Hi my name is…

Normalerweise portraitieren, interviewen und präsentieren wir Leute aus der Szene. Aber wer stellt eigentlich die Fragen, durchforstet die Playlists und verlinkt die Instaprofile? Die Redaktion stellt sich vor.

Int. Rap
Hi my name is...RedaktionTeam

Hi, my name is:
Tibor a.k.a. Tibi

Wohnort/Wohnregion
Baden, 54

Lieblingskünstler?
Ganz klar Tua – in meinen Augen immer noch ein underrated Künstler. Tua überzeugt nicht nur als Rapper mit vielschichtigen und deepen Texten, sondern auch als Producer mit seinen experimentierfreudigen, elektronischen Beats.

Lieblingskünstler aus der Schweiz?
Dies ist stimmungsabhängig und ich will mich nicht zwischen Luuk und Mimiks festlegen. Luuk mit seinem Conscious Rap und sozialkritischen Texten ist perfekt an «hässigen» Tagen. Apropos «hässig», das trifft auch auf Mimiks zu, aber im Vergleich zu Luuk ist Mimiks musikalisch etwas breiter gefächert, daher pumpe ich seinen Sound vor allem bei guter Laune.

Lieblingsalbum
Tua – «Grau» (2009). Dank diesem Album wurde ich auf Tua aufmerksam. Es ist ein sehr düsteres, selbst- und sozialkritisches Album. Jeder der 15 Tracks ist ein Leckerbissen für sich, ist als Gesamtpaket musikalisch sehr vielfältig und höre ich bis heute noch regelmässig.

Lieblingstrack

Nach meiner Tua-Schwärmerei würde man an der Stelle etwas von Tua erwarten, aber nein. Dieser Track hat nichts mit Hip-Hop zu tun, ist aber ein Meisterstück und mein all time Favorit: John Lennon – «Imagine».

Lieblingszeile
Schwierig, darum einfach mal auf mein Bauchgefühl hören:
«Wir kommen nicht aus der Belle Etage /
Deshalb können wir etwas Schmerz ertragen» von: Bausa – «Belle Etage».

Bestes Konzert welches ich je erlebt habe
Da will ich mich nicht entscheiden, wäre den anderen Konzerten gegenüber nicht fair, deswegen will ich alle drei auflisten:

Wie ich zu Hip-Hop gekommen bin
Das habe ich meinem grossen Bruder zu verdanken. Schon früh hörte ich aus seinem Zimmer die Stimmen von Tupac und Eminem. Als ich neugierig nachfragte, wer und was dies sei, brachte er mir die Welt des Hip-Hops näher. Darauf folgten Aggro Berlin und sein grosses Interesse am Aightgenossen Forum, bei dem ich ihm immer gerne über die Schultern sah. Danke an der Stelle!

Was ich noch sagen wollte
Ganz im Sinne von John Lennons «Imagine»: «Imagine all the people / living life in peace».
Somit rückt näher zusammen, vor allem in so merkwürdigen Zeiten wie heute (natürlich mit 1.5 Meter Abstand).