4 for 4 – Die Zukunft des Hip-Hops

Seit fast 50 Jahren ist die Hip-Hop Kultur nun Teil der Gesellschaft und prägt seither Generation nach Generation, ob es jetzt nur eine Phase war oder ein ewiger Begleiter im Leben.

CH Rap
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Die Hip-Hop Kultur veränderte unzählige Leben. Wir sind dankbar für die Pioniere, doch in diesen Portraits schauen wir uns die Künstller*Innen an, die möglicherweise die Zukunft des Hip-Hops sein könnten.

 

DJing – DJ Leroy

 

Mit nicht einmal 20 Jahren hat DJ Leroy schon in unzähligen Schweizer Clubs auflegen dürfen und ist noch nicht bereit abzubremsen. 2019 erreichte seine Karriere als DJ ein neues Level als er beim damaligen Openair Frauenfeld die Festivalbesucher zum beben bringen konnte.

 

 

 
 
 
 
 
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Der Grafiker in Ausbildung arbeitet fest mit seinem DJ Kumpel KJ zusammen beim Label Alekto Records. Mit seinem Alter beweist er, dass man nie zu jung ist, um die Kunst des DJings zu beherrschen – sei es mitf Vinyl oder auf dem Computer. Auf seinem Instagram dokumentiert der junge DJ jedes seiner Meilensteine und lässt seine Follower an seinen Erfolgen teilnehmen.

 

 

 
 
 
 
 
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Für das Jahr 2021 veröffentlichte DJ Leroy auf Soundcloud einen neuen Mix mit Old School Songs, zu denen man ungestört viben kann. Auch DJ Leroy verspürt diese gewisse Liebe zu Old School Songs, doch er verpasst nie eine Chance, um in seinen Sets unveröffentlichte Songs und unterschätzte Künstler aus der Schweiz miteinzubeziehen. So will er der Hip-Hop Kultur in der Schweiz auf die Sprünge helfen. Wir sind gespannt zu hören, was die Zukunft für DJ Leroy bereit hält.

 

 

 
 
Graffiti – @needapencil
 
Ursprünglich um sein Revier zu kennzeichnen, machte die Graffiti Kunst ihren erfolgreichen Weg von fremden Wänden zu Museen. Einen ähnlichen Weg hat auch das Kollektiv @needapencil auf Instagram. Man muss nicht weit runter scrollen, um einen gewissen Stil zu erkennen. Und zwar dank dieser Figur hier.
 
 
 
 
 
 
 
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@needapencil hat sich in ihrer Kunst schwer von der Hip-Hop Kultur, dessen Musik, Tanz und Streetart inspirieren lassen. So sieht man auf Instagram, dass das Kollektiv regelmässig an Aktionen, Jam- und Musik Sessions teilnimmt, um wie alle anderen ihre Liebe für diese Kunst zu teilen.

 

 

 
 
 
 
 
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Wer diese Artists gerne unterstützen will, kann das ganz einfach via supportyourlocalartist.ch um dort etwas von ihrer Kunst kaufen zu können. Und wer möchte kann sich ein paar Stickers direkt beim Kollektiv bestellen oder sich sogar etwas anfertigen lassen wie zum Beispiel ein Logo. Die DMs sind offen.

 
 
Tanz – Cédric Borges aka Stylez’c aka Stalamuerte
 

Früher war das Tanzen eine Art Kämpfe zwischen Rivalen künstlerisch auszutragen. Dank Online-Plattformen wie TikTok ist Tanzen heute für viele ein Sprungbrett ins Rampenlicht geworden. Schön zu sehen ist, wie Old School auf New School trifft. Leider gerät das theoretische Wissen immer mehr in den Hintergrund und dann schliesslich in Vergessenheit. Einer der es aber schafft beide Styles zu kombinieren, ist der Genfer Tänzer Cédric Borges aka Stylez’c aka Stalamuerte.

 

 

 
 
 
 
 
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Mit nur sechs Jahren wurde Cédric von Tanzfilmen inspiriert, die ihm sein grosser Bruder zeigte. Von da an war er sehr davon überzeugt Tänzer zu werden. In den folgenden Jahren machte er sich in Tanzschulen von Vevey einen Namen in der dortigen Tanzszene und nahm an Battles und Cyphers teil. All die Arbeit zahlte sich dann 2019 in der Hip-Hop Weltmeisterschaft Juste Debout aus. Zuvor nahm Cédric bereits zwei Mal mit seinem Tanzpartner Diablo teil, doch es reichte beide Male nur für den zweiten Platz. Bei der dritten Teilnahme holte das Duo, nach einem hitzigen Battle in der Vorausscheidung und einem starken Finale für die Schweiz den ersten Platz. Das erste und vorerst letzte Mal in der 18-Jährigen Geschichte des Tanzwettbewerbs. Nach dem Sieg in Paris will sich Cédric nun auf die nächste Generation von Tänzern fokussieren. In seinen Augen ist Vevey in der Schweiz die Hauptstadt des Hip-Hops. Doch er sieht bereits Konkurrenz in Bern und Zürich.

 

 

 

MCing – ZZ Amparo

 

Dass Frauen in der Hip-Hop Szene unterrepräsentiert sind, ist nichts Neues. Und auch wenn US-Amerikanische Rapperinnen wie Queen Latifah, Lil‘ Kim und Nicki Minaj die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt haben, ist es in der Schweiz noch immer ein Problem, dass die weiblichen MCs übersehen werden. Das will ZZ Amparo ändern.

 

 

 
 
 
 
 
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Die Zürcherin singt, rappt und sieht dabei auch noch richtig cool aus. Man darf sich von ihrem Aussehen jedoch nicht trüben lassen, denn ihre Texte haben es faustdick hinter den Ohren. Auf Instagram zeigt die 22-jährige ihr Können mit selbstgeschrieben Lyrics, die sie über bekannte Songs rappt.

 

 
 
 
 
 
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2019 feierte ZZ einen Meilenstein in ihrer Karriere mit dem Release ihrer EP Blue. Innerhalb von 20 Minuten nimmt dich die Rapperin auf eine persönliche Reise mit, voller sanften Melodien und authentischen Reimen zum viben. Man läuft Gefahr den einen oder anderen Track nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen.

 

 

 

 

ZZ Amparo hat das Potenzial eine Tür für nachkommende Schweizer Rapperinnen einzutreten. Noch wurde kein weiteres Projekt von Amparo bekannt gegeben, doch wir warten aufmerksam darauf, was uns die junge Rapperin noch servieren wird.

 

Artikel von: Claudia