Rap is something we do, Hip Hop is something we live».

KRS-ONE wollte nicht einfach nur seine Show durchziehen, sondern dem Publikum etwas beibringen. Was das Konzert einzigartig machte, war dass genauso viel auf der Bühne gefreestylt wurde, wie Lieder performt. In seinen Freestyles sprach er davon, wie man seine Freunde respektieren solle und das Wissen wertvoller als alles andere sei. Natürlich bezog er das Publikum in seinen Freestyes mit ein. Jokes und Punchlines flogen durch den Raum. Um zu zeigen, wie 30 Jahre Rap Erfahrung aussehen, rappte er noch kurzerhand auf Klassische Melodien, und lies die Crowd sprachlos. Begeisterung Pur!

 

 

Als sich das Konzert langsam dem Ende nahte, ehrte er noch MC’s aus den 80er und 90er Jahren wie beispielsweise Method Man, Biz Markie oder Erick Sermon. Nothing but Love für die Kultur.

Nach Knapp eineinhalb Stunden war es dann schon wieder vorbei und the Teacher verabschiedete sich dankend vom Publikum.