Hi, my name is…

Normalerweise portraitieren, interviewen und präsentieren wir Leute aus der Szene. Aber wer stellt eigentlich die Fragen, durchforstet die Playlists und verlinkt die Instaprofile? Die Redaktion stellt sich vor.

Int. Rap
Hi my name is...RedaktionTeam

Hi, my name is…

Ich schreibe unter Malia, aber die Kollegen bei der Arbeit nennen mich anders.

 

Wohnort/Wohnregion

Basel-Stadt – 4058

 

Lieblingskünstler*Innen

Momentan bin ich komplett auf dem „In-deine-Fresse“-Deutschrap hängen geblieben. Wenn ich in meinem Blazer zur Arbeit gehe läuft unter anderem LIZ, 102 Boyz oder Kasimir1441. Cr7z höre ich daheim, wenn ich Bock auf lyrisch durchdachten Hip-Hop habe.

 

 

Dann gibt es noch englischsprachigen Hip-Hop, bei welchem Princess Nokia, Tyler, The Creator und Hilltop Hoods ganz oben stehen. Entscheiden wer mein*e Lieblingskünstler*In ist? Liegt mir nicht.

 

 

Lieblingskünstler*Innen aus der Schweiz

Black Tiger hat mich von Anfang an begleitet mit seiner Musik und durch ihn habe ich Schweizer Hip-Hop kennen und lieben gelernt. Brandhärd war auch ein Grund für meine stetig wachsende Begeisterung für das Genre. Chaostruppe und Was Ghetto? zähle ich auch zu meinen absoluten Favoriten der Schweiz.

 

 

Lieblingsalbum

Musikalisch hat mich Dreifarbenhaus von Bausa komplett überzeugt. Der Einsatz seiner Stimme, die Diversität der Beats und das lyrisch tiefe Erzählen sind seit 2017 eine wahnsinnige Bereicherung für meine Ohren.

 

 

Lieblingstrack

Ich muss sagen – das änderst sich oft. Kommt natürlich auch auf meine momentane Laune an, aber ein Track welcher mich seit langem begleitet ist «The Ghost I Used to Be» von Vinnie Paz. Könnte ich 24/7 hören.

 

 

Lieblingszeile

 

«And since we all came from a woman
Got our name from a woman and our game from a woman
I wonder why we take from our women
Why we rape our women, do we hate our women?

I think it’s time to kill for our women
Time to heal our women, be real to our women
And if we don’t we’ll have a race of babies
That will hate the ladies, that make the babies

And since a man can’t make one
He has no right to tell a woman when and where to create one»

 

Von Tupac Shakur aus «Keep Ya Head Up». Immernoch sehr wichtig.

Mein anderes Lieblingszitat ist:

 

„Sie lieben sich nur, wenn sie die gleichen Dinge hassen.“ 

 

Bongzimmer – SXTN, das Duo, welches ich am meisten vermisse.

 

Bestes Konzert, welches ich je erlebt habe

Ich war auf vielen tollen Konzerten, aber das emotionalste war am Frauenfeld, als Macklemore kam. Weinend standen wir ganz hinten und umarmten uns alle als WINGS gespielt wurde, weil uns dieser Text so sehr berührt hat. Dieses Gefühl von Zusammenhalt und Glück werde ich nie mehr vergessen.

 

 

Wie ich zu Hip-Hop gekommen bin

Mein Papi hört Rock. Meine Mami hört Alternative Rock. Also hörte ich das auch bis mir Summernächt von Black Tiger gezeigt wurde, da war ich etwa 14 Jahre alt. Ich fing an andere Künstler*innen zu hören, setzte mich mit der Szene auseinander. Ich gründete ein Interviewformat, moderierte diverse Hip-Hop-Festivals, ging zu einer Hip-Hop Sendung im Radio und schlussendlich landete ich beim Beats machen. Und nun bin ich hier und fühle mich in der Szene daheim. Also danke, an die Person, welche mir Black Tiger gezeigt hat. Ich weiss nicht mehr wer du bist, aber dir verdanke ich viel. Sehr viel.